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EkelAlfred

Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger

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vor 7 Stunden schrieb SchwererReuther:

Danke das du meine Replik auf MarkF rausgeschmissen hast. Dann bleibt sein dummes Gefasel hier eben unwidersprochen.

 

Mann, Mann, ist Erziehung und Benehmen wirklich so schwer? Würde mich doch wirklich mal interessieren, ob Du Dir vis-a-vis auch solche Sprüche erlauben würdest.

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Am 9.6.2016 um 21:50 schrieb Kompressor:

@6c33c@ Ich hab im Alter von sechs Jahren das erste mal die Walther PP meines Vaters abgefeuert, mit 16 Jahren hab ich meinen Jagdschein gemacht ( vor 34 Jahren), ich war ein jahrzehnt professioneller Waffenträger während meines Studiums- kurzum ich hab viele Waffenbesitzer kommen und gehen sehen. Der Weitsicht meines Vaters ist es zu verdanken das ich seine Sammlung erben konnte- ohne Einschränkungen.

Was willst Du mir erzählen!!. Werd lieber Biker- dann kannste Deine Weisheiten am Stammtisch preisgeben. Hier ist der Spielplatz für Erwachsenen, die mit Augenmaß und Verantwortungsbewußtsein agieren. Mir sind die Staatsstrukturprinzipien lieber als verbrannte Erde.

 

Kompressor

 

Einen 6järigerigen die PP abfeuern lassen würde den Vater heute seine Zuverlässigkeit kosten und Bikern das Erwachsensein absprechen zeugt nicht von gelebter Toleranz.

Selbst Jäger und Sportschützen treffen sich an Stammtischen, so denn sie soziale Kontakte pflegen.

Wenn es die letzten Jahrzehnte als Jäger und Sportschütze funktioniert hat, lag das an keiner Weitsicht, sondern an den vorhandenen Gesetzen und Verwaltungsvorschriften.

Heute gibt es das Bedürfnisprinzip und der Wind weht uns ins Gesicht, wenn man denn hinsieht. Wer heute denkt daß sein Besitzstand gesichert und die andern die Füße

stillhallten sollten sollte seinen Blick nach Brüssel lenken.

Dann gibt es Besitz nur noch auf Zeit,Gesundheitsuntersuchungen ect. und das ist wohl erst der Anfang, aber ich denke selbst dass werden einige von und noch schön reden.

Langsam glaube ich wir sollten unsere Volks-Vertreter mal untersuchen lassen, denn Misstrauen von nur einer Seite ist ja wohl undemokratisch.

Wir(oder einige) sind schon sehr leidensfähig, mal seh`n wie weit das noch geht.

Wir haben vor Jahren schon im Pachtvertrag festgelegt, das dieser erlischt wenn aus Waffenrechtsgründen eine Bejagung nicht mehr möglich ist, nicht ohne Grund.

Wir schaffen das, und uns ab :-)

 

 

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Am 9.6.2016 um 18:45 schrieb MarkF:

Die Frage wurde bereits in einem anderen Fred beantwortet.

An sich selbst ausleihen geht nicht. "Ausleihen" erfordert Besitzerwerb/Besitzwechsel, aber egal auf welcher Grundlage: Du besitzt bereits.

[...]

Daraus folgt: Ohne eine Bedürfnisbescheinigung in petto oder der Behördenakte _könnte_ daraus ein unschöner Fall werden.Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, in eine Kontrolle zu geraten, sehr gering. Und noch geringer das Risiko, daß der sich der Kontrolleur nicht mit der augenscheinlich einwandfreien WBK zufriedengibt.

 

Der Punkt bei der "Selbstausleihe" ist ja ein anderer: Wenn jemand eine Waffe mit "Jagdbedürfnis" im Schrank stehen hat, dann stellt sich die Frage, ob er damit auch sportlich schießen darf?

