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Stages die einfach Spaß machen


Guest
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Guten Morgen,

ich leite derzeit ein IPSC Anfänger Training immer Freitags.

Die Jungs sind alle Feuer und Flamme.

Natürlich möchte ich das Feuer weiter schüren.

Waffenhandhabung ist bei allen sehr sicher , verschiedenste Weak Hand , Strong Hand Geschichten habe ich durch.

Alternative Schiesspositionen nur kniend.

Hat jemand ein paar Ideen für etwas ausgefallenere Stages ?

Wir haben einen 25 Meter Stand mit Kugelfängen links ,rechts und vorne.

An Wänden, Plates etc. ist alles vorhanden.

 

Ich bedanke mich schonmal für tolle Ideen.

 

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Klingt vielleicht blöd: Gar keine Stages trainieren.

Das kostet teure Schießstandzeit und ist eher ineffektiv.

Dafür die Basics vertiefen.

Zielwechsel (alle Varianten), Entferunung, Rhythmus, Ziehen mit Erstschussabgabe usw.

Kennt man ja alles.

Dabei immer ein konkretes Trainingsziel für den Tag haben.

Edited by Guest
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Ich gebe dir vollkommen recht das dass sinnvoll wäre.

Auf den Trichter das soetwas sinnvoll ist werden die Jungs zu gegebener Zeit selber kommen.

Derzeit ist das alles noch neu und eine Stage macht Ihnen einfach Spaß.

Der Stand Bzw die Kosten sind erstmal relativ zu sehen.

 

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Man sollte auch soweiso nie den Spaß zu kurz kommen lassen.

Nach konzentrierten Übungen daher immer auch ein paar auflockernde Elemente einbauen.

Ende des Tages: Immer mit einem abschließenden Erfolgserlebnis den Stand verlassen.

 

Ihr macht das schon ;)

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na so ein Stand mit 3 Seiten Kugelfang wäre unser Traum😍

Tony hat zwar Recht, aber auch bei uns sind immer neue Leute im Verein, die man mit Stages bei Laune halten will, Training soll auch Spaß machen😉

Wir machen zum Aufwärmen z.B. Dotdrill oder ähnliches, damit erstmal alle zum Schießen kommen.

Bei den Stages versuchen wir eine Mischung aus weiten/kleinen/teilweise verdeckten Zielen für langsame präzise Schüsse und nahen/großen Zielen, bei denen man mal richtig Gas geben kann.

Da haben gerade Neulinge im IPSC ein breites Grinsen im Gesicht...

Wir nehmen auch Stages aus irgendwelchen Wettkämpfen als Anregung, wie weak hand only oder Waffe auf dem Tische etc.

Wenn viele Leute da sind, schießen wir fast ausschließlich auf Stahl (selbstaufrichtende Plates), da sparen wir die Zeit fürs Abkleben.

 

 

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Wenn man die Möglichkeit hat macht es mit Stages natürlich viel mehr Spaß. Wir haben das Glück, dass unser Captain in unendlicher Fleißarbeit etliche Elemente gebaut hat,z.B. Swinger, Turner und so ne Art Seilbahn deren Name mir grad nicht einfällt. Das lässt sich immer gut kombinieren. 

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vor 2 Stunden schrieb Waffen Tony:

Klingt vielleicht blöd: Gar keine Stages trainieren.

Das kostet teure Schießstandzeit und ist eher ineffektiv.

Da gibt es verschiedene Philosophien.

 

Ich habe gelernt: Beginne mit einer "kalten" Stage, dann trainiere gezielt Deine Schwachstellen, und zum Schluß die gleiche Stage oder eine gut eingeübte, schnelle Stage, um das Training mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Vor Wettkämpfen gezielt ganze Stages trainieren.

 

Training ist nicht nur ganze Stages schießen, aber ohne ganze Stages kommt Training auf Dauer auch nicht aus.

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Wir schießen auch relativ viele "Stages", wobei diese meist ziemlich simpel aufgebaut sind. Hier mal n Tisch, dort mal n Besen am Boden. Laufwege werden dann meist vorgegeben. + mind. 1 Reload oder sowas.

