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Küstenjunge

Waffenpflege im Mietshaus

Empfohlene Beiträge

vor 5 Stunden schrieb Küstenjunge:

Moisn Sportsfreunde,

 

hier mal meine Frage um auf Nummer sicher zu gehen.... habe bisher im Einfamilienhaus gewohnt und brauchte mich bisweilen mit diesem Thema nicht beschäftigen.

Bin vorüber in ein Mehrfamilienhaus gezogen und muss natürlich auch meine Waffe reinigen. Wollte das natürlich nicht in der Wohnung tun sondern im Keller vom Haus. Wollte dann für den Transport von der Wohnung über das Treppenhaus in den Keller die Waffe im Waffenkoffer transportieren und in den von mir gemieteten Kellerraum zudem nur ich den Zugang habe auspacken und reinigen.

Spricht doch nix dagegen oder ?

 

Um ganz sicher zu gehen würde ich für dieses heikle Unterfangen eine Sicherheitsfirma mit entsprechenden Lizenzen beauftragen.

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Man kann sich's tatsächlich auch selbst kompliziert machen.

Manchmal hilft eine Portion gesunder Menschenverstand... Ich käme jetzt nicht unbedingt auf die Idee, in einem Mietshaus mit mehreren Parteien meine Waffen offen durch die Gegend zu tragen. Selbst wenn die Nachbarn damit kein Problem haben, gibt es vielleicht doch mal Parteiverkehr durch Dritte. Theater gibt's dann im Endeffekt trotzdem. Nicht alles was irgendwie rechtlich begründbar ist, macht in der Praxis auch Sinn. Reinige doch mal in einer anonymen Großstadt deine Waffe auf dem Balkon...

 

Btw:

Wenn es hart auf hart kommt, ist es m.M.n. ohne explizite Erlaubnis des Vermieters gar nicht sooo unproblematisch.

 

WaffG, §12, Abs. 3, S. 1:

(3) Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer

1. diese mit Zustimmung eines anderen in dessen ... befriedetem Besitztum ... zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit führt.

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Also in einem Mietshaus... Ich würde niemals auf so einen Gedanken kommen. Das ist einfach keine gute Idee. Ich sehe schon die Schlagzeilen (Waffennarr im Keller mit Mordwaffen erschrickt Oma zu Tode) 

 

Leider sind viele Nachbarn zu sensibel, deshalb würde ich dir empfehlen das zu lassen...

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vor 49 Minuten schrieb MaddinPSG:

 

Wenn es hart auf hart kommt, ist es m.M.n. ohne explizite Erlaubnis des Vermieters gar nicht sooo unproblematisch.

 

WaffG, §12, Abs. 3, S. 1:

(3) Einer Erlaubnis zum Führen von Waffen bedarf nicht, wer

1. diese mit Zustimmung eines anderen in dessen ... befriedetem Besitztum ... zu einem von seinem Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit führt.

 

Der Vermieter ist, bezogen auf den vermieteten Gegenstand, aber nicht Besitzer. Sondern Eigentümer, der dem Mieter (gegen Mietzins) den Besitz, d.h. die tatsächliche Gewalt bzw. das Nutzungsrecht, temporär überlassen hat.

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Ohne Nebenräume wie Hausflur, Treppenhaus u.ä. ist der Mietgegenstand (Wohnung) gar nicht nutzbar. Diese gelten daher m.W., selbst wenn nicht explizit im Mietvertrag genannt, als mitvermietet an alle Mieter.

 

Nicht zulässig sind dort ohne ausdrückliche Erlaubnis "Sondernutzungen" - also eigentlich alles außer dem Durchgehen, z.B. das berühmt-berüchtigte Abstellen bzw. Lagern von Gegenständen im Flur.

Aber das hat der TE ja nicht vor; offensichtlich will er ja nur mit dem Waffenköfferchen durchs Treppenhaus gehen (die Knarren also weder dort lagern noch auf den Treppenstufen putzen). 

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vor 14 Stunden schrieb PetMan:

..., Ballistol stinkt....dann nimm halt WD 40 o.ä.

 

Ballistol, finde ich, kann man im Vgl. zu WD40 fast schon als Parfüm bezeichnen  - so unterschiedlich können Geschmäcker sein.

 

 

Grüße

 

Iggy

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Ich reinige meine Waffen auch an unserem Esstisch, wenn meine bessere Hälfte und die Kinder am Abend fernsehen. 

