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IGNORED

Jörg Rupp von den Grünen


Guest

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hallo,

ich hatte dem Herrn Rupp auf seinen Artikel in seinem Blog einen Kommentar geschrieben und wollte hier seine Antwort dazu nicht vorenthalten:

Mein Kommentar:

Sehr geehrter Herr Rupp, wenn Ihre grüne Umweltverbessererfraktion mal richtig nachdenken würde, müsste sie zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, daß nicht die Waffe in des Amokläufers Hand die Menschen tötet sondern der Mensch am Abzug. Daraus folgt, wenn Sie zur Besinnung kommen, könnten Sie vielleicht mal darüber nachdenken, wie man einen jungen Menschen davon abhalten könnte überhaupt an einen Amoklauf zu denken. Sie und Ihre Gesinnungsgenossen basteln an Auswirkungen herum ohne auch nur ein einziges mal auf die Ursachen der Amokläufe einzugehen. Diese Thematik Ist Ihnen anscheinend zu schwierig, weil davon nichts in der Presse vorgekaut wird. Einen schönen Jahreswechsel mit hoffentlich Zeit zum Nachdenken wünscht Ihnen

Alfred xxx

Die Antwort:

Tja, Herr xxx, liesen Sie Ihre Beleidigungen, könnte man sich tatsächlich unterhalten. Neuer Versuch?

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Perfekt! Der Mann scheint zumindest bereit zu einer sachlichen Auseinandersetzung. Nutze die Chance!

hallo Fuchs,

wenn ich wüsste, was als Beleidigung aufgefaßt wurde, könnte ich es nochmals versuchen.

Gruß

Allrounder

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...

Wieso zollst Du solchen Individuen auch noch Deine Aufmerksamkeit? Lass ihn doch in seinem Blog schwafeln, was er will. Mit Nichtbeachtung bekommen solche Typen das, was sie eigentlich verdient haben.

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Reineckend.-sinnfrei- Dein letzter Satz!!!

Ich hatte da auch was reingeschrieben;-und bekahm;-die gleiche Antwort ! !

Und:-geh mal auf seine Seite, "jeder Beitrag"-wird in dieser oder ähnlicher Art beantwortet.

Sehr beachtenswert;-auch der Umgang mit eigenen Parteifreunden!!!

(Trittin);-alles dort nachzulesen

Der Mann windet sich dort;-wie eine Schlange.

Der Mann ist der Beste;-alle anderen- "?????????"

Schau Dich da mal um;-und Du kommst zur Erkenntnis !!!

"User:-ich hab da mal ne Frage;weshalb-----?"

"Antwort.-Sie haben insofern Recht;-Aaaaber!!!"

Es folgt eine nicht sachbezogene Begründung;----und dann:

sinngemäß:lassen Sie Ihre unqualivizierten Beiträge!!

Soviel zu J.R.

Die Seite ?-äuserst amüßant :rotfl2:

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Der Mann war doch jahrelang Taxifahrer. Da sollte es sich aber mit Schusswaffen auskennen!

Wir hatten mal einen Berufskollegen von ihm im Verein, der bei der Anmeldung ganz unverblümt erklärt hat, er brauche eine Knarre, weil er auf Spätschicht immer so viel Schiss hat.

Bevor einer fragt: Nein, den gibt es nicht mehr im Verein!

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Wo kann man denn Beleidigungen leasen ?

Keine Ahnung, ich habe noch nie etwas geleased.

@ Allrounder:

Wenn du gleich im ersten Satz was von Umweltverbessererfraktion schreibst, dann zeigst du ihm deine Geringschätzung recht direkt. Da muss man zwar nicht gleich beleidigt sein, als Beginn für eine sachliche Auseinandersetzung aber denkbar ungeeignet.

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Hallo,

ich habe auch schon einige Male versucht ( leider ohne Erfolg ) sture SPDler und Grüne über ihre "Meinung" ( Doktrin ) zum privaten Waffenbesitz ( das gehört ja alles verboten, das sind alles potentielle Amokläufer, die sollen nur noch mit Luftdruckwaffen schiessen dürfen ) sachlich zu diskutieren.

Leider musste ich dabei feststellen, das die vorgegebene Doktrin der Parteiführung ( siehe oben ) vehement mit irgendwelchen Halbwissen und weit hergeholten Statistiken ( natürlich ohne Quellenangabe!!! ) verteidigt wurde, da ohne den Kampf der SPD und der Grünen gegen den privaten Waffenbesitz, Deutschland ja sonst verloren sei.

