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Bärenzwinger

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  1. Kurzer Nachtrag: @heletz Nein, habe ihn bislang noch nicht gesprochen, obwohl ich schon versucht hatte ihn anzurufen, werde dies am Montag noch nachholen. Von egun habe ich allerdings schon den Hinweis bekommen, daß der Name "gephisht" wurde, also aus dem Internet abgegriffen. Es war mir erstmal wichtiger hier und im Militaria-Fundforum eine Warnung zu setzen. Wäre es nicht um eine P08 über 1800.- Euro gegangen, sondern z.B. um eine FN 1910 für 100.- Euro, dann hätte ich vielleicht schon überwiesen, wie gesagt Vorauskasse ist ja üblich bei Online-Auktionen und 10x 100.- Euro sind in der Summe auch 1000.- Euro. Gerade kleinere Beträge werden ja in der Regel recht unbedarft überwiesen. Deswegen mein Hinweis auf diese anonymen Prepaid-Kreditkarten und den Firmensitz in Gibraltar. Strafanzeige drücke ich gerade ins Papier, auch wenn mir schon klar ist, daß dabei nix rauskommt, es sollte zumindest die Methode publik gemacht werden. Gruß, Bärenzwinger
  2. Hallo an Alle, zuerst ein Hinweis an die Moderatoren, ich möchte hier Niemanden schlecht machen oder diskreditieren, sondern lediglich eine Warnung an Unbedarfte herausgeben und habe von daher versucht soweit es geht zu anonymisieren. Sollte dies dennoch gegen irgendwelche Forums-Regeln verstoßen, so geschieht dies nicht in böswilliger Absicht und ich bitte um kurze Mitteilung, bzw. Löschung des Threads. Der Sachverhalt: Ein Anbieter bot vor Kurzem bei egun unter folgendem Link: http://www.egun.de/market/item.php?id=3442633 eine recht ansehnliche P08 an, die dann von mir ersteigert wurde. Der Verkäufer erbat dann zunächst meine EWB und Ausweis als Kopie, sowie Anschrift meiner Ordnungsbehörde, insofern also nix Ungewöhnliches. Dann kam folgende Mail (auszugsweise) mit den Angaben zur Überweisung: Bitte überweisen Sie 1.855,00 EUR (Endpreis+Versandkosten) auf mein Geschäftskonto. Kontoinhaber: Transact Network Limited Name der Bank: RBS NV Kontonummer: 1435658019 Bankleitzahl: 50230400 Verwendungszweck: 15172895887 Sehr wichitg, bitte geben Sie beim Verwendungszweck diese Nummer an: 15172895887 Ich arbeite mit einer externen Finanzsoftware und diese Nummer muss beim Verwendungszweck angegeben werden, damit ich Ihren Zahlungseingang identifizieren kann. Ich freue mich, von Ihnen zu hören, Kurze Recherche bei google ergibt dann, dass: 1. die RBS die „Royal Bank of Scotland“ ist, durchaus eine seriöse Bank (sofern man bei Banken überhaupt von seriös sprechen kann, aber das wird jetzt politisch) 2. der Kontoinhaber, die „Transact Network Limited“ eine Firma mit Sitz in Gibraltar ist, die sich auf die Herausgabe sogenannter Prepaid-Kreditkarten (inkl. anonymer Kontoführung) spezialisiert hat. Diese Karten werden überwiegend genutzt, um anonym Geldgeschäfte abzuwickeln, bzw. um vorhandenes Geld zu verschleiern (bspw. bei Offenbarungseid, Hartz 4, fehlende Bonität/Schufa, etc.). Diese Firma bewegt sich damit nach meinem Rechtsempfinden bereits in einer Grauzone, aber wie gesagt sie sitzt ja nicht in D. Auf der anderen Seite arbeitet sie eng mit den großen Kreditkartenfirmen zusammen, wie z.B. MasterCard. 3. Im Netz findet man dann auch schnell einige Leute, die Ihr Geld auf anonyme Kreditkarten eingezahlt haben, es aber zunächst nicht nutzen konnten und erst unter Androhung von Strafanzeigen, bzw. Einschalten von Anwälten ihr Geld, bzw. die Gutschrift erhalten haben. 