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Knalle Peng

Wanted: Phantom "Waffenlobby"

Empfohlene Beiträge

Wann immer ich Vertreter einer angeblichen "Waffenlobby" in den Medien wahrnehme, äußern die quasi Lob für geltende Waffengesetze, um neue, schärfere Waffengesetze abzulehnen... diese wären "nicht nötig"...??!!

 

Wo sind eigentlich die Vertreter der Interessen von freiheitlichen Bürgerrechten unter Berücksichtigung statistischer Realitäten und der Kriminalitätsentwicklungen?

 

Bundesdeutsche Waffengesetze sind absoluter Schwachsinn, hatten nie und werden nie Einfluss auf die Kriminalität nehmen. Warum also wird das nicht mal offensiv klargestellt und öffentlich propagiert? Warum hat niemand die Eier, mal eine massive Liberalisierung des Waffenrechts für unbescholtene Staatsbürger zu fordern?

 

Wer nur noch fordert aktuelle Gesetze zu beizubehalten, der ist doch argumentativ längst auf dem Rückzug und wird (weiterhin) nichts erreichen und der nächsten Waffenrechtsverschärfung zusehen.

 

Wir brauchen ein komplett anderes Waffenrecht und laute Stimmen, die es fordern - sonst verteidigt man sich bald mit Wattebauschen und Sportschützen schiessen mit Saugnapfpfeilen.

 

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Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Bruchteil der Mitglieder dieses Forums schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, ein weiterer Teil ist mit ihrer Situation hochzufrieden, beschimpft die ersteren deswegen aus Angst, es "könnte sonst noch schlimmer kommen" und der große Rest, dem ist eh alles egal, weil sie halten sich als Jäger und gute Sportschießer eh für unantastbar... du siehst, eine Lobby ist gar nicht nötig, denn alles wird auch so gut... 

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Warum warum ... genau ist es mir auch nicht bekannt.

Vermutlich weil es unterschiedliche Teile mit unterschiedlichen Interessen (oder garkeine) in der in der Bevölkerung gibt ...

und eine gewisse "neutrale allgemeine sachliche Sichtweise" besteht wohl auch nicht wirklich ...

 

a) - die einen wo (angeblich !) legal die abgefahrenste Waffen bekommen und das  wohl ohne WBK

 die dann auch noch Teile der "bestimmenden Elite" sind ... sollte dem so sein was für ein Interesse bestünde dann

Waffenbesitz (vereinfacht) weiter nach unten diffunderen zu lassen ? (das werd ich aber noch überprüfen ob dem tatsächlich so ist)

 

b.) - die wo beruflich eine haben den wirds auch relativ wumpe sein

 

c.) - die anderen die nach zig Prüfungen und durchleuchtungen ... eine genemigt bekomen die dann allerdings auch turboschnell

 wieder weg sein kann. Die verhalten sich idR "unauffällig" bezüglich äußerungen/forderungen.

Mal abgesehen davon dienen die nur dem schießsportlichen oder jagdlichen Zweck und nur deshalb hat man die.

 

d.) - dann ganz viele die sich damit so wirklich noch nie in die Tiefe allgemein beschäftigt haben ... das werden die meisten sein.

 

e) - und dann die wo Waffen grundsätzlich ablehnen .... bzw. damit nix zu tun haben wollen.

  Die wollen nur Love & Peace .... aber das will doch eh jeder normal sozialisierte.

 

f.) - dann gibts noch die (verm. nicht so geringe) Gruppe mit WBK "Schwarz" - die juckt das alles auch nicht wirklich.

 

So wer hat den nun tatsächlich Waffen zu deinem genannten Verteidigungsthema ... ?

Richtig - im Grunde doch nur alles was mit Staat zu tun hat oder Gruppe f.)

 

Waffen wie Gummibären austeilen ist aber irgenwie auch doof/schwierig ... insbesondere dann wenn sich geschellschaftliche vielfälltige Strukturen auftun wo man auch nicht mehr so recht weis wem man trauen kann ... als Staat ... aber auch in gewisser Weise auch für den Bürger.

Immerhin müßte man ja die Zügel dann etwas lockern.

Die Thematik hat somit sehr viele Gesischtspunkte und Aspekte ... und in DE ist es trotzallem schon sehr sicher ... in dem Sinn

das man nicht permanent bedoht oder Gefahr ausgesetzt ist.

