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Legaler Waffenbesitz reduziert nachweislich die Kriminalitätsrate


Lumina
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Legaler Waffenbesitz reduziert die Kriminalitätsrate verbessert die Sicherheitslage der Bevölkerung!

Folgenden Eintrag in Wikipedia sollte man den Teilnehmern der Innenministerkonferenz, insbesondere Herrn Innenminister Reinhold Gall (SPD), unbedingt zur Kenntnisnahme vorlegen:

"In der ersten Hälfte des Jahres 2014 ist die Kriminalitätsrate in Detroit deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 wurden 37 Prozent weniger Raubüberfälle gezählt. Einbrüche in Geschäfte und Privatwohnungen sind im gleichen Zeitraum um 22 Prozent zurückgegangen. Nach den Erkenntnissen des Chefs der Polizei Detroit, James Craig, sei vor allem die gestiegene Zahl legaler Schusswaffenbesitzer und deren gestiegene Verteidigungsbereitschaft für die verbesserte Sicherheitslage verantwortlich. Potenzielle Verbrecher schreckten aufgrund der gestiegenen Wehrbereitschaft ihrer potenziellen Opfer zunehmend vor der Begehung von Straftaten zurück."

Quelle: Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Detroit

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Das nutzt nur nix. ;) Die Washington Post ist nebenbei bei wissenschaftliches Studieninstitut. Das man zuallererst mal die Presse selbst prüfen muss, weiß man ja hinlänglich. Das es zahlreiche Gegenbelege gibt, sollte man mit einbeziehen und eine sehr gute Schlussfolgerung liefert eine deutsche Doktorarbeit.

Das grundsätzlich die Dinge von einem Kontinent nicht einfach auf einen anderen Kontinent übertragen werden können, ist auch Studienanfängern bekannt. Die Vielzahl unterschiedlicher Parameter lässt einfach keine Übertragung zu.

Nebenher ist auch unstreitig, dass die hohe Zahl an Schusswaffenopfer in den USA durch die hohe Verfügbarkeit von Schusswaffen bedingt ist. Das erhöht natürlich nicht die Anzahl der Gewalttaten. Es verringert sie aber auch nicht. Allerdings ist die Folge eher tödlich.

Das kann man dann den rechtsmedizinischen Studien entnehmen.

Das eine Interessengemeinschaft ihre Fakte gern für sich verbiegt ist ja hinlänglich bekannt. Das ist auf WO auch nicht anders.

Von daher darf wieder aufgeheult werden, weil jemand die alte Mär vom Wunder der Schusswaffe nicht mitheult.

Genauso plakativ ist ja auch der Satz: Seit Einführung des Waffengesetz 1972 ist die Anzahl der Straftaten mit Schusswaffen dramatisch eingebrochen.

Nachlesbarer Fakt. Will man ja zu recht auch nicht so hinnehmen, weil es eben immer gang viele Dinge zu beachten gibt, um zum richtigen Ergebnis zu kommen.

... In Australien gingen die Taten nach Verbot zurück. Könnte man auch einen Zeitungsartikel drüber machen und in Wiki einstellen. Zahlreiche andere Polizeichefs behaupten denn auch das Gegenteil.

Edited by Guest
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Das restriktive deutsche Waffengesetz funktioniert ja auch nur deswegen, weil Deutschland eine relativ homogene Bevölkerungsstruktur hat.

Wenn sich das mal ändert, passiert wohl immer öfter sowas:

http://www.focus.de/politik/deutschland/ablehnung-schlaegt-in-gewalt-um-brennende-fluechtlingsheime-die-momentane-stimmung-im-land-ist-sehr-gefaehrlich_id_4341736.html

Die Probleme, die die USA haben, kommen aber auch auf Europa zu...wahrscheinlich sogar mit noch katastrophaleren Folgen.

