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Auch in der Schweiz: Sportschießer schaufeln am Grab der Schützen


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Letzte Woche fiel mir eine Ausgabe der TAGESWOCHE in die Hände, in der ein Artikel über Schießsport und Schützen zu finden war. Beide Begriffe wurden zwar wenig trennscharf verwendet, doch zum Ende brechen sich die Worte eines Sportschießers "eindrucksvoll" Bahn:

Trotzdem: Auch wenn das Sturmgewehrschiessen eine der grössten Einnahmequellen der Schützenvereine darstellt, ist es dennoch nicht bei allen gleichermassen beliebt. «Das ist für mich kein Sport», lautet das Urteil des sportlichen Puristens René Dietzler. «Ein Sturmgewehr ab der Maschine hat ein Streufeld, das mir die Haare zu Berge stehen lässt. Wie will ich damit Sport betreiben, wenn es gar nicht perfekt schiessen kann?»

Man sieht, daß auch in der Schweiz die Freunde des Sportschießens und zukünftigen Wettleuchtens - denn welche Schußwaffe hat weniger Waffenstreuung als ein Laser - fleißig am Grab des wahren Schützenwesens mit dem Kern des freien privaten Waffenbesitzes mitschaufeln.

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Man sieht, daß auch in der Schweiz die Freunde des Sportschießens und zukünftigen Wettleuchtens - denn welche Schußwaffe hat weniger Waffenstreuung als ein Laser - fleißig am Grab des wahren Schützenwesens mit dem Kern des freien privaten Waffenbesitzes mitschaufeln.

Ich sehe das Problem noch deutlich anderswo, nämlich im Rückgang zw. Schliessung immer mehr 300 Meterstände. Der ehemalige 300 Meterschützenstand in meiner nächsten Umgebung (Luftlinie ca. 250 Meter) hat vor ein paar Jahren dichtgemacht und ist jetzt hauptsächlich ein Jugendzentrum. Lupi (selten) wird glaube ich noch nebenbei geschossen auf der 25 Meteranlage aber nicht mehr auf 300 Meter. Die verschärften Umwelt/Lärmmschutz und Sicherheitsauflagen seit einigen Jahren machen vielen 300 Meter zu schaffen. Zum Nachwuchs: Es gibt halt heute für Kinder bzw. Jugendliche und Heranwachsende viel mehr Freizeitaktivitätsmöglichkeiten, auch auf dem Land als noch vor 20 bis 30 Jahren. Dank Internet, kann ein Jugendlicher in Sekundenbruchteile, sämtliche Vereinsangebote in seiner Wohnortgegend abchecken. Auch gab es die letzten Jahre neue "Trends" für Jugendliche wie Skateboard, Jazzdance, BMX etc, die auch den Schützensport konkurrenzieren.

Weiter ist der SSV auch etwas Schuld meiner Meinung nach, am Nachwuchsmangel bzw. er ist auch hausgemacht. Er der SSV (Schweizer Schiesssportverband) hat die Trends beim Schiessen der letzten Jahre praktisch komplett verschlafen und keine Disziplinen im Programm, die gerade die Jungen reizen wie u.a. dynamisches Schiessen, kein GK-Revolver, bzw. Waffen abseits des Hilfsmittelverzeichnisses also Nicht-Ordonnanzwaffen sowie keine anderen Kaliber wie bsp. 45 ACP abseits von 22 lr. 7,65 mm und 9 mm etc. Den "Nachwuchs" sehe ich jeweils begeistert im Schiesskeller mit Beretta 92FS, S&W Revolver, 9 mm Halbautomat, CZ Shadow usw. schiessen. Kein Wunder boom der Schiesskeller so, wo ich hingehe. Rita Furrer ehemaliger Vorstand des SSV, wollte da in den SSV frischen Wind reinbringen und mal eine "Generalüberholung" der veralteten Strukturen und den Altvorderen durchbringen, wurde aber leider dann abgesägt.

Edited by mühli
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Man sieht, daß auch in der Schweiz die Freunde des Sportschießens und zukünftigen Wettleuchtens....

