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Lanzelot50

Welche Romane könnt Ihr empfehlen?

Empfohlene Beiträge

Ich hab schon einige gute Anregungen bekommen, Lektüre für die nächsten Wochen. Danke. Eine zeitlang hab ich auch  alles von Herrman Hesse verschlungen, den "Fragebogen" werde ich noch einmal lesen, er steht irgendwo in der zweiten Reihe...

Buchheim, "Das Boot" hab ich zweimal gelesen  und mindestens dreimal Kleist "Michael Kohlhaas" - wortgewaltig und ein immer noch aktuelles Thema: wie weit darf ich gehen, um  meine Rechte durchzusetzen.

 

 

 

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Quasi eine Art Fortsetzung von "Im Westen nichts Neues" ist "Der Weg zurück"  von Remarque.

 

Willi Heinrich: "Das geduldige Fleisch" - Für mein dafürhalten bleibt der Film dazu weit hinter dem Buch zurück.   

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Vainö Linna, Kreuze in Karelien(finn: Tuntematon Sotilas, engl: Unknown Soldier).

Die Verfilmungen dazu werden unterschiedlich bewertet, aber die S/W Verfilmung aus den 1950ern ist eindeutige die bessere. Leutnant Koskela als mehr oder minder zentrale Figur, neben vielen andern, z.T. recht skurilen Charakteren(Anti Rokka als Prototyp des finnischen Kämpfers und "tikkakosken Manekini" Werbefigur für die KP31 aus dem Hause Tikka :)

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Hab' ich schon mal in einem ähnlichen Tröt empfohlen:

 

 

- ALLES von Mickey Spillane ( "Mike Hammer" )

- James Ellroy, die Trilogie über die 50/60er Jahre in USA, die Trilogie:

 

- ein amerikanischer Thriller

- ein amerikanischer Alptraum

- Blut will fließen

 

Wem das nicht gefällt, der sollte aufhören zu lesen oder / und zu leben!!

 

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Am 13.5.2017 um 13:52 schrieb karlyman:

- das meiste von Ernest Hemingway

 

Hemingway - von dem wollte ich schon länger mal was lesen. Weil ich viel am Bildschirm arbeite, meine Augen nicht mehr die jüngsten sind und ich viel mit dem Auto fahren muss, bin ich teilweise auf Hörbücher umgestiegen. Also:

youtube.com/results?search_query=ernest+hemingway+hörbuch

youtube.com/results?search_query=ernest+hemingway+audiobook

 

Werde ich auf den USB-Stick kopieren und im Auto hören. Danke für die Erinnerung.

bearbeitet von mwe

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Noch eine Ergänzung:

 

Wer gut geschriebene historische Romane (mit meist "militärhistorischem" Hintergrund) mag, für den ist der britische Autor Bernard Cornwell eine ganz gute Adresse.

Ich jedenfalls kann seine "Bogenschützen"- (oder: "Grals"-)Trilogie empfehlen, die vor dem Hintergrund des Hundertjährigen Krieges spielt.

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Von Cornwell stammt meine favorisierte Romanreihe: die "Uthred" Saga. Der Schriftsteller ist einer der wenigen, der umfangreiche Recherche betreibt und seine Romanfiguren in historisch korrekt dargestelltem Umfeld bewegen lässt.

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Hans Fallada ist ein (vergessener) Autor, den man unbedingt mal lesen sollte.

"Jeder stirbt für sich allein" ist eins meiner Lieblingsbücher, darin geht es um ein altes Arbeiterehepaar, dass aus Rache um ihren in Russland gefallenen Sohn Flugzettel gegen Hitler verteilt und damit unzählige Menschen ins Verderben zieht. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Auch gut ist von Fallada "Wer einmal aus dem Blechnapf fraß", in dem in Zeiten der Weimarer Republik ein aus dem Gefängnis entlassener Steuerbetrüger, der wieder in die Gesellschaft finden möchte, strauchelt. Das alles wird packend erzählt, ohne zu moralisieren.

Von Remarque kann man auch übrigens alle anderen Bücher empfehlen.

Gut Krimis gefällig? Mir gehen diese bluttriefenden Adler-Olsen-Machwerke auf die Nerven. Und ich habe antiquarisch einen Thrillerautor der 50er entdeckt, der 100mal spannender schreibt als viele der modernen üblichen Verdächtigen: Eric Ambler, z.B. "Die Maske des Dimitrios". Sehr spannend, sehr politisch, sehr gekonnt beschrieben.

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Am ‎13‎.‎05‎.‎2017 um 17:42 schrieb zausel:

Vergiss die Zeit der Dornen nicht
 

Danke für den Tip - wurde heute geliefert. Der erste Eindruck bestätigt die Empfehlung. Freu mich aufs lesen. 

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Am ‎14‎.‎05‎.‎2017 um 09:13 schrieb AWO425:

Vainö Linna, Kreuze in Karelien(finn: Tuntematon Sotilas, engl: Unknown Soldier).

 

Hm - hab ich auch noch irgendwo im Regal stehen - hab so im Hinterkopf, dass es etwas schwer zu lesen war. Wobei der Inhalt an sich sehr gut war.

 

Die vielen Doppel Vokale wie bei Jaahaa etc. hemmen nur etwas den Lesefluss, wobei das ja im finnischen an sich oft vorkommt ;-)  

bearbeitet von Sinu7

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Ich habe mich irgendwann mit den Amerikanern angefreundet - so mag ich die Grenzgänger-Geschichten Cormac McCarthys. Oder Boyle, seine "Wassermusik" ist wohl die perfekte Urlaubslektüre. Auch Autoren die auf diesen "American History"-Zug aufgesprungen sind, wie "Das Böse im Blut" von James Carlos Blake oder die Bücher von Donald Ray Pollock. 

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Am 20.5.2017 um 15:33 schrieb Ballerkopp:

Oder Boyle, seine "Wassermusik" ist wohl die perfekte Urlaubslektüre.

 

Herrlich! Ich frage mich seit 20 Jahren, wann der Kracher endlich verfilmt wird.

 

Auch sehr lesenswert von Boyle: "Hart auf Hart". Innenansichten eines Irren.

Oder "Grün ist die Hoffnung". Kalifornische Marihuana-Farmer am Rande des Nervenzusammenbruchs. Slapstick vom Feinsten.

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Was ich (ganz) früher gerne und oft  (und alles) gelesen habe ... Charles Bukowski und Tom Sharp ;-)  . (Die Spitze vom Eisberg)-

Zur Zeit les ich viel von Vince Flynn, -Die Tom Wood Serie über Victor den Auftragskille habe ich verschlungen und lese sie

immer mal wieder..  - Son Kindel ist recht praktisch.

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