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EkelAlfred

Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger

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Kann mir bitte nochmal jemand den Link zum Eilantrag der CSu-Fraktion verlinken? Es gab hier einen Beitrag, ich habe 20 Seiten durchforstet, aber war zu blind...

Danke schon mal, beste Grüße

Empty8sh

Hier werden beide verlinkt:

http://www.jagd-bayern.de/bjv-nachrichten-einzelanzeige.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=721&cHash=3479d555f90f63e3e4a8e1cb84187f50

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Die Anträge der Freien Wähler und der CSU unterscheiden sich nur in wenigen kleinen, aber nicht unbedeutsamen :-) Punkten.

Die Freien Wähler begründeten nämlich auch (anders als die CSU):

"Insbesondere in der heutigen Zeit, in Anbetracht der Forderung nach massiver Wildschweinbejagung, sind halbautomatische Waffen aufgrund ihrer Effektivität nicht mehr aus der Jagd wegzudenken. Zudem wurden diese Waffen jahrzehntelang anstandslos genehmigt. Den Jägern dürfen die legalen Mittel zur Schwarzwildbejagung nicht weiter eingeschränkt werden. Eine solche Einschränkung wäre absolut praxisfern, kontraproduktiv und kann so vom Gesetzgeber nicht gewollt sein."

"Zu prüfen ist weiterhin, ob die erforderliche Rechtssicherheit auch auf landesrechtlicher Ebene geschaffen werden kann. Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen die Länder in allen Punkten, die nicht das Recht der Jagdscheinvergabe betreffen, von den Regelungen des Bundesjagdgesetzes abweichende Landesjagdgesetze erlassen. Es ist zu prüfen, ob von dieser Abweichungsbefugnis zugunsten der Jäger in Bayern Gebrauch gemacht werden kann."

DIese klaren Worte fehlen bei der (zu) knappen CSU-Antragsvorlage. ;-)

Carcano

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Die Anträge der Freien Wähler und der CSU unterscheiden sich nur in wenigen kleinen, aber nicht unbedeutsamen :-) Punkten.

DIese klaren Worte fehlen bei der (zu) knappen CSU-Antragsvorlage. ;-)

Wobei mir die Formulierung der CSU mit

"Die Staatsregierung wird gebeten, die notwendigen Maßnahmen zu initiieren, um Rechtssicherheit beim Einsatz halbautomatischer Waffen bei der Jagd im Sinn der bisherigen Verwaltungspraxis zu schaffen."

besser gefällt als

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass halbautomatische Waffen mit Wechselmagazinen mit bis zu zwei Patronen auch weiterhin zur Jagd zugelassen sind. Hierzu ist unter anderem die gesetzliche Grundlage auf Landes- und Bundesebene zu schaffen."

Meiner Meinung nach ist "mit Wechselmagazinen mit bis zu zwei Patronen zur Jagd" auch problematisch, je nach Auslegung.

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Dass der Vorschlag des DJV und der anderen Verbände „miserabel“ ist, wie Carcano im Posting # 3023 halte ich für ziemlich daneben.

.....

2. Ich glaube wir alle präferieren „eine größere und gesamthafte Lösung“ (Carcanos Posting # 3023)

Nur da wir in einer parlamentarischen Demokratie leben, brauchen wir Mehrheiten. Wir haben ca. 0,360 Mio. Jagdscheininhaber und mehr als 81 Mio. Nichtjäger, von denen knapp 62 Mio. wahlberechtigt sind und 2013 über 44 Mio. zur Wahl gegangen sind. Zunächst sollten wir das nicht ganz vergessen.