 

 

bearbeitet von 2011-Jack

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vor einer Stunde schrieb Knalle Peng:

Wir brauchen ein komplett anderes Waffenrecht und laute Stimmen, die es fordern

Was hält Dich davon ab selbst zur Waffenlobby zu werden?

Wenn alle anderen nur Murks machen wäre das doch die naheliegendste Lösung. Oder Wahlwerbung?

bearbeitet von bigtao-7

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Dem Beitrag von @2011-Jack könnte man dann noch hinzufügen,

das die Politiker Ihr "Fachwissen" bzgl. Waffen anscheinend aus Rambo und James Bond Filmen beziehen und sachlichen Argumenten nicht zugänglich sind.

 

Dazu käme noch, das bestimmte Problematiken (Bsp. illegale Waffen) nicht einfach und schnell zu lösen sind und deshalb schwurbelt man ein Problem bei Legalbesitzern herbei und "löst" das.

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vor einer Stunde schrieb bigtao-7:

Was hält Dich davon ab selbst zur Waffenlobby zu werden?

Wenn alle anderen nur Murks machen wäre das doch die naheliegendste Lösung.

Das ist soooo cool!

Es erklärt mir nicht nur das Werden und Vergehen der vielen, von mir ungezählten "Lobbyistengruppen", sondern begründet auch gleich, warum es nie funktioniert.

Sobald einer der "Erleuchteten" einen wichtigen Wochenendkurs gemacht hat, sind alle anderen danach nur noch doof und ungeeignet.

Was noch fehlt ist:

"Wo kämen wir denn hin, wenn wir noch mehr würden?"

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Ich gehöre zu dem Typus der mit dem bestehenden Waffengesetz  leben kann, denn es erlaubt mir Lang und Kurzwaffen zu besitzen und zu benutzen. Dabei ist die Vielfalt so groß, dass man längst nicht mehr alles überblicken kann. Mit Sicherheit schränkt ein Gesetz immer etwas ein und es gibt auch unbestritten unsinnige Regelungen. Diesen Umstand gibt es aber auch in allen Bereichen des Lebens, die Frage ist doch wie gut man sich damit arrangieren kann. Der Aufruf zu neuen Gesetzten, wird wieder neue Einschränkungen mit sich bringen. 

 

Daher brauchen wir kein komplett anderes Waffenrecht, besser ist es bestehende Gesetze so zu verändern, dass sie in sich stimmig sind. Die lauten Stimmen zur Verteidigung mit Schusswaffen durch Gesetzestreue Bürger sollten meiner Meinung nach gar nicht so laut sein, denn dieser Umstand führt zu den ständigen Verschärfungen im Waffenrecht denn der Gesetzgeber hat seinen Zweifel daran, dass die Gesetzestreue eines Tages nicht mehr ernst genommen wird. Aus diesem Grund vernachlässigen wir die Verteidigungsabsichten und stellen das Sportschießen und die Jagd in den Vordergrund. Im Notfall lässt es das Gesetz bereits zu sich zu verteidigen und wenn es sein muss mit der eigenen legalen Waffe. 

 

Bitte lasst euch nicht weiter ins Gehirn scheißen und bitte schreibt nicht alles auf was man gerade denkt, sondern überdenkt so einiges. 

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vor 26 Minuten schrieb schilfhalm:

 

Die lauten Stimmen zur Verteidigung mit Schusswaffen durch Gesetzestreue Bürger sollten meiner Meinung nach gar nicht so laut sein, denn dieser Umstand führt zu den ständigen Verschärfungen im Waffenrecht denn der Gesetzgeber hat seinen Zweifel daran, dass die Gesetzestreue eines Tages nicht mehr ernst genommen wird. Aus diesem Grund vernachlässigen wir die Verteidigungsabsichten und stellen das Sportschießen und die Jagd in den Vordergrund. Im Notfall lässt es das Gesetz bereits zu sich zu verteidigen und wenn es sein muss mit der eigenen legalen Waffe. 

 

 

Das ist Quatsch.

