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Mittelalter

Dynamischer Sport oder Kriegsspiel

Empfohlene Beiträge

vor 5 Stunden schrieb schiiter:

IPSC Schießübungen finden sich in keinen Ausbildungsprogrammen deutscher Polizeien und der Bundeswehr wieder.

[...]

Man stuft es richtigerweise als nutzlos für "Kampfschießen" ein.

 

Wir haben allerdings bei uns einige Polizisten, die in voller Montur an Wettbewerben teilnehmen (und damit natürlich nicht gewinnen, und sich einiges an hämischen Sprüchen anhören dürfen, wenn sie mal ein no shoot perforieren). Das ist ja auch OK. Die bekommen so halt die Möglichkeit, auszuprobieren, was unter Zeitdruck aus dem Holster geht, was ansonsten nicht Teil der dienstlichen Schießübungen vieler amerikanischer Polizisten ist. Daß man im echten Leben nicht mit einer Defensivwaffe Parcours von sechzehn bösen Buben ohne jede Deckung abarbeiten würde ist denen auch klar. 

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Weil IPSC in Bezug auf Verteidigunsschießen einfach nicht praxisnah ist, sondern eben ein purer Wettkampfsport, hat man in den USA das IDPA geschaffen.

Auch IDPA ist in USA noch eine Disziplin (mit Wertung), aber eine, die - im Gegensatz zu IPSC - eben SV-Szenarien einbezieht bzw. simuliert.

 

Allein das sollte allen, die nicht von vornherein bösen Willens sind, Aussage genug sein!

 

 

bearbeitet von karlyman

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vor 13 Minuten schrieb karlyman:

Allein das sollte allen, die nicht von vornherein bösen Willens sind, Aussage genug sein!

Denen müsste man es nur auch sagen - am besten auf einer ganzen Seite der Mainpost :)

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vor 1 Stunde schrieb karlyman:


Weil IPSC in Bezug auf Verteidigunsschießen einfach nicht praxisnah ist, sondern eben ein purer Wettkampfsport, hat man in den USA das IDPA geschaffen.

Auch IDPA ist in USA noch eine Disziplin (mit Wertung), aber eine, die - im Gegensatz zu IPSC - eben SV-Szenarien einbezieht bzw. simuliert.

 

Allein das sollte allen, die nicht von vornherein bösen Willens sind, Aussage genug sein!

 

 

IDPA gibt es mittlerweile in der CH.

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Gast

DPA ist auch nur SPort. Machen wir uns da nichts vor.

Wettkämpfe gibts bei unseren europäischen Nachbarn.

 

Es ist sowieso naiv zu glauben, dass ohne diese SPortarten irgendetwas "sicherer" wäre.

Ernsthaftes taktisches Training lässt sich sowieso nicht mit scharfen Schusswaffen ausrichten. Mit harmlosen und für fast jeden verfügbaren Airsoftwaffen aber wunderbar.

bearbeitet von Gast

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vor 1 Stunde schrieb karlyman:

Auch IDPA ist in USA noch eine Disziplin (mit Wertung), aber eine, die - im Gegensatz zu IPSC - eben SV-Szenarien einbezieht bzw. simuliert.

 

War jedenfalls so gemeint, aber die Wertung sorgt dafür, daß das so auch nicht funktioniert. Natürlich sind die erlaubten Waffen etwas praxisnäher, aber dazu hat auch IPSC die entsprechenden Klassen. Aber z.B. aus der Anforderung, daß die Waffe verdeckt getragen werden soll, wird bei einer Wertung halt sofort die Erkenntnis, daß es eine bestimmte Trageweise gibt, welche das "verdeckt" formal, aber auch nur formal, erfüllt, und so machen das dann alle, die gewinnen wollen. Es wird aber kein vernünftiger Mensch im Ernst mit einer Gebrauchspistole in voller Größe unter einer aus gutem Grund so genannten "Shoot me first"-Anglerweste durch die Stadt laufen, auch wenn's nicht verboten ist (es sei denn in einer Kleinstadt und er will Angeln gehen...). Durch die Zeit Plus Wertung hat IDPA jedenfalls eine etwas andere Balance zwischen Präzision und Tempo als IPSC. Der wichtigste Unterschied ist aber, daß IPSC explizit Freistil sein will und dem Schützen möglichst viel Freiheit lässt, während IDPA dem Schützen viel mehr Dinge vorgibt.

