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JohnnyB-82

Jagdschein machen

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Gerade eben schrieb stefan17:

Das könnte der Teilnehmer von einem Kurs der KJS aber auch machen

Du meinst als Teilnehmer eines KJS Kurses die Prüfung in einem anderen Bundesland machen?

 

Ich kenne nicht die Zulassungsvoraussetzungen aller Länder und deshalb habe ich nur einen beschränkten Überblick. Zumindest 1 Land, ich glaube es ist NRW, hat ja keine Kursvoraussetzungen. In einige Länder, z.B. Berlin mit seiner hohen Durchfallquote, wird man ja nicht wollen. Aber viele Länder haben Zugangsvoraussetzungen hinsichtlich der Ausbildung. Hamburg und Bayern z.B. haben als Zugangsvoraussetzung die Bescheinigung einer Ausbildung. Dabei muss die Ausbildung bei einem vorher anerkannten Ausbildungsträger unter einem anerkannten Ausbildungsleiter absolviert werden. Die KJS haben zwar die erforderliche Anerkennung für ihr jeweiliges Bundesland aber ich wüsst nicht, dass eine KJS die Anerkennung in einem anderen Bundesland hätte. Ich habe auch noch nie gesehen, dass Prüfungsteilnehmer aus einem anderen Bundesland von einer KJS ausgebildet worden wären, Ausnahme sind da nur Durchfaller mit Nachschulung. Also meiner Ansicht nach legt man sich mit der Ausbildung bei der KJS ziemlich auf das Bundesland fest und die Länder die evtl gehen sind vielleicht nicht die Länder mit günstigen Prüfungsbedingungen.

 

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in HH: 120h in Theorie / Praxis, welche bescheinigt werden muss.

Dies kann jede KJS, welche Kurse anbietet und die Prüfung in ihrem BuLa durchführt.

Das die Teilnehmer von Kursen der KJS dies nicht machen, ist was anderes, es ist aber möglich.

 

In Jagdschulen wird die Prüfung halt dort gemacht, welche der Teilnehmer wünscht.

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vor 17 Stunden schrieb JohnnyB-82:

...

 

Ich selbst bin selbständig (daher relativ flexibel) und komme aus der Nähe von Rosenheim (Oberbayern)

 

VG

Zwischen Rosenheim und München gibts einige Jagdkurse.

Viele haben bereits begonnen - wenn Du dieses Jahr noch beginnen willst, würde ich sehr bald zu in einen Kurs in Deiner Nähe gehen und dort probeweise am Unterricht teilnehmen. Um Ausbilder und Teilnehmer kennenzulernen.

Auch solltest Du darauf achten, ob ein eigenes Lehrrevier vorhanden ist und genügend viele Ausbilder.

Ich persönlich finde einen Kurs aus der Heimatregion besser, da man Jagd und Menschen vor Ort kennnenlernt. Ein ca. 9 Monate dauernder Jagdkurs vermittelt das Wissen nachhaltiger als ein 3-Wochen Kurs.

Verstehen kann ich aber durchaus, dass wenn es beruflich einfacher ist, man en bloc einen Jagdkurs besucht; vieles lernt man tatsächlich im Jagdalltag und von Jagdfreunden.

 

Viele Grüße

IMI

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vor 1 Minute schrieb IMI:

Ich persönlich finde einen Kurs aus der Heimatregion besser, da man Jagd und Menschen vor Ort kennnenlernt. 

 

Das hat auch den Vorteil, dass man schon jemanden kennenlernt der jemanden kennt. Unschätzbar, wenn es dann später ins Revier geht. Da geht bei uns nämlich fast alles über Mundpropaganda. Und man will ja nicht, dass man später in ein Revier darf, das ewig weit weg ist.

 

Man kann vielleicht noch sagen, dass man sich weniger "Gespräch" anhören muss, wenn man die Ausbildung bei der Vereinigung der Jäger gemacht hat. Bei den Privaten hat immer jemand was Negatives zu sagen. Bei der staatlichen Einrichtung nimmt man es eher einfach hin, auch wenn man mit einem Ausbilder/Dozent/etc im Streit liegt.

