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IGNORED

"Wenn ein Gewehr für Freiheit steht"


Camouflage

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Ein, wie ich meine, hochinteressanter Artikel heute in der FTD. I

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:waf...t/70073852.html

Wo kommt den auf einmal die neue Sachlichkeit im deutschen Blätterwald her?

Mich hat der Hintergrund der verfassungsrechtlichen Verankerung des US-Waffenrechtes echt nachdenklich gemacht .....

Konservative Politiker und die mächtige Lobby der Waffenindustrie verteidigen dieses Grundrecht seit Jahrzehnten mit all ihrer Macht. Und womit? Mit Recht.

Genauer gesagt: mit dem Zweiten Verfassungszusatz, der bis ins Jahr 1791 zurückgeht. Damals wollte man damit vor allem sicherstellen, dass sich die Bürger auch gewaltsam gegen ihre Regierung zur Wehr setzen können, falls sich diese nicht mehr an die Verfassung gebunden fühlt.

VG

Camouflage

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Bitte schreibt dem Autor und der Zeitung. Lobt diesen lesens- und beachtenswerten Kommentar!

Das was dort geschrieben wurde, ist das beste Argument für den legalen Waffenbesitz!

Denkt dran: Sportschiessen usw kann man jederzeit verbieten aber ein fundametales Grundrecht nicht!

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Ein, wie ich meine, hochinteressanter Artikel heute in der FTD. I

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:waf...t/70073852.html

Wo kommt den auf einmal die neue Sachlichkeit im deutschen Blätterwald her?

...

VG

Michael

In vorliegenden Fall vermutlich aus einem (schlechten) Übersetzungsprogram und aus einer von einer US-Nachrichtenargentur vorgefertigten Meldung. Man beachte folgenden Textteil und überlege, welche Auslegung von "liberal" (deutsch vs us-english) da wohl besser passt und wie es wohl zu diesem Textteil kam:

... Kritiker und Opfer empfinden dagegen Ohnmacht und Angst, vor allem in Städten wie Washington oder Chicago, wo nach wie vor sehr liberale Vorschriften gelten. ...

Dein

Mausebaer

ps: Lobt trotzdem! Auch "erschwindeltes" Lob kann zu Lernen führen. Aber macht bitte auch ganz klar deutlich, was inhaltlich lobenswert ist. :hi:

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Washington DC (Regierungshauptstadt) wird oft mit dem gleichnamigen Bundesstaat im Nordwesten verwechselt. Waffenrecht in Chicago. Wahrscheinlich ist auch hier wieder der Bundesstaat Illinois gemeint in dem Chicago liegt.

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Warum sollte überhaupt jemand den Herrn Ruch auf den Flüchtigsfehler hinweisen? :huh:Es reicht doch, ihn für die positive Darstellung des legalen Waffenbesitzes zu loben. :eclipsee_gold_cup:

Für den folgenden Teil des Artikels wird hier wohl auch eher mit Lob gespart werden:

... Dass in den USA Jahr für Jahr viele Tausend Morde mit Schusswaffen verübt werden, gilt als zentrales Argument für schärfere Waffengesetze. Um einen solchen Eingriff in die Verfassung zu rechtfertigen, reicht diese Statistik allerdings nicht aus. Auch im Straßenverkehr kommen jährlich Tausende Amerikaner ums Leben, und der Konsum von Alkohol und Tabak fordert noch deutlich mehr Opfer.

Aus der Sicht eines europäischen Pazifisten, der seit Jahren in New York lebt und noch nie eine Schusswaffe abgefeuert hat, erscheint ein generelles Waffenverbot - oder zumindest eine landesweite Übernahme der restriktiven New Yorker Gesetze - durchaus wünschenswert. Außerhalb von Manhattan und San Francisco, im "richtigen" Amerika, sieht das allerdings etwas anders aus. ...

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... Ansonsten scheint der Kommentar ja seine Meinung wiederzugeben.