 

Mit Fechtern ist mein Vergleich immer, daß IPSC sich zu IDPA verhält wie Degen zu Florett. Für Nichtfechter: Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Disziplinen ist nicht so sehr die verwendete Waffe, auch wenn sie sich unterscheidet, sondern die Regeln und der aus den Regeln resultierende Tanz der Kontrahenten umeinander. Degen ist Freistil: Wer als erster den anderen irgendwo trifft, was heute eine Maschine feststellt, bekommt den Punkt und früher sogar gleich das ganze Gefecht. Florett hat eine begrenzte Trefferzone auf dem Rumpf und "Vorfahrtsregeln" nach denen man nur angreifen darf, wenn man einen vom Gegner vorgetragenen Angriff pariert hat, anstatt einfach frech dazwischenzustechen. Meine Waffe im Sportfechten war der Degen, und dementsprechend schieße ich USPSA oder daran angelehnte Outlaw-Matches (grob die gleichen Regeln, aber mit zusätzlichem Spaßfaktor bezüglich irgendwelcher seltsamen Zielkonstruktionen und dergleichen).

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vor 18 Stunden schrieb Bones80:

Unser Zuwachs war die letzten 2Jahre bei 45 Neumitgliedern GK/KK und 1 Mitglied LP/LG und genau da stören sich die "alten" stammtischler, sie sehen wie ihre Disziplinen sterben und sind nicht in der lage dagegen zu wirken, mit pffffft lockt man keinen jungen menschen mehr hinter der ofenbank in einen Verein, unsere jugend will das nicht mehr!

Bei uns genauso. Alter RSB Verein mit 400 Mitgliedern, davon ca. 120 passiv und 80 Bogenschützen.

Die Traditionsabteilung hat nur nach dem Schützenfest ein paar Neuzugänge, die Luft und KK Abteilung stagniert bei ca 30 Schützen.

 

Durch Mundpropaganda hat sich unsere GK Abteilung von 20 auf 80 seit 2014 vervierfacht. Die neue BDS Gruppe hatte riesigen Zuwachs, nachdem wir alte DSB Großkaliberschützen Mehrdistanz haben schießen lassen. Inzwischen steht eine Fallscheibenanlage bei uns. BDS geht voran.

 

Als nächstes SpeedSteel :drinks:

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vor 6 Stunden schrieb karlyman:


Weil IPSC in Bezug auf Verteidigunsschießen einfach nicht praxisnah ist, sondern eben ein purer Wettkampfsport, hat man in den USA das IDPA geschaffen.

Auch IDPA ist in USA noch eine Disziplin (mit Wertung), aber eine, die - im Gegensatz zu IPSC - eben SV-Szenarien einbezieht bzw. simuliert.

 

Man kann auch mal Biathlon betrachten. Biathlon war ursprünglich eine reine Militärübung. Aber irgendwer wollte Leistungen vergleichen. Und in genau diesem Moment beginnt der Sport. 

 

Wer Leistungen vergleichen will, muss Regeln aufstellen. Etwa beim Biathlon: Wie lange müssen die Teilnehmer durch die Gegend laufen, bis sie schießen dürfen, auf welche Ziele wird geschossen, wie groß sind die Ziele, welche Entfernung, ...

 

Und wenn es Regeln gibt und Leistungen verglichen werden, beginnen wettkampforientierte Menschen sich Gedanken zu machen wie man innerhalb der Regeln seine Leistungen verbessern kann. Beim Biathlon zum Beispiel leichtere, präzisere Waffen, Sportkleidung statt Uniform, eine Handvoll KK-Patronen statt einer schweren Magazintasche, ...

 

Das gleiche beim IPSC. Ursprünglich mag der Selbstverteidigungsaspekt eine Rolle gespielt haben. Aber die Schützen wollten Leistungen vergleichen und brauchten dazu Regeln. Und mit dem Aufstellen von Regeln und dem Messen von Leistungen entsteht ein Sport. Zwangsweise.

 

Untersucht man Biathlon als auch IPSC auf Unterschiede zwischen dem militärischen und sportlichem Schießen findet man die gleichen Unterschiede: Nur als Beispiel: Statt vorgegebener Ausrüstung des Staates gibt es individuelle Ausrüstung die sich der Schütze passend zu seinem Können zusammenstellt. Beim Militär als auch in der SV ist Schießen aus der Deckung zwingend notwendig. Wer beim Biathlon oder IPSC versucht irgendwas mit Deckung zu machen, hat a) den Sport nicht verstanden und b) wird zwangsweise verlieren weil Deckung langsam macht und in direktem Widerspruch zum Zeitaspekt des Sportes steht...