 

Würde man das verneinen, dann würde das zu der absurden Situation führen, dass er eine identische Waffe ausleihen dürfte und mit dieser sportlich schießen dürfte. Ob er die von sich selbst ausleiht oder von jemand anderem spielt hier gar keine Rolle. Zentral ist, dass die ausgeliehene Waffe identisch zu der im Schrank ist. Und dann kommt man eben in Erklärungsnot, warum es mit der im Schrank nicht erlaubt sein soll, mit jeder anderen identischen zu der im Schrank aber schon.

 

Wobei "absurd" ja anscheinend heutzutage kein Ausschlusskriterium mehr ist.

Edited by knight
Typo

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vor 2 Stunden schrieb knight:

 

Der Punkt bei der "Selbstausleihe" ist ja ein anderer: Wenn jemand eine Waffe mit "Jagdbedürfnis" im Schrank stehen hat, dann stellt sich die Frage, ob er damit auch sportlich schießen darf?

 

Nein, die richtige Frage ist: Darf er sie zum Schießstand bringen? Erinnere Dich: Schießen auf dem Stand darf grds. (jetzt bitte keine Sonderlocken aufzählen, es geht ums Prinzp) jeder mit allem, wenn er Stand es zuläßt. 

Transportieren darfst Du nur im Rahmen Deines Bedürfnisses.

Deswegen ist es nicht zu beanstanden, wenn Du an jemanden mit "nachgewiesenem" Bedürfnis ausleihst, der zum Stand bringt und Dir dort überläßt.

Das Problem ist, wie man dies "im Rahmen des Bedürfnisses" versehen muß bzw. darf bzw. will.

Bei z.B Repetierern ist es klar: Wenn man die gelbe WBK hat und die Waffe zum sportlichen Schießen grds. zugelassen ist, dann hat man auch ein grds. Sportschützenbedürfnis für z.B. diese Waffe. D.h. wenn man einen Repetierer nur auf Jagdschein-WBK hat und nicht auf gelb eingetragen, dann darf man diese auch zum Zweck des sportlichen Schießens zum Stand bringen. Was natürlich nicht bedeutet, daß man bei eine evtl. Kontrolle oder auf dem Stand oder gar bei Wetkämpfen mit besonders peniblen, unangenehmen, uneinsichtigen oder sonstwie .... Leuten nicht Probleme bekommen kann.

Aber wie ist es bei HA? Woraus ergibt sich meein Sportschützenbedürfnis? Muß ich in einem Verband sein, in dem es generell HA-Disziplinen gibt? Brauche ich eine grüne WBK mit wenigstens einem HA-Eintrag? Oder gar einer Disziplin, für die dieser HA auch passen würde? Oder genügt es, überhaupt in einem anderen Verband außer DSB zu sein? Oder genügt DSB in einem Bundesland, in dem die B-Liste HA-Disziplinen hat?

 

Würde man das verneinen, dann würde das zu der absurden Situation führen, dass er eine identische Waffe ausleihen dürfte und mit dieser sportlich schießen dürfte. Ob er die von sich selbst ausleiht oder von jemand anderem spielt hier gar keine Rolle. Zentral ist, dass die ausgeliehene Waffe identisch zu der im Schrank ist. Und dann kommt man eben in Erklärungsnot, warum es mit der im Schrank nicht erlaubt sein soll, mit jeder anderen identischen zu der im Schrank aber schon.

 

Ausleihen an sich selbst geht nicht wegen des Erfordernisses der Besitzüberlassung. Dies wäre nur möglich, wenn man z.B. zwischen Besitzen als Sportschütze und Besitzen als Jäger oder Sammler unterscheiden könnte. Da aber der Besitz im Waffenrecht im Gegensatz zum Zivilrecht auf die tatsächlichen Herrschaftsverhältnisse abstellt sind solche Fiktionen m.E. nicht möglich.