 

Ständige Verschärfungen gibt es schon jetzt trotz oder besser wegen der Duckmäuserei der Waffenlobby und wie sich die Bevölkerung mit den legalen Waffen der kleinen Minderheit der Sportschützen verteidigen soll, die ihre Waffe nicht führen dürfen und im Tresor EN 1143-1 verschlossen haben, das möchte ich erleben.

 

Dann wiege dich mal in trügerischer, egoistischer Sicherheit... Du wirst erleben, wie schnell der Staat dir deine Sportknalle wegnimmt, wenn der zuständige Politiker-Schwachkopf in deiner Kreisverwaltung plötzlich ein eifriger Gutmensch ist und Du dessen Gutdünken und Auslegungen ausgesetzt bist. Heute WBK, morgen nichts... da gibt es 1001 Geschichten, die leider wahr sind.

bearbeitet von Knalle Peng

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vor 3 Minuten schrieb Knalle Peng:

 

Das ist Quatsch...

 

 

Ich bin nicht ganz blöde in der Rübe, wahrscheinlich hast Du mich auch nicht wirklich verstanden.

 

Schreibe Du doch mal sachlich auf, was genau Du wie verändert haben möchtest. Kein allgemeines geplapperte, alles in kurzen Stichpunkten. Dann haben wir etwas zu diskutieren.

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vor 10 Minuten schrieb Knalle Peng:

wegen der Duckmäuserei der Waffenlobby

Ah... Bashing, bashing, bashing... und wo bleiben die Fakten?

Wer und wo ist dein - bisher unbekannter - Heilsbringer?

bearbeitet von bigtao-7

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vor 27 Minuten schrieb schilfhalm:

Schreibe Du doch mal sachlich auf, was genau Du wie verändert haben möchtest. Kein allgemeines geplapperte, alles in kurzen Stichpunkten. Dann haben wir etwas zu diskutieren.

 

Das ist ganz einfach: 

Änderung von §8 Abs1

Ersetzen von "gefährdete Person" durch "zum Selbstschutz"

 

Änderung von §19

(1) Ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz einer Schusswaffe und der dafür bestimmten Munition wird bei einer Person anerkannt, die eine geeignete Ausbildung von mindestens 4 Tagen nachweisen kann. 

1. gestrichen

2. gestrichen

(2) Ein Bedürfnis zum Führen einer Schusswaffe wird anerkannt, wenn die sonstigen Kriterien zum Waffenerwerb vorliegen. 

 

Siehst Du - ganz einfach. 

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vor 20 Minuten schrieb Harry Callahan:

 

Das ist ganz einfach: 

Änderung von §8 Abs1

Ersetzen von "gefährdete Person" durch "zum Selbstschutz"

 

Änderung von §19

(1) Ein Bedürfnis zum Erwerb und Besitz einer Schusswaffe und der dafür bestimmten Munition wird bei einer Person anerkannt, die eine geeignete Ausbildung von mindestens 4 Tagen nachweisen kann. 

1. gestrichen

2. gestrichen

(2) Ein Bedürfnis zum Führen einer Schusswaffe wird anerkannt, wenn die sonstigen Kriterien zum Waffenerwerb vorliegen. 

 

Siehst Du - ganz einfach. 

So einfach ist das doch nicht.

Punkt (1) das Bedürfnis zum Erwerb und Besitz einer Einer Schusswaffe ist doch nicht automatisch damit gegeben wenn man die nötige Sachkunde besitzt.

Punkt (2) ein Bedürfnis zum führen einer Schusswaffe ist doch nicht damit gegeben, wenn sonstige Kriterien zum Waffenerwerb vorliegen, warum sollte das anerkannt werden?

 

Auch wenn wir es gerne so hätten, damit brauchen wir zu keinem Politischen Vertreter gehen und hoffen dass sich was ändert. Also bitte, dass muss besser werden.

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vor 8 Stunden schrieb rwlturtle:

das die Politiker ... sachlichen Argumenten nicht zugänglich sind.

Das ist das übliche Verhalten bei Ideologen... das hat auch nicht mit Rambo oder so zu tun... die wollen das einfach tun, weil sie es tun können und weil sie ein Sendungsbewusstsein haben... dafür braucht es keine Argumente oder sonst was... 

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vor 16 Stunden schrieb schilfhalm:

So einfach ist das doch nicht.