Mal ganz abgesehen davon, dass man den Privaten immer Geldmacherei vorwirft....!

Das hat mit der tatsächlichen Qualität natürlich nichts zutun. Da kann man sich aber auch nichts davon kaufen, wenn man zwar die bessere Ausbildung hat, dann aber ewig fahren muss, weil die Pächter in der Nähe was gegen die Privaten haben...

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vor 23 Minuten schrieb stefan17:

Dies kann jede KJS, welche Kurse anbietet und die Prüfung in ihrem BuLa durchführt.

Nein das kann die KJS nur, wenn sie als Aubildungsträger in Hamburg anerkannt ist.

Dazu muss die KJS in ihrem Bundeland anerkannt sein - ist sie - und sich mit einem an der Hamburger Prüfungsordnung ausgerichteten Lehrplan um eine Anerkennung in Hamburg bewerben. Über die Bewerbung entscheidet eine Kommision, die einmal jährlich tagt. Erst wenn die KJS zugelassen ist, kann sie die Ausbildung für Hamburg bescheinigen und Kandidaten nach Hamburg melden. Dabei kann es sein, dass sie (die KJS) ein Kontingent bekommt. Das bedeutet die KJS kann nicht mehr Prüfungsteilnehmer nach Hamburg entsenden als ihr Kontingent hergibt.

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vor 18 Minuten schrieb IMI:

Ich persönlich finde einen Kurs aus der Heimatregion besser, da man Jagd und Menschen vor Ort kennnenlernt. Ein ca. 9 Monate dauernder Jagdkurs vermittelt das Wissen nachhaltiger als ein 3-Wochen Kurs.

Dafür hat man bei den kommerziellen Schulen noch halbwegs qualifizierte Ausbilder. Bei den KJS gibt es für Ausbilder beliebte Fächer und solche für die sich kaum einer findet. Da unterrichtet das fach halt der, der bereit ist es zu machen. Meiner Ansicht nach gibt es zwar auch gute KJS aber das untere Ende liegt bei KJS und nicht bei Schulen. Das Gerede von "wir bilden Sie nicht nur für die Pürfung sondern für ein Jägerleben aus", kann man getrost als leere Worthülse abtun.

 

Ich würde die Angebote nach dem wichten, wie sie mir zeitlich konvenieren. Dann würde ich nach den Durchfall-/Bestehensquoten (beim 1. Versuch) fragen. Und danach würde ich dann entscheiden.

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vor 10 Minuten schrieb IMI:

Ein ca. 9 Monate dauernder Jagdkurs vermittelt das Wissen nachhaltiger als ein 3-Wochen Kurs.

 

Das der 3 Wochen Kurs nur die sichtbare Spitze des Jungjägerkurs ist wird dabei naserümpfend übersehen, wir haben ansonsten absolut keine anderen Probleme was das Thema Jagd in Deutschland betrifft.

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Hammer, eure Hilfe. :-) Die vielen verschiedenen Meinungen machen die Entscheidung nicht leichter, aber zumindest habe ich jetzt mal ein viel klareres Bild über die Möglichkeiten.

Besten Dank!

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Wenn es Dir nicht drängt, mach ihn vor Ort in einer Vereinigung oder Schule die den Kurs über 6-9 Monate anbietet. Da hast Du die volle Flexibilität und keinen Zeitdruck.(Gut für andere Hobbys oder Familie :))

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Du musst Dir folgendes überlegen:

a. habe ich Zeit 10 Monate lang 3-5 mal die Woche 2-3 Std irgendwo zu verbringen?

b. was kostet das ganze?