Aus erster Hand kann ich sagen, dass wir grundsätzlich die größten Schwierigkeiten haben, im normalen parlamentarischen und bürokratischen Ablauf irgendwelche Forderung nach „Erleichterungen“ durchzusetzen. Die Ministerialbürokratie blockiert, wo sie kann und mit extremer Hartnäckigkeit. Sie beruft sich auf die uns - vereinfacht und etwas überzeichnet ausgedrückt - „übel gesonnenen Kräfte“ interessanterweise ohne diese je genauer zu benennen. In die politische Ebene nach oben kolportieren diese ministerialbürokratischen Kräfte auch die ausdrückliche Warnung, dass jedes Entgegenkommen gegenüber der „Waffenlobby oder Jägerlobby“ übelste Auswirkungen in den Medien für die politischen Verantwortlichen hätte. Und unsere Politiker oder genauer ausgedrückt unsere „Berufspolitiker“ (denn die Masse unserer Politiker hängt ganz erheblich vom politischen Mandat ab und dies sei hier einmal völlig wertfrei festgestellt) beschleicht dann oft ein ganz mulmiges Gefühl des Betretens eines Minenfeldes.

Dabei sind noch nicht einmal die politischen Kräfte erwähnt, die uns wie die Grünen ganz offen an die Gurgel wollen.

Kurzum für eine größere und gesamthafte Lösung brauchen wir andere politische Mehrheiten und Politiker mit großer Standfestigkeit.

Deshalb sind solche Forderungen sehr wohlfeil aber in meiner Meinung nach nur populistisch weil derzeit völlig unrealistisch. Träumen darf man ja, aber wenn das dann die Verantwortlichen tun, die die unmittelbaren und sicherlich sehr kompromissbehafteten Ergebnisse erzielen wollen und sollen, dann kommt hinten überhaupt nix raus....

3. Entsprechend verwundert mich Carcanos Satz: „Nur: man muss mehr fordern (und mehr vorschlagen), als man schließlich bekommen wird. Alte Regel, nicht nur im Recht.“

Genau das ist im politischen Raum oft voll daneben. Und voll daneben ist auch vorbei. Die Politiker, die am Ende den Kopf hinhalten müssen, brauchen Vorschläge, die etwaigen Gegenargumenten stand halten. Auch nach hinten heraus. Die von uns vorgeschlagene Lösung muss sich auch medial verkaufen lassen und darf nicht dazu führen, dass die Politiker im Nachgang von ihren polischen oder medialen Opponenten fertig gemacht werden.

4. der Vorschlag des DJV und der anderen Verbände hat nach meiner Meinung keine Lücken:

a) Kategorie B Waffe mit Wechselmagazin

b) benennt eindeutig auch Fälle außerhalb des „Schiessens auf Wild“

c) lässt größere als zwei Schuss Magazine in diesen klar umrissenen und eindeutig definierten Fällen zu

Wie glücklich wäre ich, wenn wir diesen „miserablen Vorschlag“ durchbringen könnten.

Friedrich Gepperth

ich möchte diesen Beitrag nochmal aufgreifen. Ich kenne Friedrich Gepperth nicht persönlich, doch was er hier postet, kommt mir sehr bekannt vor.

Seit vielen Jahren arbeite ich in einem Projekt , das mir tiefe Einblicke in die einen Teil (mehr oder weniger) beschäftigter (ministerial-)bürokratischer Heerscharen unseres Landes gewährt (Nein, darf ich nicht). Ich kann aber sagen, im Laufe dieser Jahre habe ich sämtliche ursprünglich noch vorhandene Illusionen in Bezug auf eine lebendige, funktionierende, im Sinne der Bürger arbeitende Verwaltung in Bund und Ländern restlos eingebüßt. Insbesondere die Begriffe "Entscheidung" und "Verantwortung" sind in diesen Kreisen absolute Killer. Selbst diese Worte auch nur auszusprechen, färbt die Gesichter grün und es kann passieren, dass man über Umwege von höhrerer Stelle zu hören bekommt, man lasse sich keinesfalls "unter Druck setzen". Niemand will und wird sich seine Karriere verderben, in dem er mit einer Entscheidung angreifbar wird.

