Jump to content
IGNORED

SWR Sendereihe Amoklauf


Guest Einzellader

Recommended Posts

Guest Einzellader

Im mittlerweile geschlossenen Topic Katholische Kirche meldet sich zu Wort wurde über die Sendereihe Amoklauf beim SWR diskutiert. Hr. Kottlorz hat nun einen Rundbrief mit einer Stellungnahme zu den Inhalten seiner Sendereihe verschickt:

Stuttgart, 2.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir wegen meiner Sendungen zum Thema „Amokläufe in Schulen“ geschrieben. Ich kann erst heute darauf antworten, weil ich nach Ausstrahlung der Beiträge eine Woche im Ausland war. Um Nachsicht bitte ich für die Form eines Rundbriefes, aber die Resonanz auf meine Sendungen war so groß, dass ich nicht auf jede mail oder Brief einzeln antworten kann. Ich habe mir aber die Zeit genommen alle zu lesen.

Zunächst möchte ich mich für die Mühe bedanken, die sich viele von Ihnen gemacht haben. Die meisten Ihrer Rückmeldungen waren sehr ausführlich, sachlich und freundlich. Von diesen Rückmeldungen habe ich einiges zum Beispiel über Schützenvereine, deren Organisation, Vereinsleben und Mitglieder lernen können. Einige wenige Zuschriften waren aggressiv und teilweise beleidigend. Letzteres lag wohl auch daran, dass sich manche Hörer persönlich von mir angegriffen fühlten. Was ich aber weder beabsichtigt habe noch an meinen Texten zu belegen ist.

Auffällig fand ich insgesamt wie emotional besonders die Kritik an meiner Sendung zum Thema Waffen war. Daraus lese ich zweierlei. Zum einen die Liebe der Waffenbesitzer zu ihrem Hobby oder Sport. Zum anderen einen so großen und - wie ich finde - auch berechtigten Unmut über die Sippenhaft, in die sich Waffenbesitzer seit Winnenden genommen sehen.

Um dies hier noch einmal ganz unmissverständlich zu sagen: Es war und ist nicht meine Absicht Sportschützen und Waffenliebhaber verantwortlich oder gar alleinverantwortlich für Amokläufe an Schulen zu machen. Und ich habe dies auch an keiner Stelle meiner Sendungen gesagt. Aber – und das ist leider wissenschaftlich belegt und muss deshalb auch gesagt sein dürfen – spielten Schusswaffen, der geübte Umgang damit und ihre Erreichbarkeit in Privathaushalten eine (wesentliche) Rolle bei Amokläufen in Schulen. Zwar nur eine, aber eben auch eine wesentliche. Darum habe ich mich auch in meinen anderen Sendungen dieser Woche mit den anderen Bereichen, die zu Amokläufen führen können - Familie, Schule, Medien und Pubertätsprobleme von Jungs – beschäftigt (für Interessierte hänge ich die Texte auch an diese mail).

Man kann nun trefflich darüber streiten, wie man diesen einen Aspekt - Waffen und Waffenerreichbarkeit - eines Amoklaufs vermeiden hilft. Und da bin ich für jede Lösung offen, die da eine einigermaßen realistische Perspektive bietet. Denn angesichts der Opfer und deren Angehöriger– die immer zu schnell aus dem Blickfeld geraten – ist es mir wichtig die Debatte überhaupt in der Gesellschaft zu halten. Letzteres ist auch eine Antwort an all die, die mich gefragt haben, warum um Gottes Willen ich denn die Öffentlichkeit am frühen Morgen mit einem so unangenehmen Thema wie Amoklauf belästigen muss. Ich denke es ist das Recht und die Pflicht der Kirchen sich der Opfer anzunehmen. Und ich denke es ist auch das Recht und die Pflicht der Kirchen auf Missstände in unserer Gesellschaft hinzuweisen, die zu Fehlentwicklungen oder zu Katastrophen führen. Und Winnenden war ja ohne Zweifel eine solche und wäre eine noch viel größere gewesen, wenn es nicht das Glück im Unglück gegeben hätte, dass ganz in der Nähe der Albertville Realschule zufällig eine Konferenz verschiedener Polizeidirektionen stattfand. Dadurch konnte die Polizei in 3 Minuten vor Ort sein. In diesen 3 Minuten hat der Täter 12 Menschen getötet. Wäre die Polizei später an der Schule gewesen (wie z.B. in Erfurt) hätte der Täter mit seiner äußerst durchschlagskräftigen Waffe und 300 Schuss Munition in Winnenden das größte Blutbad aller Zeiten in einer Schule angerichtet. Nur so viel zur Vergleichbarkeit der Gefährlichkeit von Schusswaffen und Messern, Sprengstoff oder Autos...

