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Fyodor

Bewaffnete Lehrer in Florida

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Einzig logische Folge....

 

Bevor das bei uns kommt ist die Überlebenschance bei 9 Jahren Schulausbildung bei etwa 3%.

 

In anderen Ländern darf der Bürger (Erlaubnis + Zusatz) verdeckt ne Waffe auf der Straße tragen.

Wäre bei den ganzen Messerungen auch langsam angesagt.

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Dann kann man wenigstens kompensieren, wenn beim nächsten Mal die Deputies wieder zögern sollten, wie Parkland....

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vor einer Stunde schrieb Fyodor:

Ich finde es richtig, und den einzig erfolgsversprechenden Weg, um solche Taten in Zukunft zu verhindern oder zumindest schneller zu stoppen.

Nein. Der einzig zuverlässige Weg solche Taten in Zukunft zu unterdrücken ist eine andere Gesellschaft. Vor nicht einmal 50 Jahren wurden in den USA noch Schüler an Schusswaffen ausgebildet, sie gingen in engen Gemeinschaften zur Schule, waren sich was Herkunft, Kultur und ökonomische Möglichkeiten angehen gleich und hatten eine Zukunft, auch wenn sie nicht zu den Besten gehörten.

 

Und heute? Man geht in eine multikulturelle Brennpunktschule, in der das Zusammenleben jeden Tag neu ausgehandelt wird. Unterricht ist kaum möglich, da die Schülerschaft das nicht mehr hergibt. Die Lehrerschaft indes versucht sich in Indoktrinierung statt Lehre, die auf Common Core beschränkten Lerninhalte sind stupide und in keiner Form fördernd. Sport gibt es nur noch in Ausnahmefällen, der gesamte Unterricht ist konform und belanglos.

Danach erwartet einen die Universität, in welcher Denkverbote und noch härtere Indoktrinierung statt Lehre erfolgen, alles während man sich in nicht rückzahlbare Schulden stürzt. Gleichzeitig entwickelt man die erste Abhängigkeit von Opiaten, da man das ohne Antidepressiva nicht mehr hinbekommt.

 

Letztendlich dringt noch einmal die menschliche Natur durch und anstatt sich wie ein Zombie für die nächsten Jahre diesen Schwachsinn weiter ertragen zu müssen nur um weitere 40 Jahre im Schuldendienst zu buckeln, nimmt man sich eben eine Waffe und mordet.

 

Der Zeitpunkt an dem wir feststellen, dass so ziemlich alles in unseren Gesellschaften falsch gelaufen ist, was hätte falsch laufen können, wird früher oder später kommen. Der Mensch leidet wie eh und je unter Indoktrinierung, er leidet unter schlechtem Essen, er leidet unter einer multiethnischen, multikulturellen Gesellschaft, unter Psychopharmaka, unter ungesundem Essen, unter gestörten Sozialverhalten. Die einfache Lösung, wie die Bewaffnung von Lehrern, löst das Problem überhaupt nicht. Es ist ein weiteres Pflaster auf einer klaffenden Wunde und es ist nur eine Frage der Zeit bis jemand in eine Schule geht und dort trotz bewaffneten Lehrern mordet. Dann beginnt die Ganze Diskussion wieder von vorne.

 

Man müsste die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte abwickeln um diesen zunehmenden Verfall aller Ordnung entgegen zu wirken. Dazu wird es aber nicht mehr kommen. Der Patient wird stattdessen weiter falsch behandelt.

 

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vor 18 Minuten schrieb EzLord:

Der einzig zuverlässige Weg solche Taten in Zukunft zu unterdrücken ist eine andere Gesellschaft.

Das geht aber nicht sofort. Das braucht Jahrzehnte Zeit. In der Zeit ist diese Lösung eine gute.

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Exakt !

 

Eine Gesellschaft, wie da drüben wo es nur noch ein unten und ein oben gibt, wird irgendwann zerspringen. Dazu keine oder nur schwache sozialen Sicherungssysteme.

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vor 4 Stunden schrieb Fyodor:

Natürlich darf in dem Artikel die übliche Empörung nicht ausbleiben.

Die finde ich jetzt auf Anhieb nicht ...

 

Die Argumente der Kritiker hingegen finde ich mindestens diskussionswürdig. Und wie soll das denn ablaufen - die Lehrer erhalten ein 144-stündiges Training. Das ist eine Menge (wenn es kein Druckfehler ist), und lässt vermuten, dass hier mehr als die reine Bedienung der Schusswaffe gelehrt wird. Heißt aber auch, dass die Lehrer bei 4 Stunden / Woche schon mal ein Dreivierteljahr beschäftigt sind. Und dann? Wurden sie unter realen Bedingungen in irgendeinem verlassenen Schulgebäude im Häuserkampf ausgebildet, damit sie dann ernsthaft unter "lebensbedrohlichem" Stress einen völlig unzurechnungsfähigen Amokläufer ausschalten können? Und was passiert in zehn Jahren? Wie verhält sich ein Lehrer, der vor zehn Jahren mal so ein Training absolviert hat - und seitdem nie wieder? Wir sind uns wohl einig, dass nachhaltiger Schutz ein ständiges (Auffrischungs-)Training erfordern würde, und zwar unter realen Bedingungen. Das halte ich aber für sehr fraglich ...

