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Faust

Waffenbesitz - ein Jedermannsrecht?

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Guest

GAr nicht komisch. Da ist es genau das gleiche. Auch da legt man die Belastungsschwellen genau fest.

Gerade bei uns im Kampfsport ist es die ersten Jahre alles eher spielerisches Bodenturnen. Genau angepasst. Keine Bruchtests, keine übermäßigen Belastungen. Alles eher Bewegungsformen.

Es ist eben schon immer gut gewesen, wenn man einschlägig stdierte Fachleute vor Ort hat ;)

 

Beim Schießen kommt der Arzt genau dann ins Spiel, wenn du eine Ausnahme der Altersgrenzen haben willst. Der muss näämlich die körperliche Eignung bestätigen.

Ich habe mein Leben mit Kadertraining verbracht. Für mich gibt es da keinen Schwafelbedarf.

 

Wenn es für dich Quatsch ist, kann ich das nicht ändern

Ich muss dazu keine Eulen nach Athen tragen. Wie  ihr Informationen bekommt, wisst ihr auch selbst.

Ich bringe auch keine Belege zur Schwerkraft bei, nur weil wer keine Ahnung hat.

 

DIe Zusammenhänge zw. Wachstum und Belastungen sind in Sekunden zu finden. Schreibt euch nicht ab.

 

ICh darf allerdings hinzufügen, dass mich derartiges Verhalten anwidert. Es trifft am Ende eben vollkommen Unschuldige, welche den Eltern vertrauen.

Leider quer durch alle Sportarten zu beobachten.

 

Edited by Guest

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vor 9 Minuten schrieb schiiter:

bei uns im Kampfsport ist es die ersten Jahre alles eher spielerisches Bodenturnen

Ja, ja. Es weht ein warmer, trockener Wind.

 

Ich hab schon mal gesehen, wie Wettkämpfe beim Taekwondo in der Schülerklasse aussehen. Ich wüsste nicht, dass es beim Bodenturnen ein KO gibt. 

Zu sowas würde ich meine Kinder auch nicht schicken.

Aber den Unterschied zwischen Fertigkeit KK und Fertigkeit mit der .223 sehe ich jetzt immer noch nicht.

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vor 17 Stunden schrieb Proud NRA Member:

Warum denn nicht???

 

Weil in der Handhabung mancher GK-Waffe einfach mehr Kraft erforderlich ist.

Ich habe mir als Jugendlicher im Alter von 15 Jahren eine schöne Quetschung am Finger zugezogen, weil ich es einfach nicht gepackt habe den Verschluss eines Desert-Eagle zu öffnen.

 

Es ist auch ein Erlebnis der ganz anderen Art mit einem KK aufgelegt zu schießen und dann die selbe Prozedur mit einem K98 durchzuführen. Da sagen selbst sportlich ambitionierte Arbeitskollegen "Oh aua....das tut ja richtig in der Schulter weh!".

 

Der Punkt ist weissgott nicht, dass etwas verboten werden soll, weil es als "gefärlicher" bezeichnet wird, es geht meiner Meinung nach wirklich um die körperliche Reife die damit einhergehenden Herausforderungen meistern zu können und auch Vertrauen zu haben.

GK-Schießen ist laut, bei manchen Kalibern hat man deutlich wahrnehmbares Mündungsfeuer; was für uns Spaß und Freude ist,  kann bei jugendlichen Schützen zu einer Überforderung werden.

 

Das soll nun keine Verhätschelung sein, aber GK-Schießen belastet körperlich definitiv mehr als ein paar relativ entspannte Schuss mit der .22er Sportpistole oder ein wenig Training mit ner kalibergleichen Langwaffe. Selbstverständlich wiegt ein Match KK mehr als die meisten UHR oder Ordonnanzgewehr, aber 15 Schuss mit einem Schweizer, oder Mosin klopfen eine jugendliche Schulter einfach ganz anders weich.

 

Gruss, Fairlane

 

 

 

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Am 28.6.2018 um 10:10 schrieb heletz:

 

 

Aha.

 

Jetzt macht jedes Forumsmitglied seine Privatdefinition des Wortes "jeder".

 

Aber "jeder" heißt nun einmal "jeder" in der Bedeutung des Duden.

 

Und es sollte einfach nicht jeder Zugang zu Waffen haben.

 

Kinder zum Beispiel.

 

In Hinsicht auf Kinder sollte man das genauer differenzieren:

 

Natürlich dürfen Kinder keinen Zugang zu Waffen haben, denn da kann viel schief gehen.

Unter Zugang verstehe ich, dass ein Kind in der Lage wäre eigenständig und unbeaufsichtigt eine Waffe in die Hand zu nehmen.