Auf meine sachlichen Hinweise, das es ja nicht die legalen Waffen seien, von denen die Gefahr ausgehe, sondern von dem Menschen ( mit Problemen ) der sie der Hand hat, wurde nicht reagiert.

Es wurde aufgeführt, das es eine tatsächliche Gefahr für die Allgemeinheit wäre, wenn es weiterhin Waffen in Privathaushalten gäbe.

Von den guten Messern in der Küchenschublade würde keine Gefahr ausgehen, denn die würden ja nur zum Kochen benutzt!

Naja, den gleichen Tenor ( Doktrin ) bekomme ich auch von den Linken zu hören, keinerlei Anstalten sich um die Ursachen von "Amokläufen" zu kümmern, sondern einfach alles, was damit zu tun haben könnte ( Waffen usw.. ) verbieten, damit ist das Problem ( scheinbar ) gelöst und Deutschland in Zukunft sicher.

Mein Tipp:

ladet die örtlichen Fraktionsvorsitzenden der Parteien zum Testschiessen auf euren Schiessstand ein und zeigt ihnen vor Ort, über wen sie so vorschnell urteilen.

Nach dem Besuch auf dem Schiessstand sollte man die Gelegenheit nutzen und im Schützenhaus eine sachliche Diskussion über das Thema beginnen.

Dafür sollte man sich und die anwesenden Vereinmitglieder gut vorbereiten, damit alle am gleichen Strang ziehen.

Das hat bei mir jedenfalls schon häufiger zum Erfolg geführt, als irgendwelche Antworten in irgendwelchen Blogs zu schreiben.

Gruß

Michael

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WIe man jemanden anspricht sollte man sich gut überlegen, je nachdem ob man wirklich eine sachliche Auseinandersetzung sucht oder denjenigen einfach nur anpflaumen will. Wenn ich im ersten Satz schon meine Geringschätzung ausdrücke, dann öffnet sich kein Kommunikationskanal.

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Lohnt sich bei diesem Typen überhaupt eine sachliche Diskussion ? Wenn Ihr mich fragt, ist das alles vergebliche Liebesmühe. Sorgt einfach dafür, dass dieser Mensch samt seinen irre geleiteten Parteigutmenschen von der politischen Bühne verschwindet.

Hier seine Meinung zu Killerspielen, irgendwie ganz im Gegensatz zu seinem Standpunkt im Waffenrecht:

http://www.joergrupp.de/tag/killerspiele/

Für mich hat der Mensch ganz klar einen an der Waffel. Regt sich auf, wenn bei einem Flashmob gegen die Bundeswehr seine Personalien durch die Polizei festgestellt werden, aber befürwortet andererseits den Polizeistaat gegenüber den LWB.

Auch mir würde es äußerst schwer fallen, in seinem Blog sachlich zu bleiben. Und das will was heißen.

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Hallo,

ich habe auch schon einige Male versu...

Es ist doch wie im wahren Leben....

Wenn jemand nicht überzeugt werden will, dann geht es eben nicht. Diese Ebene der Politiker ist nat. berufsbedingt sehr arrogant und voreingenommen. Die haben es auch nicht nötig von einem wie uns überzeugt zu werden.

Es gibt ja auch genügend "Fachleute" (Pfeifer und Frau Prof. -Name vergessen-), die sich gerne Reden hören und durch Sachunkenntnis und Unverstand glänzen. Aber das ist egal...der Titel zählt.

Diese "Gegner" haben doch gar nicht den Anspruch den du hast. Sie wollen nicht sachlich. Das würde ja voraussetzen, dass sie bereit wären ihre Meinung zu ändern.

Hier im Forum ist ab und zu die Bezeichnung "Ökofasch..." gefallen. Treffender gehts nicht!

Diese Herrschaften miemen nach außen die Toleranten und wollen alles und jeden "schützen". Da werden Tatsachen verbogen, da wird gelogen und da wird verboten....mehr haben sie eben nicht diese Berufsoppositionellen.

Seit Beginn meines schönen Hobbys 1998 muß ich mich für irgendwas was ich nicht getan habe rechtfertigen.....

Ich kann nicht sagen, dass ich mich daran gewöhnt habe, aber es gehört eben dazu. Ich sage das auch jedem Hobbyanfänger....

