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chris1605

Gesprengter Lauf durch Öl im Lauf?

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Hallo, 

kann ein Lauf wirklich Schaden nehmen, sollte sich beim Schuss Öl (zuviel), Fett, Verharzung etc. im Lauf befinden?

Oder ist das ein "Mythos"?

Vorstellen kann ich mir das durchaus, die Rückstände werden ja durch das Geschoss verdrängt...

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Fremdkörper im Lauf sind immer schlecht.

 

Die Frage ist, ob die Rückstände schneller durch das Geschoss verdrängt werden, als der Lauf braucht, um zu platzen.

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Fetten nicht die Schweizer ihre Läufe...?

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Ob er gleich platzt, sei dahingestellt. Aber man läuft Gefahr, sich eine Laufaufbauchung einzufangen. 

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Komischerweise kann man trotzdem ohne Schäden an der Waffe unter Wasser schießen.

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vor 36 Minuten schrieb IMI:

Fetten nicht die Schweizer ihre Läufe...?

Ja. Vor'm Schießen wird natürlich "entfettet".

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vor 9 Minuten schrieb erstezw:

Komischerweise kann man trotzdem ohne Schäden an der Waffe unter Wasser schießen.

Hab ich noch nicht probiert, muss mal auf dem Schießstand nachfragen :grin:

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vor 12 Minuten schrieb erstezw:

Komischerweise kann man trotzdem ohne Schäden an der Waffe unter Wasser schießen.

Solange die komplette Waffe unter Wasser ist.

Versuch mal nur den Lauf ins Wasser zu halten...

Ne, mach das lieber nicht ;-)

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vor 4 Minuten schrieb bart:

Solange die komplette Waffe unter Wasser ist.

Versuch mal nur den Lauf ins Wasser zu halten...

Ne, mach das lieber nicht ;-)

 

Was sollte da passieren?

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Das Öl im Lauf verursacht einen höheren Widerstand und damit Gasdruck - und den sogenannten "Ölschuss", der deutlich ausserhalb des normalen Trefferbereichs liegt. Ein dickerer Lauf oder Militärlauf wird davon allein weder zerstört noch gibt es eine Laufaufbauchung. Bei Dünnwandigen Läufen von Jagdwaffen würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen.

Die Gefahr ist allerdings, das das Öl, das man vor längerer Zeit zur Konservierung einbrachte, natürlich auch Staub, Sand, Schmutz etc. binden kann - dann wird der Widerstand noch größer. Und wenn das im Mündungsbereich ist, wo Staub gern mal hinkommt, kann das auch den Lauf zerstören.

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Ist alles eine Frage der Relation:

 

Der Lateiner wusste schon:

 

Dosis facit venenum!

(Frei übersetzt für nicht-Lateiner: auf die Menge kommt es an, oder wörtlich: die Menge macht das Gift)

 

 

Mal von Præzisionsaspekten (Õlschuss zb) abgesehen, wird ein einfacher, dünn aufgetragener Öl- oder Fettfilm gar nix verursachen. So gehört das auch. Sischer datt, und Punkt!

 

Wenn irgendein Vollpfosten natürlich den Lauf mit Fett quasi abfüllt, oder das Zeug schon meinetwegen 10J hart werden oder verharzen konnte, Dreck und Bröckchen ansammeln, etc., Dann kann das schon wirken wie ein richtiges Hindernis, mit allen möglichen Folgen...

 

Aber ist das wirklich so kompliziert???

'n bisserl logische Überlegung reicht dazu...

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Na, da hoffe ich mal, dass der Typ der das G3 welches ich bei der BW hatte, gut entölt hat. Da hatte ich ein komplettes Ölfläschchen zum Abschied reingekippt

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Na ja, das Öl läuft ja raus. In der Regel - und wenn die Waffe stehend Lauf nach oben aufbewahrt wird - hat der Schütze beim Ersten Schießen das Öl im Gesicht ;) Deswegen - Brille tragen :D

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Guest

Ich habs mal ausprobiert, vonwegen Ölschuss.

Ich öle meine Waffen jedesmal nach dem schießen ein und stell sie in den Schrank.

Wenn ich sie raushole und schieße passiert 1. garnix und 2. verändert sich die Treffpunktlage wenn überhaupt

höchstens un 1 oder 2 mm.

Das sind Geschichten ausm Kaiserreich und sonst nix

 

Frank

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Ausprobieren würde ich das wohl nicht. Hab auch schon eine Flinte mit "Spezialmündung" gesehen, die vor dem Schuss im Schnee gesteckt hat. Sah nicht so gut aus. Aber:

 

 

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vor 11 Minuten schrieb MP%:

Ich habs mal ausprobiert, vonwegen Ölschuss.

Ich öle meine Waffen jedesmal nach dem schießen ein und stell sie in den Schrank.

Wenn ich sie raushole und schieße passiert 1. garnix und 2. verändert sich die Treffpunktlage wenn überhaupt

höchstens un 1 oder 2 mm.