 

 

abgesehen von der Zeit( als EDVler konnte ich nie sagen wann ich Feierabend habe) hatte ich

für mich folgende Rechnung aufgemacht:

 

10 Monate --> 40 Wochen

4 x 50km(25km eine Strecke) = 200km --> 40 x200=8000 km= 80x~13€ Sprit ~ 1040 € ( ist heute dank gesunkener Spritpreise billiger)

da das meiste Abends direkt nach Feierabend stattfindet rechne noch pro Abend 15€ für Essen & Getränke(zumindest bei uns findet

das in 3 Gaststätten in "Tagungsräumen statt" statt, schlimmstenfalls also 40 x 60€= 2400€

dazu noch rund 600-800 € für Lehrgangsunterlagen , Prüfungskosten, Munition usw...

also rund 3500-4300 €

 

mein WE Kurs hatte in 2009 1350€ gekostet incl.  Lehrgangsunterlagen , Prüfungskosten, Munition usw...

dazu kamen für für die 8 Fahrten,  13Übernachtungen, Essen usw noch rund 1000 €, also insgesamt ca. 2350,00€,

können auch 2500 gewesen sein.

Fakt ist wer keinen Firmenwagen fährt und den Sprit bezahlen muss sollte das mit der KJS mal genau durchrechnen,

ich hatte mich bei der KJS zum Kipphasen schießen angemeldet und habe seitdem guten Kontakt zur KJS

Edited by baer42

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Am 23.9.2017 um 18:41 schrieb Valdez:

Mein Filius hat damals mit 14 Jahren die Prüfung in MecPom gemacht.

In MVP kann man die Jägerprüfung im Alter von 14 Jahren ablegen?

Und einen Jugendjagdschein hat er dann mit 14 auch gleich bekommen?

 

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@baer42

Deine Rechnung ist aber sehr zu Gunsten der Jagdschule - zumindest, wenn ich das mit unserer Ausbildung (Jagdverein) vergleiche.

60 Unterrichte (Mo + Fr)

10 Praxis-Termine (WE - Hundeprüfung, Anschuss-Seminar, Fallen-Lg, Wildpark, Museum, ...)

15-20 Schießtermine

4 Prüfungstermine (2x Sa, 1x So, 1x werktags)
800,- Kursgebühr, 50,- bis 150,- Lernmaterial, 200,- bis 300,- Munition

Haftpflicht- u. Unfallversicherung übernimmt der Verein

Fahrtkosten je nach Wohnort (ggf. Fahrgemeinschaften)

Unterrichte finden nicht in Kneipen statt, selbst wenn (Nachbarverein macht das z.T., je nach Ausbilder, in Kneipen) muss da nicht jeder jedes mal "opulent speisen".

 

Wenn es in die "heiße Phase" geht werden Lerngruppen gebildet (m.E. eine der besten Lernmethoden das Wissen zu vertiefen und zu festigen), was bei Jagdschulkursen auf Grund der weiten Entfernungen kaum gehen dürfte; aber natürlich auch wieder Fahrtkosten produziert.

 

Es gibt Gründe das bei einer Jagdschule zu machen - wer "auf Montage" o. im Schichtbetrieb arbeitet tut sich mit einem "herkömmlichen" Lehrgang schwerer (deshalb macht ein weiterer Nachbarverein Blockunterricht am Samstag, U-Raum am Schießstand).

Wer schon "seit er laufen kann" mit Papa zur Jagd ging, der kann auch eher zu einer Jagdschule gehen, aber nach meiner Erfahrung bleibt von diesen Crash-Kursen weniger hängen, als bei der "klassischen" Jungjäger-Ausbildung.

 

Ich sehe bei den Jagdschulen noch ein weiteres Problem:

Man war ja bei einem Dienstleister, hat bezahlt und danach keine weiteren Verpflichtungen mehr.

Viele dieser Absolventen werden dann auch kein Mitglied im Jagdverein, zahlen dann halt die Standgebühr, wenn sie denn mal dessen Jagdschießstand besuchen (und wieder: Man war ja bei einem Dienstleister, hat bezahlt und danach keine weiteren Verpflichtungen mehr).

In der Freizeit für einen Verein etwas machen, ohne Bezahlung ...???