 

Ich will diese Maßnahme nicht grundsätzlich kritisieren, wenn "jeder" mit einer Waffe rumlaufen darf, dann sollten sich auch die Lehrer bewaffnen dürfen. Ob das für eine Gesellschaft jenseits des "guten alten Wilden Westens" grundsätzlich der richtige Weg ist, lasse ich dahingestellt.

 

Ich habe das Gefühl, dass der Umbau von Klassen- in Panikräume in den Schulen vermutlich mehr bringen würde. Wäre aber auch deutlich teurer. Und macht natürlich weniger her, weil weniger "männlich".

 

PS: Damit bin ich mal weg - "before the shit hits the fan". :D

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Damit man das Dilemma der amerikanischen Schul- und Bildungs- Politik verstehen kann muss man

wissen das die Schulen & Lehrer immer von Steueraufkommen der Gemeinde/Bezirks/Stadtviertel

bezahlt wird!!!!

arme Gegend --> schlechte Schulen....

in Arizona wurden die Unterrichtsstunden gekürzt damit die Lehrer weiter bezahlt werden können.

somit ist für die meisten Schulen einfach kein Geld da, wie sollen dann Panikräume bezahlt werden?

 

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Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb Sgt.Tackleberry:

Die finde ich jetzt auf Anhieb nicht ...

Ein Ausbildung im Häuserkampf ist sicherlich nicht notwendig. Der Sinn dieser Maßnahme ist wohl kaum, daß die Lehrer Polizeiaufgaben wahrnehmen und einen Amokläufer ausschalten sollen. Es geht eher in die Richtung, daß sich Lehrer mit ihrer Klasse einschließen und warten bis die Polizei kommt. Wenn dann trotzdem ein Täter in das Klassenzimmer eindringt, sollen die Anwesenden jedenfalls eine Chance haben.

Edited by cartridgemaster
unnötiges Vollzitat gekürzt
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Eben. Außerdem hat allein die Möglichkeit auf Gegenwehr bereits abschreckende Wirkung. Die Amokläufer wollen ja nicht "bei einem versuchten Amoklauf kann es zu einem Verletzten, der Täter wurde getötet", sondern "Michel S. hat an seiner ehemaligen Schule drölfzig Menschen erschossen".

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vor 8 Minuten schrieb Sgt.Tackleberry:

Wurden sie unter realen Bedingungen in irgendeinem verlassenen Schulgebäude im Häuserkampf ausgebildet, damit sie dann ernsthaft unter "lebensbedrohlichem" Stress einen völlig unzurechnungsfähigen Amokläufer ausschalten können?

 

Ist das deren Aufgabe? Nein!

Es geht viel mehr um Selbstschutz sofern es keinen anderen Ausweg mehr gibt. Kein Clearing ala GSG9. *kopfschüttel*

 

Nur weil jemand einen Erste-Hilfe-Kurs hat, fragst du ja auch nicht gleich ob er auch die Herz-OP durchführen kann... Meine Güte. Man hilft so gut es geht... Schön wenn ein echter Arzt in der Nähe ist, wenn nicht, dann muss man selst ran.

 

In solch einer Ausnahme-Situation macht man das was man kann... Das ist immer noch besser als die Alternative. Schön wenn Profis in der Nähe sind und übernehmen, aber wenn nicht....

 

Einmal denken , bitte!!!

 

 

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vor einer Stunde schrieb Sgt.Tackleberry:

Die Argumente der Kritiker hingegen finde ich mindestens diskussionswürdig. Und wie soll das denn ablaufen - die Lehrer erhalten ein 144-stündiges Training. Das ist eine Menge (wenn es kein Druckfehler ist), und lässt vermuten, dass hier mehr als die reine Bedienung der Schusswaffe gelehrt wird. Heißt aber auch, dass die Lehrer bei 4 Stunden / Woche schon mal ein Dreivierteljahr beschäftigt sind. Und dann? Wurden sie unter realen Bedingungen in irgendeinem verlassenen Schulgebäude im Häuserkampf ausgebildet, damit sie dann ernsthaft unter "lebensbedrohlichem" Stress einen völlig unzurechnungsfähigen Amokläufer ausschalten können? Und was passiert in zehn Jahren? Wie verhält sich ein Lehrer, der vor zehn Jahren mal so ein Training absolviert hat - und seitdem nie wieder? Wir sind uns wohl einig, dass nachhaltiger Schutz ein ständiges (Auffrischungs-)Training erfordern würde, und zwar unter realen Bedingungen. Das halte ich aber für sehr fraglich ...

