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Blaze

De Maiziere kündigt neue Amnestie für unerlaubten Waffenbesitz und neue Aufbewahrungsbestimmungen an

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Das ist auch nicht nötig.

Doch, in einem Rechtsstaat ist es eigentlich schon nötig, neu/zusätzlich eingeführte Beschränkungen und Kostenbelastungen zu begründen.

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Guest

Doch, in einem Rechtsstaat ist es eigentlich schon nötig, neu/zusätzlich eingeführte Beschränkungen und Kostenbelastungen zu begründen.

Da wird dann drin stehen, daß dem Rechtsstaat keine Kosten entstehen. Ist ja nur unsere Kohle also die jedes einzelnen. Und der muß ja keine pöhsen Waffen haben.

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Die Begründung muss (müsste!) selbstverständlich gegenüber denjenigen erfolgen, die durch eine neu eingeführte Regelung belastet sind (Beschränkung, Kosten..). Der Nutzen, der der Allgemeinheit entsteht, müsste das Interesse der Belasteten (eben nicht belastet zu werden) überwiegen.

Die Darlegung eines Allgemein-Nutzens fehlt im Fall "schärfere Anforderungen an Behältnisse" weit und breit. Denn die bisherigen Behältnisse haben alles in allem den Zweck (Verhinderung von Diebstahl/Missbrauch) erfüllt.

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Wie schon genannt:

- Abgasminderungs-Technik beim Pkw bringt in der Summe geringere motorseitige Emissionen und damit Immissionen der entsprechenden Schadstoffe

- Anpassung öffentlicher Beleuchtung an den Stand der Technik bringt geringeren Stromverbrauch

- Vorschrift neuer, schallgedämmter Technik bei Baumaschinen bringt mit der Zeit Lärmentlastung

etc...

Bei Punkt 1 muss ich widersprechen.

Die Motoren könnten sparsamer laufen wenn nicht der ganze Abgasklimbim dranhängen würde, viele Diesel benötigen mkittlerweile auch noch Adblue.

Alle diese Abgasminderungstechnik muss erstmal hergestellt werden, und dann muss es auch wieder entsorgt werden, Dieselpartikelfilter z.B., das zehrt den Vorteil mehr als auf. Es ist Politik, nichts weiter.

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Also ich glaube eher, daß das Bohren der Waffenlobby beim Innenmkinisterium jetzt endlich Erfolg hatte.

Schiller, Streitberger.

Einen aktuellen Anlaß gibt es ja nicht.

Die Beiden in einem Satz!

Pass auf, dass Du keine Klage an's Bein bekommst. ....

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Und die Munition?

Dieser Punkt wurde auf der IWA im Vortrag bzgl. der geplanten Änderungen im Waffengesetz extra angesprochen und man hat wohl aus der letzten "Amnestie" gelernt und wird diesmal auch das Führen zur Abgabe unter Straffreihheit stellen.

Auf dem Vortrag auf der IWA wurde auch die Munition mit angesprochen, wobei explizit auf das "Problem" der letzten Amnestie bzgl. "keine Erlaubnis zum Führen" eingegangen wurde und eben dieser Fehler nicht noch einmal gemacht werden soll.

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In der Medizin gibt es nun schon seit längerer Zeit den Begriff der sogenannten "Evidence based Medicine". Auf gut Deutsch: "Beweisgestützte Medizin".

Es würde bei so was ja schon reichen, wenn man solchen Regeln wie im AffG ein natürliches Verfallsdatum mitgeben würde. Bewirken sie gestützte durch eine seriöse Evaluierung nachweislich nichts, laufen sie aus und der alte Zustand wird automatisch wieder hergestellt alternativ werden sie wieder um Jahre X verlängert. Auch hier können wir von den Amerikaners lernen, das Brady Law lief anno 2001 auch so aus, weil Georgie es nicht verlängern wollte, weil nutzlos.

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Ein System zur Reifendrucküberwachung ist genauso sinnvoll.