Entsprechend verhalten sich die unzähligen Berater, und eine üppige Juristen-Ausstattung tut ihr übriges. Zwar keine Guten, dafür umso langsamere. Ungeliebte Themen können über Jahre geprüft, an die (Nicht-) Entscheider zurückgegeben und einer erneuten juristischen bzw. Vertragsprüfung unterworfen werden, an ein weiteres Ressort zur ergänzenden Prüfung weitergeleitet werden, die auch wieder Juristen haben...

Das Bedenkenträgertum hat dort die besten Aufstiegschancen, Aussitzen ist das Mittel der Wahl und im allgemeinen höchst erfolgreich, da durch den unaufhaltsamen Beförderungstrott und die vielfach laufend aufgestockten Personalbestände immer wieder neu gemischt wird, also die Chancen groß sind, selbst um eine umliebsame Entscheidung durch "natürliche Fluktuation" herumzukommen.

Somit werden auch "Entscheidungen" / Verbote von "unabhängigen Gerichten" nur zu gern genommen, denn ist irgendwas erst mal verboten, hat man keine Mühe mehr- und "niemand" mußte entscheiden.

Daher ist ja die EU gerade in Deutschland mit ihrem Regulierungswahnsinn so erfolgreich. Da macht eine übergeordnete Instanz den Job, hat ENTSCHIEDEN, die VERANTWORTUNG (nicht wirklich) übernommen- fein! Verboten ist verboten, alles ist geregelt.

Genau diese Mechanik in unserem Staat /diesem System ist jedoch in höchstem Maße tückisch: Einmal ausgesprochene Verbote, so sinnlos sie auch sein mögen (sich in diesen Kreisen auf "gesunden Menschenverstand" zu berufen, wird nicht selten als schiere Beleidigung verstanden), haben kaum Chancen, jemals wieder gelockert oder gar aufgehoben zu werden. Forderungen in diese Richtung (etwas "verbotenes = KRIMINELLES" zu legalisieren) weckt außerordentliches Unbehagen und führt erfahrungsgemäß entweder zu augenblicklicher Erstarrung oder beflissenem Arbeiten an KO-Argumenten.

Im Übrigen sollte man nicht vergessen, dass dieses beschriebene System in gewisser Weise sich selbst erhält:

Immer mehr Richtlinien, Vorschriften, Beschränkungen und Verbote führen (in vielen Bereichen bereits heute Realität) zu vollkommen unübersichtlichen, teilweise absolut praxisfremden "Rechtszuständen". Damit ist eine dermaßen regulierte Sache in der Praxis kaum noch zu 100% legal umsetzbar. Gleichzeitig erzeugt die Staatsmacht bei einer stetig zunehmenden Anzahl von Bürgern, die mehr vorhaben als zu Arbeiten, zu Konsumieren und in die Glotze zu schauen, ein halbbewusstes "Dauerschlechtgewissen". Und allmählich die innere Überzeugung, dass jeder noch so kleine noch vorhandene Freiraum ein außerordentlich großzügiges Geschenk des Staates ist, eine Gunst, die einem eigentlich gar nicht zusteht. Und man sich in Dankbarkeit zu üben habe, anstatt noch mehr davon zu fordern.

Nicht zuletzt erzeugen diese unzähligen, für den Normalo kaum mehr überschaubaren Fallstricke auf jedem Schritt und Tritt durch dieses Beschneidungslabyrinth eine Unzahl von Ordnungswidrigkeiten oder schlimmer, Straftatbeständen.Was wiederum die Voraussetzungen dafür schafft, gar zu aufsässige Freiheitsliebhaber sehr einfach mundtot zu machen oder ganz aus dem Verkehr zu ziehen.

Daher, so denke ich, sind all jene richtig unterwegs, die auf eine unverzügliche Klarstellung in oder um §19 BJG im Zuge der anstehenden Novelle pochen.

Allerdings ist hier streng Maß zu halten! Es gilt in diesem Fall (leider) das oben gesagte, ob es uns gefällt oder nicht. Damit ist die Chance auf einen Erfolg umso größer, je "unauffälliger" bzw. risikoloser diese Korrektur für die "Entscheider" machbar ist.