Wenn ihr dann eines Tages alle pösen Feuerwaffen abgegeben habt, und nur noch das Licht leuchtet, werdet ihr feststellen, dass dennoch kein Friede herrscht ....

http://www.dsb.de/media/PDF/Recht/Waffenrecht/Aktuelles/2014-03/5_-_Bild_Wahlplakat_Gruene.pdf

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Es ist kein Geheimnis, dass es bei uns in der Schweiz in Schützen- und Jägerkreisen so einige Befürworter von Bedürfnisnachweis, Registrierung etc gibt. Die Gründe sind immer die selben:

- Betrifft mich ja nicht, weil ich bin doch Sportschütze und Jäger

- Wer braucht schon anderes als Ordonnanzwaffen

- Die mit ihren Revolvern, Scharfschützengewehren etc treffen eh nichts

- blablabla

Und dann gibts noch böse Zungen die meinen, dass der SSV vielleicht auch nicht ganz unglücklich mit solchen Regelungen wäre...

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Selten so einen Sch.. gelesen.

Der Sportschütze der meint weil er mit einem hoch gezüchteten Gewehr schiesst in Harlekin Klamotten wäre etwas besseres als der Rest der Schützen. Dieses Arschl... schafft den Waffenbesitz und sich gleich mit ab, nur der ist so minderbemittelt das er es nicht merkt.

Das ein Stg90 einen doppelt so grossen Streukreis hat als an Standard Gewehr weiss jeder Depp, nur das ändert nichts. So lange man mit gleichen Spiessen misst bleibt es Sport.

Als ich mit einer Sig220 das Feldschiessen in allen Kategorien gewonnen hatte, ist auch keiner dieser Sportfuzzis sich beklagen gekommen das eine 210 eine Sportpistole ist und eine 220 Kriegswaffe.

Ich könnte diese Volldeppen an die Wand klatschen. Die sind meistens übrigens nur in ihrem sehr, sehr engen Sport mini Bereich zu gebrauchen, kaum aus ihrer beschützten Werkstatt draussen sind die für nichts mehr zu gebrauchen.

Ich möchte den sportlichen Puristens René Dietzler sehen, wenn ich mein Standard Gewehr nehmen (leicht modifiziert) und er gegen mich antreten soll auf 1'000m, mit seinem Sportarschgewehr. (Meins ist wirklich ein Stanard Gewehr ursprünglich).

Der trifft kein Scheunentor mehr, weil er eine beschissenen Schiesstechnick hat die nur in seinem ultranegen Rahmen funktionniert.

Mein Standard Gewehr:

p9230237copier.jpg

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Wenn ihr dann eines Tages alle pösen Feuerwaffen abgegeben habt, und nur noch das Licht leuchtet, werdet ihr feststellen, dass dennoch kein Friede herrscht ....

Warum heist "Peacemaker" so ? (Peacekeeper wär auch gut)

Warum hat der kalte Krieg funktioniert ?

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Ich kann eure Aufregung verstehen, aber darüber, dass die Dummheit nie ausstirbt, rege ich mich seit einiger Zeit nicht mehr auf.

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Der Artikel in der Tageswoche ist nicht mal so schlecht und zeigt die Situation der Schweizer Schützenszene. Verwunderung aber über einige Reaktionen hier. Anscheinend muss der "Kampf" Breiten- gegen Spitzensport, Gross- gegen Kleinkaliber, Standard- gegen Sturmgewehr und statisch gegen dynamisch noch in die virtuelle Welt des Internet gezerrt werden, weil es in der Realität zu eng geworden ist...

Laszlo Tolvaj

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Es ist kein Geheimnis, dass es bei uns in der Schweiz in Schützen- und Jägerkreisen so einige Befürworter von Bedürfnisnachweis, Registrierung etc gibt. Die Gründe sind immer die selben:

- Betrifft mich ja nicht, weil ich bin doch Sportschütze und Jäger

- Wer braucht schon anderes als Ordonnanzwaffen...

Und dann gibts noch böse Zungen die meinen, dass der SSV vielleicht auch nicht ganz unglücklich mit solchen Regelungen wäre...

Als Deutscher kommt einem das seltsam (bzw. böse) bekannt vor...

Ich kann nur raten, schaut euch die für den legalen Waffenbesitz wackeligen und äusserst gängelnden Verhältnisse in Deutschland an, und entscheidet, ob ihr solches tatsächlich in der CH haben wollt!

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Da liegt ja gerade der Reiz am Stgw 90 die Sportgewehrschützen zu schlagen oder zumindest ins Schwitzen zu bringen wenn man denen punktemässig auf die Pelle rückt. Aber bei uns im Verein nehmen das alle sportlich, da gibts nicht solche Hohlköpfe die sich für was besseres halten.

