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IGNORED

Bundeswehr will Zivilisten an der Waffe ausbilden um die Reserve zu stärken!


Gast

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vor 1 Minute schrieb EBR:

Das war aber zu allen Zeiten und in allen Ländern schon so, daß bei Mobilmachung nicht genug Betten vorhanden waren. Wie haben die das nur geschafft?

Da wären ja auch ausgebildete Truppen nach vorne verlegt und frei werdende Unterkünfte genutzt worden. Heute hat man weder Truppen zu verlegen noch Platz.

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vor 1 Minute schrieb EBR:

Gelangweilte werden sich da sicher nicht engagieren

Ein nicht unerheblicher Teil der "aktiven Reservisten" ist in seinem Job unausgelastet (wäre er es nicht, hätte er keine Zeit, Soldat zu spielen) oder will gelegentlich weg von Kind(ern) und der Alten. Und wenn man dann noch kostenlos Soldat spielen darf, umso besser. Wieso ich das "einfach so" behaupte? Weil ich diverse Leute diesen Schlags kenne und mal selber einer war.

 

Und "Mittler" in eine Gesellschaft, die dieses Thema nicht mehr interessiert, sind verschwendete Liebesmühe.

Die paar Filterblasen um die "aktiven Reservisten" herum sind ein Tropfen auf den heissen Stein. Und 75%+ von diesen Personen sind eher ein abschreckendes denn ein positives Beispiel, so traurig wie es ist, Stichwort "wollen ohne zu können".

 

vor 4 Minuten schrieb EBR:

Und das hat sehr wohl mit der Erhöhung der Wehrfähigkeit zu tun

Aber ausschliesslich des Individuums. Der Bundeswehr in Ganzen bringt das exakt gar nichts, abgesehen von Kosten. Da vollkommen unsystematisiert und total individuell (und abhängig von beruflicher und privater Situation), weiss die Bundeswehr üblicherweise nichtmal was von diesem Potential und selbst wenn, kann sie sich nicht darauf verlassen, da das Ganze auf Freiwilligkeit basiert. 

 

Die Einheiten, denen Personal fehlt, die brauchen üblicherweise keinen wehrfähigen Kämpfer sondern primär einen leidensfähigen Verwalter.

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Am 14.1.2018 um 14:20 schrieb Valdez:

Das mit den Resevisten ist doch eh Quatsch, was wird den Praktisches vermittelt ? Beim VdrBw ist ja  schon eine Flecktarnhose unerwünscht. Schießen mit privatwaffen auf brave Kartons.

 

 

Obwohl Mitglied beim VdRBW, erspare ich mir den dortigen Schießsport. Es gibt nichts, was ich nicht gleich oder besser beim BDMP machen könnte.

"Flecktarn" (eigentlich 5-Farb-TD) und - dann dienstliches - Schießen finden in meinem Fall immer mal wieder im Rahmen von Bw-DVaGs statt.

Der VdRBw bzw. die RKen liefern einen gewissen organisatorischen Rahmen für den einzelnen Reservisten.

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vor 1 Stunde schrieb German:

Ein nicht unerheblicher Teil der "aktiven Reservisten" ist in seinem Job unausgelastet (wäre er es nicht, hätte er keine Zeit, Soldat zu spielen) oder will gelegentlich weg von Kind(ern) und der Alten....

Und "Mittler" in eine Gesellschaft, die dieses Thema nicht mehr interessiert, sind verschwendete Liebesmühe.

 

 

Ach German, du verbreitest hier so eine düstere Stimmung....

:cray:

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vor 2 Stunden schrieb German:

... sondern primär einen leidensfähigen Verwalter.

Was ist denn daran verkehrt, wenn sich dadurch die aktive Truppe auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann?

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vor 38 Minuten schrieb EBR:

Was ist denn daran verkehrt, wenn sich dadurch die aktive Truppe auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann?

Nichts. Die heutige Bundeswehr braucht das ja scheinbar auch, weil sie nicht (mehr) in der Lage ist, einen ausfallosen Dienstbetrieb mit eigenen Kräften hinzubekommen.

 

Das allerdings sehe ich durchaus als ihre Kernkompetenz an. Oder zumindest als essentiell wichtig für eine auch nur ansatzweise Verteidigungsbereitschaft.

 

Ich habe ja nur Deinen Hinweis auf die "Förderung militärischer Fähigkeiten" relativiert. Beorderungsunabängige FmF ist fremdfinanziertes Hobby, bringt die Bundeswehr und Deutschland aber kein einziges Stückchen weiter. Die dient neben der Bespassung der (immer kleiner werdenden) "Massen" auch noch einer kleinen Gruppe ebenfalls

meist unbeorderter (lies: militärisch nicht benötigter) Vorsitzender und "Amtsträger", die gerne ihre Dienstgrade spazieren tragen. Und möglich gemacht wird das von einer kleinen Zahl von Dauer-Funktionern, die das alles am Laufen halten, damit aber auch keine wirklichen militärischen Fähigkeiten erhalten oder entwickeln. Die perfektionieren wenn dann höchstens Mangelverwaltung an Material und Personal und Krisenbewältigung für überbordende Bürokratie.