Mein Fazit ist, dass ich nach wenigen Minuten Gespräch oder wenigen Zeilen erkennen kann, ob eine sachliche Diskussion möglich ist oder nicht. Wenn nicht, dann breche ich ab.

Wir sind eben eine Minderheit, die selbst von den "Gutmenschen" als nicht schützenswert eingeschätzt wird.

Eben eine "Elite" mit einem coolen Hobby

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Hab mir mal das Abbild des "Herrn" genauer angeschaut.

Grün;-OK-akzeptiert.

Aaaaber;-was ist das um den Hals ?

Die Christen;-halten sowas in den Händen ! ? !

Ich wage gar nicht weiter zu denken ? ?

der "Neue" ??????----

Übrigens;-bevor El.-Ma. sich "so" hier äußert;- muß Ihm eine Laus über die Leber gelaufen sein:---" IN ELEFANTENGRÖßE "-!!!!!!!!

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Tja Freunde und viele von uns meinen, dass es Glaubenskämpfer nur in Afghanistan gibt...

Nein, es gibt sie auch hier unter uns. Das Problem ist weniger die Meinung, die sie vertreten, sondern die Art und Weise, wie sie diese vertreten. Diese Leute GLAUBEN an etwas und wenn es noch so abwegig ist. Mit sachlichen Argumenten dem Glauben entgegen zu treten ist so gut wie unmöglich.

Oder hat jemand schon mal versucht gegenüber der katholischen Kirche die unbefleckte Empfängnis oder das Zölibat sachlich in Zweifel zu ziehen? :D

Die Amerikaner sind uns hier ein paar Schritte voraus, sie sagen "fight bad information with good information". Was bedeutet dies für uns? Wir dürfen uns nicht verstecken und unser Hobby in der Abgeschiedenheit betreiben, nein wir sind Schützen, Jäger, Sammler und Reservisten, manche alles miteinander und dies in der Öffentlichkeit!

Wir müssen immer wieder in höflichen und sachlichen Ton Falschdarstellungen begegnen und auch mal Leute bloßstellen, die meinen, uns mit gefälschten Statistiken kommen zu müssen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Da gilt nicht nur für die Agitation unserer Gegenr, sondern auch für uns.

Es ist gut, dass eine Redaktion, die uns im negativen oder gar falschen Licht darstellt von Zuschriften überrollt wird. Es ist gut, dass wir unsere Vertreter der FDP ab und an daran erinnern, warum die Partei ein so gutes Ergebnis eingefahren hat. Es ist gut, dass wir den "Volksparteien" sagen, dass wir die Kriminalstatistiken lesen können und dass unser Hobby kein Feld für populistischen Aktionismus darstellt...... u.s.w.

In diesem Sinne

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Ich hab mal was bei den Leserbriefen reingeschrieben. Mal sehen ob eine brauchbare Antwort kommt.

Guten Tag Herr Rupp,

zu Ihrem Beittrag zum Thema Waffenrecht und Waffenlobby, würde ich Ihnen gerne die ein oder andere Frage stellen:

Bei den bisherdurchgeführten verdachtsunabhängigen Konttrollen bei Waffenträgern, soll es über 500 Beanstandungen gegeben haben.

Ist es nicht richtig, dass es bei den Kontrollierten Waffenbesitzern um diejenigen handelt, die nicht der zuständigen Behörde die ordnungsgemäße Aufbewahrung nachgewiesen haben? Somit ist doch davon auszugehen, dass hier nach Krümeln gesucht wurde, da man davon ausgehen muss, dass diese Personen entweder etwas nicht richtig machen oder etwas nicht richtgi verstehen.

Ist nicht auch eher der Fall, dass es sich bei den Kontrollierten Waffenbesitzern primär um Waffenerben handelt, die mit dem Waffenrecht als solches wenig am Hut haben und schlichtweg mit dem mittlerweile vollkommen aufgeblähten und unverständlichen Waffenrecht überfordert sind. Durch Schreiben der Behörden eher eingeschüchtert wurden und evtl. aus Angst und Verunsicherung nicht auf die Schreiben geantwortet haben.

Wenn man alleine diese beiden Fragestellungen zugrunde legt, kann man doch davon ausgehen, dass durch die ständigen publizierungen dieser angeblich so katastrophalen Zustände, versucht wird weietrhin ein schlechtes Bild auf die Sportschützen, Jäger und Sammler zu werfen.