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Das ist einfach dem Gruppenzwang geschuldet. Sobald man eine Gruppe schafft wird es Leute in ihr geben, die versuchen werden sich erstens, gegenüber anderen abzugrenzen und zweitens, innerhalb dieser zu profilieren um an die Spitze zu steigen. Beides sorgt dann automatisch für weitergehende Regulierung und Intoleranz. Das wäre auch bei einer Organisation wie der NRA so, wenn es nicht den fundamentalen und unverrückbaren 2. Verfassungszusatz gäbe, der sich einfach nicht aufweichen lässt.

Wir Waffenbesitzer wären besser aufgestellt wenn es uns gelänge aus der Zwangsmitgliedschaft von Vereinen und Verbänden zu lösen. Nur so schaffen wir Widerwillen (aufgrund Vielfalt) und Gehör. (Uniformes Gedankengut führt zu schleichender Intoleranz.)

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Der Artikel in der Tageswoche ist nicht mal so schlecht ...

Dies hat, so weit ich es hier überblicken kann, auch niemand geschrieben.

...zeigt die Situation der Schweizer Schützenszene.

Der Artikel zeigt wohl eher den Gegensatz zwischen Sportschießer- und Schützenszene. In der Schweiz kann man ja durchaus noch vielfach von Schützen sprechen, wohingegen in Deutschland der Typus des Sportschießers im Prinzip vollumfänglich durchgesetzt wurde.

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@ gebuesch1

Jetzt musst Du mir aber auf die Sprünge helfen. Es handelt sich bei besagtem Artikel um eine Darstellung aus der Schweiz, und ich finde diesen Artikel nicht schlecht. Wenn aber weiter oben gemotzt und eine Disziplin gegen eine andere ausgespielt wird, so fallen eben doch Animositäten, die Du scheinbar in Deinem Überblick nicht gesehen hast. Was aber der von Dir beschriebene Gegensatz zwischen "Sportschiesser- und Schützenszene" betrifft, den verstehe ich gar nicht. Liegt das vielleicht daran, dass wir in zwei unterschiedlichen Ländern leben? In der Schweiz jedenfalls gibt es keine Sportschiesser, sondern Sportschützen. Das mag im Norden womöglich anders sein.

@ vince fontaine

Weshalb sollen wir Schweizer uns aus Mitgliedschaften lösen? Nur geeint sind wir stark, und wir sind noch weit davon entfernt, geeint zu sein! Jeder kocht sein eigenes Süpplein und im SSV wehren sich die Kantonalpräsidenten mit Händen und Füssen, Verbände mit anders gearteten Disziplinen aufzunehmen! proTELL hat 7000 Mitglieder, wobei rein theoretisch in jedem dritten Haushalt (das wären über 1 Million Haushalte) eine Waffe ist. Und da soll man sich aus der Mitgliedschaft lösen? Du meinst vermutlich jene Zwangsmitgliedschaften in Deutschland, welche Euch den Besitz (bedürfnisgekoppelt) einer Waffe überhaupt erst ermöglichen. In diese Diskussion möchte ich mich nicht einmischen, das müsst Ihr mit Euren Politikern ausmachen.

Laszlo Tolvaj

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Jetzt musst Du mir aber auf die Sprünge helfen.

In Ermangelung an Zeit für einer tiefergehende Erklärung möchte ich mit zwei Bildern antworten.

Ein Schütze ist jemand, der im Fall der Fälle dem Gessler in der hohlen Gasse mit einer Panzerabwehrhandwaffe oder einer Infanteriehandwaffe entgegentritt. Der Sport mag bei ihm eine Rolle spielen zur Inübunghaltung.

Der Sportschießer ist jemand, der des Gesslers Hut grüßt und im Zweifelsfall gerne auf sein tödliches Sportgerät zu Gunsten einer Leuchtmaschine verzichtet. Liebend gern verrät er dabei die übrigen Waffenbesitzer an des Gesslers Schergen.

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@ gebuesch1

Jetzt musst Du mir aber auf die Sprünge helfen. (...)

Laszlo Tolvaj

In knappen Worten:

Für einen SCHÜTZEN ist eine Waffe ein "tool of power", ein Machtinstrument.

Hat nix mit Machismo zu tun, sondern mit dem Schutz von Freiheit, Eigentum und Leben, gegen private oder organisierte Übeltäter.

Ein SPORTSCHIESSER ist in diesem Sinne ein Stiefellecker, der willig den Vorgaben von Gängelungseinrichtungen wie Schützenverbänden usw. folgt.

Wie diese Gängelungen aussehen kannst Du in Deutschland gut verfolgen, auch wenn es noch extremere Länder gibt.