Selbstverständlich würden wir uns noch viel mehr wünschen. Mit Recht! Sind wir als Legalwaffenbesitzer doch die EINZIGEN in diesem Staat, die ihre Waffen NICHT DAZU BESITZEN UND FÜHREN, UM DAMIT GGF BESTIMMUNGSGEMÄSS AUF MENSCHEN ZU SCHIESSEN!

(Und grade uns wollen die Gutmenschen unsere Waffen verbieten? Klingt komisch, ist aber so!)

Doch für zu lautes "auf den Tisch klopfen" ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Wie Friedrich Gepperth vollkommen zutreffend beschreibt, sind wir dazu (noch) nicht aufgestellt. Neben der Masse fehlt uns vor allem der Zusammenhalt, die Solidarität untereinander. Jeder Verband, jede Organisation muss zukünftig, unabhängig von seiner graduellen Zielrichtung, eines stets mit Nachdruck fordern: Maximale Freiheit für (möglichst viele) Legalwaffenbesitzer.

Also: Nachwuchs werben! Damit haben wir auch (die einzige!) Chance, unser durch die Medien leider (absichtlich) völlig abgetanes Image zu verbessern.

Alles was viele tun, ist in unserer Gesellschaft "normal".

Und dann können wir auch fordern.

Momentan geht es darum, mit viel Fingerspitzengefühl eine Katastrophe abzuwenden.

Schönen Sonntagabend noch,

NtLate

Edited by NottooLate

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...

Die Verfassungsklage, angeführt von der GRA, ist meiner Meinung nach die einzige sinnvolle Aktion, die derzeit durchgeführt wird.

Diese Verfassungsklage.. sofern sie überhaupt angenommen wird, wird nicht von der GRA angeführt.. die stellt nur das Spendenkonto zur Verfügung!

Ändern wird sie an der Problematik allerdings nichts, da hilft nur eine Änderung im Jagdgesetz.. und das bekommen nur die Jagdverbände hin!

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@ Libertarian

Die Verbände bestehen aus MITGLIEDERN.

Nachwuchs werben kann auch jedes MITGLIED.

Naaa? Wieviel Nachwuchs hast Du schon geworben, gefördert, an Deine Passion herangeführt?

Und wieviele Mails an Dein(n) Verband geschrieben?

Mit der GRA hab ich noch zu wenig Erfahrung.

Die Beschwerde vor dem BVerfG fühlt sich sicher gut an, allein die Chance auf Wirkung ist .... hmmm.

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Die Verfassungsklage, angeführt von der GRA, ist meiner Meinung nach die einzige sinnvolle Aktion, die derzeit durchgeführt wird.

So langsam schwillt mir der Kamm, der Hals. Ist Lesen und Begreifen den wirklich so schwer,ein so unerhörter Luxus, muß denn alles mit dem Nürnberger Trichter eingefüllt, reingepreßt werden?

Das Ding nennt sich Verfassungsbeschwerde. Zum Donnerwetter! Ich als Nicht-Jäger und damit Jagd-Laie akzeptiere ja auch, daß die Schießgewehr-Dinger mit zwei vertikal angeordneten gezogenen Läufen Bockbüchse heißen.

Und die GRA führt nichts an. Die GRA stellt lediglich ein Konto zur Verfügung (was ebensogut Carcano, ich oder einer der anderen (verdeckt) hier mitlesenden RAe mit einem Anderkonto hätte machen können) und macht im übrigen nur reißerisch mit falschen und unwahren Behauptungen Werbung für sich, was vielleicht verständnlich ist aber mich - sorry - entschieden gegen diesen Verein einnimmt. Seriös geht anders.