Wieviele der Kontrollierten Waffenbesitzer waren denn nachweislich aktive Sportschützen oder Jäger?

Mal eine erntsgemeinte Frage an Sie als Politiker:

Wann wird die Politisch/Mediale Hetz- und Hexenjagd gegen die Waffenbesitzer und Computerspieler ein Ende haben?

Mit freundlichen Grüßen und einen gruten Rutsch ins neue Jahr

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Ich habe seine Antworten auf sachliche Hinweise gelesen. Dieser Mensch ist resistent gegen Fakten jeglicher Art. Er will nicht verstehen. Aus diesem Grund habe ich ihm das auch geschrieben. Und ihm versichert, dass ich und zwei Millionen Sportschützen, Jäger etc. weiter für ihren Sport kämpfen werden.

Irgendwann ist Schluss mit geduldigem Aufklären. Bei solchen Menschen gibt es nicht den geringsten Ansatz einer gemeinsamen Basis.

Meine Meinung

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So liebe Sportfreunde, auch ich habe dem guten Manne so eben mal meine Meinung kundgetan. Hier mein Beitrag, mal schauen was kommt.

Gruß

Sehr geehrter Herr Rupp,

mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Um es vorweg zu nehmen, ich bin kein Wähler der GRÜNEN, dennoch gebe ich gerne zu, dass einige politische Lösungen und Ideen Ihrer Partei nicht immer verkehrt sind und sein müssen. Ich glaube es gibt nur wenige Themen in der derzeitigen politischen Landschaft die so leidenschaftlich diskutiert werden wie das Waffenrecht. Mit der Folge, dass es eben hierzu nur ein PRO und ein CONTRA gibt, ein „Zwischending“ ist offensichtlich nicht möglich. Ich halte dies persönlich auch nicht für dramatisch, solange man einige demokratische Spielregeln sowohl bei PRO wie auch bei CONTRA einhält und genau daran fehlt es in der gezeigten Streitkultur.

Was mich persönlich stört ist immer die Pauschalierung und diese üblen Bezeichnungen Lobby! Warum nicht einfach einmal Interessenvertretung? Meinen Sie nicht auch, dass dies eine freundlichere Anrede ist? Ach ja, ich bin nicht auf dem Kreuzzug und es muss nicht jeder Haushalt mindestens drei Waffen besitzen und selbstverständlich darf man seine persönliche Meinung haben und schlichtweg auch gegen Waffen sein, ohne dass mir dieser Mensch nur deswegen unsympathisch wäre.

Man kann sich auch trefflich über den Sinn und Unsinn von jedem Hobby bzw. Sportart streiten. Nur, weil ich z.B. etwas gegen Schusswaffen habe kann dies noch lange nicht bedeuten, dass diese zu verbieten sind, bzw. der Schießsport grundsätzlich abgeschafft gehört. Das ist in etwa genauso, wie man das Verbot von Fußballspielen fordern würde, nur weil ständig Ausschreitungen zu nehmen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht über Frau Künast und Ihrem legendären Auftritt in den Medien „Für was brauchen wir in Deutschland Sportschützen“ auslassen, es geht um Ihren Blog und Ihre Meinung.

Allerdings und da hört es mit dem hohen und absolut schützenswerten Gut der Meinungsfreiheit auf, ist es mehr als verwerflich, wenn nachgewiesene empirische Untersuchen –die Gegenteiliges belegen- ignoriert und im Rahmen der jeweiligen Zielverfolgung absichtlich falsch präsentiert werden. Selbstverständlich dürfen Sie Ihre eigene persönliche Meinung vertreten, nur wenn ich Ihren Artikel lese, dann werden Realitäten so dargestellt wie man sie gerne hätte und nicht wie sie Sind. Die von Ihnen zitierte Statistik ist nichtssagend. Sie suggeriert dem unbedarften Leser, dass in dem von Ihnen zitierten Regierungsbezirk von 1.079 Kontrollen 576 mal reklamiert werden musste. Was heißt das? Wenn Sie eine solche Thematik als Politiker öffentlich aufgreifen (und dass ist eben der Unterschied zum Privatman), dann darf der öffentliche Leser auch eine Kommentierung erwarten. Ich bin seit fast dreißig Jahren bei einer Sicherheitsbehörde beschäftigt und kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass das was Sie offensichtlich suggerieren wollen – 1.079 Kontrollen = 576 Verstöße gegen das Waffengesetz = 37 % verantwortungslose Zeitgenossen, schlichtweg falsch ist. Ich bin durchaus geneigt Ihnen Recht zugeben, wenn Sie sagen, dass die nicht korrekte Verwahrung einer Schusswaffe dazu führte, dass diese Tat (zumindest so) möglich gewesen ist. Nur wollen Sie mit Ihrer Schlussfolgerung in Ihrem Blog allen Ernstes behaupten, dass im besagten Falle 576 Schusswaffen verbotswidrig gelagert worden sind?