Carsten

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Weiter ist der SSV auch etwas Schuld meiner Meinung nach, am Nachwuchsmangel bzw. er ist auch hausgemacht. Er der SSV (Schweizer Schiesssportverband) hat die Trends beim Schiessen der letzten Jahre praktisch komplett verschlafen und keine Disziplinen im Programm, die gerade die Jungen reizen wie u.a. dynamisches Schiessen, kein GK-Revolver, bzw. Waffen abseits des Hilfsmittelverzeichnisses also Nicht-Ordonnanzwaffen sowie keine anderen Kaliber wie bsp. 45 ACP abseits von 22 lr. 7,65 mm und 9 mm etc. Den "Nachwuchs" sehe ich jeweils begeistert im Schiesskeller mit Beretta 92FS, S&W Revolver, 9 mm Halbautomat, CZ Shadow usw. schiessen. Kein Wunder boom der Schiesskeller so, wo ich hingehe. Rita Furrer ehemaliger Vorstand des SSV, wollte da in den SSV frischen Wind reinbringen und mal eine "Generalüberholung" der veralteten Strukturen und den Altvorderen durchbringen, wurde aber leider dann abgesägt.

Leider haben es diese "Schiesskeller und Hobby/Freie Schützen" verpasst, selber etwas auf die Beine zu stellen. Mitglied in einem IPSC Verein zu werden war wohl einigen zu aufwendig und zu anspruchsvoll. Und das mit dem "ohne Verpflichtung für einen kleinen Batzen in einem SSV Verein (ohne Verpflichtung) mit GK rumballern" (sich ins gemachte Bett legen) hat auch nicht funktioniert. Das rumgeheule der "ja keine Verpflichtungen eingehenden" Hobbyschützen passt irgendwie zur heutigen "Spass und Konsumgesellschaft"

Sich ins gemachte Bett zu legen und dem SSV und den Vereinen die Schuld in die Schuhe zu schieben wahr wohl zu einfach.

Aber eben, es ist immer einfacher zig tausend Franken für Waffen auszugeben als sich mit "Haut und Haaren" in einem Verein einzubringen!

Unsere 50/25M Anlage gehört uns (nein, wir erhalten von nirgends Subventionen) und demnach bestimmen wir, wer bei uns was macht und ein und aus geht.

Aber vielleicht erzählst Du uns mal, mein lieber mühli, was Deine persönlichen Bemühungen (Engagement in Vereinen, Verbänden etc.) waren, um das von Dir dargestellte "Problem" zu lösen. Würde mich echt interessieren!

Mein Bedauern hält sich in Grenzen. In sehr engen Grenzen!

Edited by swiss-shooter
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Ich weiss nicht genau was man diesem Artikel positives abgewinnen kann, im Gegensatz zu dem was mache hier schreiben ist es eine Breitseite gegen alles was nicht in das Kästchen Standard Schütze mit Leder Klamotten passt.

«Ich will jetzt nichts gegen das Feldschiessen deponieren», hebt René Dietzler an. Und dann tut es der Vereinspräsident der Sportschützen Birseck halt doch irgendwie: «Es wird so hochgehalten, dass ich mich frage, was das soll.» Als anspruchsvollen sportlichen Anlass erachtet er ein Schützenfest jedenfalls nicht: «Die Mentalität ist: Ein Zweierli nehmen, es gemütlich haben, ein paarmal abdrücken, einen Kranz anhängen, es nochmals gemütlich haben und heimgehen.»

Das ist Grund falsch. ja man kann einfach sich einen Kranz holen und viel Wein trinken danach. Man kann auch bei den besten Mitmischen, und eben Schützenkönig werden (so anspruchslos ist das nämlich nicht). Und Sportschiessen ist es allemal.

Was aber dieser Typ völlig links liegen lässt ist dass das Feldschiessen eine einmalige Möglichkeit ist Gross, klein Frau Mann zum schiessen zu bringen und vielleicht den einen oder anderen zu interessieren.


Um das negative Image zu bekämpfen, wurden über die Jahre verschiedene Dinge versucht. So wurde die Schiessanlage Sichtern bewusst zur Schiesssportanlage Sichtern umgetauft. Anstatt als grösstes Schützenfest der Welt würde Ueli Steiner das eidgenössische Feldschiessen lieber als grösstes Breitensportfest der Welt bezeichnet sehen.

Der übliche Mülll von einem Sportschützen der sich schämt mit einer Waffe zu schiessen. Also bitte wenn er so angst hat vor seiner Waffe, soll er bitte mit Laser schiesen, geht auch und konzentrieren wird er sich auch können. Man kann auch noch sicher den Rückstoss simulieren.