Wie viele Stunden Ausbildung diesbezüglich hat denn ein Polizist? Hier wie drüben?

 

Die Ansprüche, die man jetzt aus dem Keller hervor holt, um die Lehrer gegen diese Messlatte zu halten, die werden doch nie und nimmer bei den "eigentlich zuständigen" thematisiert. Und das ist des Pudels Kern: Es werden hier völlig verschiedene Maßstäbe angelegt und durch die Uniform legitimiert - bei Zivilpolizisten sogar noch nicht mal das. DAS halte ICH für fraglich.

 

Wenn das tatsächlich 144 Stunden sein sollten, dann kann man schon mal davon ausgehen, dass man sich ordentlich mit dem Themenkomplex beschäftigen wird. Und dann kann man auch davon ausgehen, dass sowas keine Einmalaktion ist. Von daher würde ich die Frage nach dem "und seitdem nie wieder?" auch mal ganz einfach mit "das steht da nicht" zurückspielen. Wer so viel Curriculum aufstellt, dass da 144 Stunden gefüllt werden können, der hat auch an regelmäßige Wiederholungen gedacht.

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vor 6 Stunden schrieb Fyodor:

https://www.n-tv.de/politik/Florida-bewaffnet-seine-Lehrer-article20999246.html

 

Natürlich darf in dem Artikel die übliche Empörung nicht ausbleiben. Ich finde es richtig, und den einzig erfolgsversprechenden Weg, um solche Taten in Zukunft zu verhindern oder zumindest schneller zu stoppen.

Was wohl passiert, wenn einer der Lehrer die Bälger satt hat? Irgendein Risiko wird es immer geben.

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Was wohl passiert, wenn ein bewaffneter Gefängniswärter die Plagen satt hat?

 

Es passiert nicht. Der Mensch im Allgemeinen kann recht gut mit Verantwortung umgehen.

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Posted (edited)

Die ganzen Debatten für und wider die Bewaffnung von Lehrern werden erst dann enden, wenn ein Lehrer mit dem Einsatz seiner Waffe nachweislich einen Amokläufer gestoppt hat.

 

Tasha

Edited by Tasha Yar
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Das gab es doch schon. Und damit die Debatte dann eben nicht endet, wird das dann eben nicht groß berichtet.

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O.k., hast Du da bitte einen Link? Habe ich offenbar tatsächlich nicht mitbekommen.

 

Tasha

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vor 3 Stunden schrieb Sgt.Tackleberry:

 Und was passiert in zehn Jahren? Wie verhält sich ein Lehrer, der vor zehn Jahren mal so ein Training absolviert hat - und seitdem nie wieder?

Du musst schon richtig und alles Lesen

 

Zitat

Lehrkräfte und geeignete Mitarbeiter des Schulpersonals, die bereit seien, sich einem jährlichen Schusswaffen-Training zu unterziehen, sollten seinen Vorschlägen zufolge mit Bonuszahlungen belohnt werden

Get also nicht um einmal, wie beim FS der Erste Hilfe Kurs, sondern um Ausbildug mit Regelmäßigen UpDates

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vor 1 Stunde schrieb BBF:

Was wohl passiert, wenn einer der Lehrer die Bälger satt hat? Irgendein Risiko wird es immer geben.

Ganz einfach das gleiche wenn es nicht erlaubt wäre eine Waffe zu tragen.

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vor einer Stunde schrieb joker_ch:

Ganz einfach das gleiche wenn es nicht erlaubt wäre eine Waffe zu tragen.

Ich glaube nicht, dass die "öffentliche" Meinung in der Lage wäre, dies zu verstehen.

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vor 10 Stunden schrieb Fyodor:

Ich finde es richtig, und den einzig erfolgsversprechenden Weg, um solche Taten in Zukunft zu verhindern oder zumindest schneller zu stoppen.

Jetzt fehlt nur noch, dass sich die bewaffneten Lehrer im Fall des Falles todesmutig dem Täter entgegenstellen. Das glaubst du doch selbst nicht, oder?

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Das haben sogar schon unbewaffnete Lehrer und Hausmeister, auch hier in Deutschland, getan um ihre Schüler zu schützen.

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Ich weiß. Aber die waren unbewaffnet. Meinst du, das geht mit einer Schußwaffe leichter?

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Posted (edited)
vor 11 Minuten schrieb Thamiel:

Jetzt fehlt nur noch, dass sich die bewaffneten Lehrer im Fall des Falles todesmutig dem Täter entgegenstellen. Das glaubst du doch selbst nicht, oder?

Doch das glaube ich. 

Und den Bonus würde ich auch mitnehmen. 

Alles besser als im Fall des Falles hinter einer Pappwand zu kauern. 

Edited by Faust
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