 

Man kann nicht ausschließen, daß manche Leute ein Überlassungsverhältnis im Rahmen des § 12 als Voraussetzung für einen Gebrauch auf dem Stand, beim wettkampf ansehen. Ich halte es für falsch, weil ja Schießen und damit auch Besitzen auf dem Stand frei ist und somit nur der Transport dorthin in Frage steht. Beides aber - Transport der eigenen Waffe wie Ausleihen - setzt ein entsprechendes eigenes Bedürfnis voraus. 

 

Wobei "absurd" ja anscheinend heutzutage kein Ausschlusskriterium mehr ist.

 

Du sagst es. ;-)

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vor 5 Stunden schrieb fernando:

Einen 6järigerigen die PP abfeuern lassen würde den Vater heute seine Zuverlässigkeit kosten und Bikern das Erwachsensein absprechen zeugt nicht von gelebter Toleranz.

Selbst Jäger und Sportschützen treffen sich an Stammtischen, so denn sie soziale Kontakte pflegen.

Wenn es die letzten Jahrzehnte als Jäger und Sportschütze funktioniert hat, lag das an keiner Weitsicht, sondern an den vorhandenen Gesetzen und Verwaltungsvorschriften.

Heute gibt es das Bedürfnisprinzip und der Wind weht uns ins Gesicht, wenn man denn hinsieht. Wer heute denkt daß sein Besitzstand gesichert und die andern die Füße

stillhallten sollten sollte seinen Blick nach Brüssel lenken.

Dann gibt es Besitz nur noch auf Zeit,Gesundheitsuntersuchungen ect. und das ist wohl erst der Anfang, aber ich denke selbst dass werden einige von und noch schön reden.

Langsam glaube ich wir sollten unsere Volks-Vertreter mal untersuchen lassen, denn Misstrauen von nur einer Seite ist ja wohl undemokratisch.

Wir(oder einige) sind schon sehr leidensfähig, mal seh`n wie weit das noch geht.

Wir haben vor Jahren schon im Pachtvertrag festgelegt, das dieser erlischt wenn aus Waffenrechtsgründen eine Bejagung nicht mehr möglich ist, nicht ohne Grund.

Wir schaffen das, und uns ab :-)

 

 

Nachtrag:

Der Rat der europäischen Innen- und Justizminister hat gestern einem Vorschlag der EU-Kommission zur Verschärfung
des EU-Waffenrechts zugestimmt. Dieser Vorschlag wird bald dem Parlament vorgelegt und hat gute Chancen auf eine Annahme.

Jetzt kann auch der letzte Blinde seine Sonnenbrille abnehmen und dem was da kommt in`s Auge schauen.

Wenn alle lange genug wegschauen und sich immer nur um sich kümmern muss man sich nicht wundern wenn wir überrollt werden.

Es ist wohl erst der Anfang.

Mein Dackel legt sich aud den Rücken, manchmal denke ich viele von uns tun`s genau so.

Statt zusammen zu stehn sich lieber gegenseitig in den Rücken fallen und die Augen vor der Wirklichkeit verschliesen.

Aber wir wählen unsere Metzger ja selber, ist wohl eine deutsche Tugend.

Die schaffen uns :-(

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vor 2 Stunden schrieb MarkF:

 

Ausleihen an sich selbst geht nicht wegen des Erfordernisses der Besitzüberlassung.

 

Darüber kann man trefflich streiten. So oder so ist das Ergebnis (wie bemerkt) absurd. 

 

Allerdings haben wir jetzt, nach dem aktuellen Beschluss der europ. Innenminister, bekanntlich ganz andere Probleme.

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@MarkF- Danke das hilft mich schon weiter, so daß ich auf der rechtlich sicheren Seite stehe.

 

Ja ist schon traurig, wenn eine Frage mit zwei sich überschneidenden Sachverhalten so aus dem Ruder läuft.

 

Nochmals vielen Dank an alle seriösen Foristi.

 

Kompressor

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vor 3 Stunden schrieb fernando:

.....

Aber wir wählen unsere Metzger ja selber, ist wohl eine deutsche Tugend.