Ohne die beiden Kläger und prospektive Beschwerdeführer geht überhaupt nichts in Hinblick auf diese beiden Urteile des BVerwG. Sie allein entscheiden, wen sie mit ihrer Vertreter vor dem BVerfG beauftragen wollen und womit sie diese Personen beauftragen und dies sollten sich all diejenigen Funktionäre und sonstigen Leut, die nunmehr verbal den Kämpfer markieren, vor Augen halten. Se können zwar finanzielle Zuwendungen von Bedingungen abhängig machen, aber solange noch nicht einmal irgendwelche Zusagen schriftlich vorliegen - von Zahlungen nicht zu reden - bewegt sich all dies mangels im Bereich des Unverbindlichen und Vagen. Das derzeit einzig Definitive sind die Zahlungen, die aus dem Kreis des Forums (und vielleicht auch von anderen Sympathisanten) zum Zwecke der Finanzierung der Verfassungsbeschwerden erfolgt sind.

Edited by MarkF

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Das einzige was in dieser Situation den maximalen Erfolg verspricht ist die Einflussnahme auf die Novellierung des Bundesjagdgesetzes. Alle Ressourcen sollten darauf verwendet werden, diese Formulierungen im Sinne der Jagd Zweifelsfrei in den Gesetzestext einzubringen. Eine negative Bestätigung des momentanen Urteils würde auch keine Rechtssicherheit bringen und alles in die Länge ziehen.

Edited by Signor Rossi

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(...)

Das Ding nennt sich Verfassungsbeschwerde. Zum Donnerwetter! Ich als Nicht-Jäger und damit Jagd-Laie akzeptiere ja auch, daß die Schießgewehr-Dinger mit zwei vertikal angeordneten gezogenen Läufen Bockbüchse heißen.

(...)

Oder Bockbüchsflinte, oder Doppelbockflinte... :rotfl2:

(Ja, es gibt auch Flinten mit gezogenen Läufen)

Aber im Grunde hast du recht. Klare Begriffsdefinitionen und deren konsequenter Gebrauch erleichtern das Zusammenleben ungemein. Aber erzähl das mal meiner Frau.

"Liebling, hast du das Dings gesehen?"

Edited by JasperBeardley

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Klasse!

Nachden ich die Urheber jedes Dumpfbackenposting hier auf die Ignore-Liste gesetzt habe, besteht dieser thread nur noch aus 67 Beiträgen.

Tolle Erfindung diese I-Liste.

CM :D

edit: Dreckfuhler beseitigt!

Edited by cartridgemaster

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Klasse!

Nachden ich die Urheber jedes Dumpfbackenposting hier auf die Ignore-Liste gesetzt habe, besteht dieser thread nur noch aus 67 Beiträgen.

Tolle Erfindung diese I-Liste.

CM :D

edit: Dreckfuhler beseitigt!

Ja, Einfalt ist schon etwas tolles, hilft leider nicht gegen das reale Aua.

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Ja, Einfalt ist schon etwas Tolles

Doch ja. Schon. :-D

220px-Signor_Rossi.jpg

Edited by carcano

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Kannst Du mal konkret sagen, wie Du Dir das im Einzeln so vorstellst, Deine Idee umzusetzen?

Großformatige Anzeigen in den Zeitungen, auf denen dann steht: "Jäger sein ist super, werde auch einer"? Oder Fernsehspots?

Um Nachwuchs zu Werben muss man keine Anzeigen schalten oder TV Spots. Ich habe seit Jahren immer einen, manchmal 2 neue am Bein, die ich durchs erste Jahr bringe. Teils aus dem Bekanntenkreis, teils aus Aktionen im Verein ( Unser Dorf Schiesst, Ostereierschiessen usw usw ). Wir können nur stärker werden indem wir mehr werden. 1000 Leuten was wegnehmen ist eins, 10.000 was anderes. Wenn wir es dann noch schaffen auch die "Thekenprofis" mal dazu zu bewegen auch was zu tun, und wenn es nur die kostenlose Mitgliedschaft in der GRA oder für 12 Euro beim Vorum Waffenrecht sind, ist schon viel geholfen. 15.000 Jäger waren schon en block auf der "Strasse", 15.000 Sportschützen würde ich als Wunder bezeichnen. Zusammen wären das schon 30.000................DAS würde für Aufsehen Sorgen.