Viele von Ihnen schrieben mir, dass Amokläufe nicht zu verhindern seien. Ja, vielleicht. Aber wir müssen alles menschenmögliche dazu tun, dass wir sie schwerer möglich machen. Und da gehören die Beziehungen in den Familien dazu, das Klima in Schule und Erziehung, die Medien, die Pubertätsprobleme von Jungs und - eben auch – die Schusswaffen.

Damit will ich niemandem seinen Sport unmöglich machen, sein Hobby nehmen oder den Sinn und Notwendigkeit von Waffen in bestimmten Berufen in Frage stellen. Aber angesichts des unbeschreiblichen Schicksals der Opfer und des unsäglichen Schmerzes ihrer Angehörigen können und dürfen wir nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Und ich will keine Panik verbreiten, wenn ich mich jetzt hier (und nicht in der Öffentlichkeit) auf Fachleute berufe, die in nächster Zeit fest mit einem weiteren Amoklauf an einer Schule rechnen.

Ich war – und das ist wohl der gravierendste Unterschied zu all den ehrenwerten Sportschützen und untadeligen Waffenliebhabern, die mir geschrieben haben – kurz nach dem Amoklauf vor Ort in Winnenden.

Ich habe traumatisierte Schüler erlebt, habe eine Stadt im Schockzustand gesehen und in die Augen von Eltern geschaut, die ihr Kind verloren haben. Und ich möchte niemandem zumuten sich vorzustellen, wie es wäre, wenn das eigene Kind, der Partner oder ein irgendein geliebter Mensch so zu Tode kommt wie die Opfer von Winnenden und Waiblingen. Wer sich aber auch nur annähernd an diesen Gedanken wagt, wird alles daran setzen, wenigstens bei dem Versuch zu helfen einen weiteren Amoklauf an einer Schule zu verhindern. Jeder an seinem Platz.

Mit guten Wünschen und freundlichem Gruß von Dr. Peter Kottlorz

Link to comment
Share on other sites

Guest Einzellader
...die Opfer von Winnenden und Waiblingen...

Müsste es nicht heissen ...die Opfer von Winnenden und Wendlingen...?

Na ja, bei all den Orten, die auf „ingen“ enden, kann man sich ja schon mal vertun... :peinlich:

Link to comment
Share on other sites

Der Artikel ist gut, alles was er sagt!

Es wurde nur einiges NICHT gesagt, das ist alles. Ansonsten hat der Mann recht. Das ist der beste Artikel den ich je von einem Gegener gelesen habe. Sachlich, nicht beleidigend. Hut ab!

Er hat zu 99% Recht. Was er möchte, ist der ist der sorgfältige Umgang mit Waffen. Das ist gut so. Was er nicht gesagt hat, wenn in Winnenden oder Anderswo keine Schusswaffe verfügbar gewesen wäre, hätten die Täter vielleicht, (oder wahrscheinlich???) sich an Selbstmordattentätern mit Gürteln anderer Art orientiert. Dann wäre die Opferzahl in einem anderen Bereich.

Ich bin kein Christ, aber Gott behüte uns vor solch einer Katastophe.

Gruss

SJ

Link to comment
Share on other sites

Das mit etwas anderen wie einer Schusswaffe die evtl. Opferzahlen eines Amoklaufs niedriger wären, halte ich für einen Trugschluss.

Man stelle sich das nur mal vor, das es gut geplant ist...

Wenn z.B. wie kürzlich das Mädchen mit Molotovcoctails angreift.

Angenommen sie würde mehrere mit z.B. Kerosin gefüllte Flaschen reinwerfen und die Tür verrammeln, und das

bei mehreren Räumen. Also ich wage zu bezweifeln das die damit weniger ermorden würde als mit eine Schusswaffe.

Einen Schuss hört man recht weit (bei GK) aber einen Brand nicht so sehr.

(ok, schreiende Menschen sind auch laut, aber nicht so laut)

Nur ein Gedankenspiel mal so am Rande.....

Link to comment
Share on other sites

und wieso schafft es diese insitution der katholischen kirche nicht einen klaren strich unter die piusbruderschaft und deren netten bischof zu ziehen?

mein großvater saß im KZ und der bischof Williamsons bläht einen mist durch die medien und kurie schafft es nicht so jemanden auszuschließen? warum soll ich dieser kirche noch 160 euro im monat zuschieben?

das gehetze gegen waffenbesitz, wenn auch verdeckt. alles in diesem jahr. was wundert sich diese gesellschaft auf ihren konferrenzen denn noch über die steigenden austritte? oder traut man sich die gründe nur nicht offen zu benennen da man eine teilschuld eingestehen müsste?