 

Aber warum sollten Kinder keinen beaufsichtigten Umgang mit Waffen in Form eines Schießtrainings haben?

Wenn man neben dran steht, die ganze Sache aktiv beaufsichtigt und in grenzwertigen Situationen oder bei Problemen ohne schuldhaftes Zögern eingreift, gibt es da ab einem gewissen Alter nicht wirklich Probleme, sofern man das ganze realistisch sieht und vorgibt, dass mit einem Luftgewehr die ersten Erfahrungen gesammelt werden.

Ich habe meine ersten Erfahrungen mit ca. 7 Jahren gesammelt und war mächtig stolz darauf unter Aufsicht meines Vaters mit dem Luftgewehr im Keller schießen zu dürfen. Da gab es von der Sicherheit her keine Einwände dagegen, kein Diabolo konnte den Keller verlassen und ansonsten hatte ich keinen Zugriff auf das gute Stück, weil es nach Benutzung wieder im verschlossenen Schrank verschwand.

 

Alle Träume vom Schießen mit einer "richtigen" Waffe mußten warten bis ich älter war und das tat dem Interesse keinen Abbruch - im Gegenteil.

 

Gruss, Fairlane

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Und wie hat meine Tochter die jetzt nach der Dusche um die 50 Kg wiegt die G19 überlebt sowie eine SIG 553 und eine UZI  das mit 16 Jahren.

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vor einer Stunde schrieb Fairlane_1:

Ich habe mir als Jugendlicher im Alter von 15 Jahren eine schöne Quetschung am Finger zugezogen, weil ich es einfach nicht gepackt habe den Verschluss eines Desert-Eagle zu öffnen.

Ich hoffe, Dein Finger hat sich wieder erholt. Das passiert natürlich auch erwachsenen Anfängern ab und zu, wobei da Nervosität und mangelnde Übung im Bewegungsablauf vermutlich mindestens genauso eine Rolle spielt wie reine Fragen der Körperkraft.

 

Was ich aber total geil finde: Eine vermutlich harmlose Quetschung beim Umgang mit einer Desert Eagle, die den Proportionen von Waffe und Munition nach ins Komische geht, als Beispiel anzuführen, welche Probleme es geben soll, wenn Kinder und Jugendliche sportlich mit Zentralfeuerwaffen schießen. :lol:

 

Eine Frau bei mir auf der Arbeit, die vermutlich heute noch die 50 Kilo nicht überschreitet, war in der Schule im Team zum Tontaubenschießen. Sie sagt zwar, daß sie noch heute kräftige Flintenladungen als eher unangenehm empfindet, aber offenbar hat sie an Körper und Geist keinen Schaden genommen und Spaß gemacht hat's ihr auch. Nach der Logik, daß zarte Kinderkörper nur Randfeuerpatronen vertragen, müsste 12 ga. doch beim ersten Schuß die Schulter, die Wangenknochen, und die Seele einhämmern. Funktioniert aber seltsamerweise ausgezeichnet.

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vor 16 Minuten schrieb Proud NRA Member:

Funktioniert aber seltsamerweise ausgezeichnet.

Und ist erlaubt. Hornet und.223 gefährden das Kind...?

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Das ist zwar ein Nebenschauplatz, aber eine interessante Debatte. Ich denke, man kann Kinder angemessen an den Schießsport heranführen (Lichtgewehr macht richtig Spaß!).

Selbst wenn bestimmte Waffen und Kaliber nicht geeignet sind, spricht nichts dagegen, Kindern den altersangemessenen Umgang mit Waffen zu vermitteln.

Aus verantwortungsvollen Kindern werden verantwortungsvolle Erwachsene.

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vor 12 Minuten schrieb Faust:

Das ist zwar ein Nebenschauplatz, aber eine interessante Debatte.

Und durchaus verwandt mit der Ausgangsfrage. Natürlich kann Waffenbesitz für Kinder nicht wie für Erwachsene Bürgerrecht in dem Sinne sein, daß sie einfach einkaufen und üben und führen dürften--das ist wohl allen klar. Aber in beiden Konstellationen ist es interessant und lustig, wie selbst unter Waffenbesitzern sich Bedenkenträger finden, die allerlei gar schreckliche Auswirkungen liberaler Regelungen postulieren, für die sich aber keinerlei empirische Anhaltspunkte finden.