Ich nehm aber auch Brunol ohne Sprühkopf - das Spray hat für mich keine Anwendungsvorteile. Es hat sich keiner beschwert, ist ganz normal. Im kalten Keller unseres Hauses - wär mir zu unbequem. Ballistol nehm ich nur mal zur längeren Außenkonservierung, also ganz selten, gibt für die normale Pflege besseres.

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vor 31 Minuten schrieb Iggy:

 

Ballistol, finde ich, kann man im Vgl. zu WD40 fast schon als Parfüm bezeichnen 

Das ist nicht das einzige, was die beiden unterscheidet. Daher haben die beiden (u.a. in der Waffenpflege) auch unterschiedliche Einsatzgebiete.

Bei mir gilt: WD 40 fürs Reinigen/Drecklösen, Ballistol eher fürs Pflegen. 

 

Wobei mein familiärer Anhang den Geruch von beidem  in den Wohnräumen nicht haben will.

Ist bei uns zwar kein Problem, aber verstehen tue ich's trotzdem nicht...^_^

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Im Baumarkt gibt es Wachstuch-Tischdecken von der Rolle, ich glaube 1,40 m breit und so lang wie es einem beliebt. Wenn einem das Muster egal ist, bekommt man das in vernünftiger Größe für unter 10 Euro. Da kann man nach dem Reinigen einmal mit Zewa drüberwischen und sie danach einfach falten/rollen wegpacken.

 

Gegen Ballistol-Spritzer an der Wand hilft es, den Tisch zur Reinigung etwas in die Raummitte zu verlegen (oder gleich den Couchtisch zu benutzen, wenn man nicht so ein filigranes Glas-Dingens hat). Und den Boden kann man zur Not wischen, wenn man nicht gerade Teppich hat. Davon abgesehen sprühe ich immer gezielt einzelne Stellen an, und wenn ich der Waffe einen leichten Ölfilm von außen verpassen möchte, dann sprühe ich auf einen Lappen und gehe mit dem dann daran. "Sprühnebel-Probleme" kenne ich daher bis jetzt noch nicht.

 

Den Keller einer Mietwohnung würde ich persönlich nicht als Reinigungsort wählen.

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vor 1 Minute schrieb LTB:

Den Keller einer Mietwohnung mit würde ich persönlich nicht als Reinigungsort wählen.

Ich auch nicht, zumindest nicht, wenn kein komplett abgeschlossener Raum.

 

(Nebenbei, bei einer solchen Thematik bin ich mal wieder froh am eigenen Haus)

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WD40 ist ein LÖSUNGSMITTEL! Damit pflegt man nicht. Es besteht zum überwiegenden Teil aus Petroleum mit mikroskopischen Beimengungen von Öl und anderen Zusatzstoffen.

 

Ballistol empfinde ich persönlich als ganz angenehm im Geruch. Mittlerweile benutze ich aber meistens "Freischütz Gold", weil das meiner Meinung nach besser löst und besser pflegt. Es stinkt aber auch ganz gewaltig. Für Schwarzpulverschmauch wiederum scheint Ballistol besser zu sein.

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Kellerabteil für Waffenreinigung und Transport durch das Stiegenhaus würde ich wenn möglich vermeiden!

In der Wohnung einen hellen Platz suchen und dafür sorgen dass man nicht durch ein Fenster beobachtet werden kann wenn man die Waffe in der Hand hält.

Das gilt im Besonderen auch für das Trockentraining, es gibt zu viele Zeitgenossen die daraus falsche Schlüsse ziehen könnten!

Das Geruchsproblem sehe ich nicht, es gibt verschiedene gute Produkte die angenehmer riechen als Ballistol... G 96 Gun Treatment ist im Vergleich nahezu ein Raumspray!

Ich wohne im 2. Stock in einer Mietwohnung, dort habe ich im Arbeitszimmer breit verbaute Fensterbänke, das sind ideale Arbeitsplätze zur Waffenreinigung, bei zugezogenem Vorhangstore ist genug Licht vorhanden.

Vom benachbarten Haus sieht man nur den Store und nicht was dahinter passiert...passende Unterlage, ausreichend Tageslicht...besser geht's gar nicht!

Da meine Gattin selbst FFW besitzt gibt es auch keine "internen" Probleme wenn eine Waffe in der Wohnung gereinigt wird...oder Trockentraining stattfindet.

 

 

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Also ich kenne schon Fälle wo ein Anwohner seine Wohnung verläßt um seinen direkten Nachbarn mit der SRS zu bedrohen, der dann auch nicht nur wegen Bedrohung, sondern auch wegen illegalen Führens eins rübergezogen  bekommen hat.