Das sind Geschichten ausm Kaiserreich und sonst nix

 

Frank

Naja, ist wohl sehr Waffen- und v.a. Kaliberabhänging. Im Kaliber .222 und 22-250 hatte ich Abweichungen im 1-2 cm Bereich.

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Öl ist idR kein Problem, da die meisten Läufe nicht gasdicht sind, bläst es das Öl aus dem Lauf, lange bevor das Geschoss vorbei kommt. Bei Feststoffen sieht das anders aus.

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vor 1 Stunde schrieb BlackBull:

Ist alles eine Frage der Relation:

Der Lateiner wusste schon:

Dosis facit venenum!

(Frei übersetzt für nicht-Lateiner: auf die Menge kommt es an, oder wörtlich: die Menge macht das Gift)

Mal von Præzisionsaspekten (Õlschuss zb) abgesehen, wird ein einfacher, dünn aufgetragener Öl- oder Fettfilm gar nix verursachen.

 

Ja, so sehe ich das auch.

 

Bei Waffen, die nicht absehbar ganz bald wieder geschossen werden, bringe ich - mit dem letzten VFG-Reinigungsfilz durch den Lauf - einen dünnen Ölfilm auf die Laufinnenwandung auf.

Jedesmal vor dem nächsten Schießen damit dann komplett trockenzuwischen ist mir zu umständlich.

 

Beim bzw. durch das Schießen hat dieser dünne Ölfilm dann folgende Auswirkung: gar keine. 

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vor 2 Stunden schrieb Ulli S:

... den sogenannten "Ölschuss", der deutlich ausserhalb des normalen Trefferbereichs liegt.

"deutlich außerhalb" ist relativ:

 

Ölschuss(scr).jpg

 

CM

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Das "Füllmedium" muß dem Geschoßgewicht hinzugerechnet werden. Die Belastung auf die Waffe steigt bei mit Öl oder Wasser gefüllten Lauf also massiv an.

 

Gesprengt wird der Lauf wohl aber eher bei halb untergetauchter Waffe, siehe Video von Demolition Ranch. Denn da kann das Geschoß schon ordentlich Anlauf nehmen bevor es auf das Wasser trifft, und die Luft dazwischen wird dabei so stark komprimiert, daß der Lauf aufbaucht oder platzt. Wenn das Wasser bis zum Geschoß reicht, kann es gar nicht so viel Schwung holen. Allerdings wird dann die Belastung auf den Verschluß massiv ansteigen.

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Das Bild von CM ist realistisch. Also erzählt bitte nicht, der Ölschuss habe keine Auswirkung, es sei denn, die Waffe streut wie eine Gießkanne, dann merkt man es tatsächlich nicht. Deshalb öle ich nach dem Reinigen immer ein, vor dem Schießen trocken durchziehen und anschließend mit einem mit Isopropanol getränkten Patch/Filz. Jetzt ist der erste Schuss immer noch nicht im Zentrum, aber nur marginal daneben. Ölen /entölen dauert doch höchstens 2 Minuten, so viel Zeit muss sein, Männer. 

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Also ich mach das so:

Nach der Ammoniakbehandlung wird gut trocken gewischt, anschliessend zwei satt mit Brunox getränkte Filze durch den Lauf, mit trockenem Patch einmal hinterher, Patronenlager mit trockenem Wollwischer und ab in den Schrank.

In diesem Zustand wird er auch geschossen, sitzt der erste Schuss nicht da wo ich Ihn erwarte tuts der zweite und dritte auch nicht und die Ursache ist anderweitig zu suchen (Temp. Luftfeuchte etc.)

Versuche mit totalem entölen vor dem schiessen, mittels Isopropanol oder Bremsenreiniger führte lediglich dazu, dass es drei bis fünf Schuss bis zur konstanten Trefferlage brauchte (auf 300m sehr deutlich zu bemerken).

 

Aber wie heisst es so schön: Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.

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Auf der Jagd ist eine möglichst kleine Erstschuss Abweichung ( Ölschuss, HA, Schwingung)für mich wichtig. Ich entöle den Lauf nicht vorher sondern ziehe 2x mit VFG durch, gefolgt von 1x Putzschnur QuicClean(... ist ohne Bürste). Benutze zum Einölen vom Lauf Balistol, dies hat den geringsten Ölschusseffekt hab ich festgestellt, und das ein öliges PL zu größerer Abweichung führt als ein Öliger Lauf.

Schöne Weihnachten 

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vor einer Stunde schrieb Stefan 1911:

Ich entöle den Lauf nicht vorher sondern ziehe 2x mit VFG durch, gefolgt von 1x Putzschnur QuicClean(... ist ohne Bürste).

entschuldige, aber sonst ist alles klar bei Dir?

 

HWHVH!

 

....wer in diesem Land alles Waffen besitzen darf....LeUtE, lEuTe .....

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