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IGNORED

Warnung: Import aus den USA und was dabei schief gehen kann


Marcher
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Habe bereits mehrmals aus den USA Ware bestellt und lief bisher immer problemlos ab. Aber eine Bestellung hängt, obwohl der Händler mit dem "Registered ITAR" wirbt.

- Aufgabe der Bestellung am 28.05.2013

Bestellt wurde am 28.05.2013, gemäss Auskunft des Händlers keine ITAR Ware.

Als Export Fee wurden 250$ berechnet.

Versandkosten würden mir später mitgeteilt werden, sprich sobald die Ware verpackt ist.

Zuständig für die Ausfuhrbewilligung sollte das U.S. Department of Commerce sein.

- Überweisung des Betrages gemäss Rechnung zwei Tage später inkl. Zusendung der notwendigen Papiere für den Export

Überwiesen wurde 2 Tage später inkl. der verlangten 45$ "Bank Wire Transfer Fee"

Der Händler verlangte folgende Formulare:

DSP-83, Purchase Order, End User Statemant, BXA-711 sowie eine Übersetzung der Importbewilligung

Die Formulare wurden umgehend übermittelt und waren in Ordnung.

Dann fing das Theater an:

Laut Aussage des Händlers konnte kein Zahlungseingang verbucht werden.

- Es vergingen weitere zwei Wochen bis er meine Zahlung "gefunden hat"

Es dauerte über zwei Wochen, bis er mir den Zahlungseingang bestätigte.

Angeblich hat meine Bank keine Daten von mir übermittelt (weder Name, Adresse noch den Zahlungszweck).

Meine Bank bestätigte mir jedoch, dass alle Angaben von mir übermittelt wurden.

Nachdem er meine "Zahlung hatte", verlangte er eine Bestätigung, dass die Überweisung nicht zurückgebucht werden kann.

Als ich dann endlich überzeugt hatte, dass eine Überweisung nicht zurückgebucht werden kann ging es darum, die Versandkosten zu berechnen.

- Mitte September, mittlerweile hat er es geschafft, die Versandkosten zu berechnen

Zum Feststellen der Versandkosten vergingen weitere 3 Monate, spricht seit der Zahlung der Bestellung lagen wir nun schon bei 3.5 Monaten.

Der fehlende Betrag für den Versand wurde überwiesen (sämtliche Spesen zu meinen Lasten).

Die Versandkosten waren deutlich höher als bei meinen vorherigen Bestellungen in den USA. Verhandeln liess der Händler nicht mit sich. Also in den saueren Apfel gebissen und den geforderten Betrag überwiesen.

- Nach Eingang der zweiten Überweisung wurden dann plötzlich nochmals 45 $ fällig

Ein paar Tage später hat er mir den Eingang der Zahlung bestätigt und meinte dann noch, die 45 $ "Bank Wire Transfer Fee" müsse ich auch nochmal zahlen. (war auf der aktualisierten Rechnung mit den Versandkosten nicht drauf).

Grosszügigerweise könnte ich jetzt mit Kreditkarte zahlen, aber die Spesen müsste natürlich ich tragen. Also die Kreditkarte belasten lassen.

- Ende September, Nachfrage meinerseits, wo die Ware bleibt und jetzt kommt der Oberhammer

Leider konnte die Ware nicht verschickt werden, da diese doch unter ITAR fällt. Hat natürlich keiner vorher gemerkt auch nicht die Jungs vom U. S. Department of Commerce, welche ursprünglich für die Ausfuhrbewilligung zuständig sein sollten…

Seitdem ist mehr oder weniger Funkstille, angeblich sind die dran eine Exportbewilligung zu beantragen…

Warenwert liegt bei ca. 1900 $

Wenigsten noch was positives:

Die gleiche Ware habe ich dann auch noch bei einem Händler in Südkorea bestellt, die Bestellung wurde innerhalb von zwei Wochen ausgeliefert.

Edited by Marcher
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Das betrifft dann aber direkt deinen Händler in den USA.

Und da der ja deutlich dran beteiligt ist nenn doch auch gleich Ross und Reiter, dass niemand anderes zufällig dort bestellt!

Gruß Jochen

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Sowas habe ich auch mal erlebt. Immer wieder habe ich kleine Summen überwiesen, Bankgebühren, Anwaltsgebühren, Bestechungsgelder und am Ende hat mir der kenianische Bankangestellte noch nichtmal den mir versprochenen Anteil an den $12M überwiesen, die er auf einem verschollenen Konto gefunden hatte...

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Mein Thementitel?

Sorry, falsch zitiert.

Aber ich denke, man versteht, was gemeint ist : DU hast völlig Recht, das ist kein typisches Export Problem aus den USA, sondern das Problem auf einen unseriösen Geschäftspartner gestoßen zu sein und deshalb hat der Themenstarter den Titel wohl etwas "verfehlt".

Alle Unklarheiten beseitigt wie ich hoffe :friends:

G.T.

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was ist jetzt mit dem Namen, das wär sinnvoll wenn Du bekannt gibt's wer das war, wir profitieren alle davon! ich habe sei Jahre immer wieder bei Bownells gekauft, noch nie Probleme gehabt, die Abwicklung war immer vorbildlich

LG

V

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Sorry, falsch zitiert.

Aber ich denke, man versteht, was gemeint ist : DU hast völlig Recht, das ist kein typisches Export Problem aus den USA, sondern das Problem auf einen unseriösen Geschäftspartner gestoßen zu sein und deshalb hat der Themenstarter den Titel wohl etwas "verfehlt".

Alle Unklarheiten beseitigt wie ich hoffe :friends:

G.T.

Genau so sehe ich es eben auch :friends:

Aber auch daybreak619 denkt jetzt irgendwie, das ganze wäre mein Topic ... was solls.

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Sowas habe ich auch mal erlebt. Immer wieder habe ich kleine Summen überwiesen, Bankgebühren, Anwaltsgebühren, Bestechungsgelder und am Ende hat mir der kenianische Bankangestellte noch nichtmal den mir versprochenen Anteil an den $12M überwiesen, die er auf einem verschollenen Konto gefunden hatte...

Echte Männer fahren zu solchen Geschäften auch mit genügend Bargeld hin. Mädchen!

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Bitte schließen, da extrem unergiebig.

Eigentlich schade, da ich nach guten Erfahrungen mit OpticsPlanet öfter mal in USA bestellen wollte.

Da kann ein Hinweis auf einen unseriösen Händler schon helfen.

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Guest
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