DAS kennst Du doch aus Deinem/n Schützenverein(en) auch!

Durch diese Jagdschulen werden m.E. die örtlichen Jagdvereine über kurz o. lang deutlich geschwächt.

Bei uns kommen zwischen der Hälfte und 2/3 der Mitglieder aus der eigenen Ausbildung!

 

Ach ja: Die tolle Bestehensquote der Jagdschulen soll zum großen Teil darauf beruhen, dass "Wackelkandidaten" gar nicht erst zur Prüfung angemeldet werden.

Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre lag unsere Bestehensquote auch zwischen 90 u. 95%.

 

 

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Am 23.9.2017 um 17:09 schrieb Lusches:

Mach den Jagdschein nicht in einer sogenannten Jagdschule das lernst du nur Theorie.

Die Jägerschaft eines Kollegen von mir in Sachsen-Anhalt hatte letztens auch Jägerprüfung. Von 24 Teilnehmern haben 9 bestanden. Ich kenne, so auf Anhieb, keine kommerzielle Jagdschule die eine so hohe Durchfallquote hat.

 

Goya

Edited by goya

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ich kann nur das sagen bzw schreiben was ich für mich ausgerechnet habe,

diese Zahlen habe ich aus dem Durchschnitt der beiden KJS aus meinem Bereich gebildet,

ein Freund von mir hat im Taunus bei der KJS abgebrochen weil die im Januar  09 von 4 terminen

pro Woche auf 5 Termine erhöht hatten.

 

zum Bestehen:

von den 26 Personen die in dem Zeitraum wo ich auf der Jagdschule war sind 24 angetreten und 24 haben bestanden.

die beiden haben die Prüfung 8 Wochen später gemacht und auch bestanden

 

wenn ich mir die Zahlen für die beiden KJS im Umfeld anschaue  liegen die bei 70-80%, die im Taunus bei 55%

 

 

was Du bei 15€ für Essen & Getränke opulent nennst weiß ich nicht, nur wenn um 18:00 oder 18:30 der Unterricht

beginnt, 2-3 Std dauert und Du bis 16:30 oder 17:00 arbeiten musst und dann noch 1 Std Fahrtzeit bis zum Unterrichtsort hast

wirst Du was Essen wollen.

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Ich denke es ist im grossen und ganzen egal wo man den JS macht.
Die Kosten kann man nur schwer vergleichen. Meine Frau hat den JS vor 3 Jahren bei uns in der Kreisgruppe gemacht, hat komplett 1100€ gekostet, inkl Fahrtkosten, Munition usw.
Der nächste hat halt weiter zu fahren oder muss mehr Schiessen und schon gehen die Kosten nach oben.

Ob man auf der Schule oder bei der Kreisgruppe macht ist daher Kosten und Zeitabhängig.
Um hinter her eine Jagdgelegenheit zu bekommen braucht man eh Beziehungen, wenn man erst mal einige Leute kennt, wird es mit der Jagdgelegenheit problemlos klappen, wenn man nicht gerade im Ruhrgebiet wohnt.;)

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@baer42

Das mit dem Essen kannst Du aber nicht generalisieren.

Du hättest ja auch in der Mittagspause (JA! Ich habe auch jahrelang den Futternapf zwischen Vorderhufen und Tastatur stehen gehabt!) essen können und für Abends 'ne Stulle von zu Hause.

Das dann als Kosten auf den Kurs berechnen halte ich für nicht richtig.

Ich muss mir unbedingt mal ansehen was diese Jagdvereine bei Euch da in vier Terminen pro Woche alles veranstalten.

Hier in der Gegend kommen die alle mit zwei Abenden (2 Std) plus Schießen und ein paar Sonderveranstaltungen hin - und wir sprechen ja vom selben Bundesland.

 

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vor 5 Stunden schrieb goya:

Die Jägerschaft eines Kollegen von mir in Sachsen-Anhalt hatte letztens auch Jägerprüfung. Von 24 Teilnehmern haben 9 bestanden. Ich kenne, so auf Anhieb, keine kommerzielle Jagdschule die eine so hohe Durchfallquote hat.