Anders als etwa König Fussball bietet das Schiessen als Breitensport kein Spektakel für den Zuschauer. Ein zusätzliches Problem, mit dem die Schützen kämpfen. Das Publikum kann sich kaum mit Athleten identifizieren, zumal Emotionen wie Wut oder Euphorie weniger intensiv ausfallen als zum Beispiel bei Mannschaftssportarten. So sind die Schützen auf Mundpropaganda angewiesen, um neue Mitglieder zu finden.

So lange man sich damit begnügt im Minuten Rythmuss hoch konzentriert liegend im 300 m Stand oder stehend in der Kaffekannen Position m,it 22lfb im 50 m Stand, lockt man effecktiv keine Katze hinter dem Offen hervor.

Mal kurz sich überlgen was man machen könnte, IPSC wäre da zum Beispiel schon interessanter, oder in diesem Fall mal nach Deutschland schauen wo es x Schiessdisziplinen gibt wo ein CH nur von träumen könnten.

Aber klar ruhig weiter den tollen lieben langweiligen Sportschützen hochjubeln, und sich wundern das bald die Manschaft im Rollstuhl ankommt.


Über einen sehr wichtigen Sponsor verfügt der Schiesssport allerdings: das Militär. Zumindest in der Disziplin des 300-Meter-Sturmgewehrschiessens. Für jeden Teilnehmer der jährlichen, obligatorischen Schiessübungen erhält der Verein, der die Schiessanlage betreibt, acht Franken. Bei einer Armee von ca. 150 000 aktiven Soldaten bedeutet das einen jährlichen Unterstützungsbeitrag von über einer Million Franken an die Schweizer Schiesssportvereine. Und auch die Munition wird subventioniert.

Wie dumm auch, und warum macht das die Armee ???? Um den Sportschützen zu helfen ??? Sicher nicht.

Sondern um die Wehrfähigkeit zu steigern.

Und ja die Armee hat ein Interesse daran das die Leute lernen mit einer Waffe um zu gehen, nicht mit einer Sportkrücke.

Ich habe einen guten Einblick in wie die Ausbildung an der leichten Waffe in den 10-20 nächsten Jahren aussehen wird und 300m Schiessen ist nur ein klitz kleiner Teil davon. Heute stehen die Verantwortlichen des Ausserdienstlichen Schiessen noch voll hinter dem 300 m schiessen, weil sie sich der gesellschaftlichen Wichtigkeit bewusst sind aber auch zu einer Generation gehören die selbst nicht in NGST ausgebildet wurde. Wartet das die Jungen an die Posten kommen, lasst die Sportschützen weiter auf dem Waffen Charakter und dem militärischen Charakter rum hacken und dann könnte man schneller als man meint Millionen sparen und besser verwenden.


Trotzdem: Auch wenn das Sturmgewehrschiessen eine der grössten Einnahmequellen der Schützenvereine darstellt, ist es dennoch nicht bei allen gleichermassen beliebt. «Das ist für mich kein Sport», lautet das Urteil des sportlichen Puristens René Dietzler. «Ein Sturmgewehr ab der Maschine hat ein Streufeld, das mir die Haare zu Berge stehen lässt. Wie will ich damit Sport betreiben, wenn es gar nicht perfekt schiessen kann?»

Der Purist ist ein voll Idiot. Denn genauso kann ein Benchrest Schütze finden das Standard Gewehr von René Dietzler hat ein Streufeld das einem die Haare zu Berge stehen lässt usw...

Wenn jemand der sich Sportschütze schimpft, nicht in der Lage ist das Sport zu verstehen ist er einfach dumm.

Sport heisst einfach das es Regeln gibt damit alle die gleichen Start Konditionen haben, nicht mehr, nicht weniger. Und dann ist auch Sport Leute mit einer SKS auf 300m gegen einander antreten zu lassen in normaler Kleidung wie es auch Sport ist, mit einem Standrd Gewehr in reglemtierter Kleidung an zu treten.

Warum kann ich denn nicht mitmachen mit meinem Standrad Gewehr (siehe oben) mit ZF. Da schiesse ich 20 Serien in 5cm Umkreis auf 300m, warum wohl der Streukreiss ist so klein ist????

@Laszlo

Die Breite gegen alle anderen Waffenbesitzer geht von solche "Sportschützen" aus wie in diesem Artikel. Persönlich ist es mir völlig egal womit und wie jemand schiesst und wie er es gedenkt seinen Sport aus zu üben oder ob er überhaupt Sport machen will und nicht nur einfach besitzen.