Aber........ich geh gleich schlafen und träume dann da weiter.........von zusammen stehenden Schützen und Jägern, Sammlern und allen anderen LWB

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Da Du ja der Meinung bist, dass DU Lesen und Begreifen kannst, schau Dir doch mal das hier an:

http://german-rifle-association.de/verfassungsklage/

Ich denke, die GRA weiß schon sehr gut, was sie da schreibt und wovon sie Ahnung hat.

Und wenn die GRA der Meinung ist, dass es sich hierbei um eine Verfassungsklage handelt, dann schreiben die das auch so hin und dann ist das auch so. Glaubst Du etwa, die haben keinen juristischen Beistand???

Naja, die GRA wechselt munter zwischen Klage und Beschwerde in ihrem Text .... Ob die wirklich wissen was sie schreiben? Edited by CZM52

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Warum habt ihr das nicht getan, wenn ihr das doch hättet machen können, weil das ja anscheinend so einfach ist?

Weil Anwälte mit herumschwafeln ihr Geld "verdienen" und nicht mit Taten.

Wenn gut geschwafelt wird gibt es Geld und wenn das Schwafeln schlecht gelingt, muss

der Delinquent Mandant trotzdem zahlen.

Bei diesem Geschäftsprinzip ist der Anwalt immer auf der sicheren Seite.

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1. Das Ding nennt sich Verfassungsbeschwerde.

2. Und die GRA führt nichts an. Die GRA stellt lediglich ein Konto zur Verfügung

3. was ebensogut ... ich ... mit einem Anderkonto hätte machen können)

4. Die GRA macht im übrigen nur reißerisch mit falschen und unwahren Behauptungen Werbung für sich ....Seriös geht anders.

5. .... Die beiden Kläger .... allein entscheiden, wen sie mit ihrer Vertreteung vor dem BVerfG beauftragen ....

6. .... , aber solange noch nicht einmal irgendwelche Zusagen schriftlich vorliegen - von Zahlungen nicht zu reden - bewegt sich all dies mangels im Bereich des Unverbindlichen und Vagen.

7. Das derzeit einzig Definitive sind die Zahlungen ....

Wow!

1. Super der Hinweis, College! Zwar stimmt die Begrifflichkeit, aber es versteht jeder Laie auch bei "Verfassungsklage" worum es geht.

2. Die GRA führt aus meiner Sicht nicht nur mit grandios schneller Bündelungsaktivität die Aktivierung und Initialisierung der Legalwaffenbsitzer an, sondern führt auch "alle anderen vor".

3. Jeder vernünftige Berufsträger ist vermutlich froh, in so einer Sache mit "diffusem" wirtschaftlich Berechtigten, unidentifizierten Einzahlern und ohne eine vorschriftengerechte Hinterlegungsanweisung nicht gebeten zu werden, ein Anderkonto mit Fremdgeld zu führen, und dann auch noch kostenfrei.

4. Dass die GRA für ihre Ziele (legalen Waffenbesitz fördern, informieren, ausbilden, Lobbyarbeit) wirbt, gehört zu ihren ureigensten Aufgaben. Täte sie etwas anderes, wäre sie nicht so erfolgreich.

5. Wir sind - insoweit - ein freies Land, aber wer bezahlt, kann meist auch die Musik bestellen. Die Beschwerdeführer werden sicher eine fundierte Entscheidung treffen können, die GRA wird dies fördern und nicht verhindern.

6. Es gibt - soweit ersichtlich - nur von der GRA - und von niemandem anders - die öffentliche Zusage, mit den gesammelten Mitteln, die Kosten der Verfassungsbeschwerde(n) und des evt. nötigen Weges "nach Europa" - soweit die Mittel reichen - zu übernehmen. Daran kann ich nichts Vages erkennen.