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Hey,

 

der Artikel des Focus von Anfang Juni ist hier zwar bestimmt schon bekannt, wurde in diesem Thread aber noch nicht erwähnt, trotz des allzu gut passenden Titels: „Waffenrecht ist Menschenrecht“: Deutsche Waffenlobby kämpft für amerikanische Verhältnisse

 

https://www.focus.de/politik/deutschland/german-rifle-association-waffenrecht-ist-menschenrecht-deutsche-waffenlobby-kaempft-fuer-amerikanische-verhaeltnisse_id_8987169.html

 

Wer nicht selbst lesen will, kann sich dieses üble Machwerk auch in einem mieserablem Aufwasch des Channels DTC Politik bei Youtube "vorlesen" lassen: 

 

 

Wie immer gilt, wer an zu hohem Blutdruck leidet, sollte die Finger von derartig mieser Hetze lassen ... allen anderen, viel "Spaß" *hust*

 

MfG

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Am 23.6.2018 um 13:12 schrieb micky123:

 

 

Und ab 1928 wurde doch extra das Waffengesetz eingeführt um die Todesraten zu senken oder ?

Irgend etwas ist da falsch gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

Das 1928 eingeführte Schusswaffengesetz beruht auf bereits vor 1914 angedachte Reglementierungen. Bereits 1911 begannen die Arbeiten zum Text in Abstimmung zwischen den Ländern und der Reichsregierung, beteiligt waren auch Vertreter der Industrie und Handels.

Also rund 17 Jahre bis zum endgültigen Gesetz- da mecker noch einer über heutige Zustände.......

Zitat aus Schönner/Salewski, Schusswaffengesetz, Weller Berlin 1928:

"Dieses Gesetz verfolgt das Ziel, den bedauerlich häufigen verbrecherischen und leichtsinnigen Missbrauch von Schusswaffen nach Möglichkeit zu verhindern"

Das 1928er Gesetz ist zwingend im Kontext der politischen Umstände nach 1918 zu sehen. Eine spannende Geschichte, die sicher auf WO niemanden interessiert.

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vor 7 Minuten schrieb chapmen:

… Also rund 17 Jahre bis zum endgültigen Gesetz- da mecker noch einer über heutige Zustände...….

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass zwischen 1911 und 1928 in Deutschland noch allerlei andere Dinge passiert sind, wie ein verlorener Krieg, ein Bürgerkrieg, die Inflation, …

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Gut, ziehen wir 7 Jahre ab, bleiben 10.....immer noch nicht viel besser wie heute....

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Ich habe gestern das Argument gehört, wenn in einem Konflikt nur eine von zwei Personen eine Schusswaffe trage, sei die Wahrscheinlichkeit ihrer Benutzung geringer, als wenn beide eine Waffe hätten. Ergo seien weniger Waffen im Umlauf mit weniger Schusswaffengebrauch verbunden und damit per se vernünftig.

Ich würde gern wissen, was ihr von dieser Logik haltet.

Edited by Faust

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Wie eben als wenn jemand mit Hirn jemand ohne Hirn gegenübertritt.

Edited by uwewittenburg
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vor 1 Stunde schrieb Faust:

Ich habe gestern das Argument gehört, wenn in einem Konflikt nur eine von zwei Personen eine Schusswaffe trage, sei die Wahrscheinlichkeit ihrer Benutzung geringer, als wenn beide eine Waffe hätten.

Das ist natürlich Blödsinn und von @uwewittenburg ausreichend erklärt..

Ich hätte allerdings noch gefragt, ob er im Konflikt dann lieber der eine mit, oder der andere ohne Waffe wäre...

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Das "Argument", das @Faust gehört hat, ist lediglich eine Behauptung.

Ich behaupte im Gegenteil, wenn beide legal bewaffnet sind, geht ein Konflikt friedlicher von statten, weil beide nicht an einer Eskalation interessiert sind.

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Es kommt nicht darauf an ob und welche Waffen vorhanden sind

sondern ob und wie viel Verstand vorhanden ist.

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Am 30.6.2018 um 20:05 schrieb Proud NRA Member:

Kannst Du uns eine davon als Link zeigen? ...

Kann er nicht, weil gibt's nicht.... mein Spezi hat seinen Sohnemann damals mit 14, damals weit vor 03 als das noch ging, auch zum GK mitgeschleppt... 6.5 SE war da durchaus auch mal drin... der Typ ist heute ü30, Tischler und kerngesund... 

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Am 30.6.2018 um 21:58 schrieb Fairlane_1:

... aber 15 Schuss mit einem Schweizer, oder Mosin klopfen eine jugendliche Schulter einfach ganz anders weich.

Wenn sie das tun, dann hat der Nutzer etwas falsch gemacht... das zeigt man den Buben genau 1x, dann haben die das geschnallt und dann läuft das... mir hat noch nie ein Gewehr bis rauf zur .458 WM Schmerzen zugefügt... .30-06 könnte ich aufgelegt h-lang... nur das selbst hoch halten vorn und das Ende der Munition beendet irgendwann jede Session... Alles eine Frage der Technik...

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