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Mannheimer

Einsteiger sucht IPSC RIG (Gürtel, Holster, Magazinhalter)

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Hallo zusammen,

 

ich würde mich gerne über die Möglichkeiten eines ersten IPSC Rigs (Gürtel, Holster, Magazinhalter) erkundigen und hätte dazu gerne eure Meinung.

Geplant ist zunächst ein Rig für das häusliche Training mit einer Glock 17 Gen 5. Airsoft anzuschaffen und nach und nach den den richtigen IPSC Sport einzusteigen.
Ich habe mich bereits umfänglich mit mit den einzelnen Komponenten auseinander gesetzt, hätte von euch jedoch gerne eine Einschätzung dazu.

 

Gürtel

Hier stelle ich mir die Frage, ob es tatsächlich ein Markengürtel sein muss, oder ob für den Anfang auch ein günstiges Fabrikat genügt. Falls es einer der teuren Gürtel sein müsste, würde mich eure Meinung zu den jeweiligen Gürteln brennend interessieren.

Optionen:

  1. Höppner und Schumann SpeedRig 2.0 Premium - ca 52€
  2. DAA Double Alpha IPSC Gürtel Premium Belt - ca 58€
  3. Begadi IPSC Belt - ca 18€

 

Holster

Ich möchte kein vermögen ausgeben und würde mich an einem Holster erfreuen, dass keine aufwendige Schleifarbeit benötigt um mit der Glock 17 zu funktionieren. 

Folgende Holster könnte ich für um die 90€ bekommen:

  1. Höppner und Schumann Speedsec 5CW
  2. Super Ghost Ultimate
  3. Ghost The One pro 

Würdet ihr eines davon besonders empfehlen oder sollte ich ein paar Euro mehr ausgeben und eine andere Alternative kaufen?

 

Magazinhalter

Hier bin ich ebenfalls hin und hergerissen, ob es ein Markenprodukt sein soll oder ob die günstigen Bundle-Angebote auf dem chinesischen Markt ausreichen. Für knapp 35€ könnte man 3 Magazinhalter inkl. Gürtel bekommen und gerade für den Anfang scheint das ein verlockendes Angebot zu sein. Bei den Markenprodukten habe ich folgende Magazinhalter im Blick:

  1. DAA Racer - ca 30€
  2. DAA Race Master - ca 45€
  3. Höppner und Schumann Speedmag 5CW - ca 25€

Lohnt sich der Aufpreis von den DAA Racer zu den DAA Race Master? Genügen die Speedmag 5CW oder sogar die China-Teile?

 

Ich würde mich über euer Meinung und Erfahrung dazu sehr freuen.

 

Vielen Dank.

Beste Grüße

Mannheimer

 

 

 

 

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Dann werfe ich mal meinen Hut in den Ring. 🙂

 

Zunächst mal sehe ich keinen echten Vorteil darin, erstmal ein preiswertes Rig für das häusliche Training anzuschaffen - wenn, dann investiere gleich richtig und trainiere ordentlich (du wirst ja eh "lebenslang" Dry-Fire-Training betreiben und es wird langfristig ohnehin auch nicht bei einem Rig bleiben).

 

Gürtel

 

Ich habe sowohl den Begadi-Gürtel, als auch den DAA (2x), allerdings den Competition Belt (ich sehe keinen echten Vorteil des teureren Pro Belts). Wenn man die beiden nebeneinander legt, wird der Unterschied sehr klar. Der DAA ist wesentlich steifer, das macht sich bemerkbar, wenn man die Waffe aus dem Holster zieht, da verzieht sich das Holster beim Begadi gern mal ... darüber hinaus ist der Begadi insgesamt einfach grottig verarbeitet. Ich glaube, ich habe ihn noch nie benutzt, vermutlich nehme ich diesen Post zum Anlass, ihn mal zu entsorgen. :D

 

Holster

 

