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IGNORED

Parteigründung 2015


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Ist es dann (politisch) besser, in der Ecke zu sitzen und zu weinen?

Die Vorgehensweise, in bestehenden Parteien im LWB-Sinne aufzuklären und zu werben finde ich gut.

CDU, FDP und AfD sind durchaus gute Ansätze.

Oft herrscht dort zum Thema nicht "böse Absicht", sondern einfach blanke Unwissenheit.

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Nö, nur die AfD bleibt in meinen Augen der falsche Ansprechpartner. Im (sagen wir mal...) eher konservativen Lager brauchen wir nicht noch mehr Zersplitterung. Die AfD hat uns letztlich die GroKo beschert statt eine stabile schwarz-gelbe Mehrheit, die sicherlich mehr für unsere Interessen getan hätte, als eine Partei, die vielleicht mal in der Zukunft etwas werden wird - wenn alles gut läuft.

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Nö, nur die AfD bleibt in meinen Augen der falsche Ansprechpartner. Im (sagen wir mal...) eher konservativen Lager brauchen wir nicht noch mehr Zersplitterung. Die AfD hat uns letztlich die GroKo beschert statt eine stabile schwarz-gelbe Mehrheit, die sicherlich mehr für unsere Interessen getan hätte, als eine Partei, die vielleicht mal in der Zukunft etwas werden wird - wenn alles gut läuft.

Die AfD deckt aber einen Teil des politischen Spektrums auf der konservativen Seite ab, den die Union schlicht nicht mehr besetzt. Viele der potenziellen Wähler würden, gäbe es diese Möglichkeit/"Alternative" nicht, wohl eher am Wahltag ganz zu Hause bleiben, als zähneknirschend wieder die langjährige Option CDU/CSU zu wählen. Dann wären die Stimmen komplett weg.

Bei einigermaßen konstant bleibenden Wählerlagern (und einer nicht mehr in den BT einziehenden FDP) wird die AfD die einzige Größe sein, die zuverlässig (arithmetisch) Rot-Rot-Grün verhindert, und damit eine - wie auch immer geartete - CDU-geführte Regierungskoalition ermöglicht. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass die Union alleine eine Mehrheit zusammenbringt.

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- CDU-geführte Regierungskoalition -

Es glaubt doch niemand ernsthaft,

dass die Union alleine eine Mehrheit zusammenbringt.

Nicht mal die Bayern glauben das,

aber ebensowenige glauben, daß

die CDU mit der AfD eine Koalition

eingeht ( oder sich als Minderheitsregierung

von denen dulden läßt ).

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Im (sagen wir mal...) eher konservativen Lager brauchen wir nicht noch mehr Zersplitterung.

Welches "konservative Lager"?!?

Es gibt keine einzige konservative Partei mehr, auch die AfD ist noch nicht richtig einzuordnen. Da gibt es also eine riesige Lücke, weil sich alle am linken Rand drängeln.

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Ich würde mich eher bei der AfD aktiv einbringen und das Ganze in die passende Richtung leiten. Das hat mehr Potential!

Zumal die CDU mit der AfD irgndwann reden muss.. spätestens wenn die 10-15% haben wird man die nicht mehr irgnorieren dürfen.

2016 sind viele Landtagswahlen und 2017 wird ganz spannend..

Edited by sniper-k98
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Bei einigermaßen konstant bleibenden Wählerlagern (und einer nicht mehr in den BT einziehenden FDP) wird die AfD die einzige Größe sein, die zuverlässig (arithmetisch) Rot-Rot-Grün verhindert, und damit eine - wie auch immer geartete - CDU-geführte Regierungskoalition ermöglicht. Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass die Union alleine eine Mehrheit zusammenbringt.

Wäre aber garnicht notwendig gewesen, wenn die CDU nicht die Zweitstimmenkampagne der FDP torpediert hätte. Dann hätte Angie zwar einen kleinen Koalitionspartner aber eben keinen großen.

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Eine eigene Partei für LWB´s? Wer soll die denn wählen, außer LWB´s. Es ist ja nicht so, als wenn es sonst keine Probleme gäbe.

Die Autofahrerpartei hat es auch nie annähernd an 5% geschafft, dabei gibt es deutlich mehr Autofahrer als LWB´s.

Aber die Autofahrer haben schon eine starke Lobby:

Zum einen eine der Schlüsselindustrien unseres Landes und zum anderen den ADAC.