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Datt Problem ist: Dieser Trend ist in der "westl. Welt" überall zu beobachten, unabh. vom Waffenrecht. Genau so könnt man, durch eine Verknüpfung der Verschärfungen im WaffG in D und der sinkenden Kriminalitätsrate auch Gegenteiliges "beweisen".

Waffen sind "nur" tote Gegenstände, deren Verbreitung sich außerdem recht kontrollieren lässt. Sowohl Hopolophobe, wie auch Hopolophile sollten sich mal von der stählernen Götze lösen.

Allein die Erkenntnis, dass es eben keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der "strenge" des Waffenrechts und der Kriminalitätsrate dibt sollte doch reichen, einen "GunBan" als einfach nachweislich untaugliches Mittel abzulehnen.

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Dann ist es doch besser taugliche Methoden zu wählen, als untaugliche.

Eine entsprechende Bevölkerungsstruktur ist schon einrichtiger Ansatz, der auch unter sozialer Frieden bekannt ist.

Die Flüchtlingswelle einfach zu Hause auszusitzen wird aber auch nichts bringen. Man muss da aktiv werden. Das viele Geld für Bankrottländer, -banken und Währungsshilfen wären besser in den Regionen der Flüchtlinge verwendet worden , um dort für die Zustände zu sorgen sie dort leben zu lassen.

Auf Dauer sicher billiger und humaner.

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Die Probleme, die die USA haben, kommen aber auch auf Europa zu...wahrscheinlich sogar mit noch katastrophaleren Folgen.

Genau richtig. Die USA sind ein Blick in unsere Zukunft, wenn wir den Kurs nicht ändern. Damit meine ich nicht das Waffenrecht, sondern dass die Menschen 3 Vollzeitjobs brauchen, um sich am Leben zu erhalten während die Millionäre in München keine Steuern zahlen.

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Nebenher ist auch unstreitig, dass die hohe Zahl an Schusswaffenopfer in den USA durch die hohe Verfügbarkeit von Schusswaffen bedingt ist. Das erhöht natürlich nicht die Anzahl der Gewalttaten. Es verringert sie aber auch nicht. Allerdings ist die Folge eher tödlich.

Naja ein Blick in die FBI Kriminalstatistik sagt etwas anderes.

Die Kriminalitätsrate mit Schusswaffen ist seit Jahren rückläufig.

Und die meisten Opfer durch Schusswaffen in den USA sind wie hier zulande durch illegale Waffen zu beklagen.

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Genau richtig. Die USA sind ein Blick in unsere Zukunft, ...

Am Ende wird auch hier die Urbevölkerung in der Minderheit sein und das Land wird von den Einwanderern regiert.

Allerdings wird die moslemische Mehrheit nicht so nett mit dem Minderheiten umgehen wie es die christliche in den USA tut.

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... und in Großbritannien sind innerhalb eines Fünfjahreszeitraums nach dem Wirksamwerden des "total handgun ban" die Straftaten mit Schusswaffen um 45% angestiegen.

Und jetzt?

CM :confused:

Jetzt sind sie mittlerweile unter das Ausgangsniveau gesunken ;) Und nu?

Das unterstreicht doch genau was ich sagte

Naja ein Blick in die FBI Kriminalstatistik sagt etwas anderes.

Die Kriminalitätsrate mit Schusswaffen ist seit Jahren rückläufig.

Und die meisten Opfer durch Schusswaffen in den USA sind wie hier zulande durch illegale Waffen zu beklagen.

Die Statistik sagt leider nichts anderes aus. Beachte bitte den Anteil der Schusswaffen an Taten. Dieser ist stark überhöht.

Edited by Guest
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Die Statistik sagt leider nichts anderes aus. Beachte bitte den Anteil der Schusswaffen an Taten. Dieser ist stark überhöht.

Langwaffen sind bei den Tatmitteln dafür (trotz ihrer hohen Verfügbarkeit) eher unterrepräsentiert.