Punkt (1) das Bedürfnis zum Erwerb und Besitz einer Einer Schusswaffe ist doch nicht automatisch damit gegeben wenn man die nötige Sachkunde besitzt.

Punkt (2) ein Bedürfnis zum führen einer Schusswaffe ist doch nicht damit gegeben, wenn sonstige Kriterien zum Waffenerwerb vorliegen, warum sollte das anerkannt werden?

 

Auch wenn wir es gerne so hätten, damit brauchen wir zu keinem Politischen Vertreter gehen und hoffen dass sich was ändert. Also bitte, dass muss besser werden.

Selbstverständlich ist es so einfach. Die Liste der möglichen Bedürfnisgründe wird um den Begriff "zum Selbstschutz" erweitert. 

Der verblödete Nachweis, dass man mehr gefährdet sein muss, als der Normalbürger entfällt, genauso wie der Nachweis, dass eine Waffe geeignet sein muss, um diese Gefährdung zu mindern. (Ist komischerweise bei Politikern immer der Fall, bei Normalbürgern nicht. Irgendwas muss also bei der Wahl mit den Menschen passieren....)

 

Und selbstverständlich musst Du damit zu keinem politischen Vertreter gehen. Zur Erinnerung: Die Politiker sind die mit Personenschutz und Waffenscheinen. Wenn ich ein Privileg hätte, würde ich auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass es eins bleibt.

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Eine Veränderung des Waffenrechtes wäre schon rein praktisch eher eine Evolution statt einer Revolution. Von daher halte ich es für unrealistisch einen großen Wurf zu erwarten. Der große Wurf wäre aus meiner Sicht so in die Richtung von Lars Winkelsdorf:

 

Wir sollten keine Angst vor dem haben, der die zehnte Waffe will, sondern vor dem, der die eine will. Also schauen wir uns den halt vor der ersten Waffe den Aspiranten genau an und wenn dann alles ok ist, dann soll er sich umgekehrt halt kaufen können, was er glaubt was er braucht.

 

Im Kleinen gäbe es viele Veränderungen, die man recht schnell durchbringen könnte, wenn Politiker denn noch zuhören würden statt sich von Beamten mit Sendungsbewusstsein an der Nase herumführen zu lassen. Keiner hier glaubt doch, dass Deutschland sicherer wird, weil jemand für seine 9mm Pistole lediglich z.B. ein .22 lfb Wechselsystem kaufen darf, aber keines in 45 ACP. Also könnte man Wechselsysteme gleich komplett bedürfnisfrei stellen.

 

Man könnte auch regeln, dass das Bedürfnis erhalten bleibt, wenn man eine Waffe verkauft und (meinetwegen innerhalb einer Frist) einen neuen Voreintrag möchte. Als er die Waffe hatte, ging man ja auch bis zum Tag des Verkaufes davon aus, dass ein Bedürfnis vorlag. Dann braucht es einen Tag nach dem Verkauf keine Bescheinigung vom Verband für etwas, was bis gestern ohnehin nicht angezweifelt wurde. Da braucht es nur einen neuen Voreintrag und der kann ja dann nicht viel kosten, weil es nichts zu prüfen gibt.

 

Das gesamte Verfahren könnte man eh verschlanken. Analog zu den Wechselsystemen wird Deutschland ja nicht sicherer, wenn jemand mit schon sagen wir mal drei vorhandenen Pistolen in 9mm Luger sich keine vierte mehr kaufen darf, dafür aber eine in .40 S&W weil er die ja noch nicht hat. Noch viel klarer ist das ohnehin bei den Kontingentwaffen (2 KW, 3 halbautom LW). Da ist man dann ruck zuck ganz von alleine an der Stelle, dass die gelbe WBK für diese Kontingentwaffen gleich mit gilt. Wie man das formulartechnisch abhandelt ist dann eine andere Frage. Aber es kann ja nicht Sinn sein, einen großen Verwaltungsvorgang durchzuführen, weil man sich keine Gedanken darüber machen will, wie man ein Formular handhabt...

 

Und wenn man das alles verstanden hat, dann ist man auch schnell an der Stelle, dass man einfach nur nachweist, dass man weiter Sportschütze ist und man sich dann gleich drei Voreinträge für irgendwas abholt. Ich meine in der Schweiz wäre das z.B. so.