Ich gönne jedem sein pläsierchen, nur was ich nicht aushalte sind solche Leute die sich für besser halten und 99% aller Waffenbesitzer anpinkeln, den etwas anderes ist das nicht.

Und noch schlimmer die sind so in ihrer Welt das dies sie nicht bewusst sind, das sie sich selber abschaffen.

Denn genau genommen nach so einem Artikel gibt es für mich ein paar Evidenzen.

1°) Man braucht nichts anderes als ein Standard Gewehr

2°) Man könnte diese Waffen auch im Schützenhaus lagern (ist nur eine Geld Frage)

3°) Ich sehe nicht ein warum meine Steuern den Spaas von eine paar Sportlern finanzieren soll.

Fazit 3 Stände in der Romandie und 5 Stände in der Deutschschweiz würden reichen, und ausserdem hätte man noch das Lärm Problem und Umwelt Problem im Griff.

Fazit: Mir ist lieber mich mit Leuten ausseinander zu setzen die gegen Waffen Besitz sind, weil wenigstens die ehrlich sind. Aber mit einer fünften Kolonne in den eigenen Reihen, die am Schluss sich Deutsche Verhältnisse herbeiwünscht, kann ich wenig anfangen.

Ich habe immer noch nicht vergessen das die SSV die Schützen verraten hat bei der Schengen Frage.

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Sich ins gemachte Bett zu legen und dem SSV und den Vereinen die Schuld in die Schuhe zu schieben wahr wohl zu einfach.

Aber eben, es ist immer einfacher zig tausend Franken für Waffen auszugeben als sich mit "Haut und Haaren" in einem Verein einzubringen! Das rumgeheule der "ja keine Verpflichtungen eingehenden" Hobbyschützen passt irgendwie zur heutigen "Spass und Konsumgesellschaft"

Aber vielleicht erzählst Du uns mal, mein lieber mühli, was Deine persönlichen Bemühungen (Engagement in Vereinen, Verbänden etc.) waren, um das von Dir dargestellte "Problem" zu lösen. Würde mich echt interessieren!

Ich habe meinen Frohndienst in Form von Feldschiessenaufsicht plus Schreibarbeit freiwillig gemacht durchgehend am Wochende Samstag und Sonntag als ich noch vor 3-4 Jahren im 300 Meter Schützenverein war. Deine von dir ach so geschmäten "Hobbyschützen" sind wohl der grösste Teil der Waffenbesitzer in der Schweiz und nicht unbedingt die lizensierten Schützen vom SSV. Das ist ja das schöne beim Waffenbesitzer und Benützer, es hat Platz für alle da. Für den ehrgeizigen betreibenden Sportschützen wie auch den eher Spass am Schiessen schiessenden vielleicht nicht so sportlich ehrgeizigen Hobbyschützen. Vielfalt statt Einfalt halt. Sonst schliesse ich mich den Ausführungen von joker_ch an.

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Ich weiss nicht genau was man diesem Artikel positives abgewinnen kann, im Gegensatz zu dem was mache hier schreiben ist es eine Breitseite gegen alles was nicht in das Kästchen Standard Schütze mit Leder Klamotten passt.

Es gibt wohl keine Schützen, die so aussehen. Es handelt sich lediglich um Sportschießer.

Ich weiss nicht genau was man diesem Artikel positives abgewinnen kann,...

Dies hat, so weit ich es hier überblicken kann, auch niemand geschrieben.

Ich für meinen Teil meinte damit, daß der Artikel zumindest allem Anschein nach von der TAGESWOCHE nicht eine propagandistische Verschärfung oder Verzerrung erfuhr. Vielmehr stellen sich Vertreter des Sportschießens ganz freiwillig als Feinde des Schützenwesens und des freien privaten Waffenbesitzes bloß.

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Ich habe meinen Frohndienst in Form von Feldschiessenaufsicht plus Schreibarbeit freiwillig gemacht durchgehend am Wochende Samstag und Sonntag als ich noch vor 3-4 Jahren im 300 Meter Schützenverein war. Deine von dir ach so geschmäten "Hobbyschützen" sind wohl der grösste Teil der Waffenbesitzer in der Schweiz und nicht unbedingt die lizensierten Schützen vom SSV. Das ist ja das schöne beim Waffenbesitzer und Benützer, es hat Platz für alle da. Für den ehrgeizigen betreibenden Sportschützen wie auch den eher Spass am Schiessen schiessenden vielleicht nicht so sportlich ehrgeizigen Hobbyschützen. Vielfalt statt Einfalt halt. Sonst schliesse ich mich den Ausführungen von joker_ch an.