Ich kann (aus eigener Erfahrung) nur das 5CW beurteilen, ansonsten habe ich das DAA Racemaster, das DAA Alpha-X sowie das normale Ghost Thunder Stinger Holster. Das 5CW tat seinen Dienst, aber habe ich es trotzdem verkauft, weil ich das / die DAA-Holster wesentlich besser finde. Verarbeitungsqualittät und Haptik sind deutlich besser (was natürlich seinen Preis hat). Bei den DAA-Holstern finde ich außerdem die Möglichkeit grandios, das Inlay auszutauschen, in einer Minute ist das Holster auf eine andere Waffe umgebaut.

 

Mag Pouches

 

Ich habe die DAA Racer und bin zufrieden. Ich denke, abgesehen vom Look&Feel ist hier nur drauf zu achten, dass die Dinger stabil und möglichst flexibel einstellbar sind. Sollte bei allen gegeben sein, allerdings passen die 5CW (soweit ich weiß), nicht an den DAA-Belt, also aufpassen und nicht wild mischen.

 

 

Edited by Sgt.Tackleberry
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Die DAA Race Master sind ggf. besser. Sind quasi die gleichen wie die Racer aber aus Metall. Das gilt zumindest für die ersten zwei Magazinhalter. Die Magazinhalter verstellt man in der Anfangszeit häufiger und dabei leiden die kleinen Kunststoffzähne der billigeren Racer.

 

Den Obergürtel solltest Du etwas länger machen, als auf der Webseite von Sportshooter angegeben. Wenn der Obergürtel zu kurz ist, geht er zu leicht auf. Natürlich erst im Wettkampf. Wenn der Obergürtel zu lang ist, dann kann man sein Rig so machen, dass der überlappende Anteil z.B. auf dem Rücken ist. Ist etwas ungewohnt, aber völlig in Ordnung. Ggf. kannst Du ja auf dem Stand mal einen Schützenkollegen fragen, ob Du mal die Länge prüfen darfst. 

 

Bitte beachte das Du noch zwei(!) Magnete brauchst. 

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Ich würde als Anfänger und in der Production Division nicht auf ein Racing-Holster gehen sondern Kydex nehmen.

Das Ghost Thunder Stinger hat einen angenehmen Abstandshalter falls man Ganzstahlwaffen hat. Für Polymerwaffen funktionieren die 50 € H&S aber genauso gut.

Du bist mit einem Racing-Holster nicht schneller, aber sie sind deutlich fehleranfälliger. Du wärst nicht der erste, der mir die Waffe vor die Füße wirft weil sie nicht richtig eingerastet war.  Vor allem nimm als Anfänger kein Racing-Holster ohne Mündungsdorn. Bei sitzendem Start hat damit schon so mancher die Waffe verloren.

 

An Rigs habe ich Begadi, CED und H&S. Das SpeedRig 2.0 ist mein derzeit liebstes: Schön steif, sauber verarbeitet, preisgünstig.

Das Begadi funktioniert leidlich, ist aber von erheblich schlechterer Qualität als die anderen und letztendlich sein Geld nicht wert.

 

An Magazintaschen habe ich verschiedene von H&S. Die aktuelle Serie Speedmag 5 funktioniert, nur dürfen die Schrauben nicht überdreht werden.

Verschiedene chinesische Klone habe ich auch probiert; funktionieren alle nicht zuverlässig.

 

Schau zu Anfang auf simple aber robuste Konstruktionen ohne viel Schnickschnack. Du hast eh keine Chance gegen die alten Hasen und ein DQ ist immer nur eine Haaresbreite entfernt. !00 € Wettkampfgebühr bezahlt zu haben und auf der ersten Stage rauszufliegen kann einem das ganze Wochenende versauen.

