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Stephan_muc

Mini Erste Hilfe Kit

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Hallo zusammen,

 

ich suche ein kleines Erste Hilfe Set, das man immer dabei haben kann.

Hintergrund ist, dass meine Eltern, die oft und gerne im Gebirge unterwegs sind etwas 

sinnvolles haben wollen. 

Das Angebot am Markt ist unendlich und alle Produkte haben Killerbewertungen drin, die einen Abschrecken.

 

Wer kann mir da was empfehlen?

Klein und leicht ist wichtig, sollte die kleineren Verletzungen die man sich beim Wandern zuzieht abdecken.

 

Danke im Voraus.

 

Stephan

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Wie ich schon öfters geschrieben habe, ich habe normalerweise immer dabei: Pflasterbox, Einmalhandschuhe (aus alten Verbandkästen), Beatmungstuch und Uriel-Verbandspäckchen od. ähnliches, gelegentlich noch ein Dreieckstuch (Bundeswehr oder alter Verbandskasten).

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Einmalhandschuhe, Uriel, diverse Pflaster, Zeckenkarte 
Wenn Waffen dabei sind ein Tourniquet
Wenn viel gelaufen wird Tape um es ueber die Pflaster zu machen...

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vor 50 Minuten schrieb MichaSailor:

Zeckenkarte

Hast Du da eine gefunden die funktioniert? Ich nicht. Ich nehme nur noch die Zeckenhaken aus dem Tierbedarf. Die gehen gut. Oder die Zeckenschlingen mit dem Drahtlasso, die sind aber relativ teuer.

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Ein selbst zusammengestelltes Set ist vorhanden, es soll gegen was kleines in ner 

Tasche ausgetauscht werden, was kompakt und immer dabei ist.

 

Ich dachte an so etwas und wollte fragen wer vergleichbares im Einsatz hat.

 

Beispielsweise Tatonka Mini oder ähnliches.

Ging mir um Qualität und Haltbarkeit.

 

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Was hat ein Tourniquet denn mit Waffen zu tun? ?

Ein TQ ist bei allen schweren Blutungen (offener Bruch, Ast durchs Bein etc.) sehr nützlich.

Kostet halt Geld... sollte aber immer dabei sein.

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vor 5 Stunden schrieb Stephan_muc:

Ein selbst zusammengestelltes Set ist vorhanden, es soll gegen was kleines in ner 

Tasche ausgetauscht werden, was kompakt und immer dabei ist.

 

Ich dachte an so etwas und wollte fragen wer vergleichbares im Einsatz hat.

 

Beispielsweise Tatonka Mini oder ähnliches.

Ging mir um Qualität und Haltbarkeit.

 

Da wirst du zu kaufen nichts finden, was schon sinnvoll zusammengestellt ist. Ich habe mir mein kleines MediPaket auch selber zusammen gestellt. Hier mal als Inspiration. Vielleicht kannst du deine vorhandene Lösung optimieren.

 

Tasche: Vorhandene Tasche vom Erste Hilfe Paket von Engelbert Strauß

 

Kompresse und Verbandpäckchen für größere, oberflächliche Wunden

Wundantiseptikum, weil tiefe fiese Schnitte fiel schneller abheilen, wenn man desinfiziert :)

Fenistil, weil wegen Jucken...

Alkoholtupfer, um mir vorher die Hände zu desinfizieren oder um um die Wunde großflächiger für Sauberkeit zu Sorgen

Zeckenzange (fehlt im Bild)

 

Im Pillenpaket:

Paracetamol und Ibuprofen

Loperamid

Wundnahtstreifen

Pflaster, vorgeschnitten

Tantum Verde Lutschpastillen gegen Halsschmerzen

Leukotape gegen Blasen

 

https://ibb.co/ydv3vGL
https://ibb.co/RN3yk3L
https://ibb.co/wQRK0rQ
https://ibb.co/qm3zSLw
https://ibb.co/5YgMz7B

 

Das Pillenpaket hat ungefähr Scheckkartengröße und die Dicke einer Zigarettenschachtel. Kleiner wirds nicht.  Wenn ich eine Sache weglassen müsste, wäre es das Antiseptikum. Nicht verzichten würde ich auf Ibu/Paracetamol oder Zeckenzange.

