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Anna.Lena

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  1. Das ist sicherlich der richtige Weg! Gute Zielfernrohre sind in Hessen ja auch gar nicht zu bekommen. Und hunderttausende von Polizei- und Militäreinheiten machen sicherlich etwas falsch, wenn sie sich mit Ware von der Stange zufrieden geben. O tempore, o mores!
  2. Hier gehen die Scheiben gut rein:
  3. Mit DER Urteilsbegründung kann man dann gleich die waffenrechtliche Zuverlässigkeit aller AfD-Miglieder und Unterstützer einkassieren. Da hat selbst ein Hells Angel oder ein Bandido mehr Rechte.
  4. Zum Thema: da den DSB Eintragungen auf z.B. einer roten WBK nichts angehen und er diese auch legal nicht einsehen kann, würde ich als Inhaberin einer roten WBK diese beim DSB-Antrag nicht angeben. Punkt.
  5. Der DSB hat aber nur deshalb so viele Mitglieder, weil es in keinem anderen Sportschützenverband mehr Freibier übers Jahr zu ergattern gibt. Und natürlich weil die Luft für die Luftpumpen so billig ist. Das ist eine unschlagbare Kombination.
  6. Be myhammer.de ausschreiben. Und dann nicht den allerbilligsten Anbieter nehmen. Die wollen nämlich nur gucken, wo es sich lohnt den nächsten Bruch zu machen. Das Wort "Tresor" ist da wohl ein Trigger. Aber im unteren Mittelfeld der Anbieter, preislich gesehen, findest du solide Firmen. Für meinen 340 kg Tresor habe ich vor einem Jahr EUR 400,- gezahlt. Erdgeschoss zu Erdgeschoss und 250 km Fahrt. Die haben den zu zweit bewegt, nur mit einer Schwerlastkarre bewaffnet. Aber der größere von den beiden frisst auch Chuck Norris zum Frühstück. Der "kleinere", das Wort verbietet sich hier irgendwie, war auch nicht ohne.
  7. Ja, aber vor Gericht geht es nun mal um Gesetze und nicht um Logik oder gar Sachverstand. Ein befreundeter Anwalt im Baurecht hat mir einmal erzählt, dass er vor Gericht folgendes erlebt hat. Die Richterin, die seit Jahren ausschließlich Baurechtsfälle verhandelt, hat einen Sachverständigen gefragt ob man Estrich wie Teppichboden verlegt. Sein Gesicht? Priceless!
  8. Totales Waffenverbot? Willkommen in Okinawa. Lernt Karate!
  9. Hatte ich oben bereits geklärt, dafür muss man keine Juristin sein. Der Kläger verwahrte KW und Munition längere Zeit in einem nicht bewohnten Gebäude auf. DAS hätte er der Behörde mitteilen müssen, so das Gericht. Noch besser er hätte mit seiner Waffenbehörde im Vorfeld geklärt, ob das zulässig ist. Den Strick haben sie ihm aber aus der Aufbewahrung von KW und der dazu gehörigen Munition in einem Behältnis gedreht, dessen Zertifizierungsstufe er nicht nachweisen konnte (oder wollte). Klarer Verstoß gegen Aufbewahrungsvorschriften, damit Zuverlässigkeit weg. Punkt. Und damit wird das Urteil MIT SICHERHEIT auch in der nächsten Instanz Bestand haben. Du bekommst dann als Kläger als Urteilsbegründung vom nächsthöheren Gericht nur mitgeteilt, dass die Klageschrift deines Anwalts keine neuen Erkenntnisse oder Einsichten geliefert hat und fertig. Ist ein Einzeiler.
  10. Insgesamt jedenfalls ein interessanter casus, bei dem ich viel gelernt habe.
  11. Moment, dieser Passus bezieht sich aber ganz klar auf die Verwahrung in einem "nicht bewohnten Gebäude", also z.B. einer Jagdhütte. Das Gericht fordert ganz klar. Wenn du vor hast deine Waffen z.B. in einer Jagdhütte "dauerhaft" zu verwahren, musst du das gegenüber den Behörde nachweisen. Eine Klärung im Vorfeld ist also Pflicht, oder man ist in "Gottes Hand".
  12. Er hat durch einen Anwalt Widerspruch einlegen lassen und dieser hat die Frist zur Widerspruchsbegründung versäumt. Nicht einmal die behördlich eingeräumte Fristverlängerung zur Widerspruchsbegründung hat der LWB genutzt. Wie doof muss man sein? Dazu die bereits erwähnten Einlassungen gegenüber dem SB der Behörde auf telefonischem Wege. Der Typ war völlig naiv, ist aber vermutlich durch die Rosskur "Verlust der Zuverlässigkeit" etc. geheilt. Selbst mit Anwalt hätten sie ihm aber einen vermutlich einen Strick aus der Aufbewahrung der Kurzwaffenmunition zusammen mit den Kurzwaffen im B-Schrank gedreht. Ich lese in der Urteilsbegründung auch, dass er gegenüber der Behörde behauptet hat, der "B-Schrank" sei ein Tresor der Sicherheitstufe "0" gewesen. Den nachweis konnte er nicht erbringen, das Gericht hat ihm sogar eine nachträgliche Prüfung des Tresors angeboten. Die konnte aber nicht stattfinden, weil "er nicht mehr im Besitz dieses Tresors sei". Darüberhinaus konnte er nicht einmal die "B"-Sicherheitsstufe des "Tresors" nachweisen. Interessant finde ich diesen Passus: " Bei einer einmaligen Verfehlung ist aber besonders zu prüfen, ob diese so schwer wiegt, dass sie als Anknüpfungspunkt für die Prognose der absoluten Unzuverlässigkeit herangezogen werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, ob eine Unbelehrbarkeit nach Eintritt eines Schadens vorliegt, d.h. ein waffenrechtlich bedenkliches Verhalten bagatellisiert wird (so auch VG Minden, Urteil vom 23. Juni 2015 – 8 K 2615/14 – juris, a. a. O. Rn. 47 mit Verweis auf Heller/Sochinka, Waffenrecht, 2. Auflage, Rz 759, S. 164). " Und dann kommt der Knaller, bei dem hier alle LWB genau lesen und deuten sollten, bevor die Schnappatmung einsetzt: "Bei der anzustellenden Prognose ist der Schluss von der Verhaltensweise als Tatsache auf das in Zukunft zu erwartende Verhalten ein rationaler Schluss. Es wird hierbei keine psychologisch unangreifbare Charakterstudie verlangt, die der Erlaubnisbehörde auch gar nicht zustehen würde, sondern eine auf der Lebenserfahrung basierende Einschätzung. Es ist dabei auch keine umfassende Zukunftsprognose vorzunehmen. Vielmehr können schon Zweifel für die Verneinung der Zuverlässigkeit ausreichen " Dem LWB wird also nicht einmal ein gerichtsfestes Gutachten wie bei der MPU (Kraftverkehr) zugestanden. Die Einschätzung des SB aufgrund seiner "Lebenserfahrung" reicht, um den Verdacht auf Unzuverlässigkeit zu begründen.
  13. Die von mir genannten "Wölfe in Rudelstärke" sind hier bittere Realität. 8 Stück nur ca. 1 km vom Dorfrand entfernt auf einer der beliebtesten Strecken für Hundespaziergänge. Und sie sind ja soooo scheu! Aber lach' nur, am vielen Lachen erkennt man den Clown.
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