 

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... ich hatte Anfang des Jahres ein Ghost One Evo gekauft (siehe Bild) , da es schon fertig konfiguriert geliefert wird, d.h. man muss nicht noch basteln. Was jetzt in den Shops an Ghost One Evo angezeigt wird sieht ein bisschen anders aus , als meines

 

Auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden. Meine Waffe ist etwas schwerer als eine Glock (1300g ohne Munition) und sie ist immer sehr stabil im Holster. Bis jetzt schiesse ich auch nur Steelchallenges und BDS Mehrdistanz.

Als Mag.halter habe ich 4 Ghost 360 , aber nur drei angebaut zur Zeit. Für Steelchallenge reicht es auch . 

 

ghost-the-one-evo-psc-barrel-support-hol

Edited by Zelde
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@MannheimerDas Material von Höppner und Schumann ist auf jeden Fall gut und aus deutscher Produktion (bzw. die Gürtel aus Polen afaik).

 

Ich selber nutze:

1. Holster Speedsec 4 

2. Magazintaschen Speedmag 3.2

3. Gürtel

 

Wenn du willst kann ich dir per PN einen Rabattcode zukommen lassen. 

 

vor 4 Stunden schrieb Shiva:

Bitte beachte das Du noch zwei(!) Magnete brauchst. 

Darf ich fragen wieso zwei? Ich bin mit einem bisher eigentlich immer ganz gut gefahren.

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vor 10 Minuten schrieb kontra:

Darf ich fragen wieso zwei? Ich bin mit einem bisher eigentlich immer ganz gut gefahren.

 

Normalerweise reichen zwei Magazine für eine Stage. Aber früher oder später kommt eine Stage bei der man drei Magazine braucht. Noch nicht mal unbedingt wegen der Schussanzahl, sondern z.B. weil eine Stage so gebaut ist, dass ein zweifacher Magazinwechsel schneller ist, als ein einfacher Magazinwechsel an ungünstiger Stelle. Außerdem ist es manchmal hilfreich noch ein Ersatzmagazin zu haben. Etwa wenn man auf der Stage ein Magazin verliert oder eine Störung hat.

 

Und dann ist es auch eine Frage der Aufnahmetechnik. Wenn man nur zwei Magazine und eine Waffe hat, kann man zum Beispiel ein Magazin an den Magneten pinnen und gleichzeitig die Waffe aufnehmen und dann in einer zweiten Handbewegung das zweite Magazin aufnehmen und beginnen die Waffe zu laden. Man kann aber auch bei der ersten Armbewegung zwei Magazine aufnehmen, an den Magneten pinnen und in der zweiten Armbewegung ein Magazin und die Waffe aufnehmen. Die zweite Variante ist praktisch genauso schnell (weil bei der ersten Variante ein Arm zeitweise nichts zu tun hat), man hat aber nachher zwei Magazine am Gürtel.

 

Überlegenswert ist auch wo man den Magneten hinmacht. Aktuell habe ich nur einen Magneten und der guckt quasi nach vorn. Eventuell schon bei einem Magneten, aber auf jedem Fall bei zwei Magneten dürfte es sinnvoll sein, die Magnete zur Seite gucken zu lassen. Dann sitzen die Magazine fast genau dort, wo auch der normale Magazinhalter ist.

 

@Mannheimer Wenn Du bei Sportshooter bestellst, da gibt es bei Bestellung eines vollständigen Rigs 10% Rabatt. Der Rabatt gilt (galt zumindest bei mir) auch für Geschosse. Und 10% Rabatt bei Geschossen sind für Wiederlader Welten. 

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Eigentlich brauchst du einen guten (hohe Haltekraft und relativ groß) Magneten. Du bekommst 2 Hi-Cap Magazine dran, die dann auch beim Laufen halten. Entweder nimmst du beide gleichzeig auf, die Hand geht mit beiden an den Magneten, heftet einen an und packt den anderen in die Waffe, oder 2 an Magnet und dann mit einer weiteren Bewegung das dritte Magazin in die Waffe.

 

(Es gehen an solchen Magneten auch vier  1911er Magazine mit gutem Halt).