Link to comment
Share on other sites

und wieso schafft es diese insitution der katholischen kirche nicht einen klaren strich unter die piusbruderschaft und deren netten bischof zu ziehen?

mein großvater saß im KZ und der bischof Williamsons bläht einen mist durch die medien und kurie schafft es nicht so jemanden auszuschließen? warum soll ich dieser kirche noch 160 euro im monat zuschieben?

das gehetze gegen waffenbesitz, wenn auch verdeckt. alles in diesem jahr. was wundert sich diese gesellschaft auf ihren konferrenzen denn noch über die steigenden austritte? oder traut man sich die gründe nur nicht offen zu benennen da man eine teilschuld eingestehen müsste?

Das Selbstwertgefühl leidet, wenn sich die Selbtserkenntnis durchsetzen würde, versagt zu haben.

Weil es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Der Fehler und seine Folgen

Nehmen wir einmal an, du hast einen saudummen Fehler gemacht.

Frage: Welchen Folgen hat das für deine Berufliche Zukunft??

Antwort: Das kommt auf dein Nettogehalt an.

Nettogehalt Folgen des Saudummen Fehlers

Bis 1500,- DM Du blödes Arschloch! Du bist fristlos gefeuert.

Ab 2000,- DM Knallharter Anschiss, “Personalgespräch“, schriftliche Abmahnung mit Eintrag in die Personalakte.

Ab 2500,- DM Knallharter Anschiess

Ab 3000,- DM Anschiess

Ab 3500,- DM Freundliche Empfehlung doch etwas sorgfältiger zu sein.

Ab 4000,- DM Deine Fehler werden gelassen ignoriert.

Ab 6000,- DM Du machst prinzipiell keinen Fehler. Diese heissen vielmehr „unkonventionelle Problemlösungsansätze“, bzw. „kreativer

persönlicher Arbeitsstil“.

Ab 10.000,- DM Dein Fehler wird ohne Wiederspruch akzeptiert und sofort in die Praxis umgesetzt. Ausgebadete wird er vom

anderem nach Punkt 1-5 in dieser Liste

Ab 20.000,- DM Dein Fehler wird sofort zur neuen Grundmaxime der Firma ernannt. Du wirst ob deiner übermenschlichen

Genialität in jeder möglichen weise geehrt; belobigt und ausgezeichnet. Auf dem Firmenhof wird dir ein

Lebensgroßes Standbild errichtet. Selbstverständlich erhöhen sich deine Bezüge um 30%-

Formatierun ggeht nicht besser, da der Editor nicht will.

Link to comment
Share on other sites

osaft,

meckere nicht nur hier, sondern in der Kirche! Es gibt m.M.n. keinen vernüftigen Grund dort die Fresse zu halten.

  1. Beschwere Dich vor Ort egal, ob Du da einen einfache Pfarrer oder einen Dekan oder gar Monsignore hast!
  2. Beschwere Dich beim Bischof, schließlich bekommt der mit dem Stab sogar dienstlich immer noch eine zeremonielle Kampfwaffe!
  3. Beschwere Dich in Rom bei der Glaubenskongregation (ehm. Inquisition) oder direkt beim für Dich zuständigen Stellvertreter vom Chef, schließlich wird beim Letzten Abendmahl vom Jesus der Waffenbesitzt gefordert. Waffenbesitz ist Christenpflicht.

Ich habe denen schon vor fast 20 Jahren aufgrund unüberwindbarer weltanschaulicher Differenzen den Geldfluß aus meinen Taschen zu gedreht. Selbst meinen Eltern hat's bereits vor 12 Jahren gelangt.

Dein

Mausebaer

Link to comment
Share on other sites

Das hört sich an als ob es aus der Feder des Aktionsbündnisses fließen würde.....

"Ich habe meine Meinung und meinen Standpunkt und Ihr konntet mir nicht beweisen daß ich falsch liege, ätsch"

genau! wie habe ich mal gelesen? "es ist müßig mein Freund, einen Pfaffen bekehren zu wollen.."

Link to comment
Share on other sites

Guest Einzellader

Immerhin hat Hr. Kottlorz sich die Mühe gemacht, eine Antwort auf unsere Zuschriften zu verfassen. Ich finde den Rundbrief im Großen und Ganzen recht freundlich, sachlich und fair geschrieben. Zumindest geht er auf uns Waffenbesitzer ein, versucht ein Verständnis für unsere Seite zu entwickeln und stellt uns nicht unter Generalverdacht.