Edited by Chiron
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Der MArkt ist voll mit entsprechenden Anbietern.

In alle möglichen Richtungen. Soar an den JAdhund ist gedacht.

Inklusive entsprechender Kurse

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Am besten selbst zusammenstellen, wie oben schon geschrieben.

Ich habe das auch Modular gemacht, Medikamente sind in extra Tasche und die nehme ich nur mit wenn keine Zivilisation in der Nähe ist. 

Pflaster braucht man immer griffbereit.

Für Trauma und kompakt würde ich das SWAT Tourniquet empfehlen, weil vielseitig einsetzbar (Kleinkind, Hund ....). Kenntnis im Umgang damit vorausgesetzt.

 

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vor 9 Stunden schrieb Stephan_muc:

Ein selbst zusammengestelltes Set ist vorhanden, es soll gegen was kleines in ner 

Tasche ausgetauscht werden, was kompakt und immer dabei ist.

In den USA sind jetzt wohl "ankle kits" angesagt - eine absolute Minimalausrüstung, die so klein und kompakt ist, dass man sie ständig am Fußknöchel mit sich herumtragen kann.

 

Vieles wurde hier ja schon aufgezählt. Ich würde noch isotonische Kochsalzlösung einpacken. Die lässt sich zur Wundreinigung verwenden, zum Benetzen von Verbandmaterial (sodass es mit bestimmten Verletzungen wie Brand- oder Schürfwunden nicht verklebt), zum Kühlen von Verbrennungen sowie als Augenspülung. Bei ernsten Augenverätzungen ist eine gewisse Menge nötig, um einige Minuten lang zu spülen und so die ätzende Substanz zu verdünnen und abzuwaschen (ebenso bei öligen Substanzen wie etwa Pfefferspray). Fertige Augenspülflaschen enthalten meist 200 - 500ml, bei sehr kleinen Verbandtaschen könnte eine 20ml Kunststoffampulle aber auch schon für einige Anwendungsfälle nützlich sein (und sei es nur, falls mal jemandem eine Kontaktlinse herausgefallen ist und gereinigt werden muss).


Rettungsdecken sind auch sehr vielseitig. Insbesondere bei Bewusstlosigkeit, Schock und großen Verbrennungen ist der Wärmeerhalt ein wichtiges Thema. Außerdem können Rettungsdecken behelfsmäßig für Druckverbände / Tourniquets genutzt werden, sowie als Beckenschlinge (gegen schwere innere Blutungen bei einem Beckenbruch) oder als Armschlinge beziehungsweise für sonstige improvisierte Schienen. Zudem als Sonnen- und Regenschutz oder als Signalmittel. Besonders auf Gebirgstouren würde ich mindestens zwei Stück mitnehmen.

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vor 18 Stunden schrieb Fyodor:

Hast Du da eine gefunden die funktioniert? Ich nicht. Ich nehme nur noch die Zeckenhaken aus dem Tierbedarf. Die gehen gut. Oder die Zeckenschlingen mit dem Drahtlasso, die sind aber relativ teuer.

Meine Tochter hat eine, die geht, aber weiss nicht mehr wo wir die her haben.

Ich selbst nehme eine Spitze Pinzette, womit auch quasi von "unten" dran komme. Hast Du einen Link fuer Deine "tools" bitte? Wuerde ich auch gerne mal testen.

Hatte hier schon jemand eine Hyalomazecke?

 

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vor 4 Stunden schrieb MichaSailor:

Hast Du einen Link fuer Deine "tools" bitte?

https://www.fressnapf.de/p/take-care-zeckenhaken-2st-1#1276815

 

vor 4 Stunden schrieb MichaSailor:

Hatte hier schon jemand eine Hyalomazecke?

Ich habe eigentlich großes Glück, Zecken mögen mich nicht. Ich hatte in meinem Leben erst zwei Stück. Meine Freundin ist immer voll von den Biestern, wenn sie auf einer Wiese unterwegs war, manchmal sogar bei uns im Garten.