Stimmt, weil ja jahrelang Tausende arme Autofahrer jedes Jahr mit geplatzten Reifen im Straßenrand verendet sind, brauchen wir das dringend, weil man ja nicht merkt beim Fahren, dass ein Reifen Luft verliert. Diesen Rotz hat es nur jetzt mit Zwang, weil anderer Rotz vorher den Leuten aufgedrückt wurde, genannt Run Flat.

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Stimmt, weil ja jahrelang Tausende arme Autofahrer jedes Jahr mit geplatzten Reifen im Straßenrand verendet sind, brauchen wir das dringend, weil man ja nicht merkt beim Fahren, dass ein Reifen Luft verliert.

Na ja, so blöd ist es wirklich nicht. Reifenprobleme sind ein großer Anteil bei den tödliche Unfällen mit technischen Ursachen--allerdings sind Unfälle mit technischen Ursachen überhaupt nur ein recht kleiner Teil der tödlichen Unfälle.

In einem freien Land würde man sich aber fragen, bei wie vielen Unfällen, die mit einer Luftdrucküberwachung verhindert werden könnten, Dritte geschädigt wurden. Die Zahl dürfte sich im Rahmen halten. Würde so etwas öfters passieren, sollte man es eigentlich bei den Haftpflichtprämien bemerken.

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Es geht dabei nicht um Unfallverhinderung, das ist nur ein Nebeneffekt.

Es geht um CO2-Reduktion.

Der Kram ist in den USA übrigens schon seit 2007 Pflicht.

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Tja... beim BMW 3.3d meins Vaters, ausgestattet mit Run-Flat und Reifendruckkontrolle, meldete das System nach etwa 16km Fahrt einen niedrigen Luftdruck hinten rechts. Der Reifen war auf der Innenseite fast am halben Umfang aufgeschlitzt, durch den Run-Flat "Innenreifen" konnte man das aber nicht erkennen, da der Reifen ohne Druck eben nicht in sich zusammen sinkt. Geplatzt ist er schon bei der Fahrt auf den Parkplatz am Morgen, nur konnten wir das Geräusch zuerst nicht einordnen da es ein geschotterter Parkplatz an einem Schießstand war.

Jedenfalls hat uns das Reifendruckkontrollsystem erst nach 16 km auf den niedrigen Druck aufmerksam gemacht. Wir haben das schon nach 5 Metern bemerkt, die Geräusche waren ja nicht zu überhören. Seither traue ich den Systemen nicht mehr allzuviel zu.

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Dieser Punkt wurde auf der IWA im Vortrag bzgl. der geplanten Änderungen im Waffengesetz extra angesprochen und man hat wohl aus der letzten "Amnestie" gelernt und wird diesmal auch das Führen zur Abgabe unter Straffreihheit stellen.

PS: Trotzdem habe ich den Verdacht, dass zwar einige Fehler bereinigt werden aber dabei auch Änderungen / Klarstellungen (wohl eher nicht zum Vorteil der LWB) und schlimmstenfalls auch Verschärfungen mehr oder weniger Einzug halten werden. :-(

Nicht vergessen darf man aber auch, dass die Waffenabgabe bei der Waffenbehörde für diese ein massives Problem darstellt, weil diese dann die Entsorgung an der Backe hat. Hier in Baden-Württemberg hält sich die Polizei z.B. seit 2008 aus der Nummer raus und alles muss zentral zum Kampfmittelbeseitigungsdienst in Stuttgart transportiert werden. Schon alleine die Ausrüstung der Waffenbehörden ist dafür gar nicht geeignet. Zumal sind die meisten nicht wirklich sachkundig, wie zumeist totgeschwiegene Unfälle vor Ort drastisch belegen. Munition dürfen die wegen den Gefahrgutvorschriften ohnehin nicht transportieren.

Ich halte solche Waffemtransporte für gefährlich und würde mir wünschen, dass die Polizei das mit ihrer speziellen Ausbildung, den vorhandenen Ressourcen mit Asservatenräumen, Schießkisten etc. sowie der ebenfalls vorhandenen Infrastruktur incl. Boten o.ä. erledigt.

