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IGNORED

Der Riese DSB regt sich noch


Tyr13
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Bisher hat ja niemand Anderes die (Re-)Aktion des DSB auf die wieder mal aktuelle Hetze der Medien gegen Schützen kommentiert, mach ich halt mal einen neuen Thread auf.

Es geht um DSB-Vize Jürgen Kohlheims Statement zur Vergangenheit und Zukunft des Schießsports. Ganz anders als Ralf Schumann verteidigt er den sportlichen Wettkampf, eben auch mit "scharfen" sprich Echten Waffen. Er verzichtet dankenswerter Weise auch auf jegliche St. Florian-Parole, daß es eben eine "gute" und eine "böse" Seite des Schießsports gäbe.

Herr Kohleheim:

Dafür herzlichen Dank für Ihre wohlgesetzten und leidenschaftlichen Worte zur Bedeutung des Schießens als Sport. Großen Respekt für Ihre feinfühlige Art, nicht nur die Interessen Ihres eigenen Verbandes zu unterstützen, sondern das Schießen insgesamt zu fördern.

Falls Sie es lesen:

Liebe Grüße von einem BDS'ler

Hier der Link zur Web-Seite:Weil wir verantwortungsvoll Sport treiben

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Schön, wenigstens der "greise Riese" bewegt sich. Trotzdem fehlt irgendwo die interne Koordination. Da der Hinweis auf den sportlichen Wettkampf und der Verzicht auf das angeführte "St. Florians Prinzip", im krassen Gegensatz dazu die Zukunfstausrichtung des größten deutschen Schützenverbandes. In der löblichen Aktion "Ziel im Visier" zur Gewinnung neuer Mitglieder für die Schützenvereine wird Bogensport und Laserleuchten als neue Ausrichtung für die Zukunft hervorgehoben. Siehe verlinktes PDF auf der 2. Seite. Kein Wort von der Vielfalt des Schießsportes, der ähnlich umfangreich ist wie beispielsweise der Motorsport. Die Bestrebungen des DSB den Schießsport FREIWILLIG auf Lichtblinken und Bogen zu reduzieren wäre in etwa so wenn die FIA beschließen würde die Formel 1 nur noch mit Kart oder Bobbycar auszutragen.

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Die Bestrebungen des DSB den Schießsport FREIWILLIG auf Lichtblinken und Bogen zu reduzieren...

Der DSB hat aber - nach meinem Verständnis - kein Bestreben gezeigt oder geäußert, den Schießsport generell auf diese "peripheren" Tätigkeiten zu reduzieren.

Vielmehr wird doch stets betont, dass es hierbei um Ergänzungen des Ganzen geht (Bogen ist ohnehin eine Sparte für sich, die nichts anderes "ersetzen" kann; beim Lichtblinken soll es lt. Verlautbarung des Verbandes um Gewinnung und Heranführung von Kindern an den Schießsport - angesichts der hiesigen rechtlichen Beschränkungen - gehen.

Ich beobachte diese Entwicklungen auch äußerst kritisch. Wir müssen in der Tat aufpassen, dass diese Dinge der Politik nicht als "akzeptables Substitut" des Schützenwesens präsentiert werden.

Aber, nochmal: eine grundsätzliche "Reduktion" auf Licht und Bogen habe ich so als Politik/Strategie des DSB nicht gehört oder gelesen.

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Schön, wenigstens der "greise Riese" bewegt sich. Trotzdem fehlt irgendwo die interne Koordination. Da der Hinweis auf den sportlichen Wettkampf und der Verzicht auf das angeführte "St. Florians Prinzip", im krassen Gegensatz dazu die Zukunfstausrichtung des größten deutschen Schützenverbandes. In der löblichen Aktion "Ziel im Visier" zur Gewinnung neuer Mitglieder für die Schützenvereine wird Bogensport und Laserleuchten als neue Ausrichtung für die Zukunft hervorgehoben. Siehe verlinktes PDF auf der 2. Seite. Kein Wort von der Vielfalt des Schießsportes, der ähnlich umfangreich ist wie beispielsweise der Motorsport. Die Bestrebungen des DSB den Schießsport FREIWILLIG auf Lichtblinken und Bogen zu reduzieren wäre in etwa so wenn die FIA beschließen würde die Formel 1 nur noch mit Kart oder Bobbycar auszutragen.