Du meinst die da: "Aus der Sicht eines europäischen Pazifisten, der seit Jahren in New York lebt und noch nie eine Schusswaffe abgefeuert hat, erscheint ein generelles Waffenverbot - oder zumindest eine landesweite Übernahme der restriktiven New Yorker Gesetze - durchaus wünschenswert. "

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Ist mir egal, ich hab ihm mal das hier geschickt.:-)

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Sehr geehrter Herr Ruch, vielen Dank für ihren Kommentar vom 08.08.2012 (Wenn ein Gewehr für Freiheit steht). Sie haben damit auf den Punkt gebracht, für was ein freiheitliches Waffenrecht steht. Gerade die Deutschen sollten sich mit ihrer Vergangenheit mal ein Stück von dieser Mentalität abschneiden. In Europa hatte der staatliche Waffenmissbrauch schliesslich Millionen Menschen das Leben gekostet. Wir haben den wehrhaften Amerikanern bis heute unsere Freiheit zu verdanken. Daran sollte jeder bei uns denken, wenn er wieder die "bösen amerikanischen Verhältnisse" kritisiert.

Kleine Anmerkung von mir: Die US Städte Washington DC und Chicago haben ein vergleichsweise strenges Waffenrecht - wahrscheinlich haben sie die Bundesstaaten Washington und Illinois gemeint?

Vielen Dank und Gruß aus Deutschland!

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Habe soeben eine nette persönliche Antwort von dem Autor erhalten:-) Er räumt darin ein, dass es weitaus liberalere Regeln in den Staaten gibt, in DC und Chicago werden aber derzeit weitere Verschärfungen wegen angeblich drastisch gestiegener Gewaltverbrechen diskutiert. Den Kritikern gelten sogar die dortigen Regeln als noch zu liberal. Auf die anderen Sachen ist er leider nicht weiter eingegangen.

Naja, lassen wir es mal so stehen.

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Alle Achtung ein sehr guter Artikel :appl:

Was? :confused:

JDs e-mail :rolleyes: oder dieser FTD-Artikel :bad: , der dann kurz vorm Schluß doch noch ein generelles Waffenbesitzverbot in den USA fordert?

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Das Mutterhaus der FTD sitzt noch gleich wo ? Edit: Man sollte keine Vermutungen anstellen, sondern sich ab und an mal vergewissern. :rolleyes: Und daher ist die FTD generell nicht so eine Schreihals-Postille wie TAZ, Welt oder Spiegel. Insofern gut, dass es so was hierzulande noch gibt. Kleine Fehler sind da eher unwichtig, solange der Grundtenor stimmt. ;)

Was die Chicago usw Gesetze abgeht, man kann den Autor freundlich auf folgendes hinweisen: http://en.wikipedia.org/wiki/District_of_Columbia_v._Heller und http://en.wikipedia.org/wiki/McDonald_v._Chicago Was immer die für noch strengere Regeln diskutieren wollen, das werden dann wohl Selbstgespräche. ;)

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Tut mir bitte einen Gefallen, wenn ihr dem Autor eine Mail schreibt.

Verwickelt ihn NICHT in eine Diskussion, sondern belasst es bei eurem Wohlbekunden. Wir wollen den Mann nicht mit einer Lawine von Anfragen nerven. Wenn wir den Eindruck erwecken, dass wir ihn mit aller Gewalt von unseren Ansichten überzeugen wollen, dann kann sich eine Grundsympathie schnell ins Gegenteil verkehren und der Mann schreibt das nächste mal einen Artikel, wie fanatisch wir alle sind.

Danke Jungs!

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Das Mutterhaus der FTD sitzt noch gleich wo ? ...