Siehe FBI Tabelle

http://www.fbi.gov/about-us/cjis/ucr/crime-in-the-u.s/2011/crime-in-the-u.s.-2011/tables/table-20

Als Beispiel Californien

Anteil der Tatmittel, die bei Morden verwendet wurden:

Kurzwaffen (Revolver und Pistolen): 866

Langwaffen (Büchsen und Gewehre): 45

Schrotflinten: 50

Selbstgebaute Schusswaffen: 259

Messer: 251

Andere Waffen: 208

Hände, Füsse: 101

Gerade die bösen SL Gewehre, die ja angeblich so gefährlich sind (und von denen in den USA wohl auch die meisten im Umlauf sind), sind bei den Tatmitteln eher unterrepräsentiert! Es wurden in Californien doppelt so viele Menschen mit Händen und Füssen getötet, als mit SL Gewehren (Wobei hier noch nichtmal eine unterscheidung zwischen Einzelladern und Selbstladern gemacht wird). In Alaska gabs nicht einen einzigen Mord mit einer Langwaffe (obwohl in Alaska jeder so eine Waffe im Schrank hat!)

Kurzwaffen sind dafür überrepräsentiert, obwohl sie auch in den USA in den meisten Bundesstaaten starken Beschränkungen unterliegen. In Texas zum Beispiel wurden trotz lockerer Gesetze weniger Menschen mit Kurzwaffen getötet als in Californien, wo es sehr strenge Regeln für Kurzwaffen gibt (idr bekommen dort nur lizensierte Sicherheitsdienste Kurzwaffen genehmigt).

Edited by JDHarris
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Kurzwaffen sind dafür überrepräsentiert, obwohl sie auch in den USA in den meisten Bundesstaaten starken Beschränkungen unterliegen. In Texas zum Beispiel wurden trotz lockerer Gesetze weniger Menschen mit Kurzwaffen getötet als in Californien, wo es sehr strenge Regeln für Kurzwaffen gibt (idr bekommen dort nur lizensierte Sicherheitsdienste Kurzwaffen genehmigt).

Stimmt so nicht ganz. Kalifornier können sehr wohl Kurzwaffen erwerben, diese unterliegen größtenteils 2 gesetzlichen Beschränkungen:

  1. Sie müssen auf einer Liste des kalifornischen Justizministeriums geführt werden (angeblich um die Sichherheit der Schusswaffen zu "gewährleisten"). Faktisch stellt das eine Methodik zum Verbieten sämtlicher Schusswaffen dar, da die Kriterien in den letzten Jahren immer stärker angezogen wurden bis zum unrealistischen "Microstamping" (Schlagbolzen soll dabei eine eindeutige Seriennummer ins Zündhütchen prägen). Die Einträge werden alle Jahre (ich glaube 3) neu überprüft.
  2. Sofern nicht auf der oben erwähnten Liste gilt eine SSE (single shot exception), d.h. Einzellader dürfen frei verkauft werden. I.d.R. konvertieren die Büchsenmacher die Pistolen direkt nach dem Kauf wieder in den Ursprungszustand.

Die Lizenzierung könnte sich dabei auf den dortigen Waffenschein beziehen, nach aktueller Rechtsprechung wird Kalifornien aber im nächsten Jahr zu einem "Shall-Issue"-Staat, d.h. jeder der die Vorraussetzungen für einen Schein erfüllt wird ihn bekommen (nicht nur Priviligierte).

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Fakten, wie sie JDHarris vorbringt, interessieren keine Politclowns. Denn bereits jetzt spricht die PKS eine deutliche Sprache. Man will schlicht und einfach nicht.

Umgekehrt, will man aber diese Drecksmaut ! Obwohl EU- Recht dagegen spricht.

Das Tolle: Man kann sich als CSU hinstellen, das gegen die EU durchboxen (gibt ja Wählerstimmen) und nachher alles auf die EU schieben, wenn man den deutschen Michel zusätzlich zur Maut, weiterhin die KFZ Steuer abnimmt.