7. Richtig - und die hat die GRA mit wohl derzeit schon 30 kEu organisiert.

BRAVO!

Edited by webnotar

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Das einzige was in dieser Situation den maximalen Erfolg verspricht ist die Einflussnahme auf die Novellierung des Bundesjagdgesetzes. Alle Ressourcen sollten darauf verwendet werden, diese Formulierungen im Sinne der Jagd Zweifelsfrei in den Gesetzestext einzubringen. Eine negative Bestätigung des momentanen Urteils würde auch keine Rechtssicherheit bringen und alles in die Länge ziehen.

Es geht da nicht nur darum, wie die Regelung sein wird. Ich bin kein Jäger und kenne mich weder mit Traditionen der Waidgerechtigkeit noch mit internationalen Naturschutzübereinkommen genug aus, um eine Meinung dazu zu haben, wieviele Patronen man bei der Jagd auf Wild geladen haben darf. Aber was wir da haben ist zumindest eine ans Böswillige grenzende Interpretation eines in der vorliegenden Frage eigentlich recht klaren Gesetzestextes über dessen Auslegung es eigentlich vorher auch wenig Streit gab. Man könnte auch andere Wörter benutzen. Daß so etwas nicht stehen bleibt ist eine Frage der Rechtstaatlichkeit als Ganzes. Man sollte auch ohne Interesse an Waffen ein Interesse an Rechtstaatlichkeit haben, aber mit Interesse an Waffen ein ganz besonderes, denn wenn sich ersteinmal etabliert, daß waffenrechtliche Vorschriften von Gerichten und Verwaltung nach Belieben geändert werden dürfen, dann gute Nacht. Als Nächstes heißt's dann, daß nur Waffen bis 7.5 Joule auf Sportschützen-WBK gehen, denn im Waffengesetz steht ja was von 7.5 Joule und man kann damit auch prima Wettkämpfe bestreiten.

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BRAVO!

Genau, das ist der Unterschied zu den großen anderen "Lobbyorganisationen"!

Die anderen Reden, die GRA macht! Ob richtig oder falsch ist was anderes...

Ich kann die Kläger verstehen das sie über die GRA das Geld sammeln, denn auf eine (vermutlich vage) ausgesprochene finanzielle Unterstützung durch FWR, BDS DSB oder DSB würde ich mich als Betroffener auch nicht verlassen. Zumal das eine auch eine Abhängigkeit zum Geldgeber schafft die nicht unbedingt im Sinne der Kläger sein muß..!

Olli

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Mal sehen was DABEI raus kommt:

"Das Bundesministerium des Innern hat die Waffenrechtsreferenten der Länder und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für den 28. April 2016 zu einer Bera-tung über die Auslegung der Urteile und damit auftretende Fragen aus der Praxis nach Berlin eingeladen. Ziel ist es, einen bundesweit einheitlichen Vollzug des Waffenrechtes zu diesen Urteilen abzustimmen."

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Mal sehen was DABEI raus kommt:

"Das Bundesministerium des Innern hat die Waffenrechtsreferenten der Länder und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für den 28. April 2016 zu einer Bera-tung über die Auslegung der Urteile und damit auftretende Fragen aus der Praxis nach Berlin eingeladen. Ziel ist es, einen bundesweit einheitlichen Vollzug des Waffenrechtes zu diesen Urteilen abzustimmen."

Wenn das stimmt, wurde das beliebte Beamten-Mikado von der Exekutive im vorliegenden fAll als untaugliches Mittel gegen den Bürger erkannt!

Geheimdiplomatie und Verbandsgelaber nützen gar nichts! Jede öffentliche Aktivität, die sich klar gegen den Irrsinn richtete, gleich welcher Art, sie war, wird durch diese Terminsanberaumung geadelt!