Keine Ahnung wo Du aus dem Flyer die generelle Ausrichtung des DSB für die Zukunft herauslesen willst!

Ich lese da eigentlich nur, daß das Lichtschießen eine Hilfe bei der Jugendwerbung ist, und daß man mit Bogenschießen neue Zielgruppen ansprechen kann. Beides ist zutreffend.

Was das mit einer Abkehr von den Druckluft- und Feuerwaffendisziplinen zu tun haben soll erschließt sich mir nun überhaupt nicht.

Zumindest für die Aktion des "Wochendes der Schützenvereine" stellt der DSB auch Material für Bogen- und LG/LP-Präsentationen zur Verfügung.

Daß keine scharfe Munition zur Verfügung gestellt wird dürfte auch waffenrechtlichen und Kostengründen geschuldet sein.

Also bitte hier keine Latrinenparolen verbreiten .... <_<

Gruß

Sigges

Edit: Mal wieder zu langsam getippt, karlyman war schneller ...

Edited by Sigges
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Da der Hinweis auf den sportlichen Wettkampf und der Verzicht auf das angeführte "St. Florians Prinzip", im krassen Gegensatz dazu die Zukunfstausrichtung des größten deutschen Schützenverbandes. In der löblichen Aktion "Ziel im Visier" zur Gewinnung neuer Mitglieder für die Schützenvereine wird Bogensport und Laserleuchten als neue Ausrichtung für die Zukunft hervorgehoben. Siehe verlinktes PDF auf der 2. Seite.

Ich sehe hier eher eine zweistufige Strategie des DSB, die clever ist und hoffentlich auch aufgehen wird.

Denn was ist unser Problem? Die Leute haben keine Angst vor dem SPORT, aber vor den Waffen.

Weil sie aber WAFFEN nicht mögen, kommen sie auch nicht zu SPORT.

Wenn man das nun entkoppelt und den Leuten die Faszination des Schiessen nahebringt ist das erste Eis gebrochen. Die "Soft-Einsteiger" werden unweigerlich auch mit anderen als den "Weichspüler-Disziplinen" und deren Aktiven in Kontakt kommen. Dabei wird sich sicher so mancher Schußwaffen-Paniker von Saulus zu Paulus wandeln. Und dann haben wir alle wieder einen "Neuen" gewonnen.

Als bescheidenes Beispiel mag meine unwürdige Wenigkeit dienen:

Als Jugendlicher in einen linksradikalen Gymnasium auf Waffengegner (Stichworte Macho, Kompensation, Bonzen...) getrimmt bin ich über den Bogensport zum "echten" Schiessen gekommen...und mittlerweile vehementer Verfechter der freien Kaliberwahl un der SV für unbescholtene Bürger. Was wäre an mir so besonders, dass es nicht auch bei anderen Leuten klappen könnte?

(Dass wir insgesamt mit NUR der sportlichen Schiene aber dennoch nicht viel weiterkommen werden, selbst wenn aus der DSB Aktion 100.00 neue GK-Schützen generiert werden ist klar. Aber das Argument SV, das viel größere Teile der Bevölkerung erreichen würde, wird ja von KEINEM Verband und KEINER Interessenvertretung in die Öffentlichkeit getragen. Von SPORT-Verbänden kann man das übrigens auch kaum erwarten....überspitzt könnte man also sagen: Der DSB macht seinen Job, die Interessenvertretungen (noch?) nicht.)

Carsten

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@Sigges: Wo ich das herauslesen will? Aus einer Antwortmail des Leiters für Öffentlichkeitsarbeit des DSB als ich bereits im November letzten Jahres die mMn einseitige Ausrichtung auf Bogen und Lichtblinken kritisierte und vorschlug die Ausrichtung der Jugendarbeit breiter aufzustellen und als Beispiel zusätzliche dynamische Komponenten mittels Airsoft einzuführen.

Ich möchte noch anfügen, dass das oben geschriebene meine Auffassung - eben die einseitige Fokussierung und Abkehr vom Schießsport mit "richtigen" Waffen wegen politischer / gesellschaftlicher Zwänge - des Aktion "Ziel im Visier" wiedergibt. Führt diese Aktion des DSB zu mehr Mitgliedern in den Vereinen ist das ein Beispiel dem die anderern Verbände folgen sollten.

