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Sauer und Sohn Drilling


Koarl3:16
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Hallo zusammen!

Hab gestern den Sauer und Sohn Drilling meines Großvaters geschenkt bekommen und hab ihn

nun mal genauer untersucht. Jetzt war ich natürlich neugierig in welchem Jahr diese

Waffe gefertigt wurde.

2X Schrott 12/65

1X Kugel 9.3x74R

Serien Nr: 3383`19

Es sind auch die Beschussstempelungen vorhanden die damals in D

von 1938 (glaub ich) bis 1945 verwendet wurden.

Jetzt hat mir jedoch ein Bekannter gesagt die Jahrzahl wäre die 19 als letzte Zahl

der Seriennummer was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann da zu dieser Zeit

nicht solche Beschusszeichen verwendet wurden.

Kann mir jemand helfen und sagen wie alt mein Gewehr nun wirklich ist?

Gruss Koarl

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Bei Sauer in Eckernförde anfragen. Die haben mir auch geholfen.

SIG-Sauer

Sauerstraße 2-6

24340 Eckernförde

Tel.: 04351/471-0

Fax 04351/471-160

Email: martinen ( AT ) sig-sauer.de

Fr. Martinen

Da dies eine öffentliche Firmenadresse ist, veröffentliche ich sie hier.

Leider gabs keine Bedienungsanleitungen mehr.

Stell mal ein Foto von deinem Drilling, die sind einfach nur schön.

Hier meiner. Titel: "Es gibt noch Jagdwaffen, die sich harmonisch in ihre Umgebung einfügen"

http://www.flickr.com/photos/48166835@N07/8533107494/in/photostream

Edited by Hinnerk
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Ich habe damals auch wegen meiner Hahnflinte dort angefragt. Viele Unterlagen sind zwar verloren, jedoch hat Sauer auch Kontakte zu Sammlern. Auf diesem Wege habe ich erfahren, daß die Läufe meiner Flinte 1914 gebohrt und garniert wurden, die Flinte aber erst 1918 fertig gebaut wurde.

[posted on the run]

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Vielen Dank erstmal für die hilfreichen Postings. Werd mich dann mal an Sig Sauer wenden und hoffen

das es noch Aufzeichnungen darüber gibt.

Als ich muss schon sagen, diese Waffe liegt mir wirklich ziemlich gut in der Hand. Mal schaun

ob diese nun meine bevorzugte wird. :ok:

Hier mal ein Foto von der Waffe. Die Montage kommt in den nächsten Wochen drauf :good:

56e412-1362667875.jpg

dd5a3b-1362668122.jpg

Gruss Koarl

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Danke für die Bilder dieser schönen Waffe!

Sieht auf den ersten Blick genauso aus, wie mein Drilling aus 1964. Das kann aber natürlich täuschen, bin da kein Experte. Mir liegt die Waffe auch sehr gut im Anschlag, obwohl ich über einsneunzig bin und der Hinterschaft eher kurz ist.

Habe gestern noch damit auf dem Stand geschossen.

Melde dich mal bitte hier, wenn du das Baujahr weißt. Interessiert mich.

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...

2X Schrott 12/65

1X Kugel 9.3x74R

Serien Nr: 3383`19

Es sind auch die Beschussstempelungen vorhanden die damals in D

von 1938 (glaub ich) bis 1945 verwendet wurden.

Schrotkaliber 12 war doch damals privat eher verpönt, 16 war angesagt. Ob das in Kombination mit der 9,3x74 am Ende ein Luftwaffendrilling ist? Dann wäre es eventuell ausgesprochen unklug, ihn mit einer ZF-Montage zu verschandeln.

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Es gab Luftwaffendrillinge aus den Nummernkreisen

336 xxx

337 xxx

338 xxx

Danach könnte es sich um einen der etwa 1.200 Luftwaffendrillinge handeln da auch die Kaliberkombination stimmt.

Ist unterhalb des Umschalters ein "W.St. eingraviert?

Die Sammler streiten, ob das für Waffenstelle oder Wechselseitige Stangensicherung steht. Ist in diesem Fall aber auch egal.

Luftwaffenadler mit Hakenkreuz auf dem hinterenTeil des rechten Schrotlaufs und des Schaftes wären weitere Merkmale.

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Also um nen M30 handelt es sich definitiv nicht.

Zwar ist das ''W.St.'' eingraviert jedoch kein RA auf der rechten Schaftseite und Schrotlauf.

Des weiteren ist am Laufhaken kein Adler mit einer ''2'' sonder bloß nen einfache ''0'' gestempelt.

Kaliber 12 ist in der Tat nicht gerade das optimale, aber ich glaube es wird seinen Zweck trotzdem erfüllen. :)

Hab bei Sauer und Sohn angefragt und dort konnte man mir nur sagen das es bei SuS keine Aufzeichnung mehr gibt.

Jetzt hab ich mich an Sig Sauer gewandt und warte noch auf ne Antwort.

Gruss Koarl

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Hallo,

Ich habe auch einen M30 in 9,3x74 und 12/65 SN 3362xx. W.St ist ebenfalls eingraviert. Aber keine Kennzeichnung auf Schaft und System.

Diese Waffe wurde vom Vater des Vorbesitzers incl Koffer aus dem Krieg mitgebracht. Leider dann Jahrzehntelang jagdlich genutzt, incl nachträglich angebrachter Zf Montage.

Ich denke nicht, dass hier jemand "getürkt" hat.

Colt277

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Also am Schaft ist mal nichts erkennbar was darauf hindeuten würde, dass geschliffen

oder dergleichen wurde. Ist ganz normal glatt und ,,sauber,, wie auf nem jagdlich geführten

eben.

Aber auch wenn es rausgeschliffen worden wäre, warum ist dann am Laufhaken nur ne ,,0,, gestempelt?

Es müsste ja ein Adler mit ner 2 gestempelt sein. oder hat es da auch verschiedene gegeben?

Das da was getrickst wurde, kann ich mir nicht vorstellen, da diese Waffe seit Mitte der 50er Jahr im Besitz

meines Großvaters war. Er war kein Sammler oder dergleichen sonder nütze es rein zur Niederwildjagd.

Gruss Koarl

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warum ist dann am Laufhaken nur ne ,,0,, gestempelt?

Es müsste ja ein Adler mit ner 2 gestempelt sein. oder hat es da auch verschiedene gegeben?

Wie kommst Du darauf, dass bei einem Luftwaffendrilling ein Adler mit 2 am Laufhaken gestempelt sein muss? Wäre mir ganz neu.

Ein echter Luftwaffendrilling ist nur von Sauer & Sohn, nur Modell 30, gebläut, und nur in 12/65 und 9,3x74R.

Dazu W.-St. und zweimal der Luftwaffenadler mit HK rechts am Schrotlauf und rechts hinten am Kolben.

Nur so. Alles andere riecht schwer nach Verfälschung oder Bastelei

Nebenbei: Die von Sammlern gezahlten stolzen Preise, besonders in den USA, werden nur für erstklassige Erhaltungszustände mit Original Koffer bezahlt. Nicht das da falsche Hoffnungen aufkommen.

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Wechselseitige Stangensicherung oder auch Stangenwechselsicherung genannt, wurde von Sauer & Sohn in deren Dreischloß-Selbstspannerdrillingen zusätzlich zu der seitlichen Greener Sicherung eingebaut.

Bei Umschaltung von Schrot auf Kugel wird die Abzugsstange des rechten Schrotlaufes selbsttätig festgelegt, bei Schaltung auf Schrot die des Kugellaufes.

Siehe auch Lampel/Mahrholdt.

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