Kenne aber keinen Fall wo jemand seinen "Kladderadatsch" im Jutesack in seinen Keller verbrachte, um gemäß seines Bedürfnisses seine Waffen zu reinigen.

Einfach unauffälliges Verhalten hilft!

Gilt auch für die vom Nachbarn einsehbare Terrasse!

bearbeitet von uwewittenburg

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WD40 riecht nicht nur für mich gut. Hab mal meine Schließzylinder in den beiden Haustüren damit gepflegt. Das hat im Herbst regelmäßig Insekten angezogen die dann rein kamen, aber nicht mehr raus. Der Fachhandel bietet die gleiche Mischung an, bloß ohne Parfümierung. Tip OT: Zylinder ausbauen (klappt natürlich nur, wenn man über die Nebentür rein kommt) , ab in den Backofen für 10 Minuten bei 200°, dann mit Büroklammer und Staubsauger das Insekt rausholen und entsorgen.

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Moisn Leute,

 

danke für die vielen Antworten. Einige wenige ernstgemeinte Ratschläge haben mir geholfen und die anderen waren leider voll daneben . Sorry Leute das ist leider so ...mir kommt es vor als wenn sich Mitglieder zu ernstgemeinten Themen einfach nur äußern weil Sie im Moment gerade nix besseres zu tun haben oder einfach auf sich aufmerksam machen wollen.

Mir hätten wirklich 3-4 Sätze in gezielter Antwort auf meine Frage gereicht....warum also immer abschweifen und alles dramatisieren. ! Mir ging es um den rechtlichen Aspekt und nicht darum welches Reinigungsmittel besser riecht. Und das eine Waffe in einem Koffer zu transportieren ist doch wohl auch jedem bewusst oder?!

 

Danke trotzdem 

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vor 47 Minuten schrieb Küstenjunge:

Und das eine Waffe in einem Koffer zu transportieren ist doch wohl auch jedem bewusst oder?!

im Haus? mach ich nie, ausser ich bin auf dem Weg das Haus zu verlassen.

 

 

ich kenne jemanden, der geht mit seinem AR im Arm in den Keller oder in die Tiefgarage, da liegt der Koffer im Kofferraum des Autos. bei ihm in der Mietskaserne kein Problem.

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Für solche Fälle habe ich eine Gitarrentasche. Ich wurde von Kollegen auch schon mal gefragt (wenn ich vonne Aabeit direkt auf den Stand fahre) , welches Instrument ich denn Spiele. Natürlich Ballerlaika.

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Am 12/7/2017 um 02:08 schrieb omnius:

Also in einem Mietshaus... Ich würde niemals auf so einen Gedanken kommen. Das ist einfach keine gute Idee. Ich sehe schon die Schlagzeilen (Waffennarr im Keller mit Mordwaffen erschrickt Oma zu Tode) 

 

Leider sind viele Nachbarn zu sensibel, deshalb würde ich dir empfehlen das zu lassen...

Die Leute reagieren oft positiver als man denkt. Mein Ort hat eine Reputation als Hochburg von waffenhassenden Spinnern und verbotsgeilen Gemeinderäten. Ich habe aber bisher nur positive Reaktionen bekommen, wenn mich die Nachbarn fragen, zu welchem Zweck ich denn offenbar schwer bepackte Taschen, runde Stahlplatten samt Gestell, auffallend lange Taschen und dergleichen ins Auto verlade. Da erzählen die Leute dann von ihren Schätzchen, die sie schon ewig nicht geschossen haben, und fragen, wo man denn hier in der Gegend einmal einfach als Gast/Kunde schießen könnte. Natürlich ist der Anknüpfungspunkt der legal besessenen aber ungenutzten Waffen, die es in vielen amerikanischen Haushalten gibt, in Deutschland nicht ganz so gegeben, aber ich glaube, wenn man als freundlicher Mensch als Waffenbesitzer "erwischt" wird werden die Reaktionen auch da oft freundlicher sein als man sich das oft vorstellt. Und als das Auto verreckt ist, bin ich auch schonmal mit einer offensichtlichen Waffentasche auf dem Rücken durch die Innenstadt gelaufen und dabei ein paar Polizeiautos begegnet--von denen hatten ein oder zwei mildes Interesse und haben mich angeguckt, wo ich dann halt freundlichen Blickkontakt hergestellt habe, aber das war's auch schon.

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