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JRH

WW I

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Man kann ja an der Ausstattung über einiges hinwegsehen. Bei Kubricks "Wege zum Ruhm" standen die Soldaten zwar mit Vorderladerbajonetten herum, aber die Story war gut. Bei "1917" sah man sich linkisch bewegende Komparsen, linkisch und taktisch unglaubwürdig agierende Hauptdarsteller und eine in jeder Hinsicht hanebücherne Handlung. Das Herumlaufen der Hauptcharaktere im Trichterfeld mit aufgepflanztem Baionett mit Gewehr in Augenhöhe über Korn und Kimme wirkt ziemlich dümmlich. Ab da war der Film für mich vorbei.

 

Wenn schon Slapstick, dann richtig. Noch ein Film mit Laurel und Hardy im Schützengraben. Gedreht 14 Jahre nach Kriegsende.

Ab Minute 14:51, Die haben immerhin einen Panzer zum Fahren gebracht. 😀 Man beachte die Ausstattung der Deutschen, ua. mit G98.

 

Edited by horidoman
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vor 1 Stunde schrieb horidoman:

... Man beachte die Ausstattung der Deutschen, ua. mit G98.

...

 

Ebenso wie in " Im Westen nichts Neues " von 1930.

 

Sagenhafte Ausstattung - war ja auch gerade mal 12 Jahre her! Da war noch alles verfügbar.

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Am 26.1.2020 um 16:53 schrieb chapmen:

Frag mal halb Europa was bei denen ab 1939 geklaut und zerstört wurde.

dann frag mal die Deutschen was denen ab 1918 geklaut und zerstört wurde - mit zeitweiser zugegebener Unterbrechung - und heute noch geklaut wird.

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Sodele. Hab den Film grad gesehen.

 

Meine Meinung: Spart Euch das Geld. 🙄

 

Ordentlich gefilmt, aber den Hype wegen den unsichtbaren Schnitten verstehe ich nicht so ganz - das hat Hitchcock schon vor 72(!) Jahren in "Cocktail für eine Leiche" gemacht.

Und dafür insgesamt 10 Oscarnominierungen? Oje ....

 

Ausstattung ok bis gut, aber wie schon von Mitr erwähnt - wo sind die MGs???

 

Die Handlung aber ist unterirdisch hanebüchen und das Bild der deutschen Soldaten unterirdisch stereotyp. alles heimtückische Killer.

 

Bääh .... :bad:

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„Im Westen nichts Neues“ ist in meinen Augen der beste Film über die Schlachtfelder des 1.WK.

Da sieht man die Sinnlosigkeit des Stellungskriegs, des Militarismus und die Verarschung der Jugend durch die Kriegspropaganda.

 

warum in „1917“ immer noch antideutsche Propaganda gemacht wird erschließt sich mir nicht. 

 

“Warhorse“ fand ich auch ganz gut...

Edited by Elektronengehirn
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Es gibt auch gute Europäische Filme. "Westfront 1918", "Berge in Flammen" und einige andere. Ua. Einen fast dreistündigen französischen Stummfilm, dessen Name mir grad nicht einfällt. Aus den Siebzigern noch "Battalion der Verlorenen" welcher auf dem autobiographischen Roman "Ein Jahr auf der Hochfläche" des sardischen Soldaten Emilio Lusso basiert. Sehr lesenswert! Schauplatz ist übrigens die Ortigara und nicht der Monte Fiore bei Görz wie ich lange irrtümlich annahm.

 

Wie man in Hollywood noch während des 1. Wk die Deutschen darstellte, sieht man hier. Eigentlich fast liebenswert komisch. Film von Charlie Chaplin 1918. Damals als Propagandafilm gedreht. 

 

 

 

Edited by horidoman

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vor 8 Stunden schrieb Elektronengehirn:

„Im Westen nichts Neues“ ist in meinen Augen der beste Film über die Schlachtfelder des 1.WK.

Da sieht man die Sinnlosigkeit des Stellungskriegs, des Militarismus und die Verarschung der Jugend durch die Kriegspropaganda.

 

Und zwar tatsächlich BEIDE Verfilmungen, auch die TV-Version aus den 70ern ist sehr gut gemacht.

 

Wobei die aus den 30ern wirklich nochmal ne ganze Ecke besser ist.

vor 8 Stunden schrieb Elektronengehirn:

 

“Warhorse“ fand ich auch ganz gut...

Jein ... auch ein paar logische Fehler in der Handlung und teilweise auch in der Ausstattung (Protzen der 21cm-Mörser fehlen beim Marsch!), aber insgesamt anschaubar.

 

 

vor 1 Stunde schrieb horidoman:

Es gibt auch gute Europäische Filme. "Westfront 1918", ...

 

👍

 

vor 1 Stunde schrieb horidoman:

... "Berge in Flammen" .....

 

👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

 

vor 1 Stunde schrieb horidoman:

...Einen fast dreistündigen französischen Stummfilm, dessen Name mir grad nicht einfällt. ...