Ist das die normale Quote oder war das ein Ausreißer?

Bei uns sind mal max. 3 durchgefallen: Zwei meinten das "mit links" erledigen zu können und einer ist an seiner geringen Stressresistenz gescheitert.

Zu den ersten beiden meinte ein Berufsjäger, der sie mal mit ins Revier nahm "Viele Lücken haben die nicht - nur eine, aber die ist riesig."

 

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 Bei uns sind in Hamburg im ersten Lauf genau 50% durchgefallen. Dauer der Ausbildung größer 6 Monate in Berlin.

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vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Deine Rechnung ist aber sehr zu Gunsten der Jagdschule - zumindest, wenn ich das mit unserer Ausbildung (Jagdverein) vergleiche.

60 Unterrichte (Mo + Fr)

10 Praxis-Termine (WE - Hundeprüfung, Anschuss-Seminar, Fallen-Lg, Wildpark, Museum, ...)

15-20 Schießtermine

Nach Deiner Rechnung sind das 85-90 Termine und 170-180 mal die Wegstrecke zur Ausbildungsstätte und zurück.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

800,- Kursgebühr, 50,- bis 150,- Lernmaterial, 200,- bis 300,- Munition

Haftpflicht- u. Unfallversicherung übernimmt der Verein

Zusammen 1050,- bis 1250,- Euro. Die Versicherung übernimmt jeder Ausbildungsträger, nicht nur ein Verein.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Fahrtkosten je nach Wohnort (ggf. Fahrgemeinschaften)

Die KJS haben kein Monopol auf Fahrgemeinschaften. Es gibt auch Fahrgemeinschaften zu Jagdschulen.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Wenn es in die "heiße Phase" geht werden Lerngruppen gebildet (m.E. eine der besten Lernmethoden das Wissen zu vertiefen und zu festigen), was bei Jagdschulkursen auf Grund der weiten Entfernungen kaum gehen dürfte; aber natürlich auch wieder Fahrtkosten produziert.

Auch hier kein Monopol der Vereine auf Lerngruppen. Bei Jagdschulen mit Übernachtung finden die Lerngruppen sogar in der Unterkunft zusammen. Je nach Angebot auch mit der Möglichkeit einen Ausbilder hinzuzuziehen.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

aber nach meiner Erfahrung bleibt von diesen Crash-Kursen weniger hängen, als bei der "klassischen" Jungjäger-Ausbildung.

Woher nimmst Du diese Erfahrung? Bist Du Revierinhaber, der Jungjäger mitgehen läßt, Prüfer, Ausbilder der nachschult? Crash-Kurse gibt es auch bei Vereinen und lange Ausbildungsdauer ist kein Garant für Langzeitwissen.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Ich sehe bei den Jagdschulen noch ein weiteres Problem:

Man war ja bei einem Dienstleister, hat bezahlt und danach keine weiteren Verpflichtungen mehr.

Worin siehst Du da das Problem? Ist das in der Fahrschule anders? Erwartest Du Mitgliedschaft im Verein, weil man da einen Kurs besucht hat? Bei der Fahrschule wird auch nicht erwartet, dass die Schüler Mitglied im ADAC werden.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Viele dieser Absolventen werden dann auch kein Mitglied im Jagdverein, zahlen dann halt die Standgebühr, wenn sie denn mal dessen Jagdschießstand besuchen (und wieder: Man war ja bei einem Dienstleister, hat bezahlt und danach keine weiteren Verpflichtungen mehr).

Siehe oben. Dann werden diese Absolventen halt nicht Mitglied im Jagdverien. Ich kenne genügend, die haben die Zwangsmitgliedschaft im Jagdverein sofort nach der Prüfung gekündigt.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Durch diese Jagdschulen werden m.E. die örtlichen Jagdvereine über kurz o. lang deutlich geschwächt.