Du meinst die Bertelsmann Stiftung (77,6 %) und die Familie Mohn? Die Bertelsmänner haben Pearson [den Schul- und Lehrbuchkonzern, dem die Financel Times (FT) gehört] vor Jahren aus der FTD herausgekauft. Außer Namen und Erscheinungsbild haben FT und FTD nichts mehr miteinander zu tun. Die FTD ist zu 100% bertelsmanndeutsch. :closedeyes:

Dein

Mausebaer

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Tut mir bitte einen Gefallen, wenn ihr dem Autor eine Mail schreibt.

Verwickelt ihn NICHT in eine Diskussion, sondern belasst es bei eurem Wohlbekunden. ...

Danke Jungs!

Oops!

Ich habe dem Ruch nach "Eingangslob" schon meine Mao-Bibel und Art. 20 Abs. 4 GG nähergebracht. :blush:

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Denkt dran: Sportschiessen usw kann man jederzeit verbieten aber ein fundametales Grundrecht nicht!

sieht das anders,

Grundrechte sind demnach weder heilig noch zeitgemäß.

vor allem in Städten wie Washington oder Chicago, wo nach wie vor sehr liberale Vorschriften gelten.

Das ist doch Quark, die haben es sich doch gerade erst höchstrichterlich erstritten und in Washington DC hat es afaik zu einer eindeutigen Abnahme der Kriminalität geführt.

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Was? :confused:

JDs e-mail :rolleyes: oder dieser FTD-Artikel :bad: , der dann kurz vorm Schluß doch noch ein generelles Waffenbesitzverbot in den USA fordert?

Den FTD-Artikel.das einzige Manko ist natürlich der von Dir besagte Abschnitt, aber dies ist ihre ganz persönliche Meinung und außerdem fordert sie kein generelles Waffenverbot, sie sagt es wäre Wünschenswert.

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Dann ist das noch umso OHA-mässiger. ;)

Nö,

da wurde ein US-Artikel geguttenbergt. :beach:

  1. Den originalen Artikel babelfischen,
  2. ggf. partiell modifizieren,
  3. eine eigene Verbotstreibermeinung eingefügt ...

... und schon war die Aufgabe, einen Kommentar zu schreiben, erledigt und der Rest des Tages frei für andere Sachen. :heuldoch:

Dumm nur, dass das Übersetzungprogramm in die Falle mit der US-Bedeutung von "liberal" beim Waffenrecht der Städte Washington und Chicago getappt ist :teu38: . Sonst wäre das wirklich als ein inhaltlich auf weiten Strecken erstaunlicher Artikel für den deutschen Medien-Main-Stream durchgegangen. :AZZANGEL:

Dein

Mausebaer

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Nö,

da wurde ein US-Artikel geguttenbergt. :beach:

Ist doch egal oder? Dann danken wir ihm halt für die freundliche Übersetzung, und das er das in einer der wichtigsten Wirtschafts-Nachrichtenblätter eingestellt hat:-)

Wie gesagt: Steigert euch da nicht zu sehr rein, sondern freut euch über ein paar gute Zeilen.

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Yup,

für den "richtigen" Teil loben. :dirol:

Genau wie ich schon oben schrieb. :beach:

Der Post war eine Antwort auf die Begeisterung von COB. Da hat es sich nur einer leicht gemacht - zu unserem Vorteil. B)

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Nö,

da wurde ein US-Artikel geguttenbergt

  1. Den originalen Artikel babelfischen
  2. eine eigene Verbotstreibermeinung eingefügt

... und schon war die Aufgabe, einen Kommentar zu schreiben, erledigt und der Rest des Tages frei für andere Sachen.

Du siehst auch überall Verschwörungen und böse Menschen. :ridiculous: Und das ein US-Korrespondent einer deutschen Zeitung Babelfish braucht, nunja, das wäre schon peinlich. ;) Und eine Verbotstreibermeinung finde ich da drin auch nicht., aber vlt. ist bei manchen der Blick schon dermaßen verstellt, weil sie zu allem Verschwörungstheorien auf der Pfanne haben...

PS: Und stell mal dein Radar nach, Begeisterung zu sehen, wo keine ist, da haut was nicht hin. ;)

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