 

Schnelles Schießen macht aus Schießsport kein Kriegs-Dingens. Außer einer kleinen Handvoll sehr spezieller Diszplinen (Luftpistole/Luftgewehr, Freie Pistole) finden alle anderen Diszplinen unter Zeitdruck statt. Mit Olympische Schnellfeuerpistole oder Duell-Schießen (wo der Name wohl herkommt...) Wurftaube, Trap, Fünfkampf, Biathlon gibt es mehr dynamische als statische Schießdiszplinen. Und fast jede Disziplin hat einen militärischen Ursprung...

 

Ach ja: Selbst Luftgewehr-Schießen hat  militärische Wurzeln. Genaus wie fast alle klassischen Olympia-Disziplinen, etwa Ringen, Turnen, (Marathon-)Laufen, Reiten, Fechten, Zeugs Werfen, ... 

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vor 1 Stunde schrieb salzstange:

Durch Mundpropaganda hat sich unsere GK Abteilung von 20 auf 80 seit 2014 vervierfacht. Die neue BDS Gruppe hatte riesigen Zuwachs, nachdem wir alte DSB Großkaliberschützen Mehrdistanz haben schießen lassen. Inzwischen steht eine Fallscheibenanlage bei uns. BDS geht voran.

 

Bei uns im Verein ("DSB" mit integrierter BDMP-SLG) ist das auch so.

Die "Abteilung SLG" ist innerhalb des Vereins diejenige, die am meisten Neuzugänge bringt und wächst.

 

 

bearbeitet von karlyman

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Am 13.3.2018 um 09:16 schrieb VP70Z:

Ambachers Jünger sind zäh und langlebig; etwas passende Berieselung dazu gefällig? Voilà:

 

Es ist wirklich schlimm, dass jemand wie Ambacher (und seine beiden Nachfolger!!! - die, die den restriktivsten, schützenfeindlichsten Landesverbänden vorstanden) mehr oder weniger demokratisch auf den Posten des Chefs des größten deutschen Schießsportverbandes gewählt worden konnten.

 

Allein die erste Minute des Ambacher-Interviews offenbart, dass Herr ambacher ÜBERHAUPT keine Ahnung von seinem Verband und vom Schießsport allgemein hatte.

 

Eine Falschaussage reiht sich an die nächste. Schlimmer könnte es auch kein Journalist schreiben, der seinen Abschluß von der Förderschüle nicht bekommen hat. Man kann sich nur fragen: Weiß er wirklich nicht, dass inzwischen auch "Großkaliber" im DSB geschossen wird? Oder lügt er einfach, ohne rot zu werden? Weiß er wirklich nicht, daß es neben Luftgewehren auch noch Luftpistolen gibt? Und daß Beretta ein wichtiger Hersteller hochwertiger Trapflinten ist? und so weiter und so fort.

 

Was für Kraut hat der nur geraucht? Was für Stoff gesoffen?

 

Ja, ja, über Tote nur Gutes. ... Aber ich kann nicht mehr, nachdem ich diesen Sermon angehört habe.

 

Denn wenn die so weitermachen, folgt der DSB Ambacher.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Sal-Peter:

Es ist wirklich schlimm, dass jemand wie Ambacher (und seine beiden Nachfolger!!! - die, die den restriktivsten, schützenfeindlichsten Landesverbänden vorstanden) mehr oder weniger demokratisch auf den Posten des Chefs des größten deutschen Schießsportverbandes gewählt worden konnten.

 

Das müssen sich aber die Mitglieder selber zuschreiben lassen. Wer da ein Amt bekleidet wird nicht von wirklich oder angeblich linksversifften Billigschreibern bestimmt, auch nicht von Politruks. Auch wenn bei einem Verband die Wahl keine direkte ist, so wird sich ein Spitzenfunktionär nicht ohne die mindestens schweigende Tolerierung der meisten Mitglieder im Amt halten können.

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vor 8 Stunden schrieb Sal-Peter:

...

Denn wenn die so weitermachen, folgt der DSB Ambacher.

Meinen Segen haben sie... es gibt wohl kaum einen Verband, der mehr GEGEN seine Mitglieder arbeitet als dieser... und die Mitglieder bekommen so nur, was sie bestellt haben...

bearbeitet von BigMamma

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