 

Meinst Du evtl. "Verdun, visions d'histoire" von Léon Poirier aus dem Jahr 1928?

Der ist tatsächlich richtig gut, auch recht ausgewogen in der Betrachtung.

Paar historische Ungenauigkeiten, aber das ist auch der Zeit geschuldet, damals glaubte man wirklich Fort Vaux sei mit Hilfe von Gas erobert worden, etc. ...

Insgesamt aber wirklich GUT!

 

vor 1 Stunde schrieb horidoman:

...Aus den Siebzigern noch "Battalion der Verlorenen" welcher auf dem autobiographischen Roman "Ein Jahr auf der Hochfläche" des sardischen Soldaten Emilio Lusso basiert.

 

Der zeigt sehr gut die Skrupellosigkeit der Stabsoffiziere.

Die Szene mit dem Angriff der gepanzerten Soldaten die zusammengeschossen werden ist aber gruselig falsch. Naja, Drama halt.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Sigges:

Meinst Du evtl. "Verdun, visions d'histoire" von Léon Poirier aus dem Jahr 1928?

Der ist tatsächlich richtig gut, auch recht ausgewogen in der Betrachtung.

Paar historische Ungenauigkeiten, aber das ist auch der Zeit geschuldet, damals glaubte man wirklich Fort Vaux sei mit Hilfe von Gas erobert worden, etc. ...

Insgesamt aber wirklich GUT!

Danke, genau den! 😀

https://www.youtube.com/watch?v=NDC1Z8Pj0e8

 

Zitat

Der zeigt sehr gut die Skrupellosigkeit der Stabsoffiziere.

Die Szene mit dem Angriff der gepanzerten Soldaten die zusammengeschossen werden ist aber gruselig falsch. Naja, Drama halt.

https://www.freytagberndt.com/produkt/9783852567303-ein-jahr-auf-der-hochebene/

Der General aus dem Film kommt im Buch vor, mit geändertem Namen. Man hat auch seinen echten Namen herausgefunden und im Buch ist ein Photo von ihm. Die Grabenpanzerungen werden auch erwähnt, nur halt nicht so wie in der Filmszene. Die Dinger die wie ein Werkstattofen aussehen, gibt's aber wirklich (auch im Buch).

 

Die Italiener haben übrigens im Karst mal einen Infanterieangriff mit ca. 30.000 Mann auf einer Frontbreite von glaublich 250 bis 300 Metern gestartet. Der allerdings fehlgeschlagen ist. Die Geschichte kommt in einem der Bücher von Klavora vor. Versuche sein einigen Jahren, die Stelle zu finden, aber die Maccia ist schon zu dicht und voller Kreuzottern. Habe schon paarmal Rückzug angetreten.

Edited by horidoman
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vor 10 Minuten schrieb horidoman:

.. Die Grabenpanzerungen werden auch erwähnt, nur halt nicht so wie in der Filmszene. Die Dinger die wie ein Werkstattofen aussehen, gibt's aber wirklich.

Jein.

 

Die Italiener hatten tatsächlich eine Panzerung entworfen, das Ding sah aber völlig anders aus als der Quatsch im Film.

Das war eine niedrige, eckige "Dose" mit der sich der Infanterist liegend fortbewegte. Völlig unpraktikables und hinderliches Ding - ich find nur grad ums Verrecken kein Bild davon! 🙄

 

Das im Film erinnert gaaaaanz entfernt an einen deutschen Grabenpanzer, der aber ein völlig anderes Einsatzgebiet aufwies.

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Ich muß mich korrigieren, man lernt ja nie aus ...

 

Die Amis hatten tatsächlich was ähnliches wie im Film entwickelt!

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Brewster-Körperschild

 

Die Italiener außerdem einen weitaus kruderen Typ, der an den deutschen Grabenpanzer erinnert, aber deutlich einfacher gearbeitet ist ...

 

https://it.wikipedia.org/wiki/Corazza_Farina

 

Beiden ist der grandiose Fehlschlag gemeinsam.

 

Der deutsche Grabenpanzer war durchaus erfolgreich, aber eben auch mit völlig anderem Einsatzgebiet.

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Ja, auch ein ordentlicher Film!

Die Kiste mit der sie den Panzer in die Luft jagen ist beeindruckend. :grin:

 

Für die U-Boot-Freunde gibts noch "Morgenrot" in hervorragend restaurierter Qualität auf Blu-Ray!

 

Neben "Berge in Flammen" gibts zum Alpenkrieg noch den "Standschütze Bruggler". Zeigt auch ganz ordentlich die Atmosphäre im Hochgebirgskrieg.

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vor 4 Stunden schrieb Sigges:

...

Der zeigt sehr gut die Skrupellosigkeit der Stabsoffiziere.

...

 

 

In dem Zusammenhang noch:

 

* Wege zum Ruhm

* Mathilde – Eine große Liebe

 

Gerade letzterer ist evtl. nur als Schmonzette bekannt - aber in seiner Darstellung des WK1 und besonders des Grabenkrieges ist er wirklich SEHR, SEHR GUT!

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