Wenn eine Behörde wie das BMI innerhalb von 6 Wochen nach dem Sündenfall bereits eine wirkliche Aktivität zeigt, dann ist das ein Zeichen der "nackten Angst" des Ministers bzw. der Regierung vor den Wählern. Genau das zeigt, dass nur der massive Druck "von der Straße" die Politiker dazu bringt, die Verwaltung "ans Rennen" zu kriegen. Dass die GRA sogar erkennbar umfängliche Geldmittel bereitgestellt hat, dürfte da wie ein "Nachbrenner" gewirkt haben. (Auch im Mittelalter hat bereits das Zeigen der Folterinstrumente bisweilen ein Geständnis bewirkt!).

Nachdem die AfD als einzige Partei in der Thematik "Waffenrecht" klare Kante gezeigt hat, geht den Entwaffnungsbefürwortern hoffentlich der "Arsch auf Grundeis". Die 14 %, die die FDP beim vorletzten mal wegen der Schützen eingesammelt hat, kann sich die AfD vermutlich bereits als zusätzliche Sockelprozente anrechnen.

Edited by webnotar

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Oh ... einig Vater(Waffenbesitzer)land !!!!

Der eigentliche Grund für den Thread war doch ( zumindest war ich der Meinung ) ein BVerG Urteil, das für jagende ( noch !) Besitzer eines HA mit wechselbarem Magazin erheblichen Einfluss hatte ....

Ein Urteil das Betroffene eher einen als wie hier sich darstellend, entzweit ! Man kann den Eindruck gewinnen, dass WIR ( als Besitzer eines HA mit wechselbarem Magazin erlaube ich mir das Wort WIR zu benutzen) keine Front gegen Waffen mehr brauchen.

Der unerwartet tiefe Eingriff in den legalen Waffenbesitz war mit Sicherheit kein versehen .... wie tief eine Antiwaffenfront vorgedrungen ist, sollte eigentlich eine einheitlich massive und geballte Abwehrfront hervorrufen ! Ein neutraler Mitleser, würde eher den Eindruck bekommen, dass mit den da was nicht stimmen kann !

... oder man kann schon fast den Eindruck gewinnen, ob sich solche ( zurück in die Steinzeitantiwaffenfront ) hier auch rumtreiben, um gezielt Unfrieden zu stiften ???

Egal wer sich hier wie auch immer engagiert, verdient unsere bedingungslose Unterstützung ! Auf keinem Fall ständige Fusstritte und Angriffe, welche auch noch in einer nicht mehr akzeptablen Form vorgetragen werden !

Gruß und eine schöne Woche

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Wenn das stimmt, wurde das beliebte Beamten-Mikado von der Exekutive im vorliegenden fAll als untaugliches Mittel gegen den Bürger erkannt!

Geheimdiplomatie und Verbandsgelaber nützen gar nichts! Jede öffentliche Aktivität, die sich klar gegen den Irrsinn richtete, gleich welcher Art, sie war, wird durch diese Terminsanberaumung geadelt!

Wenn eine Behörde wie das BMI innerhalb von 6 Wochen nach dem Sündenfall bereits eine wirkliche Aktivität zeigt, dann ist das ein Zeichen der "nackten Angst" des Ministers bzw. der Regierung vor den Wählern. Genau das zeigt, dass nur der massive Druck "von der Straße" die Politiker dazu bringt, die Verwaltung "ans Rennen" zu kriegen. Dass die GRA sogar erkennbar umfängliche Geldmittel bereitgestellt hat, dürfte da wie ein "Nachbrenner" gewirkt haben. (Auch im Mittelalter hat bereits das Zeigen der Folterinstrumente bisweilen ein Geständnis bewirkt!)

Schriftstück/Erlass des IM BW ist die Quelle

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Referenten eingeladen?

Schriftstück/Erlass des IM BW ist die Quelle

Kann jemand hier diese "Referenten" identifizieren und deren Kompetenz und Einstellung bewerten?

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Kann jemand hier diese "Referenten" identifizieren und deren Kompetenz und Einstellung bewerten?

Das kann nur der Chuck Norris der Juristerei: carcano....

Im Ernst, die Frage trifft einen sehr wichtigen Punkt.

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