Angebot und Nachfrage. Die Jagdvereine bieten doch nicht nur Jagdkurse an. Wenn aber das Angebot des Vereins oder des Landesjagdverbandes wenig attarktiv ist, wird auch ein Jagdkurs nichts ändern. Zudem konkurriert das Kursangebot des Vereins mit dem Markt. Muss das Angebot halt besser werden, wenn es zuwenig Zuspruch findet.

vor 18 Stunden schrieb TriPlex:

Ach ja: Die tolle Bestehensquote der Jagdschulen soll zum großen Teil darauf beruhen, dass "Wackelkandidaten" gar nicht erst zur Prüfung angemeldet werden.

Angemeldet wird jeder der es verlangt. Allerdings sind "Bestehensgarantien" regelmäßig an das Bestehen einer internen Prüfung gekoppelt. Kein Ausbilder sagt einem Kursteilnehmer gern, dass er besser nicht antritt. Zumindest aber spart der Kandidat die Prüfungsgebühr für erfolglose Versuche. Bei rund 250,- Euro ggf. zzgl. Anreise und Übernachtung sollte der Erfolg schon wahrscheinlich sein. Nur brauchen manche halt etwas länger.

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@Bautz

 

Super Aufrechnung.

ich habe es aufgegeben auf solche Antworten noch weiter ein zu gehen,

weil wenn ich so Argumente wie Fahrgemeinschaft zur KJS höre dann platzt mir der Hals,

ich arbeite in einer Großstadt bis 16:00,  bis ich dann zu Hause bin sind es 17:00, um 18:00 beginnt der Unterricht,

Klamotten wechseln, Unterlagen packen und dann noch Fahrgemeinschaftsmäßig Leute abholen super Sache!!!

eine s-bahn verpasst und schon ist die ganze Planung beim Teufel.

aber Verspätungen und Ausfälle gibt es in ÖPNV ja nicht!!!!!!

 

die anderen Argumente will ich gar nicht weiter zerpflücken, was ich mittlerweile an "Schießausbildern" bei den KJS gesehen

habe spottet jeder Beschreibung.

 

aber lassen wir es gut sein, die Vorurteile gegenüber kommerziellen Jagdschulen werden nicht verschwinden.

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@Bautz

Ohne jetzt auf jeden Einwand eingehen zu wollen ...

Meine Erfahrung mit Jagdschul- und natürlich auch Absolventen "herkömmlicher" Jungjäger-Ausbildung nehme ich aus sehr häufigen Kontakten mit Jagdscheininhabern.

Ja! Man kann in der Unterkunft einer Jagdschule nachdem man schon einen kompletten Tag im "Intensiv-Kurs" war abends noch "eine Schippe drauflegen" und in Lerrngruppen arbeiten.

Das sind wie viele Abende - 2 x 6?

Wieso kommt mir da nur der Begriff der "Academic Bulimie" in den Sinn?

 

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vor 59 Minuten schrieb baer42:

ich arbeite in einer Großstadt bis 16:00,  bis ich dann zu Hause bin sind es 17:00, um 18:00 beginnt der Unterricht

Wie ich schon schrieb bist DU nun nicht unbedingt das Maß aller Dinge und ob man bei so knappem Zeitplan zwischendurch erst nach Hause muss ...

 

vor einer Stunde schrieb baer42:

Klamotten wechseln, Unterlagen packen ...

Super Arbeitsvorbereitung!

 

vor einer Stunde schrieb baer42:

... und dann noch Fahrgemeinschaftsmäßig Leute abholen super Sache!!!

Fahrgemeinschaft heißt nicht zwangsläufig, dass jeder zu Hause abgeholt wird.

 

vor einer Stunde schrieb baer42:

..., was ich mittlerweile an "Schießausbildern" bei den KJS gesehen habe spottet jeder Beschreibung.

Bei den Jagdschulen gibt's nur die Super-Schießausbilder und bei den Jagdvereinen nur Volldeppen - Aha!

Wer sind denn so die typischen Ausbilder bei den Jagdschulen?