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Nachwuchs zu gewinnen, begeistern und zu fördern ist definitiv notwendig, nur LichtLEUCHTEn (für mich ist das KEIN Schießen), ist eher ein Krüppel, als ein Anreiz oder eine Hilfe! Jüngst wurde im sonst so restriktiven GB, eine Stellungnahme veröffentlich, wonach mit (legalen) Flinten so gut wie nichts kriminelles geschieht und man daher das Eintrittsalter für diesen Sport so gering wie nur möglich halten muß. Angesichts dessen Frage ich mich ernsthaft, wieso der DSB nicht auch hier in Dt. mit all den wahren und guten Argumenten dies forciert, anstatt diesen Quatsch mit dem Licht zu propagieren und von gelungenen Einstiegen zu reden. Aus meiner Sicht die falsche Strategie. Ich habe es einmal in der fernen Vergangenheit aus reinem Interesse versucht - es gibt nichts langweiligeres als mit diesem überdimensionalen Laserpointer bzw. Lampe rumzuleuchten. Schießen lernen wollte damals nur aus dem Grund niemand, erst der Hinweis auf KK und einem Standbesuch lockte dann einige Jugendliche an. Das ist zwar nur eine winzige eigene Erfahrung und mir ist klar das wir diese kontraproduktiven Restriktionen haben, nur anstatt immer nur nach Kompromissen und Auswegen zu suchen, wäre mal ein klares Pro-Statement, verbunden mit echter Profiöffentlichkeitsarbeit erforderlich um diese Restriktion wieder abzuschaffen - auch und vorallem gegen die Linksmedien.

Edited by SAR-M1
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Ich will erkläre, warum ich es ein *bißchen* anders sehe und bewerte als Ralf. Nämlich weil ich die einzelnen Protagonisten innerhalb des DSB und ihre Rollen etwas kenne.

Erstens: Präsident Ambacher und Vizepräsident Kohlheim stehen im Waffenrecht durchweg eng zusammen, zwischen die beiden passt kein Blatt. Nicht jedes einzelne Präsidiumsmitglied hat die gleiche waffenpositive und waffenrechtsliberale Einstellung wie Kohlheim, aber alle respektieren seine Fachkenntnis. Das heißt, in jedem Einzelfall, in dem darauf ankommt, kann er sich durchsetzen.

Zweitens: das verantwortliche Präsidiumsmitglieder für die Kampagne "Ziel im Visier", woraus die von Ralf zitierten Inhalte entstammen, ist Jonny Otten. Der repräsentiert eine der zwei waffenfeindlichsten DSB-Landesverbände (von insgesamt 20: nämlich NWDSB und NSSB). Er ist intern zuständig für Senioren, Tradition, und Zukunftsausbau (nein, kein Scherz).

Drittens: die Akzentuierung von Lichtgewehr und Bogen im Rahmen der o.g. speziellen Kampagne hat eine doppelte Stoßrichtung. Wie sinnvoll und erfolgversprechend diese ist, kann man ja diskutieren (und sollte es auch). Eine Selbst-Beschränkung ist es aber wohl nicht, siehe Karlyman und Sigges.

Zum einen geht es um die Gewinnung neuer Mitglieder gerade im Kinder- und Jugendbereich. Nicht bei den Altersschützen und Senioren. Ich finde das Lichtgewehr auch in diesem Rahmen nicht gut, ich verstehe aber die Motivation seiner Verfechter (hier im Forum z.B. Wilhelm). Zum anderen geht es um positive Werbung gegenüber Nichtschützen und allgemeinen Massenmedien, also um akzentuierte Imagepflege anhand von herausgestellten Beispielen. Dafür sind Revolver im Kaliber .500 S&W, soviel Spaß die auch machen mögen, vielleicht geringfügig weniger geeignet. ;-)

Carcano

Edited by carcano
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falsch!

Ganz ausdrücklich begrüße ich auch die Stellungnahme meines Zweitverbands. Allerdings ist diese Meldung beschränkt auf den montäglichen Fernsehbeitrag. Weiter dient sie nur der Abwehr und Kritik dieser einen Sendung. Zur Zeit läuft aber in mehreren Medien, von denen der TV-Repräsentant WDR nur ein Mosaiksteinchen, wenn auch ein typisches ist, eine konzertierte Aktion, die Schützen in Deutschland mit Schlamm (und anderem) zu bewerfen. Die Zeit

hXXp://www.zeit.de/2012/18/Waffenlobby

stellt die Schützen in die Nazi-Ecke, von den Redaktion Spiegel, Stern und Bild beim Anlass von Erfurt mal ganz zu schweigen. Mit gewandten Worten wird das düstere Bild des unheiligen Waffenlobbyisten beschworen, der als graue Eminenz die Fäden seiner Politik-Marionetten zieht...Albern, aber für den unbedarften Leser kaum zu durchschauen.