Aber:

Man kann nun trefflich darüber streiten, wie man diesen einen Aspekt - Waffen und Waffenerreichbarkeit - eines Amoklaufs vermeiden hilft. Und da bin ich für jede Lösung offen, die da eine einigermaßen realistische Perspektive bietet.

Hier lässt er (bewusst?) offen, welche Lösungen er unterstützen würde (GK-Verbot, Lagerung außerhalb der Wohnung etc.).

Nur so viel zur Vergleichbarkeit der Gefährlichkeit von Schusswaffen und Messern, Sprengstoff oder Autos...

Richtig, ein Vergleich ist hier schwierig, da die Opferzahl nicht vorherzusagen ist, wenn jemand mit einem Auto in eine Menschenmenge auf dem Pausenhof rast oder im Klassenzimmer eine Rohrbombe zündet. Nur war seine Aussage wohl so nicht gemeint...

Ich war – und das ist wohl der gravierendste Unterschied zu all den ehrenwerten Sportschützen und untadeligen Waffenliebhabern, die mir geschrieben haben – kurz nach dem Amoklauf vor Ort in Winnenden.

Woher weiß er das? Vielleicht waren ja unter den Rettungskräften und Polizisten auch Sportschützen ?

Fazit: Am Ende bleibt trotz allem das ein oder andere "Gschmäckle".

Wie sagt das AAW immer - wir haben doch nichts gegen Schützenvereine...

Link to comment
Share on other sites

Nur so viel zur Vergleichbarkeit der Gefährlichkeit von Schusswaffen und Messern, Sprengstoff oder Autos...

So,hm.

Im Irak und Pakistan machen die sich nicht die Mühe mit einer Schußwaffe, da wird tatsächlich "effektiver " gemordet ( wen man das überhaupt in Kategorien vergleichen darf).

Sprengstoff ist dort vorzugsweises Mittel und der Oklahoma-Bomber scheint schon vergessen zu sein.

Der Brief ist tatsächlich in einem höflichen , sehr gut artikulierten Stil geschrieben , aber er enthält unzählige versteckte und offene Attacken gegen Legalwaffenbesitz.

"

äußerst durchschlagsfähige Waffe
" ... suggeriert doch sofort wieder " ja reicht euch denn nicht auch ein Luftgewehr ?"
" der geübte Umgang damit und ihre Erreichbarkeit in Privathaushalten eine (wesentliche) Rolle bei Amokläufen in Schulen. Zwar nur eine, aber eben auch eine wesentliche"

suggeriert doch sofort wieder " Übung damit verbieten und Waffen raus aus Privathaushalten"

Ich habe traumatisierte Schüler erlebt, habe eine Stadt im Schockzustand gesehen und in die Augen von Eltern geschaut, die ihr Kind verloren haben. Und ich möchte niemandem zumuten sich vorzustellen, wie es wäre, wenn das eigene Kind, der Partner oder ein irgendein geliebter Mensch so zu Tode kommt wie die Opfer von Winnenden und Waiblingen. Wer sich aber auch nur annähernd an diesen Gedanken wagt, wird alles daran setzen, wenigstens bei dem Versuch zu helfen einen weiteren Amoklauf an einer Schule zu verhindern. Jeder an seinem Platz.

Traumatisierte und geschockte Menschen gibt es fast immer bei jedem Unglück wo Menschen zu Tode kommen, ob das ein Verkehrsunfall , ein Flugzeugabsturz oder eine Naturgewalt ist.

Hier werden die Opfer wieder für seinen Betroffenheitsmodus mißbraucht.

Jeder an seinen Platz. Wer hat ihn denn für diese Missionierung der Sportschützen berufen ?

Damit will ich niemandem seinen Sport unmöglich machen, sein Hobby nehmen oder den Sinn und Notwendigkeit von Waffen in bestimmten Berufen in Frage stellen.

Na klar nur in bestimmten Berufen... nicht eben privat.

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..Der denkt gar nicht daran irgendein Verständnis für unser Hobby zu begreifen, für den sind Waffen "Teufelszeug " und das muß weg, basta !!

Was wird er denn machen wenn alle Waffen verboten sind und die Täter sich Werkzeuge bedienen, die er selbst auch benutzt, etwa ein Auto, etwas Gas,etwa Chemikalien und dort ebenfalls 15 Tote zu beklagen sind ?