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Ich habe einfach nur ein kleines BW-Verbandspäckchen, 1 sauberes Taschentuch und 2 m Duct tape und ein paar Hansaplast Streifen plus

einer kleinen Tube Wunddesinfektionsmittel wie Freka cid. im (kleinen) Gepäck.

Für längere Touren natürlich etwas mehr und an Medikamenten Ibuprofen  und was gegen Durchfall.

Eine Rettungsdecke ist eh immer im Gepäck.

Vielleicht bin ich faul -aber ich habe keinen Bock einen halben Medizinschrank durch die Gegend zu schleppen.

Ist es eine Bagatellverletzung reicht ein Pflaster und es geht weiter. ist die Wunde so groß das das Verbandpäckchen zum Einsatz kommen muss ist die Tour eh vorbei.

Ein Torniquette ist aber noch geplant und kann u.U. das wichtigste lebensrettende Bestandteil eines Kits sein.

Vielleicht noch sowas wie eine Israli Bandage dazu..

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Am 11.9.2019 um 16:53 schrieb Schwarzseher:

In den USA sind jetzt wohl "ankle kits" angesagt - eine absolute Minimalausrüstung, die so klein und kompakt ist, dass man sie ständig am Fußknöchel mit sich herumtragen kann.

Alles, was Du an den Gliedmaßen an Gewicht herumträgst, führt zu einem Vielfachen an Zusatzbelastung im Vergleich zum gleichen Gewicht am Rumpf herumgetragen (weil die Gliedmaßen dauernd beschleunigt werden). Deswegen geben die Leute ja Geld aus, damit die High-Tech Wanderstiefel ein paar Gramm leichter sind.

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Danke für die ganzen Tipps.

Nach längerem Überlegen ist es ein kleines Hartschalen-Kit nach DIN 13167 geworden.

Mit 17x13x6cm ist alles drin und viel Platz für Erweiterungen.

Alle kleineren Kits waren in weichen Taschen, wo ich die Gefahr sehe, dass der Inhalt leidet.

Wichtig war auch Inhalt vom Markenhersteller.

 

https://www.amazon.de/gp/product/B07G4BTX5Z/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

 

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Am 11.9.2019 um 17:22 schrieb spritzpistole:

Was hat ein Tourniquet denn mit Waffen zu tun? ?

Ein TQ ist bei allen schweren Blutungen (offener Bruch, Ast durchs Bein etc.) sehr nützlich.

Kostet halt Geld... sollte aber immer dabei sein.

Gürtel hat man dabei und ein Stock findet sich überall...was will man alles mitschleppen?

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vor 1 Stunde schrieb sniper-k98:

Gürtel hat man dabei und ein Stock findet sich überall...was will man alles mitschleppen?

Wer mehr als das benötigt, der sollte eventuell doch die 112 anrufen.*

 

69449i%C2%A72020i-BW-Verbandp%C3%A4ck.jp

adhesive-plaster-strips-set_1284-9244.jp

 

 

* Selbstverständlich innerhalb der üblichen 90% trivialen Verletzungen

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Am 3.10.2019 um 12:26 schrieb sniper-k98:

Gürtel hat man dabei und ein Stock findet sich überall...was will man alles mitschleppen?

Es gibt eine Studie, wonach improvisierte Tourniquets in den meisten Fällen nicht gut funktionieren, man sollte derartige Lösungen daher eher nur als Druckverband betrachten. Dass ein vollständiges Abklemmen gelingt, ist in der Praxis nur bei hochwertigen Fertigprodukten (mit Winden-Funktionsweise) wahrscheinlich und selbst da müssen wohl oft zwei hintereinander gesetzt werden (zumindest an sehr muskulösen Oberschenkeln). Zu deinem Beispiel: Ein Gürtel ist oft zu steif und lässt sich dann nicht richtig eindrehen, und Holzstöcke sind in der Regel morsch, weil Bäume nur tote Äste abwerfen. Die Winde muss große Kräfte aushalten und daher ziemlich stabil sein.

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