Es gilt für uns als LWB gleich welcher Couleur einen Gegenentwurf zur medialen Hetze zu entwerfen. Das hat J. Kohlheim mit Bravour geschafft. Ich erhoffe mir natürlich auch von weiteren Stellen eine Reaktion, daher ist es gut zu hören, daß der BDMP nachzieht.

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Ich will erkläre, warum ich es ein *bißchen* anders sehe und bewerte als Ralf. Nämlich weil ich die einzelnen Protagonisten innerhalb des DSB und ihre Rollen etwas kenne. ...

Drittens: die Akzentuierung von Lichtgewehr und Bogen im Rahmen der o.g. speziellen Kampagne hat eine doppelte Stoßrichtung. Wie sinnvoll und erfolgversprechend diese ist, kann man ja diskutieren (und sollte es auch). Eine Selbst-Beschränkung ist es aber wohl nicht, siehe Karlyman und Sigges.

Zum einen geht es um die Gewinnung neuer Mitglieder gerade im Kinder- und Jugendbereich. Nicht bei den Altersschützen und Senioren. Ich finde das Lichtgewehr auch in diesem Rahmen nicht gut, ich verstehe aber die Motivation seiner Verfechter (hier im Forum z.B. Wilhelm). Zum anderen geht es um positive Werbung gegenüber Nichtschützen und allgemeinen Massenmedien, also um akzentuierte Imagepflege anhand von herausgestellten Beispielen. Dafür sind Revolver im Kaliber .500 S&W, soviel Spaß die auch machen mögen, vielleicht geringfügig weniger geeignet. ;-)

hi carcano,

bin nicht immer deiner meinung, aber hier volle zustimmung :appl:

Als bescheidenes Beispiel mag meine unwürdige Wenigkeit dienen:

Als Jugendlicher in einen linksradikalen Gymnasium auf Waffengegner (Stichworte Macho, Kompensation, Bonzen...)...und mittlerweile vehementer Verfechter der freien Kaliberwahl un der SV für unbescholtene Bürger. Was wäre an mir so besonders, dass es nicht auch bei anderen Leuten klappen könnte?

hi carsten,

lustig zu sehen, dass es bei anderen (dir) auch so lief !

gruß an euch beide, walli

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@Sigges: Wo ich das herauslesen will? Aus einer Antwortmail des Leiters für Öffentlichkeitsarbeit des DSB als ich bereits im November letzten Jahres die mMn einseitige Ausrichtung auf Bogen und Lichtblinken kritisierte und vorschlug die Ausrichtung der Jugendarbeit breiter aufzustellen und als Beispiel zusätzliche dynamische Komponenten mittels Airsoft einzuführen.

...

Ok, das ist aber was anderes als Dein vorheriger Post, wo Du Dich ausschließlich auf den von Dir verlinkten Flyer bezogen hast. Aus dem kann ich nunmal nichts derartiges ableiten. Die Dir zugegangene Mail kenne ich ja nun nicht.

Falls der von Dir genannte "Leiter für Öffentlichkeitsarbeit" tatsächlich der von Carcano vermutete Kollege Otten war, nunja, dessen Einstellung hat ja Carcano erläutert ... <_<

Der ist aber keinesfalls "der DSB" sondern repräsentiert eine Strömung innerhalb des DSB. Ungeschickterweise sitzt er dabei leider an einer für uns unvorteilhaften Stelle (Stichwort "Zukunftsausbau" von Carcano).

Wohin aber die Reise im DSB geht ist nicht ausschließlich von Otten abhängig. Da haben die Landesverbände und der Rest des Präsidiums schon auch noch mitzureden.

Und zumindest hier im Süden ist die Stimmung eindeutig PRO GK, Halbautomaten, Unterhebelrepetierer etc. etc. ....

Gruß

Sigges

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Nachwuchs zu gewinnen, begeistern und zu fördern ist definitiv notwendig, nur LichtLEUCHTEn (für mich ist das KEIN Schießen), ist eher ein Krüppel, als ein Anreiz oder eine Hilfe!

