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Schwarzwälder

Linksterroristen in D nutzen spezielle Jagdmunition zum Schocktod

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vor 15 Stunden schrieb Joseg:

Auch wenn es Waffenbesitzer heute gerne so erzählt wurde an dem WaffG schon gearbeitet als Andreas Baader gerade mal anfing in Kaufhäusern zu zündeln.

 

 

Wann man angefangen hat am sogenannte 73er Gesetz zu arbeiten ist bedeutungslos. Alle Waffengesetze sind letztlich immer Gesetze gegen den Bürger (Untertan wäre der bessere Ausdruck) und bevorzugen die sogenannten Führungsschichten, siehe 38er WaffG https://de.wikisource.org/wiki/Waffengesetz_(1938)#§_11. Im Übrigen habe ich von "als Kampf gegen den Terrorismus verkauft" geschrieben. Solche "Verkaufsargumente" sind die üblichen Lügen der Herrschenden.

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vor 48 Minuten schrieb Schwarzwälder:

[...] - oder hast Du auch das große Ganze im Blick? [...]

Na ja, wer mich kennt, weiß, daß ich keinerlei Extremismus befürworte, relativiere oder entschuldige.

Aber waffenrechtlich ist die RAF-Phase in der alten Republik schon interessant, wurde sie doch als Begründung für die erste Verschärfung des Waffenrechtes nach dem Krieg herangezogen.

Ich sehe da einen großen qualitativen Unterschied zwischen den heute agierenden linken "Aktivisten" (gut, man könnte auch andere, deutlichere Bezeichnungen finden) und der damaligen RAF.

Die erste Generation der RAF war waffentechnisch und strategisch geschult.

Sie waren in Trainingscamps im nahen Osten.

Sie hatten Zugang zu vollautomatischen Kriegswaffen.

Darüber hinaus (oder auch evtl. dadurch begründet) gab es deutliche Verbindungen und Unterstützung durch das MfS.

Ich bin mir nicht sicher, wieviel Selbstradikalisierung und wieviel Lenkung von außen ich da gewichten soll.

Es hat für mich schon einen starken Zug zum Staatsterrorismus.

Sie haben ja letztlich - versorgt durch das MfS - Unterschlupf und "Ruhestand" bis zur Wende gefunden.

Interessant finde ich dabei auch, daß die letzte Generation nach dem Ende der DDR bedeutungslos geworden ist und die Selbstauflösung erklärte.

Die letzten "Frei lebenden" verdienen sich ihren Unterhalt durch Raubüberfälle in Norddeutschland (wahrscheinlich um ihren Lebensabend auf Mallorca zu finanzieren) und sind ideologiefreie gewöhnliche Kriminelle.

Jedenfalls bleibt für mich die Frage, wie weit sich die RAF ohne externe (staatliche?) Unterstützung entwickelt hätte.

Da gibt es noch ein paar offene Fragen.

Letztendlich wurde mit dieser Begründung das deutsche Bürgertum waffenrechtlich drangsaliert.

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, daß ausgerechnet einer der damaligen Akteure später als Innenminister für Lockerungen im Waffenrecht zulänglich gewesen ist.

Vielleicht weil er tiefe Einblicke in Ursache und Wirkung hatte?

 

Heute stehen wir wieder in einer ähnlichen Situation, deshalb finde ich das Thema, daß @Schwarzwälder hervorgeholt hat, gar nicht so uninteressant.

Es gab eine geplante, organisierte Mordserie der NSU mit (zumindest öffentlich) ungeklärten (und lange unter Verschluß stehenden) Verwicklungen zu staatlichen Stellen.

Meine Kinder werden (vielleicht) im Rentenalter dazu mehr erfahren.

Machen wir uns nichts vor, die Mitglieder des NSU waren gemessen an Ullrike Meinhoff und Andreas Baader Vollidioten.

Trotzdem gelang es ihnen jahrelang, ihre Mordserie fortzusetzen (ich versuche hier das Wort "erfolgreich" zu vermeiden).

Für mich bleibt auch da die Frage offen, ob die ohne Unterstützung nicht wie ähnliche Vollidioten, beispielsweise die "Terrorzelle Revolution Chemnitz" mit ihrem Luftgewehr, an ihrer eigenen Blödheit gescheitert wären.

Der antisemitische Spacken in Halle mit seinem selbstgebastelten Sammelsurium ist da auch kein schlechtes Beispiel.

Na ja, jedenfalls ist Deutschland anscheinend voll von (diesmal) rechten gewaltbereiten Extremisten und muß deshalb wieder sein Waffengesetz verschärfen.

 

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vor 57 Minuten schrieb fa.454:

Heute stehen wir wieder in einer ähnlichen Situation, deshalb finde ich das Thema, daß @Schwarzwälder hervorgeholt hat, gar nicht so uninteressant

Ja. Das ist sicher historisch interessant und deine Ausführungen ergänzen den Artikel nochmal deutlich. 

 

Trotzdem halte ich diese Überschrift und den Artikel an dieser Stelle und im aktuellen Kontext für falsch plaziert.... 

 

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