Die schaffen uns

.....

 

Die Wahl des Metzgers ändert ja bekanntlich das Endergebnis.. aber vieleicht schlachtet ein anderer besserer Metzger angenehmer :D

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Am 10.6.2016 um 18:46 schrieb CZM52:

 

Oh oh, Munitionsverschärfung kommt. Schießnachweis verpflichtend.

Ach ja und "alter Zustand wiederhergestellt".

 

Dann wurde ja das Schlimmste verhindert.

 

 

Lasst mich dichten, das lenkt mich vom Lachen ab:

 

Des Waidmanns Tugend und auch Zier

ist das Gewehr von Marlin in .444

 

Es greif' ein jeder zu den Spaten,

kommt man daher mit Automaten.

 

Bei Wildschweinwurst und wildem Bret

mach' man sich die Welt so quodlibet.

Edited by Gruger

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vor 9 Stunden schrieb MarkF:

Ausleihen an sich selbst geht nicht wegen des Erfordernisses der Besitzüberlassung. Dies wäre nur möglich, wenn man z.B. zwischen Besitzen als Sportschütze und Besitzen als Jäger oder Sammler unterscheiden könnte. Da aber der Besitz im Waffenrecht im Gegensatz zum Zivilrecht auf die tatsächlichen Herrschaftsverhältnisse abstellt sind solche Fiktionen m.E. nicht möglich.

Dann wäre doch, zumindest für die HA mit sportlicher Nutzungsmöglichkeit, die beste Lösung für alle Jäger die gleichzeitig auch Sportschützen sind, die Beantragung von Bedürfnissen für das sportliche Schießen, oder?

Die 2/6-Regelung betrifft ja nur den Erwerb von Waffen und "erworben" wurden die HA-Jagdwaffen ja schon, daher kein Problem alle HA, die auf jagdliches Bedürfnis erworben wurden zusätzlich auch für sportliche Nutzung "registrieren" (was auch immer der Sachbearbeiter da dann bei sich notiert/eingibt) zu lassen. Problematisch sind nur die HA, die für eine sportliche Nutzung nicht zugelassen sind. Natürlich passt diese "Lösung" auch nicht für die Jäger, die keine Sportschützen sind.

 

vor 3 Stunden schrieb Gruger:

Oh oh, Munitionsverschärfung kommt. Schießnachweis verpflichtend.

Ach ja und "alter Zustand wiederhergestellt".

Extrem "schwammig" formuliert, wahrscheinlich aus der "Rede"/Statement übernommen und daher wenig aussagekräftig. Kann von "Regelung ist wieder wie bisher" bis zu "nur noch feste Magazine", etc. alles bedeuten. Bin auf den Gesetztesentwurf gespannt.

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vor 33 Minuten schrieb HBM:

Dann wäre doch, zumindest für die HA mit sportlicher Nutzungsmöglichkeit, die beste Lösung für alle Jäger die gleichzeitig auch Sportschützen sind, die Beantragung von Bedürfnissen für das sportliche Schießen, oder?

Die 2/6-Regelung betrifft ja nur den Erwerb von Waffen und "erworben" wurden die HA-Jagdwaffen ja schon, daher kein Problem alle HA, die auf jagdliches Bedürfnis erworben wurden zusätzlich auch für sportliche Nutzung "registrieren" (was auch immer der Sachbearbeiter da dann bei sich notiert/eingibt) zu lassen. Problematisch sind nur die HA, die für eine sportliche Nutzung nicht zugelassen sind. Natürlich passt diese "Lösung" auch nicht für die Jäger, die keine Sportschützen sind.

 

Ja. 2/6 spielt dabei keine Rolle. Wenn der Jäger im richtigen Verband ist, dann kann er entsprechende Bedürfnisbescheinigungen beantragen - bis 3 HA ist das ja kein Problem. Am Eintrag in die WBK würde sich ironischerweise nichts ändern. Nur ist eben in der Akte dokumentiert, daß mit Sportschützenbedürfnis besessen wird. Bei jagdlicher Benutzung wäre aber das Problem der Rspr. des BVerwG. 