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Waffenkriminalität wird auch in den USA mehrheitlich von Kriminellen verübt, die auch in den USA den Backgroundcheck nicht bestehen.

Vergleichen wir mal Kalifornien und Texas.

Während in Kalifornien ein strenges Waffenrecht herrscht mit Registrierung einer jeden Waffen, dem Verbot von Privatverkäufen und dem Verbot von automatischen Sturmgewehren (ähnlich wie in Deutschland), herrscht in Texas ein sehr liberales Waffenrecht. Dort benötigt man lediglich eine Lizenz, wenn man eine Kurzwaffe in der Öffentlichkeit tragen möchte.

Jetzt würde jeder denken, dass es in Texas Mord- und Totschlag gibt und in Kalifornien Friede, Freude, Eierkuchen. Doch dem ist nicht so: In Kalifornien werden mehr Menschen ermordet als in Texas und auch mehr mit Schusswaffen.

Hier die Daten des FBI aus dem Jahr 2012 und die Background Checks pro Staat.

Texas:

  • 4,4 Morde pro 100.000 Einwohner
  • 1.144 Mordopfer auf 26,059,203 Einwohner
  • davon 745 mit Schusswaffen, d.h 65%
  • 5.261 Background Checks per 100,000 Einwohner

Kalifornien:

  • 5,5 Morde pro 100.000 Einwohner
  • 1,884 Mordopfer auf 38,041,430 Einwohner
  • davon 1,304 mit Schusswaffen, d.h. 69%
  • 2.842 Background Checks per 100,000 Einwohner

Anhand der Background Checks (Zuverlässigkeitsprüfung) könnte man davon ausgehen, dass in Texas fast doppelt so viele legale Waffenbesitzer leben wie in Kalifornien. Da jedoch für jede Waffe und nicht für jeden Waffenbesitzer ein Check durchgeführt wird, sind eventuell die Daten einer staatlichen Umfrage mit 36% legalen Waffenbesitzer in Texas und 21% in Kalifornien zutreffender. Beide Daten weisen darauf hin, dass sich in Texas mindestens 1,5 fach so viele legale Waffenbesitzer befinden wie in Kalifornien.

Ein weiterer Unterschied zwischen Kalifornien und Texas ist die Verteilung von Land- und Stadtbevölkerung. Während in Kalifornien 98% der Einwohner in großen Städten wohnen, sind dies nur 91% in Texas. 98% der kalifornischen Morde finden in Großstädten statt, 88% in texanischen Großstädten.

Schusswaffenkriminalität ist laut vieler Studien ein urbanes (städtisches) Phänomen, das vermutlich in Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung, Gangs und Drogenhandel steht, sowie der Verfügbarkeit von illegalen Waffen.

Restriktive Waffengesetze haben nur eine Auswirkung: Sie verhindern den legalen Besitz für gesetzestreue Bürger, jedoch nicht den illegalen Besitz für Verbrecher. Und hier kommen wir zu Detroit und Chicago: beides Städte, in denen nach dem das verdeckte Waffenführen erlaubt wurde, die Verbrechensrate gefallen ist. Auch wenn der kausale Zusammenhang nicht beweisbar ist, lässt er vermuten, dass auch Verbrecher ökonomisch denken....

Links gibts hier: http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2014/04/15/waffenwahn-bei-texanischen-kindern-oder-vorsicht/

Edited by Katja Triebel
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Unter Einbeziehung deiner Großstadttheorie gibt es also keine Unterschiede zw. Texas und Californien. Die höhere Dichte an Großstadtbewohner muss ja irgendwie gegengerechnet werden. Mordopferanteile mit Schusswaffe von fast 70% konnen irgendwie niemanden beruhigen oder die These von Sicherheit durch Schusswaffen untermauern.