Hallo,

ich habe stark das Gefühl das einige viele nicht verstehen oder verstehen wollen was Nachwuchsarbeit mit Lasergewehren zu tun hat.

Also liest euch erst einmal in ruhe durch was ich schreibe,bitte!

Es gab einmal eine Zeit da durften Jugendliche ab dem 12 Lebensjahr LG schiessen und es reichte den normalen Schießleiterschein um die Jugendlichen zu betreuen.Da währe kein Verein auf die idee gekommen Lasergewehre zu kaufen da es keinen Grund für so eine Anschaffung gab! Jugendliche die das 12 Lebensjahr noch nicht erreicht hatten schossen LG mit einer Sondergenehmigung die sehr leicht zu beantragen war.

Heute reicht der Schießleiterschein nicht mehr aus um Jugendliche ab 12 Jahren beim schiessen zu betreuen.Erst wenn sie das 14 Lebensjahr erreicht haben darf man es wieder.

Für die 12-13 Jährigen braucht man heute zusätzlich zum Schießleiter einen Jugendbetreuerschein wo man einen Kurs belegen muss der 60 Stunden dauert!!!

Da besonders die kleinen Vereine keine Schießleiter finden die lust haben ihre Wochenenden zu opfern um diesen Jugendleiterschein zu kriegen ist eine Anschaffung von Lasergewehren für die 12-13 Jährigen eine sinnvolle Maßnahme.Wer glaubt die Jugendlichen die das 14 Lebensjahr erreicht haben für den Schießsport zu begeistern wird sehr schnell feststellen das diese schon andere Hobbys haben und keinen Lust auf schiessen haben.

Wer behauptet das Laserschiessen ein Krüppel ist mache doch seinen Schießleiter und anschliessend seine 60 Stunden Jugendleiterschein stelle sich einmal pro Woche auf den Schießstand und betreue eine Horde Jugendlicher beim schiessen und wenn er es 1 Jahr gemacht hat dann kann er beurteilen was richtig und was falsch ist zur Nachwuchsförderung!

Noch etwas zum schluss.

Es gibt nichts schöneres für einen Jugendlichen wenn er 14 Jahre alt ist und endlich mit einen richtigen Gewehr schiessen darf.Er wird nie wieder die Laserwaffe anfassen.

Lasergewehre sind keine Waffen damit ihr mich nicht falsch versteht.

P.S Beim zitieren Grün nicht vergessen :bb1:

Edited by Schniedergraf
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Hallo Freunde,

bei dieser bisher durchaus angenehm sachlich geführten Diskussion fehlt mir bisher ein ganz entscheidender Aspekt.

Bei all den vermeintlichen Vorteilen und Möglichkeiten der sogenannten Lichtgewehre dürfen wir nicht vergessen, dass dass Vorantreiben und Verbreiten dieser Technologe einen erheblichen, vielleicht sogar den entscheidenden Beitrag für den weiteren Weg Richtung Totalverbot aller bisherigen Schusswaffen leisten kann.

Vergessen wir nicht, die Politik kann, entsprechende Mehrheiten vorausgesetzt, so ein Verbot durchsetzen. Wir haben da kein wirkliches Mitspracherecht und auch keine wirkliche Möglichkeit, dieses zu verhindern. Die Einführung dieser Technologie zum Bsp. beim Modernen Fünfkampf und auch die Versuche beim Biathlon geben den Gegnern ein sehr starkes Argument in die Hand, um auch bisher eher gemäßigte, aber fast immer auch ziemlich ahnungslose Politiker mit ins Boot zu ziehen. Hinzu kommt dann noch die einseitige Fokussierung auf die Olympischen Disziplinen und sollte dort irgendwie gezeigt werden, dass es ja auch ganz ohne Feuer- oder sogar Schusswaffen geht, dann werden alle bisherigen Dämme brechen. Und nein, ich unke hier nicht. Ich bin davon fest überzeugt.

Wenn jetzt selbst auch noch die Schützen anfangen, diese Technologie zu nutzen und dessen Basis zu verbreitern, dann ist das ein ganz gefährlicher Weg in Richtung weiterer Verbote. Hinweise, wonach man es ja nur wegen der jetzigen Rahmenbedingen zur Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit nutzt, werden dann irgendwann als Argumente kein Gehör mehr finden, wie ja auch jetzt viele gute und richtige Argumente von unsere Seite schon nicht mehr gelten.