Im Beispiel des Sammlers würde/kann eben ein doppelter Eintrag auf grün oder eben ein Vermerk in der roten WBK erfolgen, daß mit dieser und jener Waffe auch sportlich geschossen bzw. diese auch zum sportlichen Schießen genutzt werden darf. Das wäre bei einer ja bereits auf grün eingetragenen Jagdwaffe nicht möglich, wenn der vorhandene Eintrag keinen Rückschluß auf das zugrundeliegende Bedürfnis enthält. Pragmatisch gesehen ist das aber in Hinblick auf Kontrollen nicht weiter schädlich. Mit gelber WBK gilt man als Sportschütze und wenn ein Sportschütze eine grüne WBK hat, dann wird man bei Kontrollen jeden regulär erscheinenden grünen Eintrag als Sportschützeneintrag verstehen. Ich sehe ein größere Gefahr eher bei den lieben Sportschützenkollegen, den übergenauen und besonders sportlichen Typen, die militärähnliches verabscheuen aber auch Halbautomaten nicht mögen.

Besser wäre natürlich, man könnte ein Sportschützenbedürfnis bei bereits besessenen HA auch anderweitig begründen. Das wäre aber bei Jägern, wenn man die Unzulässigkeit dieser HA zur Jagd akzeptieren möchte und/oder eben deswegen die Erlaubnis zurückgenommem/widerrufen werden sollte, nicht einschlägig, weil eben die Besitzerlaubnis nicht mehr besteht. Bei Sammlern ist das anders. Und wie knight richtig geschrieben hat ist es absurd, mit einem Leihschein faktisch (!) problemlos den gleichen HA, den man als Sammler bereits besitzt, zum Stand bringen zu können, bei Mitnahme seiner eigenen Waffe aber das Problem hätte, sich etwa bei einer Kontrolle (oder auch bei den mißtrauischen Kollegen bei Betreten der Lokalität) mangels Entleihbeleg nicht faktisch ausreichend legitimieren zu können sondern das Transportbedürfnis begründen zu müssen. Ich bin nicht sehr optimistisch, ob es gelingen würde, in der Situation oder die Kollegen wie oben skizziert von dem eigenen Bedürfnis überzeugen zu können.

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vor 5 Minuten schrieb MarkF:

Ja. 2/6 spielt dabei keine Rolle. Wenn der Jäger im richtigen Verband ist, dann kann er entsprechende Bedürfnisbescheinigungen beantragen - bis 3 HA ist das ja kein Problem. Am Eintrag in die WBK würde sich ironischerweise nichts ändern. Nur ist eben in der Akte dokumentiert, daß mit Sportschützenbedürfnis besessen wird. Bei jagdlicher Benutzung wäre aber das Problem der Rspr. des BVerwG.

Danke für die Antwort / Erläuterungen. Problematisch für mich wären evtl. noch die Schalldämpfer bzw. die Nutzung der Schalldämpfer, da hier explizit eine  "Nutzung nur in Verbindung mit Jagdlangwaffen" gestattet ist. Sind die Waffen, nach dem Eingang der Befürfnisbescheinigungen beim Amt jetzt noch "Jagdlangwaffen" oder "Sportlangwaffen" oder sind die Waffen, je nach Nutzung, beides? Ich tendiere zwar dazu, dass je nach Nutzung, die Waffe eine "Jagdlangwaffe" bleibt, aber irgendwie idiotisch ist das ganze schon.

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Tja. Ich weiß nicht, ob sich die (Be)Nuztung des SD möglicherweise nicht auf die Benutzung der Waffe zur Jagd beschränkt.