Beanstandungen heißen, dass z.B. ein Wertbehältnis keine Zertifizierung mehr hat und der kontrollierende Verwaltungsbeamte nicht sagen kann ob das Behältnis die geforderte Norm erfüllt. Der Bürger ist in diesem Falle und nicht die Ordnungsbehörde nachweispflichtig. Ich denke ich verrate hier keine „Staatsgeheimnisse“ wenn ich Ihnen sage, dass solche Tatbestände oftmals der Grund von Beanstandungen und der besagten Nachkontrolle sind. Ich will aber auch gar nicht in Abrede stellen, dass es auch heute noch Zeitgenossen gibt, die Forderungen des Waffengesetzes offensichtlich wenig interessieren. Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht, hier besteht Handlungsbedarf.

Nur über die Art wundere ich mich, insbesondere bei einer Partei denen ja Bürgerrechte und Schutz des Individiums über Alles gehen. Ist einer Demokratie gibt es keine „Sippenhaft“. Jeder ist juristisch für seine Verfehlungen verantwortlich und auch da gebe ich Ihnen Recht – „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“.

Sehen Sie es mal so, es wäre völlig ungerecht alle Mandatsträger der GRÜNEN mit einem CEM ÖZDEMIR gleich zusetzen und zu behaupten, dass dort alle Mandatsträger Ihre „dienstlich“ erworbenen Bonusmeilen für Flüge und Zugreisen der Familie zukommen lassen? Es war das Fehlverhalten eines Einzelnen, der dafür zu Recht verantwortlich gemacht wurde und nicht das Verhalten von Politikern einer ganzen Fraktion. Oder sehe ich das Falsch?

Ferner würde ich Sie bitten wenn Sie schon über eine Ihnen offensichtlich nicht bekannte Materie diskutieren, doch wenigstens einmal die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Ich halte es zunächst nicht für Schlimm diese nicht im Detail zu kennen. Wenn ich mich allerdings in einer Sache engagieren will oder möchte, sollte man bei Diskussionen schon über etwas Sachkenntnis und nicht nur Meinung verfügen. Hier können Sie sich einmal einen Überblick verschaffen, warum gerade die Forderungen Ihrer Partei eben das besagte Problem so nicht lösen.

http://www.visier.de/bilder/pdf/positionspapier_22.08.09.pdf

Für ein persönliches und sachliche Gespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Im zweiten und letzten Teil meiner Anmerkung möchte ich auf eine Passage ihres Blogs eingehen. Sie behaupten:

„Nein, die einzige Antwort auf solche Berichte kann nur sein: Waffen raus aus den privaten Haushalten. Waffenbesitz und der verantwortungslose Umgang mit ihnen ist kein Kavaliersdelikt, sondern den verantwortungslosen Besitzern müssen die Knarren abgenommen werden – bevor noch mehr passiert.“

Dies ist wieder eine solche plaktive Forderung die eigentlich jeder sachlichen Grundlage entbehrt. Gut - man kann es so sehen, aber bislang konnte mir noch keiner Ihrer Kolleginnen und Kollegen sachlich erklären, wie denn dann eine Aufbewahrung von den Schusswaffen auszusehen hätte. Eine solche Forderung ist die eine Sache, darüber könnte man auch sachgerecht diskutieren, die Umsetzung eine andere. Im Regelfall endet die Diskussion mit eben an dieser Stelle. Es geht mir nicht darum Sie zu überreden oder platt „zu schwätzen“. Es geht darum sachlich die Problematik anzugehen und meiner Meinung nach ist nicht der legale Waffenbesitz das Grundproblem sondern eher das Versagen einer vernünftigen Wertevermittlung dieser Gesellschaft an die jungen Menschen. Das Waffengesetz ist nur ein Teil einer Lösung. Eine solche zu finden, sollte unser aller Ziel sein und nicht die pauschalierte Beschimpfung einer ganzen Bevölkerungsgruppe.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr – und denken Sie einfach einmal in Ruhe darüber nach.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Helfinger

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So, das ging richtig flott.