 

Der Magnet muss ja die Magazine auch beim Rennen halten....

 

Ob der Magnet jetzt seitlich oder nach Vorne absteht ist sehr wahrscheinlich schnuppe.

 

Ein guter Stagedesigner wird nicht das Wegpacken der Magazine üben lassen, sondern sowas eher auf nem Shortie machen lassen. Beim Medium und Long liegen die Magazine meistens auf der Stage verteilt.

 

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Vielen Dank für eure ganzen Antworten.

Aktuell schwanke ich noch zwischen dem Ghost The One und dem DAA Race Master. Zu den Holstern habe ich folgende Positive/Negative Aspekte gefunden. Kann diese jemand bestätigen bzw. entkräften?

 

DAA Race Master

+ klein/ leicht

+ auswechselbarer Block für zweite Waffe

+ wenig bis kein Widerstand beim Ziehen

- Schrauben lösen sich von selbst  

- Benötigt bei Glock 17 und STI/SVI Waffen manuelle Anpassung

- Teuer: 170€ vs 90€ (Ghost The One)

 

Ghost The One

+ benötigt keine Anpassung 

+ günstig: 90€ vs 170€(DAA Race Master)

+ Zusätzlicher Arm für Pistolenlauf ermöglicht einfacheres Holstern

+ einfacherer/schneller einlegbarer Sicherungsmechanismus

- höherer Widerstand beim Ziehen

- Alternative Waffe nur mit teurem Zusatzblock verwendbar (Austausch komplizierter)

 

Der Punkt der mich aktuell am meisten bewegt ist Fett gedruckt.

Mich würden eure Meinungen und Erfahrungen dazu brennend interessieren. 🙂

Sollte es eindeutig zugunsten des Race Master ausgehen, stellt sich die Frage, ob es vielleicht dann doch gleich etwas mehr und damit das Alpha X werden soll.

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Hatte das Alpha X und bin komplett zum Ghost The One Evo gewechselt. Hab es nicht bereut. 

Mit dem Laufdorn gibt es mir mehr Sicherheit und ist besser zum Holstern (meine Meinung).

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vor einer Stunde schrieb Mannheimer:

+ auswechselbarer Block für zweite Waffe

- Schrauben lösen sich von selbst  

 

zumindest auf meinem Stand scheint das DAA-Teil der quasi-Standard zu sein. Zweitplatziert sind dann Kydex-Holster.

 

Das mit dem auswechselbarem Block kannst Du vermutlich knicken. Theoretisch kann man den Block wechseln, aber man muss auch noch die Magazinhalter umbauen. Und der Umbau der Magazinhalter (bei den DAA-Teilen) ist dermaßen aufwendig, dass man den Umbau nicht allzu häufig machen will. Nach dem zweiten oder dritten Umbau wirst Du Dir ein zweites Rig zulegen. Nicht aufgrund des Holsters, sondern aufgrund der Magazinhalter.

 

Bezüglich der Schrauben: Beim DAA gibt es da eigentlich nur eine relevante Schraube. Und unglücklicherweise stellt man mit dieser Schraube praktisch alles ein. Wenn man (wenn sich...) die Schraube löst, kann man das Holster in jede beliebige Richtung drehen. Keine Ahnung ob man beim Ghost das Holster leicht nach innen verkanten kann. Sowas ist sehr angenehm, um das Holster perfekt an den Ziehwinkel anpassen zu können. Bessere wäre zwei getrennte Schrauben/Verstellmöglichkeiten, einmal nach Innen/Außen, einmal nach Vorn/Hinten. Das Ghost scheint übrigens auch diesen Kugel-Einstellungs-Mechanismus wie das DAA zu haben. Ist also auch Mist. :)

 

Die Lösung für mich (ich hatte das mit der sich lösenden Schraube im Frühjahr): Man darf das DAA-Teil nicht mit Nanopartikel-Zeugs schmieren. Zumindest nicht da wo die Schraube sitzt. 🙂 Und dann die Schraube wirklich fest zumachen. Sollten sich andere Schrauben lösen, hilft ein kleiner Klecks Schraubenkleber. Gehört sowieso in jeden Schützenhaushalt.