Aber wenn man wirklich auf den "Charakter" der Waffe abstellen möchte, dann wird maßgeblich das Bedürfnis sein, mit dem konkret besessen bzw. zum Schießen transportiert bzw. "wie" geschossen wird. Mit SD bin ich nicht vertraut. Ist das Schießen mit SD - vom Knall abgesehen - anders als das Schieße ohne, dann erscheint mir auch jagdliches Übungsschießen mit SD zulässig zu sein. Aber wenn man davon ausgehen möchte, daß bestimmte HA von der Jagd ausgeschlossen sind (siehe oben), dann sind sie natürlich keine Jagdwaffen mehr.

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vor 9 Stunden schrieb MarkF:

 

Besser wäre natürlich, man könnte ein Sportschützenbedürfnis bei bereits besessenen HA auch anderweitig begründen. 

 

Es gibt kein Bedürfnis für den Besitz, nur für den Erwerb. An der Waffe hängt kein Schildchen "Hallo, ich bin eine Jagdwaffe, und ich, ich, ich bin eine Sportwaffe."

Erst beim Führen wird das eventuell wieder relevant. Aber selbst da sind die Tatbestände begrenzt.

Das ganze Konstrukt mit der Selbstausleihe ist obsolet, ich kann meine Sportwaffe ohne weiteres zur Jagd führen und umgekehrt, so sie sportlich erlaubt ist, welche Passage in welchem Gesetz sollte mir das verbieten?

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Aha, die JG-Novelle. Ganz toll! Bin mal gespannt, was da noch so alles mit eingepackt wurde:

Freier Mun-Erwerb LW  fürJäger: Da reiben sich die Gutherrenmenschen im BElfenbeinG doch schon die zittrigen Hände:  Kein Bedürfnis mehr, nur noch ZERIFIZIERTE (=vergoldet mit Platinkern und Diamanteinlage) sind erlaubt. Andere Munition ist VERBOTEN! Eintrag in WBK: "wer schiessen will zahlt extra". Ruag-Anteile rentieren wieder!

Wiederlader: Keine Zertifizierung. Kriminelle Jagdfrevler! Verbieten!! Zuverlässigkeit weg!

HA-JAGDgewehre: Welche sind denn das? Hehehe.....

Und in Zukunft? Werden die wieder eingetragen? Die süßen schwarzen Dingerchen mit ihren putzigen 2-Schuss-Magazinen? 

Dann wäre da noch das Übungsschießen: In zertifizierten Einrichtungen? So mit Zulassung, Formulare, Gebühren, Überprüfungen ...noch ein Heer von Staats"dienern" die wir finanzieren müssen, während sie sich Tag und Nacht den Kopf darüber zerbrechen, wie sie noch wichtiger werden, uns ihre Macht noch intensiver spüren lassen...

Schaue ich mir diesen Irrwitz vor dem Hintergrund der Entwaffnungsorgie der EU-Diktatoren an, so drängt sich mir der Eindruck auf: Wir LWB erleben die systematische Abschaffung der Demokratie in der allerersten Reihe: Da wo (fast) keiner hinschaut, da zittert man täglich: Welcher Erlass kommt als nächstes? Entrechten sie uns? Sind wir jetzt Kriminell? Kann evtl. unser Haus durchsucht, unser Eigentum beschlagnahmt werden? Vielleicht verhaften sie uns ja..Man "hat gehört", da und dort habe der SB bereits..schlimm!..wo einzelne glauben, durch geschickte "Rechts-"auslegung oder "Auswandern nach Amerika" ihre Pfründe mit blauem Auge zu retten, Anwälte sich die Hände reiben (da fällt sicher ein Prozesschen ab...)

Irgendwie erinnert mich diese scheussliche Geschichte an irgendwas. Ich komm blos nicht drauf! Irgendwas war da mal...