 

Auf dauer finde ich es aber besser, wenn man mehr Drills einbaut. Dot Drill zum warm werden. El Presidente 3-4x, Ziehen-Schießen, wo möglich Zielwechsel auf möglichst großen Winkel usw.

So das man sich tatsächlich bei speziellen Punkten entwickeln kann. 

Das ganze kann durchaus genauso Spaß machen, wie Stages. Einfach auch einen Timer laufen lassen und ein bisschen den sportlichen Ehrgeiz fördern ;)

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vor 13 Stunden schrieb Therealsteel:

ich leite derzeit ein IPSC Anfänger Training immer Freitags.


Die Amis haben beim IDPA Klassifizierungsmatches. Und die laufen über standardisierte Tests. Für diese Tests gibt es dann Zeit bzw. Punktvorgaben: https://www.idpa.com/idpa-matches/idpa-match-rules/ Lass Deine Jungs mal eine solche Classification schießen. 

 

Die Stages muss man natürlich auf Deutsche Gesetze (Mannscheiben) und IPSC-Regeln anpassen. Aber die Idee zu einer gemessen Zeit Strafsekunden für Charlies/Deltas zu addieren ist IMO generell eine gute Idee, sie erzieht zur Präzision. Der Vorteil bei den Klassifizierungsmatches ist, dass Deine Schützen einen Referenzwert bekommen und wissen wo sie stehen.

 

Zusätzlich kannst Du dabei eine kleine statistische Auswertung machen, etwa Erstschuss-Zeit, Zeit für Reload, Zeit zwischen zwei Schüssen, Zeit für Zieltransistion, Zeit für Bewegung. Deine Schützen können so mal untersuchen wo sie gut sind und welche Auswirkung es hätte, wenn sie sich exemplarisch in der Ziehzeit verbessern. 

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vor 4 Stunden schrieb Shiva:

Die Amis haben beim IDPA Klassifizierungsmatches. Und die laufen über standardisierte Tests. Für diese Tests gibt es dann Zeit bzw. Punktvorgaben: https://www.idpa.com/idpa-matches/idpa-match-rules/ Lass Deine Jungs mal eine solche Classification schießen. 

 

Die Stages muss man natürlich auf Deutsche Gesetze (Mannscheiben) und IPSC-Regeln anpassen.

Dafür wären, wenn es um IPSC geht, die USPSA Classifier-Stages vermutlich besser geeignet. 😀 Bei IDPA sind die Regeln und Wertung anders. Für diese Classifier gibt es dann für die verschiedenen Divisions die Hit Factor-Nennwerte, an denen man sich messen kann, hier gleich als praktischer Rechner. Die meisten verwenden das Metric Target (den stilisierten Typen, dessen Beschuß den Büttel wütend machen würde), aber einige wenige verwenden auch das Classic Target wie bei IPSC (z.B. CM18-01).

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Es gibt IPSC Classifiers


Wusste ich nicht (aber ich schieße eben auch USPSA und kein IPSC). Wann werden die denn geschossen? Bei USPSA ist es Usus, zumindest bei kleineren Matches eine Classifier-Stage einzubauen. (Die wirklich großen Matches können die Klassifizierung auch beeinflussen, aber für den Wald- und Wiesenschützen geht es über die Classifier-Stages bei den Matches.)


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vor einer Stunde schrieb Waffen Tony:

Man braucht auf garnichts ausweichen.

Es gibt IPSC Classifiers

http://www.ipsc-tech.org/ics/pg/DocStages.aspx

INTERESSANT!

 

Da kann man sich als Deutscher registrieren und klassifizieren lassen. Na, wenn das keine Motivation ist.

Was aber fehlt ist ein Level wie bei den Amis "Sei schneller als x Sekunden und Du bist Master-Level" bzw. "Mach hören Hitfaktor als y, ..."

 

 

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Ich finde es immer spannend, wenn man ohne (oder nur mit einem) Magazin startet und die anderen Magazine unterwegs aufgenommen werden müssen.

Ein Tisch/Faß (oder mehrere) als Ablageort für die Magazine mitten in der Stage - da ergeben sich schnell sehr viele mögliche Varianten eine Stage zu schießen.

 

 

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