Antwort ist da:

Guten Tag Herr xxx,

wir können viele Gründe finden, warum wir das eine oder andere nciht tun. Es sind ja auch bei der derzeitigen Amnestie viele legale Waffen abgegeben worden. Trotz allem kann ja man nunmal nicht behaupten, es gäbe keine Informationen. Insofern muss sich niemand eingeschüchtert fühlen. UNd ich erwarte von jemandem, der eine Waffe erbt oder sonstwie erwirbt, dass er sich der Verantwortung bewusst ist. Das reicht aber offenbar nicht aus. Und offensichtlich reichen dann Einzelfälle unverantwortlichen Handelns, um Amokläufe möglich zu machen. Daraus eine Lehre zu ziehen und alles zu versuchen, solches zukünftig so gut als möglich zu verhindern, ist Aufgabe der Politik. Und man kann ja geteilter Meinung sein.

Es ist keine Hexenjagd, es bleibt dabei, den Finger in diese Wunde zu legen und die Beanstandungen zu publizieren. Ich würde von den Schützenvereinen gerne mal hören, dass “es sowas wie ein Problem” gibt.

Aber solange Schützen und Waffenliebhaber auf die – auch in diesem Blog – praktizierte Weise reagieren, kann man auch nicht erwarten, dass irgendwer erwartet, dass sich da was bessert. Denn bisher wird so getan, als gäbe es das Problem gar nicht. Trotz Erfurt, trotz Winnenden, trotz Landshut. Und da ist jeder Fall zuviel.

Und im Gegenzug meine Antwort:

Guten Abd Herr Rupp,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ich möchte aber gerne den Ball an Sie als Politiker zurückgeben und ebenfalls einen Finger in eine Wunde legen.

Warum ist es der Politik nicht möglich einzusehen, dass es in Deutschland evtl. ein Sozialpoititisches Problem gibt?

Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass jeder Tote durch eine Waffe jeglicher Art einer zuviel ist und dagegen muss etwas gemacht werden. Aber ist es denn der richtige Weg immer nur das ende der Kette zu betrachten und zu bearbeiten? Warum wird nicht auch am Anfang der Kette angesetzt?

Sozial schwache Menschen, die von Klassenkameraden ausgegrenzt werden weil sie keine Markenkleider tragen, Jugendliche die wegen eventuellen Lernschwächen von ihren Mitschülern gehänselt und als Behindert bezeichnet werden, Kinder die aufgrund einer schweren Krankheit der Eltern fertig gemacht werden.

Es erfordert keine Schusswaffe um einen Amoklauf zu planen und durchzuführen. Molotow Cocktails und ein Messer können wie wir dieses Jahr genauso gesehen haben.

Ich möchte keinesfalls verharmlosen oder abstreiten dass es Probleme gibt. Aber sind diese Probleme wirklich beim Waffenrecht oder den Waffenbesitzern zu suchen, oder sind sie nicht viel früher und eher in der Ketter zu finden, in den Schulen, die nicht zugeben wollen, dass Mobbin an ihren schulen ein Thema ist und an der Tagesordnung liegt, oder ein das wir in Deutschland ein generelles Problem mit der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen haben, wie wir auf tragischer weise in Bayern dieses Jahr mit ansehen mussten.

Wie ich sagte, ich möchte keinesfalls verharmlosen, und Sie werden garantiert keinen einzigen Sportschützen, Jäger oder Waffensammler finden, der nicht Abscheu vor der Bluttat von Winnenden und Erfurt hat, aber ist es wirklich richtig von Anfang an mit einer über präsenten medialen Berichterstattung uns Waffenbesitzer in eine Schublade zu stecken.

Ich bin Waffenbesitzer und ich bewahre meine Waffen und Munition vorschriftmässig auf.

Daher betrachte ich diese ständigen Gängeleien, diese immerwieder kehrenden Seitenhiebe die in den Medien und von der Politik gegen Waffenbesitzer gemacht werden als persönliche Beleidingung und als einen Angriff gegen meine Person.

Mit freundlichen Grüßen

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