UNSERE "Industrie" ist aber nicht am individuellen Waffenbesitzer interessiert,..staatliche Aufträge locken da wesentlich mehr. Und daher ist man von Seiten der "Industrie" gerne bereit, dem Großabnehmer zu versichern, dass die Kleinabnehmer eigentlich echt verzichtbar sind....solang der Großabnehmer dann einfach entsprechend mehr bei der Sicherheitsindustrie abnimmt. Und das macht er natürlich gerne.

Carsten

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schwarz-gelbe Mehrheit, die sicherlich mehr für unsere Interessen getan hätte...

Hätte hätte Fahrradkette...ja hätte, denn die CDU/FDP hätte doch schon in ihrer ja seit 2009 und auch schon andauernden Regierungszeit vor 1998 etwas für uns tun können, hat sie aber nicht, im Gegentum, sie bescherte uns vor ihrem Scheitern noch das AffG 2008 und UN ATT. Und du meinst wirklich, mehr von dieser Medizin hätte uns dann später irgendwann doch noch geholfen ?

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Wäre aber garnicht notwendig gewesen, wenn die CDU nicht die Zweitstimmenkampagne der FDP torpediert hätte.

Da stimme ich dir zu. Viel hätte der FDP ja nicht gefehlt.

Als "klug" kann man das genannte Vorgehen wirklich nur bezeichnen, wenn es aus Sicht von Fr. Merkel darauf ankam, die Liberalen loszuwerden. Die jetzige sozialdemokratisierte Politik lässt sich mit sozialdemokratischem Regierungspartner viel schöner betreiben...

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Ich wähle auch auf jeden Fall die FDP noch mehr kleine Parteien braucht doch kein Mensch. Aber es müssten sich LWBs in der FDP engagierten. AfD polarisiert zu stark und das ist für das ohnehin schon polarisierende Thema LWB nicht hilfreich.

Edited by Kesaro
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Alles in Allem diskutieren wir hier ein hochinteressantes Konzept: Sollen wir durch Gründung einer - man verzeihe mir den englischen Ausdruck - "one issue" Partei ein paar 10.000 Stimen abfangen und den Antis ein Ziel für ihre moralisierenden Hasstiraden liefern oder sollen wir uns lieber bei einer der etablierten Parteien anbiedern die dann hoffentlich unsere Interessen nicht auf dem Altar der Raison in den Koalitionsgesprächen opfert?

Tschuldigung, aber durch politische Mitarbeit im Rahmen des etablierten Parteisystems einen pro-Waffen Kurs zu etablieren ist in etwa so effizient, wie dem IS beizutreten und den Treueeid auf den Kalifen zu leisten um dann einen gemäßigten Islam zu predigen.

Unsere Politik baut darauf auf, einen mündigen Bürger zu haben - aber eben nur einmal in 4 Jahren. Da wird ihm einmal die Wahl zwischen Pest und Cholera gelassen, danach darf er die nächsten 4 Jahre wieder unmündig sein. Tun wir ihm jetzt einen Gefallen, wenn wir noch ein bisschen Amöbenruhr in die Auswahl aufnehmen oder, wenn man einmal klar macht, das man eben seine Rechte und Pflichten nicht für 4 Jahre abtreten sondern lieber selbst wahrnehmen will?

Soweit es mich betrifft: Keine "Mitarbeit" mit etablierten Parteien solange sie unsere Ziele nicht anerkennen. Wir spielen nicht Privillegien gegen Machterhalt sondern wollen, das sie unsere Rechte anerkennen. Darunter gehört nun einmal das Recht auf körperliche Unversehrtheit und - wenn es zu dessen Durchsetzung notwendig ist - auch zur bewaffneten Selbstverteidigung gegen Individuen oder Organisationen. Alles darunter ist nicht im Sinne einer "Erleichterung für zuverlässige Personen" verhandelbar sondern klarer Rechtsbruch.

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Für mich steht jedenfalls fest, dass es eine "one-issue-Partei" nicht bringt. Da rangieren wir mit unserer "issue" noch hinter Tierschutz- und Autofahrerpartei.

Die hartnäckige, möglichst zahlreiche Einbringung unserer Belange bei den "vorhandenen" (zumindest soweit uns nicht grundsätzlich abgeneigten) Parteien ist im Vergleich dazu doch aussichtsreicher. Ich denke, es kann durchaus gelingen, diesen - unter der Haupt-Rubrik "Sicherheit des Bürgers" mit beinhalteten Programmpunkt - positiv mit zu beeinflussen.

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