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Ich halte solche Waffemtransporte für gefährlich und würde mir wünschen, dass die Polizei das mit ihrer speziellen Ausbildung, den vorhandenen Ressourcen mit Asservatenräumen, Schießkisten etc. sowie der ebenfalls vorhandenen Infrastruktur incl. Boten o.ä. erledigt.

Jetzt lass doch die Kirche mal im Dorf. Das kann man doch wie die Bundeswehr machen:

http://www.focus.de/politik/deutschland/ueberraschung-beim-verladen-bundeswehr-verschickt-sturmgewehre-per-paketdienst_id_4306916.html

http://www.zeit.de/2015/20/bundeswehr-krise-g36

http://www.paketda.de/news-bundeswehr-waffentransport-mit-hermes.html

Einfach im nächsten Hermes Paketshop abgeben und gut is....

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Wie nun? Da will der Staat Opas alten Flobert aus dem Verkehr ziehen und den zuständigen Behörden geht ob dieses "Teufelszeugs" der Arsch auf Grundeis. Transportieren oder gar anfassen? Nee, nee, laß das mal den Kampfmittelräumdienst machen. Wer mit Blindgängern kann, der kann auch mit 'nem KK umgehen. Ich glaube, ich falle gleich in Ohnmacht. Sich dann auch noch mit hochgefährlicher Munition abgeben? Um Gottes Willen. Nie und nimmer. Was da alles passieren kann.

Wir verkommen wirklich zu einem Staat von Weicheiern.

Manfred

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...

Jedenfalls hat uns das Reifendruckkontrollsystem erst nach 16 km auf den niedrigen Druck aufmerksam gemacht. Wir haben das schon nach 5 Metern bemerkt, die Geräusche waren ja nicht zu überhören. Seither traue ich den Systemen nicht mehr allzuviel zu.

Da habe ich zwar selbst noch keine Erfahrung, aber direkt wundern tut mich das jetzt nicht.

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Es geht dabei nicht um Unfallverhinderung, das ist nur ein Nebeneffekt.

Es geht um CO2-Reduktion.

Der Kram ist in den USA übrigens schon seit 2007 Pflicht.

Ein guter Freund, KFZ-Sachverständiger, hat sich das mal für sein Fahrzeug ausgerechnet.

Mit der Kraftstoffersparnis, die er im Idealfall gegenüber angenommen konstant 0,4 Bar zu wenig Luftdruck hätte, hätte er das Reifendruckkontrollsystem bereits nach etwa 18(!) Jahren amortisiert - und dann nach weiteren 18 Jahren das Reifendruckkontrollsystem für die Felgen der Winterreifen.

Is' doch alles Toll!!!

Grüße

Iggy

p.s.

Der Irrsinn ist unter uns!

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Bin ja mal gespannt wann die auf ein eingebautes Geschwindigkeitskontrollsystem kommen...wenn die wirklich Unfälle verhindern und den Schadstoffausstoß reduzieren wollen... Gibt ja schon Fahrzeuge mit eingebauten Kameras, die die Schilder erfassen und den Fahrer auf die Geschwindigkeitsregelung hinweisen...

Es gab doch auch schon mal Fahrzeuge mit eingebauter Alkoholkontrolle, was sich wohl aber nicht so durchgesetzt hat...

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In der Medizin gibt es nun schon seit längerer Zeit den Begriff der sogenannten "Evidence based Medicine".

Auf gut Deutsch: "Beweisgestützte Medizin".

[...]

So, und das Ganze ließe sich nun vernünftigerweise auf Gesetzgebungsvorhaben, nicht nur Waffenrecht im Speziellen, übertragen:

- Nur Gesetze / Gesetzesänderungen, die NACHWEISLICH erwünschte Wirkung zeigen.

- Keine rein ideologisch gesteuerten Gesetze, rein aus dem Bauch heraus.

- ...

Ich stell mir gerade eine Doppelblindstudie bezüglich des Waffenrechts vor... :rotfl2:

Kunde: "Darf ich überhaupt eine Vorderschaftrepetierflinte kaufen?"