Dabei sind auch unter den jetzigen Rahmenbedingen diese Lichtgewehre nicht wirklich zwingend nötig. Das Gesetz bietet immer noch (seit 2003 sogar bessere) Möglichkeiten, über den Weg der Sondergenehmigungen, Öffentlichkeitsarbeit und auch Nachwuchsgewinnung zu betreiben. Auch kann man immer noch auch einen mobilen Schießstand errichten, auch mitten in der City, zumindest für Druckluft. Auch eine SCATT-Anlage bietet deutlich bessere Möglichkeiten der Visualisierung als so ein Lichtgewehr. Vieles ist zwar nur mit teilweise auch erheblichen Mühen und Aufwand möglich, aber es geht und wir sollten diesen Weg auch konsequent weiter nutzen. Und ja, ich weiß hier durchaus, wovon ich spreche. BTDT.

Der Preis, den wir möglicherweise bei weiterer Propagierung und Zurschaustellung dieser (ach so bequemen und so völlig sicheren) Lichtgewehre zahlen müssen, erübrigt eigentlich meiner Meinung nach jede weitere Nutzung. Das ist einfach bei dem jetzigen Klima und der permanenten Stimmungsmache gegen den legalen Waffenbesitz ein viel zu großes Risiko. Der mögliche Nutzen steht dazu auch in keinem Verhältnis.

Beachtet, auch ein Roman Grafe setzt sich vehement für dessen nur noch allein zulässige Nutzung ein. Herrn Tschöpe hingegen reicht auch das nicht. Wenn es nach ihm ginge, würde er auch die Lichtgewehre verbieten, zumindest für Kinder und Jugendliche.

Ach ja, zum Schuss noch eine weitere Anmerkung: Ich weiß von Sportschützen oder sagen wir in diesem Fall eher von Funktionären, dass sie sich sehr wohl auch Schützensport nur mit diesen Lichtgewehren vorstellen können und insgeheim sogar auch wünschen. Sie sehen darin wirklich eine Lösung für diese ganzen Anfeindungen und die Waffenproblematik. Sie meinen wirklich, nur so könnten diese Probleme gelöst werden und danach können man dann wieder in aller Ruhe als angesehener Bürger und Sportler 'seinem' sauberen Sport nachgehen. Natürlich wird das bisher so nicht in der Öffentlichkeit vertreten. Hingegen wird regelmäßig massiv rumgeeiert und relativiert. Trotzdem, wir sollten uns nicht täuschen lassen.

Ach ja, in einer Welt ohne permanente Rufe nach weiteren Verboten bis hin zum Totalverbot, ohne fast täglich auf uns einprasselnde Hetzkampagnen einer scheinbar weitgehend gleich geschalteten Presse, in einer Welt ohne permanente Anlassgesetzgebung, hätte ich bestimmt keine Probleme mit diesen Lichtgewehren, auch wenn sie nach wie vor für mich persönlich völlig unrelevant sind.

Mit bestem Schützengruß

Frank - auch (manchmal sogar grünes) DSB-Männchen mit Hang zu den kleinen Murmeln aus langen Rohren

PS: Der Ralf Schumann ist wohl kein wirklicher Vertreter dieser leuchtenden 'Zukunft'. Der Buschfunk meldet jedenfalls, es war wohl wieder mal eine linke Pressenummer.

Denkt bitte daran, wir haben zur Zeit wieder Los Wochos oder National FUD Week.

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Was soll eigentlich immer dieses dämliche "Olympia"?

Ich schiesse (privat) ausschliesslich weil es mir spass macht! Nur deshalb!

Ich will kein Weltmeister/deutscher Meister/Landesmeister und schon dreimal kein Olympiasieger werden.

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Was soll eigentlich immer dieses dämliche "Olympia"?

...

Da können auch die totalitärsten Staaten zeigen was für fröhliche und friedfertige Sportler sie doch haben. Egal unter was für Bedingen die zuhause vegetieren, wie sie zielgerichtet hochgespritzt werden und welches Ungemach ihnen blüht wenn sie nicht genügend Medallien sammeln.

Aber man trifft sich und ist friedlich, die Presse jubelt und die Völker haben Spiele, je nach Heimat halt mit mehr oder weniger trockenem Brot.