Alles nur Super-Pädagogen, -(Schieß-)Lehrer, ... - keine "verhinderten Förster", frustrierten Berufsjäger, ...

 

Ein Bekannter, Berufswaffenträger, erzählte folgenden Anekdote aus seiner Jagdschule:

Während der Mittagspause lagen die Waffen offen im auch für andere Gäste zugänglichen, nicht verschlossenen Unterrichtsraum.

Nach der Mittagspause nahm der Ausbilder eine der Kurzwaffen und schwenkte mit der Mündung mal eben über alle Anwesenden - natürlich OHNE vorher eine Sicherheitsüberprüfung gemacht zu haben.

 

vor einer Stunde schrieb baer42:

aber lassen wir es gut sein, die Vorurteile gegenüber kommerziellen Jagdschulen werden nicht verschwinden.

Sind natürlich alles nur Vorurteile, im Ggs. zu Deiner Meinung über die Ausbildung bei den KJS

 

 

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Gute Jäger macht nicht die Jagdschule, sondern der Jäger selbst! 80% dessen, was ich wissen sollte und 95% von dem, was ich für die Prüfung weiß, kann ich aus Büchern und Videos lernen. Und davon brauche ich dann später in der Praxis vielleicht noch 20%.

Wenn ich mir alleine überlege, wie bei uns auf dem Anschuss herumgeritten wurde. In der Praxis hatte ich aber noch nie was am Anschuss gefunden. Aus das Wild, dass dort lag. Selbst beim vorletzten Stück nicht, dem die halbe Lunge zer- und rausgerissen war.

Stundenlang Geweih von Rot- und Dammwild gelernt, dass sich unter keinen Umständen in mein Revier verirrt. Auch beim Schießen ist es nichts anderes. 

 

Dafür nur wenig über Jagdtaktik. Nichts über Wildschadensverhüttung. Nichts über Überwachungseinrichtung wie Wilduhren und Kameras.

 

Die Schule soll auf die Prüfung vorbereiten. Das kann man aber auch selbst, sonst würden die 2-Wochen-Kurse nicht funktionieren. Deswegen ist für mich die Schule völlig egal. Danach lernt man. Und zwar das, was man in seinem Revier braucht...

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Bei uns in der Region, und das ist leider in großen Teilen Deutschlands  so, hat die Schwarzwildpopulation stark zugenommen. Da ist fast jeder Pächter froh, jemanden zu finden der sich auf Schwarzkittel ansetzt. Egal wo er den Jagdschein gemacht hat. 

 

Ich komme übrigens aus dem Bundesland mit der höchsten Flächendichte an Jagdschulen. 

Meinen Schein habe ich bei der Landesjägerschaft gemacht. Auch die bietet nur noch einen 10 Wochen Kurs an. 

Unter anderem weil kein Anwärter mehr Lust hatte bei der gleichen Anzahl an Unterrichtsstunden ein ganzes Jahr die Ausbildung zu absolvieren.  Dann in einem Fach durchgefallen und bis zur nächsten Prüfung ein Jahr  zu warten. 

 

In der Qualität der Ausbildung schenken sich private Anbieter und Jägerschaft en nichts. 

 

Im Gegenteil. Da die privaten Anbieter meistens etwas teurer  sind , müssen sie die Qualität der Ausbildung hoch halten, um eine geringe Durchfallquote zu haben. Dies wäre eine schlechte Werbung  und sehr schlecht fürs Geschäft.  

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Am ‎23‎.‎09‎.‎2017 um 16:52 schrieb baer42:

SEAAAAASUVORK5CYII=

Preise-Jagdschule-AJN-2018-300x230.png

Ist zwar OT, aber:

Wie habe ich mir denn einen "Exklusivkurs für Führungskräfte" vorzustellen?

2 Wochen Einzelunterricht? Und wer darf sich als "Führungskraft" bezeichnen?

Oder ist das nur jeder, der die fast 5000 € dafür aufbringen kann ?

 

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