Verbrecher werden übrigens auch in Detroit und Chicago nicht zu Gutbürgern. Sie passen schlimmstenfalls ihre Methodik an. DIe sinkenden Zahlen in Detroit könnten ja mal ganz kindlich betrachtet mit der massiv sinkenden Einwohnerrate zusammenhängen. Wo weniger Menschen wohnen, gehen einfach die Zahlen der Straftaten zurück.

everybodys-leaving-detroit-over-the-last

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Nicht ganz, da Gewaltraten ja meist prozentual angegeben werden.

  • 2013 wurden in Detroit 333 Menschen getötet, die Mordrate lag in dieser Stadt bei 47,5 auf 100.000 Einwohner, 2012 lag sie bei 55. Zum Vergleich: USA: 4,7 – Deutschland: 0,9.
  • Im Jahr 2013 wurden in Detroit 1.161 Schießereien ohne Todesopfer verzeichnet, im Vorjahr waren es 1.263.
  • Bei einer Einwohnerzahl von 700.000 gab es 12.935 Einbrüche, d.h. 1850 per 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: in Deutschland lag die Rate bei 175.
  • Die Polizei von Detroit benötigte nach einem Hilferuf 911 (analog zu 110) fast eine Stunde zum Eintreffen, nicht einmal die Hälfte aller Mordfälle wurden durch die Polizei aufgeklärt.

Polizeichef Craig hatte zum Zeitpunkt des Interviews (Januar 2014) seinen Posten in Detroit erst ein halbes Jahr inne, aber bereits umfängliche Änderungen durchgeführt. Die Polizei kommt schneller nach Anrufen, die Aufklärungsrate soll auf 70% steigen. Er hat eine Kriminalitätsstatistik eingeführt und Razzien in berüchtigten Wohngegenden veranlasst. Die nächtliche Schließung von Polizeiwachen wurde aufgehoben. Er schickt die Polizisten vermehrt auf die Straße und setzt auf Teamarbeit.

Zudem ist dieser Polizeichef ein bekehrter Waffenbefürworter: Craig begann zu glauben, dass legale Waffenbesitzer Verbrechen abschrecken können, als er 2009 Polizeichef in Portland, Maine, wurde.

Ich kam aus Kalifornien ( Craig war 28 Jahre bei der Polizei von Los Angeles), wo es sehr schwierig ist und sehr lange dauert bis man eine CCW – Genehmigung erhält. Dann kam ich nach Maine , wo es viele dieser Genehmigungen gibt. Auf meinem Tisch stapelten sich die Anträge, die ich alle ablehnte; so wie ich es gewohnt war.
Ich änderte dann ziemlich schnell meine Einstellung. Maine ist einer der sichersten Orte in Amerika. Offensichtlich wissen Kriminelle, dass gute Amerikaner bewaffnet sind.

Obwohl Craig glaubt, dass eine höhere Anzahl von verantwortlichen Waffenbesitzern wahrscheinlich die Kriminalitätsrate senkt, hatte er sich in der Vergangenheit für ein Verbot von Angriffswaffen eingesetzt, ebenso wie für Magazin-Beschränkungen, strengere Auflagen für den Verkauf von Munition über das Internet und strengere Überprüfungen von Händlern, die Schusswaffen auf Waffenmessen verkaufen.

Diese Haltung gefällt mir nicht, zeigt aber, dass er kein glühender NRA-Bewunderer ist, sondern eher ein Mann der Fakten.

Links zu den Zahlen gibt es hier: http://german-rifle-association.de/detroits-polizeichef-legale-waffenbesitzer-koennen-verbrechen-verhindern/

Ein halbes Jahr später ist die Einwohnerzahl nicht um 30% gesunken, aber die Gewaltraten.

Rückgang der Gewaltdelikte in Detroit im Vergleich 1. Halbjahr 2014 zum 1. Halbjahr 2013:

37% weniger Raubüberfälle

22% weniger Einbrüche

30% weniger Autoraub

http://www.washingtontimes.com/news/2014/jul/16/detroit-police-chief-says-armed-citizens-are-curbi/

Edited by Katja Triebel
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Die Mordrate in Deutschland wird tatsächlich deutlich höher liegen, als von offizieller Seite angegeben.