Dass das olympische Schießen nur abgeriegelt hinter britischen Kasernenzäunen stattfindet, weil es der Durchschnittsbrite so nicht mehr darf steht ja nicht im Programmheft.

Gruß

Erik

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Richtig. Denn einfach mal nachdenken: Der DSB wurde in dem von Kohlheim ja kritisierten Fernsehbeitrag überhaupt nicht erwähnt, es wurde weder eine DSB-Disziplin gezeigt noch ein Funktionär interviewt. Das meiste ging gegen den BDS, und wegen der Personenverbindung BVA (früher und BDMP-Präsident heute kam auch ein wenig auf den BDMP und die DSU.

Wenn sich dann der (diesmal) eigentlich gar nicht kritisierte DSB über den Vizepräsidenten solidarisch zeigt und sich voll hinter alle Facetten des Schießsports stellt, dann sollte man das durchaus auch mal anerkennen, ohne gleich DSB-Pickel zu befürchten.

Und die Fokussierung auf Lichtschießen und Bogen mag ein Balanceakt sein, es geht in erster Linie aber darum, den waffenrechtlich nicht erreichbaren Nachwuchs unter 12 Jahren für die Vereine und das Schießen an sich zu interessieren. Die werden nämlich sonst wie beim Fischfang per Netz in diesem Alter von den anderen, nicht rechtlich eingeschränkten Sportarten eingesammelt. Und sind sie erst einmal im Verein, muss dieser sich die nächsten Gedanken machen - nämlich denen, wenn sie waffenrechtlich dürfen, ein neues Angebot zu machen, das für sie genauso attraktiv ist und sie bei der Stange hält. Da darf dann also kein "erst einmal ein Jahr LG schießen, dann sehen wir weiter" kommen. Und DA werden die meisten DSB-Vereine ihre Probleme kriegen.

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Wenn sich dann der (diesmal) eigentlich gar nicht kritisierte DSB über den Vizepräsidenten solidarisch zeigt und sich voll hinter alle Facetten des Schießsports stellt, dann sollte man das durchaus auch mal anerkennen, ohne gleich DSB-Pickel zu befürchten.

Und das ist, was hier einige nicht raffen.

Wahrscheinlich kritisieren die Leute noch die Wassertemperatur im TLF, wenn die Feuerwehr kommt um die

lichterloh brennende Hütte zu löschen.

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Grundsätzlich ist die Aktion des DSB richtig und in Ordnung. Mir ging es aber ums Lichtleuchten und die möglichen Auswirkungen. Ich "raffe" sehr wohl, was man gegenwärtig versuchen MUSS bedingt durchs WaffG, in Hinblick auf Nachwuchsgewinnung. Ich verstehe aber auch wesentlich deutlicher die Intension der Ideologen dahinter, nämlich langfristig weg v. Richtigen Waffen hin zur Simulation zu kommen. Mumelchen hat es klar zum Ausdruck gebracht und so wird es kommen, wenn nicht gegen gesteuert wird. Außerdem habe ich nicht umsonst England und die Aussage über das Flintenschießen dort erwähnt, es geht also selbst im restriktiveren England sehr wohl auch anders! Von Lichtleuchten keine Spur - wie auch beim Tontaubenschießen?! Auch ich weis wovon ich rede, in unserem Verein hat man keine Neumitglieder durch Licht gewinnen können, zu uninteressant bzw. die anfänglich interessierten bleiben nach kurzer Zeit einfach weg. Absolut kontraproduktiv und abzulehnen ist jedoch jegliche Bestrebung, dieses Leuchten als irgendeine Sportdisziplin im Schießen für andere Zwecke denn ausschließlich Nachwuchsförderung einzuführen! Denn es es wäre das Ende des Sportschießen, ob nun mit Luft oder Feuerwaffen! Wer das anders sieht, sollte in Richtung 5 Kampf und die OSP Weltmeisteräußerung schauen, dann weis man sehr deutlich wohin die Reise gehen soll.

Edited by SAR-M1
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Und das ist, was hier einige nicht raffen.

Wahrscheinlich kritisieren die Leute noch die Wassertemperatur im TLF, wenn die Feuerwehr kommt um die

lichterloh brennende Hütte zu löschen.

