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LTB

How to Kill a Tax

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Erfolgreicher Lobbyismus zum Nachmachen erklärt:

 

 

 

 

Edited by LTB
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Wobei scheinbar sinnloser Aufwand, Kosten und hohe Komplexität der Vorschriften für Waffenbesitzer in Deutschland doch im Prinzip politisch gewollt sind, um den privaten Legalwaffenbesitz zu reduzieren. Der bürokratische Aufwand auf Behördenseite erscheint mir auch nicht unerwünscht zu sein, schließlich sichert das Arbeitsplätze für eine bestimmte Gesellschaftsschicht.

Es gibt daher in Deutschland kaum einen Ansatzpunkt für eine rationale Argumentation gegen (scheinbar) schwachsinnige Details im Waffenrecht. Das Beispiel im Video spielt in Tennessee, wo die Republikaner durchgehend eine stabile Mehrheit von ca. 60 % haben. Außerdem besteht für Politiker in den USA bei Waffenrechtseinschränkungen immer das Risiko, mit ihren Vorhaben letztlich eine unschöne Niederlage vor den Gerichten zu erleiden, dank des 2nd Amendment in der Verfassung.

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Wesentlich in der erzählten Geschichte ist auch, daß sie einen Abgeordneten gefunden haben, der sich der Sache angenommen hat und mit der Gruppe gearbeitet hat. Man wird selbst in völlig durchgeknallten amerikanischen Bundesstaaten zumindest eine Minderheit von Abgeordneten haben, die einem vernünftigen Waffenrecht im Prinzip aufgeschlossen gegenübersteht, auch wenn sie selber nicht unbedingt die Energie aufbringen, dafür etwas zu tun.

 

Ein Teil der Misere in Deutschland ist, daß der Meinungskorridior soweit verengt ist, daß die meisten Leute noch gar nicht von Argumenten für den Waffenbesitz gehört haben. Ich erzähle den Leuten auf Heimatbesuch in Deutschland gern, daß locker mehr als 99% der Morde mit Feuerwaffen in der deutschen Geschichte staatlich organisiert waren, oder daß die besondere Gefährdung für den Waffenschein notwendig ein Privileg für verwaltungsnahe Bonzen ist und weder der Zuhälter noch die junge Frau, die von der Familie bedroht wird, weil sie studiert und einen kartoffeldeutschen Freund hat, einen bekommt, obwohl die tatsächlich gefährdet wären. Die Reaktion darauf ist fast immer Zustimmung bezüglich der Fakten und ungläubiges Staunen bezüglich der Implikationen--die Leute finden das erstmal nicht richtig oder falsch, sondern von einem anderen Stern, etwas, das sie noch nie gehört haben.

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Am 13.8.2019 um 00:45 schrieb Schwarzseher:

 (scheinbar) schwachsinnige Details im Waffenrecht.

Man könnte mal mit den schwachsinnigsten Details anfangen, z.b. dass beim Einkauf von Küchenutensilien die Möglichkeit besteht, mit dem Waffenrecht in Konflikt zu kommen (wenn das Brotmesser länger als x cm ist und beim Verlassen des Geschäfts nicht in einem akzeptablen Behältnis verstaut ist).

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