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IGNORED

Offener Brief Münchener OB


Gerlinde

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Nach der Beschwerde an den Presserat neulich und den wirklich tollen, äußerst ermutigenden Bemerkungen und Hinweisen aus diesem Forum haben wir jetzt eine neue Aktivität umgesetzt.

Einem Artikel der Süddeutschen kann man nämlich entnehmen, dass der Stadt München bzw. der Ordnungsbehörde die Verfahrenshinweise des Bayrischen Innenministeriums sinngemäß zu lax sind: Link zum Artikel

Eine Freundin (die aber hier noch (?) nicht angemeldet ist) und ich haben in diesem Zusammenhang einen Brief an den Münchener OB geschrieben und unter Berufung auf diesen Artikel u.a. folgende Fragen gestellt:

  • Erfolgen in München Kontrollen von Legalwaffenbesitzern flächendeckend oder stichprobenartig bei fehlendem Nachweis der sicheren Aufbewahrung durch Foto und/oder Aufbau-/Kaufquittung eines Waffenschrankes?
  • Was machen die Kontrolleure, wenn der Legalwaffenbesitzer nicht da ist (offenbar sollen die Kontrollen nicht angemeldet werden?)? Das Zeitfenster eines Berufstätigen für eine Waffenkontrolle dürfte zwischen 18 und 22 Uhr liegen, aber auch nur, wenn der Arbeitstag nicht länger oder der Legalwaffenbesitzer nicht ausgegangen, im Urlaub o.ä. ist. Dies sind keine üblichen Arbeitszeiten für eine Behörde.
  • Welche Gründe sind statthaft, um die Kontrolle zu verweigern (Besuche zur Unzeit und in Abwesenheit des Besitzers sind ja z.B. vom Gesetzgeber als nicht zulässig genannt)? Reicht es z.B. wenn der Besitzer Besuch hat oder im Begriff ist, das Haus zu verlassen oder kommt z.B. nur Krankheit im Sinne von Bettlägerigkeit o.ä. in Frage?
  • Was unternimmt die Stadt München gegen illegale Waffen (gemeint ist nicht in erster Linie der Altbesitz von Erben, sondern vielmehr der absichtlich und aus kriminellen Motiven herbeigeführte illegale Waffenbesitz Krimineller (zur Begehung von Straftaten oder zum Handel auf dem Waffenschwarzmarkt)?

Volltext des Schreibens

In dem Anschreiben steht selbstverständlich drin, dass es mit der Absicht der Publikation der Antworten geschickt wird. Mal sehen, was wir als Antwort bekommen. Gerade München (ich war erst vor wenigen Wochen extra dort zum Besuch des Jagd- und Fischereimuseums) mit seiner Vielzahl hervorragender Vereine und fest verwurzelten Organisationen incl. Brauchtumsschützen (ich hoffe, meine Wahrnehmung ist nicht falsch, ich lasse mich aber da gerne von Euch belehren) sollte meiner Meinung nach eher ein besonders Verständnis für die Anliegen der Legalwaffenbesitzer haben.

Grüße

Gerlinde

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Nach der Beschwerde an den Presserat neulich und den wirklich tollen, äußerst ermutigenden Bemerkungen und Hinweisen aus diesem Forum haben wir jetzt eine neue Aktivität umgesetzt.

Einem Artikel der Süddeutschen kann man nämlich entnehmen, dass der Stadt München bzw. der Ordnungsbehörde die Verfahrenshinweise des Bayrischen Innenministeriums sinngemäß zu lax sind: Link zum Artikel

Hallo Gerlinde,

Prima Idee!

Ich wohne zwar (zum Glück) einen Steinwurf ausserhalb des Münchner Stadtgebietes, aber der Artikel in der Süddeutschen über Herrn Blume-Beyerles eigenwillige Rechtsauffassung ist mir auch sauer aufgestoßen.

Ich frage mich, was man sich im KVR damit gedacht hat?

Man unterstellt hier dem Verantwortlichen für die Durchführung des Gesetzes (Freistaat Bayern), dass er das Gesetz nicht umgesetzt hätte und stellt umgehend eigene Regeln auf.

Welches Beispiel wird hier gerade Jugendlichen gegeben?

Gesetze und Verordnungen, die mir nicht in mein Weltbild passen, muss ich nicht befolgen?

Danke KVR! Der Schuss ging ja wirklich nach hinten los.

Gruß,

Freebird

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Hallo Leute,

die Aktion finde ich sehr gut und professionell!!!