 

Munition ist auch so eine Baustelle. Keiner glaubt doch, dass Deutschland dadurch sicherer wird, weil jemand heute keine Munition besitzen darf, für die er sich morgen mit der gelben WBK eine Waffe kaufen darf und damit die Munitionsbesitzerlaubnis dafür hat. Abstrakt liegt die also heute eh schon vor. Daher könnte man die gelbe WBK auch gleich zum vollwertigen MES aufwerten, so wie das beim Jagdschein ja auch schon ähnlich geregelt wurde.

 

Dass der 42a völlig verkorkst ist und ständig die völlig falschen darunter zu leiden haben, ist ja auch klar. Damals war die Argumentation, dass man Jugendlichen (insbesondere in Berlin) diese Messer wegnehmen wollte. Also hätte man sie ab 18 oder 21 oder was auch immer stellen können. Oder man hätte das Führen mit den KWS erlauben können. Wurde ja alles abgelehnt, was beweißt, dass das genannte Argument nur vorgeschoben war und es tatsächlich um Ideologie ging.

 

Es ginge da schon recht viel. Das Problem daran ist ja, dass diese vielen Überregulierungen eingeführt wurden, damit jemand darüber stolpert. Das fällt dann weg und das ist nicht in jedermanns Sinne in unserem Staatsapparat.

bearbeitet von knight

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Wenn es darum geht, den legalen Waffenbesitz langfristig zu erhalten und eventuell sogar auszubauen, kommt man um eine Verbreiterung nicht herum. Was hält an den momentanen Regelungen also Mitbürger mit grundsätzlichem Interesse am Legalwaffenbesitz davon ab, LWBs zu werden ?

 

Die Prinzipien von Zuverlässigkeit und Sachkunde dürften keine grundsätzlichen Probleme darstellen. Sie existieren in ähnlicher Form ebenfalls als Voraussetzung für die Nutzung von Kraftfahrzeugen (wenn auch deutlich weniger streng durchgesetzt) und sind verhältnismäßig breit akzeptiert.

 

Das Bedürfnisprinzip ist schon eher problematisch. Nicht jeder LWB-Interessierte möchte eine Jägerausbildung durchlaufen. Auch die Mitgliedschaft in einem Schützenverein sowie die Notwendigkeit zu 18 Trainingsterminen im Jahr dürften vielen Interessierten nicht zusagen. Sammler- und Sachverständigen-WBKs sind noch deutlich exotischer.

 

Was würde die Situation verbessern ? Denkbar sind viele Änderungen, die sicherlich keine ernsthafte Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zur Folge hätten:

  • Abschaffung des Bedürfnisprinzips (Kauf, was Du willst, solange Du zuverlässig und sachkundig bist)
  • Erweiterung des Bedürfnisprinzips um den Selbstschutz zu Hause (ähnlich zu Österreich)
  • analog zu Callahans Vorschlag: §19 entschlacken und WS ohne besondere Gefährdung genehmigen

Solche und ähnliche Änderungen wird es dann geben, wenn die Politik erkennt, dass mit einem liberaleren Waffenrecht mehr Stimmen gewonnen als verloren werden können. So ist es in anderen Ländern ja auch gewesen.

 

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- Bedürfniszwang muss SOFORT abgeschafft werden !!!

- Kein Pflichtschießen mehr !!!

- Aufbewahrungsvorschriften müssen deutlich entschärft werden !!!

 

Das reicht schon völlig aus.

 

Und sofort gibt es 1 Million LWB mehr.

 

Pro Jahr.

 

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vor 1 Stunde schrieb Panzermann403:

 

Das Bedürfnisprinzip ist schon eher problematisch. Nicht jeder LWB-Interessierte möchte eine Jägerausbildung durchlaufen. Auch die Mitgliedschaft in einem Schützenverein sowie die Notwendigkeit zu 18 Trainingsterminen im Jahr dürften vielen Interessierten nicht zusagen. Sammler- und Sachverständigen-WBKs sind noch deutlich exotischer.

 

 

 

Du hast das Grundproblem gerade kurz und knapp zusammengefasst: Machterhalt, Egoismus und Neid bei den "privilegierten" LWB.