Warum kritisieren. Ich habe das Recht, das mein brennendes Haus mit auf genau 23,76 Grad temperiertem Löschwasser gelöscht wird.

Was anderes ist mit mir nicht zu machen!

Grün war grade aus.

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Zitat Pirol 2;

Mach´ Dir da mal keine Sorgen - das wirst Du ohnehin nicht.

MfG

Pirol 2

Zitatende

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gottseidank! Da fällt mir ja ein Stein vom Herzen!

Danke, du rettest meinen Tag!

Edited by A-9
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Ich denke mal, was A-9 damit ausdrücken wollte ist, dass kein Olympisches Komitee und auch keine Weltmeister in einer speziellen Disziplin, bestimmen was Sport ist und was nicht. Sonst sähe es für einige, lange in der Allgemeinheit als Sport anerkannte Beschäftigungen, schon lange düster aus.

Zudem ist der Olympiade eh schon lange das der Amateur-Grundgedanke verloren gegangen…

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Nicht ganz-

Ich wollte damit ausdrücken das es sich bei den LWB (Sportschützen) nicht nur um Medaillengeile Hochleistungssportler handelt sondern evtl. auch nur um Menschen denen das Schiessen einfach Spass macht.

Ich, für mich selbst betrachtet, gebe nichts auf irgendwelche Erfolge bei Wettkämpfen. Ich sehe das ganze auch nicht so verbissen wie manch anderer. Wenn ich mal 2/3/4 Wochen nicht zum Training gehen kann, dann macht mir das noch nicht mal im Ansatz schlaflose Nächte.

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...Denn was ist unser Problem? Die Leute haben keine Angst vor dem SPORT, aber vor den Waffen.

Weil sie aber WAFFEN nicht mögen, kommen sie auch nicht zu SPORT.

Wenn man das nun entkoppelt und den Leuten die Faszination des Schiessen nahebringt ist das erste Eis gebrochen. Die "Soft-Einsteiger" werden unweigerlich auch mit anderen als den "Weichspüler-Disziplinen" und deren Aktiven in Kontakt kommen. Dabei wird sich sicher so mancher Schußwaffen-Paniker von Saulus zu Paulus wandeln. Und dann haben wir alle wieder einen "Neuen" gewonnen.

...

Dass "Leuchtgeräte" zu einem Einstieg in den Schießsport angesichts der rechtlichen Bestimmungen und behördlicher Schikanemaßnahmen nützlich sein können, ebenso wie "Softairwaffen", ist denke ich schon richtig.

Beim Rest wäre mir aber nicht so sicher. Das mit dem "Entkoppeln" funktioniert nicht. "Die Leute" haben keine Angst vor Waffen, zumindest nicht die, welche sich für Schießsport interessieren und sie wollen auch meist auch nicht einfach irgend einen Sport ausüben, der sich gerade anbietet. Die meisten kommen zum Schießsport doch irgendwie über die Faszination, die von der Waffe selbst ausgeht, auch wenn sie es oft nicht zugeben und manchmal sogar im Laufe der Jahre vergessen oder verdrängen. Und was uns am meisten schadet, das ist das Gehabe um "die wahren und ernsthaften Schützen" und die die Ablehnung der Zeitgenossen, die nur dabei sind, weil sie eine Waffe haben und einfach aus Spaß ab und zu mal damit auf den Stand gehen wollen. Die bieten ein großes Potenzial und müssten eigentlich umworben statt zurückgewiesen werden.

Vor allem aber dieses lächerliche Herumhampeln und so tun, als ob man gar nicht mit Waffen, sondern mit "Sportgeräten" umgeht, ist gerade in Bezug auf die Gewinnung von Jugendlichen absolut kontraproduktiv.

Der DSB und die angeschlossenen Vereine haben wohl leider vergessen, weshalb sie einst gegründet wurden, nämlich zur Pflege der Wehrhaftigkeit und kriegerischen Tradition des freien Bürgers! Wenn die Gründungsväter sehen könnten, was daraus geworden ist, sie würden sich im Grabe umdrehen.

Die Schützen sollten sich wieder auf diese Tradition und die Idee der Gründergeneration besinnen. Das wäre gerade in einer Zeit, in der die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft ist, nötiger denn je. Da müssen wir wieder hinkommen, dann braucht sich der Verband nämlich auch über ein Ausbleiben des schießsportlichen Nachwuchses keine Sorgen mehr zu machen.

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