Die Antworten kann man vermutlich zwar schon vorweg nehmen ( da ja SPD - geführt und der OB ein "Künstler" ist ), aber hoffen kann man ja.

Trotzdem ist es entscheidend und enorm wichtig, genau solche Aktionen zu fahren und auf uns aufmerksam zu machen.

In der vorletzten DWJ war ein toller Leserbrief eines "Insiders in den Medien" welcher für uns votiert - klare Aussage:

Schützen haben keine Lobby und werden in der Öffentlichkeit nur negativ wahrgenommen! Abgesehen davon, "entblöden" sich manche Schützen geradezu vor den Kameras oder den Journalisten mit dummen Kommentaren.

(Sinngemäß aus dem Kopf)

Das heißt die o. g. Aktion ist optimal und wir müssen noch viel mehr an die Öffentlichkeit - allerdings positiv und mit "Gehirn"!

So werde ich in unserem Verein bei der anstehenden JHV einen mit der Presse erfahrenen, ehemaligen Polizisten einladen, welcher uns wohlgesonnen ist, und uns entsprechende Tips für die Öffentlichkeitsarbeit an die Hand gibt.

Bei unserem Jubiläumsschießen werden wir wahrscheinlich den Erlös einer sozialen Einrichtung zukommen lassen und das entsprechend "ins Bild setzen" und somit auch in die Köpfe der Nicht-Waffenbesitzer!

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Moin Gerlinde,

zu Deiner Initiative passt dieser Artikel.

Gruß

Michael

Ist auch schon veröffentlicht an diversen Stellen, z. Bsp.

http://www.pressrelations.de/new/standard/...an&r=394248

Zitat vom IM Hermann: Ich wundere mich daher über die Vorwürfe gerade aus dem Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt. Die Vorwürfe sind im Übrigen um so erstaunlicher, als gerade die Landeshauptstadt in der Vergangenheit besonders lax mit der Nachweispflicht der sicheren Aufbewahrung umgegangen ist

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Nun, Münchens OB ist und bleibt SPD´ler.

Was von denen zu erwarten ist, sollte inzwischen hinläglich bekannt sein.

Auch sein Freund und KVR- Chef Blume Beyerle hat schon genügend Statements abgelassen, also was soll großartig passieren?

Krähe und Auge?

Ude wird sich -so er denn überhaupt antwortet- in seinem üblichen unverbindlichen Bla-Bla, das er ja meisterlich beherrscht , mit ein paar nichtssagenden Allgemeinplätzen durchlavieren und das KVR wird mittelfristig noch restriktiver werden, weil womöglich die Subalternen versuchen werden ihren Chef zu überholen.

Und solche Koriphäen wie der liebe Herr Uhl von der anderen Feldpostnummer stehen daneben und klatschen Beifall.

Where´s the beef?

Ude gehört zu den Leuten, die man überall hinstellen kann und die garantiert für jeden Anwesenden die passenden Worte finden werden, egal ob es eine Trauerfeier ,eine Grundsteinlegung, die Meisterschaft eines Fußballclubs oder der Christopher Street Day ist.

Wohlbemerkt:

Worte.

Nicht:

Aussagen.

Zumindest keine, bei denen sich auch nur irgendwer auf den Schlips getreten fühlen würde oder die gar von der Parteilinie/PC abweichen würden

Wollen wir wetten, daß dabei garnichts rumkommt?

Sorry für den Defätismus, Initiative ist ne feine Sache- aber in diesem Fall ist imho Hopfen und Malz verloren- und zwar von Vornherein.

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  • 4 weeks later...

Hallo,

update bezüglich des Briefes an den Münchener OB: Er ließ mit Datum vom 5.1. in einem höflichen, korrekten Brief antworten, daß die Sache an das zuständige Kreisverwaltungsreferat weitergegeben wurde mit der Bitte, unsere Aussagen und Fragen zu beantworten und zu prüfen. Wir würden von dort Antwort bekommen und er ließe sich selbstverständlich davon ebenfalls unterrichten. Ich finde, das ist - vor allem, wenn man das mit dem ein oder anderen Adressaten unserer Aktivitäten vergleicht - erst Mal zufriedenstellend, denn die Anfrage wird ernst genommen, sachlich bearbeitet, erhält durch den Weg der Adressierung ein gewisses Gewicht - auch wenn sie offensichtlich mit Veröffentlichungsinteresse für ein Weblog und von Leuten kommt, die dem LWB äußerst positiv gegenüberstehen. Wir werden weiter berichten....

Gruß

Gerlinde

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