Siehe diesen Fall hier:

Krankenpfleger hat wahrscheinlich 174 Menschen ermordet.

http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/toedliche-spritzen-ermordete-pfleger-patienten-aus-langeweile-,15184900,29113412.html

Morde in den USA mit Schusswaffen werden halt deutlich schneller aufgeklärt, als Morde, deren Umstände lange im Dunkeln bleiben. Allein der genannte Fall des Krankenpflegers müsste die Mordrate in Deutschland um 0,1% anheben. Es werden auch viele Fälle nur als Körperverletzung mit Todesfolge behandelt, was eigentlich nicht richtig ist, denn oft steckt dahinter eine Totschlag oder Mordabsicht. Da in Deutschland nur selten Schusswaffen als Tatmittel eingesetzt werden, wird die Dunkelziffer der nicht als solche erkannten Morde deutlich höher liegen als in den USA.

Auch in Deutschland hat man bei der Polizei zuwenig Ermittler, die jeden Fall genau untersuchen.

Edited by JDHarris
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Die Mordrate in Deutschland wird tatsächlich deutlich höher liegen, als von offizieller Seite angegeben.

Siehe diesen Fall hier:

Krankenpfleger hat wahrscheinlich 174 Menschen ermordet.

....

solche Fälle gibbet in den Staaten mit Sicherheit auch. O die dort auffallen würden? Nun, kommt drauf an, in welchen Krankenhaus und welche Patienten. Die Amis sind in Sache Gesundheitssystem echt ein Bsp. für eklatante Misswirtschaft.

Aber ich gebe Dir Recht: Sicher bleiben eine Menge Morde unerkannt. Nichts desto trotz ist unsere Mordrate weit niedriger als in den Staaten. Der Hopolophobe könnte daraus eine Bestätigung unseres Rechts ableiten. Gegenbeispiel ist dann die Schweiz: Viele legale Waffen und trotzdem geringe Kriminalitätsrate. Also, recht vereinfacht: Kriminalität hat wenig bis nichts mit der Zahl der legalen Waffen zu tun. Ausschlaggebend ist der Zustand der Gesellschaft, insbesondere der Ränder dieser.

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Die USA sind aber nicht überall gleich. Genausowenig wie Deutschland für ganz Europa stehen kann.

Dank der FBI Statistiken haben die USA aber die besten Datensätze, so dass man Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten gut sehen kann. In Europa ist das absolut nicht der Fall.

Die Franzosen, Spanier und Italiener lassen sich da überhaupt nicht in die Karten gucken. Was sich in deren Grossstädten so abspielt (siehe franz. Banlieus) steht dem was sich in US Ballungsgbieten so abspielt in nichts nach.

http://www.bpb.de/internationales/europa/frankreich/152511/problemgebiet-banlieue

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Gegenbeispiel ist dann die Schweiz: Viele legale Waffen und trotzdem geringe Kriminalitätsrate. Also, recht vereinfacht: Kriminalität hat wenig bis nichts mit der Zahl der legalen Waffen zu tun. Ausschlaggebend ist der Zustand der Gesellschaft, insbesondere der Ränder dieser.

Sehe ich auch so.

Ich bin zwar ebenfalls weit entfernt davon, den Märchen von den gar so "schlimmen" amerikanischen Verhältnissen" aufzusitzen.

Aber wenn es darum geht, Mitmenschen von der "Sozialverträglichkeit" eines liberal(ere)n Waffenrechts zu überzeugen, bleibe ich weit gerner bei den naheliegenderen Beispielen CH und in Teilen auch A und CZ.

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Zu diesen Ländern haben die Leute auch nicht so ein vorgefertigtes Meinungsbild. Zu den USA ist ja alles bereits abgehakt über die Nachbarn denkt man eher einmal nach.

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