 

Die richtige Einstellung des Holsters ist übrigens eine Arbeit von Wochen/Monaten. Man muss immer mal wieder probieren welche Holsterposition ideal zu Waffe und Körper passen. Im Idealfall kann man mit geschlossenen Augen nur aus dem Schultergelenk die Waffe ziehen und die Waffe steht dann ohne Verkantung perfekt auf dem Ziel. Wochenlang/Monatelang zum einen deshalb, weil das Ziehverhalten natürlich nicht immer gleich ist und zum anderen weil diese Schraube beim DAA wirklich eine dumme Idee ist. Es gibt praktisch nur fest und locker und bei Locker verstellt sich das Holster irgendwie.

 

Den Nutzen des Horns beim Ghost sehe ich nicht. Mir ist bislang dreimal eine Waffe aus einem Holster gefallen. Einmal aus einem Speedsec mit Horn, zweimal aus dem DAA. Die Ursachen waren ein defektes Speedsec, hängenbleiben an einer Jacke (die die Sicherung aufgemacht hat) und ganz schlicht Unerfahrenheit mit Schnellziehholstern. Man _muss_ zwingend die Sicherung einlegen und darf die Sicherung erst lösen, wenn man wirklich starten will. Und wenn man nicht beim Start-Beep ziehen will, dann darf man die Sicherung erst auf der Stage lösen. Das mit der Sicherung ist übrigens ein Vorteil meines Speedsecs 6(?). Die Sicherung sitzt so, dass man beim Ziehen mit dem Mittelfinger zwingend am Sicherungshebel vorbeikommt. Letztlich muss man sich im klaren sein, dass ein Schnellziehholster halt deshalb schnell ist, weil die Waffe nicht ordentlich drin sitzt. Der Zeitvorteil eines solchen Holsters ist übrigens minimal (1/10 Sekunde) und in deshalb in der Praxis irrelevant. Nicht ohne Grund scheinen es einen Trend zum Kydex-Holster zu geben.

 

Die Umkehrung zur purzelnden Waffe hatte ich übrigens auch schon, die Waffe wollte ums verrecken nicht mehr aus dem Safariland-Holster. :) Die Sicherung des ALS-Holsters hat sich verhakt und die Waffe lies sich auch mit grober Gewalt nicht ziehen. Ist ziemlich dumm wenn man bedenkt das ein Holster für Polizisten sein soll...

 

 

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Mannheimer:

DAA Race Master

+ klein/ leicht

+ auswechselbarer Block für zweite Waffe

+ wenig bis kein Widerstand beim Ziehen

- Schrauben lösen sich von selbst  

- Benötigt bei Glock 17 und STI/SVI Waffen manuelle Anpassung

- Teuer: 170€ vs 90€ (Ghost The One)

Die manuelle Anpassung ist ein Klacks. Musste ich bei einer meiner Waffen machen - ist in 5 min. erledigt und völlig problemlos.

 

Dass die "Schrauben sich lösen", halte ich für ein Gerücht. Jedenfalls haben sich meine nie gelöst. Natürlich können Schrauben sich lösen - aber in aller Regel waren sie dann nicht fest.

 

Ach ja - und es gibt auch einen Mündungsdorn als Ergänzung. Allerdings würde ich sowas nicht brauchen - bzw. wollen.

 

Im Übrigen möchte ich diesen wichtigen Hinweis noch einmal aufgreifen:

Am 30.10.2020 um 20:03 schrieb weyland:

Ich würde als Anfänger und in der Production Division nicht auf ein Racing-Holster gehen sondern Kydex nehmen.

[...]

Du bist mit einem Racing-Holster nicht schneller, aber sie sind deutlich fehleranfälliger.