So so, Du hast mal vor Jahren bla bla bla... Ist das alles? Und ihr seid der Grossteil der Waffenbesitzer und nicht die lizenzierten Schützen?

TOLL! Frage: Und? was habt ihr zustande gebracht? Und vor allem: Warum hat denn Pro Tell nur gerade mal 7'000 Mitglieder?

Wo hat es Platz für alle? Erzähl mal wie das ablaufen soll. Mich interessieren Deine Visionen! Ich bin sehr gerne an Mitgliedern interessiert die sich "so richtig" einbringen! Bin wirklich froh um jede Seele die sich zu unserem Sportschützenverein hingezogen fühlt um dem Sportliche Schiessen (Wettkämpfe etc.) zu fröhnen! Schliesslich sind wir ja ein "Sportlich" ausgerichteter Verein.

Und wer nur unverbindlich und ambitionslos mit all seinen Waffen "Ballern" will, der soll sich eine Schiessgelegenheit mieten. Ohne verpflichtung und - "in Gottes Namen halt" - gegen Bares.

Und noch etwas: Glaubst Du im Ernst, dass jedes unserer Vereinsmitglieder ein angefressener Sportschütze ist? weit gefehlt!

Aber alles treue Seelen! Und wenn es etwas zu tun gibt (Rasen mähen, Kugelfang herrichten, Stand Reinigung, Scheiben machen, Funktionärsdienst, etc.) dann kann ich mich auf meine Leute verlassen! Und 1x im Jahr gehen wir alle zusammen an ein grosses Schützenfest und versuchen umzusetzen was wir im Training gelernt haben. Und zwar nach Allgemein gültigen und selbst aufgestellten SSV (ja mein lieber mühli, der SSV sind WIR! WIR die WIR Mitglied in einem Sportschützenverein sind) Regeln. Und wer diese Regeln ändern will (andere Waffen, Kaliber, Versicherungstechnische Fragen, Kugelfangproblematik, Programme etc.) der muss Vorschläge bringen und Mehrheiten schmieden. Aber diese Mehrheiten findest Du nicht in einem Schiesskeller beim Plauschschiessen mit einem 9 Para Revolver. Das wäre dann eben "Vereinspolitische" Knochenarbeit, mein lieber mühli.

So, das ist jetzt das letzte Mal dass ich Dir das erklärt habe.

Hör einfach auf mit Deinem dauernden "gnä gnä der SSV gnä gnä kein Nachwuchs (wars denn Du jemals Nachwuchsschütze in einem SSV Verein?) gnä gnä überaltert (kann doch Dir Scheissegal sein, trete einem Verein bei und das Durchschnittsalter wird sich automatisch senken) gnä gnä dort muss man machen was der SM sagt (gelten für Dich keine Regeln? Autoritätsproblem?)gnä gnä gnä...!

Als, hör auf hier verdiente Sportschützen für Deine Bequemlichkeit verantwortlich zu machen!

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At Swiss Shooter

Macht ein Vereinsbeitritt seelig? Ist das Sportschützentum das einzig Wahre? Ich bezweifle das sehr. Ausserdem, schade um das ihr und wir.

Ich hoffe, es gibt wieder Zeiten wo jeder jeden toleriert, ohne dass andere einem waffenr' die Pistole an die Brust setzen.

Ich fuer meinen Teil toleriere auch die "Sportschiesser" in den bunten Lederklamotten wie auch die Waffenbenutzer im Keller, sofern sie beide die SiVos einhalten und nicht glauben, die Weisheit alleine gepachtet zu haben..

Edited by McMike
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So so, Du hast mal vor Jahren bla bla bla... Ist das alles? Und ihr seid der Grossteil der Waffenbesitzer und nicht die lizenzierten Schützen?

TOLL! Frage: Und? was habt ihr zustande gebracht? Und vor allem: Warum hat denn Pro Tell nur gerade mal 7'000 Mitglieder?

Und wer nur unverbindlich und ambitionslos mit all seinen Waffen "Ballern" will, der soll sich eine Schiessgelegenheit mieten. Ohne verpflichtung und - "in Gottes Namen halt" - gegen Bares.

Und noch etwas: Glaubst Du im Ernst, dass jedes unserer Vereinsmitglieder ein angefressener Sportschütze ist? weit gefehlt!