Wer das jetzt noch auf sich nehmen mag, hat sowohl meinen Respekt als auch mein Unverständnis verdient.  :rolleyes:

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vor 4 Stunden schrieb German:

...Davon profitiert "die Bundeswehr" (lies: einzelne Einheiten/Dienstellen mit nicht funktionierender Personalplanung) zwar teilweise, das ist aber auch nur Flickenteppich einer nicht gesunden Struktur und wiederum kein systematisiertes Integrieren einer funktionierenden Reserve....

Das hat weniger was mit Personalplanung zu tun sondern mit den Randbedingungen. Die SAZV schickt nach Übungen einen Großteil des Personals in den Dienstzeitausgleich, die Aufträge der Einheiten laufen aber weiter und werden zusätzlich noch mit Sonderaufträgen der Brigaden und Divisionen angereichert. Änderungen der SollOrg Pers werden jedoch so gut wie gar nicht stattgegeben. Mein Stammregiment hat in JEDER der Stabsabteilungen 2-3 Dauer RDL, ohne die wäre die Arbeit gar nicht zu leisten. Und wenn es nur "sachfremde" Leistungen wie Projektbeauftragter für 60 Jahre.....Brigade, Kommandoübergabe...Schule, Gelöbnis...Nordverbund, Networking mit ÜbPlatzanliegern ist. Alles nicht Kernkompetenz der Truppe aber Entlastung ist da immer willkommen. Und nur rudimentär in der Schlammzone. Ich wurde schon öfters gefragt, ob ich nicht noch einen dranhängen könnte.

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vor 48 Minuten schrieb German:

...Die dient neben der Bespassung der (immer kleiner werdenden) "Massen" auch noch einer kleinen Gruppe ebenfalls meist unbeorderter (lies: militärisch nicht benötigter) Vorsitzender und "Amtsträger", die gerne ihre Dienstgrade spazieren tragen.

Das siehst du zu eng. Vergleich das mal, welche Benefits und Bonbons den Reservisten/Veteranen zum Beispiel der USArmy zustehen. Steuerfreies Einkaufen/Tanken in Commissary/PX, freie Nutzung der Hospitäler, Space Available Flüge im Segeltuch-längs-Sitz, kostengünstiges Übernachten in Army Guesthouses und Naval Lodges und, und, und. Ich sehe es als kleines Bonbon an, wenn ich als Reservist kostenlos StOSchAnl nutzen kann. Ich denke, das haben wir uns verdient. Wenn ich dafür ein paar Amtsträger im Verband ertragen muß... seis drum.

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vor 11 Minuten schrieb EBR:

Und wenn es nur "sachfremde" Leistungen wie Projektbeauftragter für 60 Jahre.....Brigade, Kommandoübergabe...Schule, Gelöbnis...Nordverbund, Networking mit ÜbPlatzanliegern ist.

Da sollte ein Kommandeur auch mal lernen, "Nein" zu sagen.

Auch das gehört zur Führungsleistung dazu. Nicht nur sich mit allem, was auf einen geschmissen wird, irgendwie durchzumogeln und wenn's mit Externen ist.

 

vor 13 Minuten schrieb EBR:

Änderungen der SollOrg Pers werden jedoch so gut wie gar nicht stattgegeben. Mein Stammregiment hat in JEDER der Stabsabteilungen 2-3 Dauer RDL, ohne die wäre die Arbeit gar nicht zu leisten.

Und hältst Du das jetzt ernsthaft für ein gesundes und dauerhaft funktionsfähiges Konzept?

 

vor 14 Minuten schrieb EBR:

Alles nicht Kernkompetenz der Truppe aber Entlastung ist da immer willkommen. Und nur rudimentär in der Schlammzone.

Sag' ich ja, FmF braucht da keiner. Sondern eben den leidensfähigen (Mangel-)Verwalter.

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vor 4 Minuten schrieb German:

Da sollte ein Kommandeur auch mal lernen, "Nein" zu sagen. Sag das mal einem Generalstäbler :drinks:

 

Und hältst Du das jetzt ernsthaft für ein gesundes und dauerhaft funktionsfähiges Konzept?  Nein, natürlich nicht. Aber es ist die normative Kraft des Faktischen

 

Sag' ich ja, FmF braucht da keiner. Sondern eben den leidensfähigen (Mangel-)Verwalter.  Das stimmt. Aber auch die braucht es. Kann ja nicht jeder so ein Superhero sein wir viele hier.

 

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