 

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vor 12 Stunden schrieb Shiva:

Mir ist bislang dreimal eine Waffe aus einem Holster gefallen. 

Ich möchte das mal aufgreifen, insbesondere weil Anfänger mitlesen - und weil ich weiß, daß Du Dir sehr viel Gedanken um Dein Training machst.

Mich alarmiert das, insbesondere weil Du ja noch nicht so lange IPSC schießt.

In der Häufigkeit kenne ich das nicht.

Die Kontrolle über die eigene Waffe zu verlieren ist etwas, was nicht passieren darf, unter keinen Umständen. Kein Zeitgewinn ist unsichere Waffenhandhabung wert.

 

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vor 41 Minuten schrieb weyland:

In der Häufigkeit kenne ich das nicht.

Insgesamt dreimal in insgesamt drei Jahren. Zweimal im Wettkampf, einmal im Training. Übrigens kein DQ dadurch. Und ja, Speedholster sind Mist. Sie gehen ins Extreme und alle Extreme sind immer extrem.

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Ich hab mit meinem Speedholster anfangs einfach ein bisschen langsamer gemacht, dann fällt die Waffe auch nicht raus. Das Problem sind eher unerfahrene und/oder überambitionierte Schützen, die andere mit rausfallenden Waffen gefährden. Wenn dir bei uns im Training die Waffe rausfällt, gehst du heim. Wenns drei mal passiert, bleibst du zu Hause.

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@Mannheimer

Für die Anpassung des DAA Racemaster am Verriegelungsblock brauchst du Schleifpapier und eine Feile. Geht auch für Nicht- Handwerker kinderleicht. Dann sitzt die Waffe auch bombenfest. Gibt auch Videos dazu. Ich komm mit dem DAA Racemaster gut zurecht. Lösen tut sich gar nichts, Schraubenkleber mag ich nicht. Lieber ab und an nachziehen. 

Übe am Anfang zu Hause reichlich trocken, auch das saubere Einrasten der Waffe. Am Anfang ganz langsam und bewusst, damit die Abläufe ins Muskelgedächtnis kommen.

 

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Ich nutze H&S Gürtel, Speedmag Maghalter und verschiedene Holster.

 

Für IPSC Standard / Modified ein Speedsec 5, modifiziert mit langem Hebel und Feder, die den Hebel automatisch einrasten lässt nachdem die Waffe im Holster sitzt (korrekt sitzt). Das ist sehr sicher und zuverlässig. Hab noch kein Eisen verloren. Will ich auch nicht.

 

Für IPSC P / PO / POL ein Speedsec 4-3D (Reinsteck-Kydex-Holster) Die werden mittels H&S RCS-System auf dem selben Gürtel (das Speedsec 5 für Standard/Modi ebenfalls) gewechselt. Die Maghalter passe ich dann nur etwas an (kleiner 2min). Großer Vorteil: 1 Rig, 3 verschiedene Waffen. Immer gleiche Position Magahlter und Holster und natürlich nur 1x Gürtel und 1x Maghalter.

 

Für IPSC Classic ein DAA PDR Pro 2 (Reinsteck-Kydex-Holster)

 

Ich sehe oft, ganz besonders gerne Anfänger (wie zuletzt beim BUL Cup) echt blöd mit den Racer-Holstern rumfummeln. Die Kanone sitzt nicht sauber, es ist nicht gut eingerichtet. Verriegelt oder nicht?  Am Ende haben alle Umstehenden Angst, dass die Waffe fertig geladen rausfällt. Da ist ein erhebliches Sicherheitsproblem, grade weil momentan leider die Trainingseinheiten leiden.


Das war nicht so schön beim BUL. Die Angst ist da.

 

Ich rate gerne zu einem Kydex Holster, die kosten nicht viel und erlauben einen guten Einstieg, bei dem sich der neue IPSCler nicht noch zusätzlich Gedanken wegen dem Holster machen muss.