4. Der bei der Überweisung zwingend anzugebende Verwendungszweck dürfte die Kreditkarten-/Kontonummer bei eben dieser Transact Network Limited sein, auf die dann die Gutschrift erfolgen würde. 5. Interessant ist noch, dass der Anbieter bei egun zunächst sechs positive Bewertungen hat und bis zu seiner Sperrung sogar „ID“-geprüftes Mitglied war. Eine Person diesen Namens gibt es tatsächlich und auch die Anschrift stimmt, es handelt sich hierbei allerdings um den Inhaber eines Geschäftes für Modellbauflugzeuge, der mit Namen, Anschrift und eigener Webseite im Internet steht und der höchstwahrscheinlich nix mit Waffen am Hut hat und auch nix davon weiß, dass sein Name hier missbraucht wird. 6. Schlussendlich findet man dann auch im Internet unter folgendem Link: http://www.collectorsfirearms.com/admin/pr...hp?itemID=43621 das echte Angebot der Waffe bei einer Texanischen Firma, die auf Anfrage auch bestätigte, dass sie die Waffe noch besitzt. Fazit: Offensichtlich hat der Betrug mal wieder eine neue Dimension angenommen, deshalb immer Augen aufhalten. Analog zu den bekannten Internet-Betrügereien à la „toter Onkel in Nigeria“ gibt man sich jetzt schon deutlich mehr Mühe. - zunächst Anlegen eines falschen Profils bei egun mit „ID“-Prüfung und mehreren positiven Bewertungen - Benutzen einer real existierenden Person (Name und Anschrift) - Anlegen einer anonymen Kreditkarte - Besorgen eines hochwertigen Angebots einer real existierenden Waffe (und nicht einfach nur ein WaA-Stempel irgend wohin gehauen) aus dem Internet Ich muß gestehen, dass ich bei einem deutlich niedrigeren Wert, beispielsweise bei ca. 100.- Euro mit großer Wahrscheinlichkeit den Betrag schlicht und ergreifend überwiesen hätte und ich denke die meisten hätten es genauso gemacht, denn Vorauskasse ist ja bei egun und auch bei anderen Auktionshäusern üblich. Zum Abschluß: Habe natürlich nicht überwiesen, sondern angeboten mir die Waffe persönlich abzuholen, darauf gab es allerdings noch keine Reaktion – warum wohl ??? Gruß an Alle
  3. @Sachbearbeiter „Die Verbringung von Feuerwaffen von einem Mitgliedstaat in einen anderen darf nur dann erfolgen, wenn der Mitgliedstaat, aus dem die Feuerwaffen stammen, zuvor eine Genehmigung erteilt hat.“ hhmmm, kurze Frage, der von Dir genannte Text spricht aber (was die Reihenfolge angeht) von der eigentlichen Waffenverbringung, nicht von dem "Papierkram". Wie viele Andere auch, kenne ich die Reihenfolge nur so: 1. Einfuhrbewilligung beantragen und zum ausländischen Überlasser schicken 2. der besorgt sich eine Ausfuhrgenehmigung unter Vorlage Deiner Einfuhrbewilligung 3. Versand der Waffe Nur so kann es auch von den Gesetzgebern der Länder gemeint sein, zuerst müssen Einfuhr-/Ausfuhrgenehmigung vorliegen und dann darf die Waffe auf Reisen gehen. Vielleicht habe ich es ja auch falsch verstanden, kenne auch die gesammten EU-Texte nicht, aber das Zitat bezieht sich ausschließlich auf den Versand der Waffe und gibt keine Reihenfolge für die Papiere an. Die Einfuhrbewilligung wird ja ohnehin nur von der Waffenbehörde erteilt, wenn die entsprechenden Berechtigungen vorliegen (in der Regel also WBK vorhanden und Bedürfnis liegt vor) und ob der ausländische Verkäufer eine Ausfuhrgenehmigung hat (oder bekommt) geht doch die inländische Behörde gar nix an, die ist doch nur für die ordnungsgemäße Abwicklung in Deutschland zuständig. gruß, Bärenzwinger
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