Aber alles treue Seelen! Und wenn es etwas zu tun gibt (Rasen mähen, Kugelfang herrichten, Stand Reinigung, Scheiben machen, Funktionärsdienst, etc.) dann kann ich mich auf meine Leute verlassen! Und 1x im Jahr gehen wir alle zusammen an ein grosses Schützenfest und versuchen umzusetzen was wir im Training gelernt haben. Und zwar nach Allgemein gültigen und selbst aufgestellten SSV (ja mein lieber mühli, der SSV sind WIR! WIR die WIR Mitglied in einem Sportschützenverein sind) Regeln.

Hör einfach auf mit Deinem dauernden "gnä gnä der SSV gnä gnä kein Nachwuchs (wars denn Du jemals Nachwuchsschütze in einem SSV Verein?) gnä gnä überaltert (kann doch Dir Scheissegal sein, trete einem Verein bei und das Durchschnittsalter wird sich automatisch senken) gnä gnä dort muss man machen was der SM sagt (gelten für Dich keine Regeln? Autoritätsproblem?)gnä gnä gnä...!

Als, hör auf hier verdiente Sportschützen für Deine Bequemlichkeit verantwortlich zu machen!

@swiss-shooter

Du bist ein Blender und genau jemand der nach dem St.Floriansprinzip handelt, was zurecht eben vielfach geschmäht wird. :icon13: Auch schon was von leben und leben lassen gehört! Ich habe nichts gegen Leute persönlich die ausschliesslich in einem Schützenverein des SSV schiessen, umgekehrt erwarte ich aber genau auch diese Akzeptanz, für Leute die eben nicht via Verein des SSV schiessen. Es mag nicht jeder die "Vereinsmeierei" und geht gerne im Verein schiessen, umgekehrt gibt es Leute die wollen nur mittels Verein schiessen, inklusive Mischformen, beide Welten sollte man akzeptieren. Frag doch deine Vereinsschützen, warum so wenig Mitglieder bei Pro Tell sind, das musst du mich nicht fragen.

Was ist daran verwerflich, wenn man gegen bares nur "ballern" will ohne Verpflichtung? Genau für das sind die Schiesskeller ja da. Das ist in etwa so wie Kino. Willst du den neusten Film sehen, gehst du ins Kino und zahlst Eintritt. Sonst kannst du warten bis die DVD draussen ist bzw. der Film gratis im Fernsehprogramm zu sehen ist. Gibst du dich voll und ganz zufrieden mit dem Programm und den Richtlinien des SSV was du im Schützenverein schiessen willst, gehst du in einen Schützenverein. Willst du das aus welchen Gründen auch immer nicht, gehst du halt in den Schieskeller. Ich sehe darum kein Problem, schliesslich haben wir gottseidank keinen quasi "Vereinszwang" mit Bedürfnisprinzip wie in Deutschland.

Wenn du mit dem einmal im jährlichen Schützenfest das eidgenössische Feldschiessen meinst, vergisst du leider, dass dies ein Volksfest ist, bei der die Teilnahme aller Schweizer Bürger möglich ist, auch ohne Vereinsmöglichkeit. Wenn ihr nur einmal pro Jahr unter euch auf landesweiter Vereinsebene einen Wettkampf/Schützenfest organsieren wollt, gut aber dafür braucht es dann auch kein eidgenössisches Feldschiessen.

Ich habe nie die "verdienten Sportschützen" für irgendetwas verantwortlich gemacht bzw. du interpretierst dies so rein. Ich habe nur auf den SSV als solches hingewiesen bzw. den Vorstand, der ja die Leitlinien vorgibt, welche es dann umzusetzen gibt. Wegen dem Nachwuchsmangel habe ich detailiert auf verschiedene Faktoren hingewiesen, die einen Einfluss haben. Das wiederhole ich an der Stelle nicht. Zu Regeln beim Schiessen, es braucht nicht unbedingt einen SM, dafür reichen die allgemein gültigen 4 Sicherheitsregeln im Umgang mit Schusswaffen vollkommen aus, dann klappt es auch mit dem selbstständigen Schiessen. Du solltest dich vielleicht selber mal an der Nase ziehen und dich in Selbstkritik üben, dass nicht jeder LWB der nicht im Schützenverein ist aber trotzdem schiessen möchte, per se den Leuten in den Schützenvereinen ans Bein pinkeln will oder so. Diese Toleranz würde ich umgekehrt auch erwarten aber scheinbar ist sie nicht selbstverständlich. Wir als LWB sollten nicht nach dem Motto, divide et imperia handeln, man sieht die Auswirkungen davon schon zu genüge in unserem grossen Kanton ennet dem Rhein.

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