Der hat mit sich selbst, Waffe und Sicherheitsregeln schon echt genug zu tun.

 

Lässt sich immer noch verkaufen bei einem update auf ein Race-Holster.

 

Ich persönlich vermisse das nicht für P, PO, POL und C.  

Edited by Benjamin Arendt
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vor 1 Stunde schrieb Fridolin Freudenfett:

Ich hab mit meinem Speedholster anfangs einfach ein bisschen langsamer gemacht, dann fällt die Waffe auch nicht raus.

Meine Erfahrungen:

  • Die Waffe fällt raus wenn das Holster kaputt ist (die Sicherung nicht sichert)
  • Oder man im Winter eine Jacke auszieht und dabei die Sicherung löst
  • Oder man vergisst die Sicherung einzulegen und dann z.B. im Walk-Through heftige Bewegungen macht.

 

Das hat mit dem eigentlichem Ziehvorgang gar nichts zu tun. Natürlich muss man am Start beim Holstern oder Ziehen wissen was man tut. Aber an der Stelle habe ich auch schon böse Dinge bei Leuten mit Trichterholstern gesehen.

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vor 1 Stunde schrieb Benjamin Arendt:

Ich nutze H&S Gürtel, Speedmag Maghalter und verschiedene Holster.

me too - bis auf den Gürtel. Das ist bei mir ein CR Speed, wegen der Steifigkeit. Zusätzlich für Holster und Maghalter das H&S X-Change-System. Schneller und einfacher geht es nicht: Holster ausklicken, neues Holster einklicken- fertig. Gleiches geht auch mit den Maghaltern, wenn man denn verschiedene Größen braucht - 1-reihig oder 2-reihig z.B.

Bin nach vielen Versuchen auf dieses Setup gekommen und möchte es nicht mehr missen. Ich nutze es auch bei den BDMP-Disziplinen.

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Ich schließe mich Benny und Weyland an. Einsteiger fahren mit "Reinsteckholstern" besser. Beim Wiederverkauf ist der Verlust gering, oder es fährt als Reserve immer gut mit zum Match. Da muss man gerade am Anfang auch die Kirche im Dorf lassen: Stagezeiten anschauen und dann mal ne halbe Sekunde (wenn überhaupt ...) abziehen, dafür hat man mit den Kydex' doch ein Sorglos-Paket.

 

vor 1 Stunde schrieb Benjamin Arendt:

Für IPSC Classic ein DAA PDR Pro 2

Hab ich auch, allerdings zeigt die schwere Ganzstahl leider immer aufs Bein. Ich habs - leer - jetzt schon verkanntet montiert, kommen aber die 1.500 g rein, geht die Mündung doch wieder auf den Unterschenkel. Faulheit ... ich wollte da das ganze Jahr mal wieder ran und Feineinstellen.

 

Am 30.10.2020 um 20:03 schrieb weyland:

Das Ghost Thunder Stinger hat einen angenehmen Abstandshalter falls man Ganzstahlwaffen hat.

Konstrunktiv kann mein Problem da nicht auftreten, ich hänge allerdings an meinen vielen 50 mm Gürteln. Denk ich drüber nach.

 

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Beim Walkthrough purzeln die Waffen aus nem Tricherholster auch raus, wenn man sich hinlegt.

 

 

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Hinlegen mit geholsterter Waffe ist ja auch so eine Sache. Bei mir ist bisher noch nix rausgepurzelt.... könnte aber an was anderem als dem Holster liegen: Wenn ich mich beim Walkthrough hinlegen will, kommt die Kanone in die Safety.


Das führt aber langsam zu weit und wird arg spezifisch. Finde ich.

 

 

@Mannheimer schon für einen Weg entschieden?

Edited by Benjamin Arendt
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vor 16 Minuten schrieb Benjamin Arendt:

Das führt aber langsam zu weit und wird arg spezifisch. Finde ich.

👍

 

 

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