Ich könnte wirklich gerne auf diesen" Logenplatz" der aktuellen politischen Entwicklung verzichten. Wegschauen kann ich trotzdem nicht. Leute, hier geht grade was komplett schief! Dann das ist nur der Anfang. Und majchmal frage ich mich, was die Herrenmenschen in DL und EU täten, wenns nicht diese höchst praktischen Terroristen gäbe?? Dieses geniale Allzweckmittel zur systematischen Abschaffung unserer für die "Sicherheit der Bürger" höchst gefährlichen Demokratie! Ich glaube, sie müssten unverzüglich erfunden werden! Und auch davon hab ich schon mal was gelesen. Ich denk das war in Orwells "1984".

Natürlich: Uns kann nichts passieren. Wir haben ja die Demokratiebesitzer in allen Farben: Rotrötergrüngelbschwarz. Die haben ihr Mandat direkt vom KonsumWachstumsWohlstandsFernsehSteuerbürger. Das sind die Guten! So stehts in der Zeitung. Die passen auf dass alle, die nicht für das sind was jetzt grade passiert (und nichts passiert ohne Grund, siehe "40 Lobbyisten auf einen Parlamentarier"), die Bösen bleiben. Die Nazis und so. Rechtsradikale. Undemokraten. Vielleicht fallen sogar ein paar Terroristen dabei ab? Wie praktisch! Wo doch jetzt auch Schreckschusspistolen bei terroristischen Anschlägen verwendung finden (Grauenhaft!!) 

Die "netten Jahre" sind vorbei, Freunde. Was kommt als nächstes? Und was tun wir?

Den "Rechtsweg" beschreiten?? :allesgute::rotfl2::rotfl2::rotfl2:

 

einen geruhsamen Sonntag noch!

NtLate

 

 

 

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vor 1 Minute schrieb NottooLate:

 

Freier Mun-Erwerb LW  fürJäger: Da reiben sich die Gutherrenmenschen im BElfenbeinG doch schon die zittrigen Hände:  Kein Bedürfnis mehr, nur noch ZERIFIZIERTE (=vergoldet mit Platinkern und Diamanteinlage) sind erlaubt. Andere Munition ist VERBOTEN! Eintrag in WBK: "wer schiessen will zahlt extra". Ruag-Anteile rentieren wieder!

Wiederlader: Keine Zertifizierung. Kriminelle Jagdfrevler! Verbieten!! Zuverlässigkeit weg!

 

 

Was ist denn zu ausschließlicher Übungs-Munition (ob nun RWS Cineshot oder selbstlaborierte) gesagt?

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vor 30 Minuten schrieb Hephaistos:

 

Es gibt kein Bedürfnis für den Besitz, nur für den Erwerb. 

 

Och Mann, nö, bitte nicht auf dieses Niveau herunter, das provoziert nur böse Worte. Oder bist Du noch im Halbschlaf?

Schau mal in §§ 2, 4, 8, 10 WaffG. Besitz ist Umgang und bedarf der Erlaubnis, diese wiederum grds. ein Bedürfnis.

Alles klar?

Was meinst Du, warum die Behörden, wenn die Meinung des BVerwG "bleiben" sollten, die entsprechenden Einträge auf den WBK der Jäger widerrufen/zurücknehmen werden?

 

An der Waffe hängt kein Schildchen "Hallo, ich bin eine Jagdwaffe, und ich, ich, ich bin eine Sportwaffe."

 

Da bin ich Deiner Meinung. Auch wenn ein, zwei VGen das anders bewertet haben. Zu Unrecht, natürlich.

Aber wenn Dir Dein Bedürfnis abhanden gekommen ist, etwa weil man Dich aus dem Verein geworfen hat und Du daher kein Sportschütze mehr bist, dann hast Du auch kein Bedürfnis und damit keine Berechtigung mehr für eine Besitzberechtigung und wann wird Dir in letzter Konsequenz die WBK wegnehmen.

 

Erst beim Führen wird das eventuell wieder relevant. Aber selbst da sind die Tatbestände begrenzt.