 

Sammler haben nichts davon, wenn es noch mehr Sammler gibt, die die Marktpreise ruinieren. Sachverständige haben nichts davon, wenn es in ihrem Tätigkeitsbereich noch mehr Konkurrenz gibt. Funktionäre in Schützenvereinen haben nichts davon, wenn ihre Macht durch Mitgliederverlust schwindet, weil man durch möglichen Wegfall des Bedürfnisprinzips keinen Vereinszwang mehr hat.

 

Jäger haben nichts davon, wenn es noch mehr Jäger durch vereinfachtere Jägerausbildung gibt, weil dann die Nachfrage nach Revieren und damit die Pachtkosten massiv steigen werden.

 

Mit anderen Worten: Von denjenigen, die aktiv durch "Waffenlobbyarbeit" etwas ändern könnten, wird sich so gut wie keiner finden, der etwas ändern wird, ohne dabei selbst einen möglichen persönlichen Nachteil (wie oben beschrieben) in Kauf zu nehmen.

 

Einzige erfolgreiche Ausnahme: Die Lobby der Waffentresorhersteller. Da kann man wirklich mal sehen, wie gute Waffenlobbyarbeit durch grundlos verschärfte Aufbewahrungsvorschriften funktioniert.

 

bearbeitet von Beaken17

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vor 2 Stunden schrieb Harry Callahan:

Zur Erinnerung: Die Politiker sind die mit Personenschutz und Waffenscheinen. Wenn ich ein Privileg hätte, würde ich auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass es eins bleibt.

WS? Du Böser! Viel zu viel Aufwand, dazu bräuchte man ja Sachkunde, Zuverlässigkeit und Eignung, Haftpflichtversicherung, Tresor, unangemeldete anlaßlose gebührenpflichtige Aufbewahrungskontrollen, mindestens 3-jährig Bedürfniswiederholungsprüfungen auch bei ex - Politikern und alle 3 Jahre knackige Gebühren! Das ist was für den privilegierten Untertan. Politiker sind die mit den Zetteln (Erwerb, Führen) nach § 55 WaffG.

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Ein Kraftfahrzeug taugt leicht zum Massenmord, das lehrt die Realität. Warum also sollte man unbescholtenen, sachkundigen Bürgern den Besitz und das Führen von Schusswaffen verwehren??

 

Wer zuverlässig ist, sollte haben was er möchte... so verstehe ich mein natürliches Recht auf Bewaffnung zum Selbstschutz oder einfach nur, weil mir Waffen technisch Spaß machen.

 

Weg mit Gesetzen und Politikern, die rechtsschaffene Bürger drangsalieren, aber Kriminellen unbehelligt alle Tore öffnen.

 

So einfach könnte das sein.

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Diese Diskussion ist doch müßig und schon 1000 mal geführt. Wenn man Gründe sucht, warum wir keine Lobby haben, muss man nur mal im Forum lesen: LWB sind zerstritten, uneinig und gönnen sich gegeinseitig das Schießwerkzeug nicht. Großkaliberschützen verlachen die KK-Gemeine, die Cracks verachten die reinen Spaßschützen, die Pharisäer verachten die Anwärter, die sich irgendwann etwas zu schulden haben kommen lassen, und sei es noch so eine Kleinigkeit. Das ist natürlich gefundenes Fressen für unsere Gegner. Im Ernst, bei der Zerstrittenheit wundert es einen überhaupt, dass es uns als LWB noch gibt..

bearbeitet von Jack Aubrey

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vor 1 Stunde schrieb Knalle Peng:

...

So einfach könnte das sein.

Es ist einfacher als Du denkst ;) Jeder unbescholtene und Sachkundige Bürger darf in Deutschand legal Schußwaffen besitzen.. er muss nur ein paar kleine Anforderungen erfüllen.. die Bevölkerung scheint damit auch zufrieden zu sein da es keinerlei Bestrebungen seiten des Volkes gibt diese Anforderungen ab zu schaffen. Genau so sieht es mit dem führen von Schußwaffen zur Selbstverteidigung aus.. würde der Großteil der Bevölkerung das wollen müsste die Politik diesen Wunsch auch entgegen kommen.. auch in dieser Frage ist Null Aktivität von Seiten der Bevölkerung zu erkennen. Und Politiker kann das Volk durch Wahlen entfernen.

 

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