Sachbearbeiter: "Keine Ahnung, der Gesetzestext ist Verschlusssache."

Und was das Reifendruckkontrollsystem angeht: Greif dir doch mal 100 Leute aus ner Fußgängerzone, und guck mal wer überhaupt in der Lange ist, die Rechnung selbst durchzuführen. Die wenigsten tun sowas freiwillig, wozu soll ein Politiker da dann kritisch nachfragen, wenn sein Stimmvieh artig nickt, sobald gesagt wird: "Das ist für Sicherheit und gleichzeitig Umwelt!"

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Bin ja mal gespannt wann die auf ein eingebautes Geschwindigkeitskontrollsystem kommen...wenn die wirklich Unfälle verhindern und den Schadstoffausstoß reduzieren wollen... Gibt ja schon Fahrzeuge mit eingebauten Kameras, die die Schilder erfassen und den Fahrer auf die Geschwindigkeitsregelung hinweisen...

Es gab doch auch schon mal Fahrzeuge mit eingebauter Alkoholkontrolle, was sich wohl aber nicht so durchgesetzt hat...

Wird in ungefähr minus eineinhalb Jahren kommen: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-11/versicherung-telematik-ueberwachung-kfz

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Ich stell mir gerade eine Doppelblindstudie bezüglich des Waffenrechts vor... :rotfl2:

...

Doppelblindstudien würde es wohl eher nicht bedürfen. ;-)

Im aktuellen Fall wäre es aber schon nicht uninteressant, in wie vielen Fällen überhaupt A- oder B-Waffentresore in einem 5-Jahreszeitraum aufgebrochen worden sind.

... und in wievielen Fällen davon das die Klassen S1 bzw. S2 gegenüber A bzw. B verhindert hätten.

ICH TRAUE MICH FAST WETTEN: NULL FÄLLE.

... bis zum Beweis des Gegenteils ...

Grüße

Iggy

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Ich befürchte, dass hier ein Frosch gekocht wird. Vorschreiben wird man es in den nächsten zehn Jahren wohl nicht, aber wenn die Versicherungstarife mit dem Kästchen weniger steigen und der effektive Rabatt so größer wird, dann baut sich Lieschen-"Ich hab ja nix zu verberegen"-Müller das Kästchen gerne ein.

Die Druckkontrollsysteme kosten ja "nur" Geld, bei Tempolimit und Kontrolle gehen aber so an die Freiheit, dass der Deutsche Michel schon eher aus seiner Trägheit hoch zuckt. Es müsste sich für irgend wen tatsächlich lohnen, und das sehe ich weniger.

Im aktuellen Fall wäre es aber schon nicht uninteressant, in wie vielen Fällen überhaupt A- oder B-Waffentresore in einem 5-Jahreszeitraum aufgebrochen worden sind.

... und in wievielen Fällen davon das die Klassen S1 bzw. S2 gegenüber A bzw. B verhindert hätten.

ICH TRAUE MICH FAST WETTEN: NULL FÄLLE.

... bis zum Beweis des Gegenteils ...

Die Daten würden mich auch interessieren, aber ich fürchte, dass sie in irgend welchen Versicherungsdatenbanken vor sich hin schlummern. Aber vermutlich zu wenig, um statistisch signifikaten Aussagen zu machen.

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"vermutlich zu wenig " wäre doch auch schon eine signifikante Aussage!

Gruß

Zählcenachtops

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Wir haben das schon nach 5 Metern bemerkt, die Geräusche waren ja nicht zu überhören.

Und ihr seid trotzdem weiter gefahren ? Da hilft dann wahrlich auch das beste Warnsystem nichts, wenn der Fahrer wider besseren Wissens handelt.

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Und ihr seid trotzdem weiter gefahren ? Da hilft dann wahrlich auch das beste Warnsystem nichts, wenn der Fahrer wider besseren Wissens handelt.

Obwohl im höchsten Grade OT, aber genau diese Frage lag mir auch spontan auf der Zunge...

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