 

Es wird beim Führen in der Form des Transportierens nicht evtl. sondern unbedingt relevant, weil dies immer unter dem Vorbehalt steht, daß dies nur im Rahmen des Bedürfnisses bzw. in einem damit zusammenhängenden Zweck erfolgen darf. Besonders deutlich wird dies, wenn man mit nur auf rot eingetragenen "Sammlerwaffen" sportlich schießen möchte. Die besondere Problematik dabei ist bzw. kann sein, daß die Waffen gerade kein entsprechendes Etikett tragen und Diskussionen, wie wir sie hier führen, vor Ort bei einer Kontrolle nicht möglich sind. Schon der Transfer, daß der Besitz einer gelben WBK die Sportschützeneigenschaft und damit das grundsätzliche Sportschützenbedürfnis beweist und man damit jedenfalls bei nur auf rot eingetragenen Repetierern vom Haken sein sollte, wird vermutlich vor Ort nicht zu leisten sein - nicht geachtet der wie angesprochen auch von VGen vertretenen Meinung, daß es auf das Bedürfnis, das zu dem WBK-Eintrag geführt hat bzw. diesem zugrundeliegt, ankomme. 

 

Das ganze Konstrukt mit der Selbstausleihe ist obsolet, ich kann meine Sportwaffe ohne weiteres zur Jagd führen und umgekehrt, so sie sportlich erlaubt ist, welche Passage in welchem Gesetz sollte mir das verbieten?

 

Meinst Du mit "obsolet" "obsolet" oder "unsinnig"? Was der Jäger mit seinen "Jagdwaffen", die ja auf grün eingetragen sind, darf, brauchen wir hier nicht zu diskutieren. Aber wenn Du bei einem "Waffentransport" in eine Kontrolle geraten solltest - und nur für diesen Fall stellen sich die Fragen - und Du bist mit einer "Sammlerwaffe" auf dem Weg zum Schießstand, dann kann die Frage "Auf Grundlage welchem Bedürfnisses" relevant werden. Und ob Du etwa "auf der Jagd" mit einem auf gelb eingetragenen Repetierer kritischen Fragen eines dort auftauchenden Kontrolleurs ohne weiteres standhalten könntest .... Besagte VGen würde natürlich urteilen, daß Du mit einer (nur) auf gelb eingetragenen Waffe nicht jagen dürftest ... 

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vor 3 Minuten schrieb MarkF:

 

Besagte VGen würde natürlich urteilen, daß Du mit einer (nur) auf gelb eingetragenen Waffe nicht jagen dürftest ... 

 

Also, dem Jäger Müllermeier aus Buxtehude darf ich sie wochenlang zu seinem (jagdlichen) Bedürfniszweck überlassen.

Aber selbst darf ich sie nicht einen Abend lang zu meinem (jagdlichen) Bedürfniszweck selbst nutzen....?

 

Nun sage noch mal einer, wir lebten nicht  in einem Irrenhaus. 

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Servus,

 

würde gerne wissen ob man Halbautomaten wie die Sig 516 nun aktuell noch auf Jagdschein bzw grüne WBK erwerben könnte oder nicht mehr. Wisst ihr da genaueres?

 

Grüße

 

Albert789

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vor 29 Minuten schrieb karlyman:

 

Was ist denn zu ausschließlicher Übungs-Munition (ob nun RWS Cineshot oder selbstlaborierte) gesagt?

Eben. NICHTS!

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Wenn nichts - restriktives - gesagt ist, verwenden wir Üb-Munition wie bisher. 

 

Warum auch nicht? Sie soll die Jagd-Munition ballistisch (außer terminalballistisch) simulieren,

jedoch "übungsfreundlicher" (= möglichst verträglicher im Hinblick auf Schießstände und dort Übende sowie preiswerter) als die Jagd-Mun sein. 

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vor einer Stunde schrieb NottooLate:

Wir LWB erleben die systematische Abschaffung der Demokratie ...

Sorry, aber hier liegst Du falsch.

Du kannst nicht etwas abschaffen, was nie existiert hat.

 

CM

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