Dann wir der beten und sagen daß Gott die Menschen hart prüft...und schon hat er das Problem wieder "gelöst"

Link to comment
Share on other sites

Guest 143-Koenig@fvlw.de

Ihr hört das Ganze mal wieder mit Wolfsohren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation

Der Mann ist ins Gespräch eingetreten und hat seine Meinung gesagt. Darüber hinaus stellt er sich so dar, wie ich seine Artikel auch empfunden habe. Da war das Thema "Waffen" nämlich auch nur ein Teilaspekt seiner Beiträge und mengenmäßig nicht der Schwerpunkt.

Freut Euch lieber darüber, dass die Leute noch mit uns reden und nutzt die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen zu zeigen, dass die öffentliche Diskussion abseits der tatsächlichen Realitäten und Wahrscheinlichkeiten geführt wird ! Verbalbomben wie: "Ich entziehe Ihnen ihre wirtschaftliche Grundlage" sind als Gesprächsversuch meistens ungeeignet und fördern das Verständnis füreinander nur suboptimal.

Zu Denken gibt mir seine Schilderung, dass er von einer Minderheit beschimpft und beleidigt wurde. Das kann ich nachvollziehen. Und mal unter uns: Wer hier meint, dass er, nachdem er hier auf Veröffentlichungen aufmerksam gemacht wurde, sich nach aussen mit Beleidigungen und Schmähungen in unserem Namen präsentieren muss, der schadet unserer Sache.

Siehe auch meine Diskussion auf meine-spd.net ! Auch dort musste ich schon mehrfach um Mässigung einkommen, weil einige meinen, unsere Sache mit Beleidigungen weiterbringen zu müssen. Wer das tut, tritt uns allen in den Hintern und gehört nicht hierher !

Nehmt Euch doch mal dieser Problematik an. Das bedient nämlich genau die Vorurteile, die wir ausräumen wollen !

143

Link to comment
Share on other sites

...Freut Euch lieber darüber, dass die Leute noch mit uns reden und nutzt die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen...

Naja, also von der Bereitschaft, ins Gespräch zu kommen, kann ich da nicht viel erkennen... das ganze Epistel ist nach Art der Stellungnahmen der Gesetzesverschärfungsministerien aufgebaut: "Natürlich verstehe ich... aber..." - "niemand soll... aber... " - "es ist schon klar, dass... aber..."

Das haben wir doch alles schon zur Genüge gehört und gelesen; heißt nichts anderes als: festzementierte Meinung, durch keine Fakten zu erschüttern.

Und wenn ich mir den polemischen Spruch von den "ehrenwerten Sportschützen und untadeligen Waffenliebhabern" ansehe, dann sind die Beleidigungen ja wohl nicht nur eine einseitige Angelegenheit... müßig drüber zu diskutieren, wer letztendlich angefangen hat.

Greetinx,

R.L.B.

Link to comment
Share on other sites

Sehr diplomatisch. Weitere Amokläufe stehen quasi fest usw. Als wenn einer erklärt, die Kirchenglocken brauchen ähnlich wie die modernen U-Boot Gummiüberzüge, damit Sie von unseren Gastarbeitern oder Spielverderbern nicht geortet werden können. Nebenbei werden durch die Arithmie Verkehrsunfälle mit tragischen Folgen ausgelösst. Das erinnert mich alles an die Anfänge der Bahnfahrt.

Aber lange Rede kurzer Sinn, Kippen - u. Alkohlflaschen Schäden an Bushaltestellen werden die Wasserstoffgesellschaft vermutlich nicht aufhalten.

Gäbe es keine legalen Waffen, dann gäbe es enorm viele illegale Waffen (?!), bei denen sich dann sowieso keiner mehr aufregt, wenn etwas damit passiert.

Link to comment
Share on other sites

Aber lange Rede kurzer Sinn, Kippen - u. Alkohlflaschen Schäden an Bushaltestellen werden die Wasserstoffgesellschaft vermutlich nicht aufhalten.

Ja ich weiß, ich versuchs dennoch mal!

Wer erklärt mir diesen Satz? Bitte. Den ersten Absatz lass ich mal außen vor.

Link to comment
Share on other sites

Guest 143-Koenig@fvlw.de

@osaft: Weiss auch nicht, hab mein nemiadisch-Wörterbuch immer noch ncht zugeschickt bekommen. Aber das ist eigentlich das beste Beispiel dafür, dass es keine vernünftige Kommunikation geben kann, wenn man sich nicht darum bemüht, etwas zu sagen, was der Andere auch verstehen kann.

@ R.L.B.:

"Und wenn ich mir den polemischen Spruch von den "ehrenwerten Sportschützen und untadeligen Waffenliebhabern" ansehe, dann sind die Beleidigungen ja wohl nicht nur eine einseitige Angelegenheit... müßig drüber zu diskutieren, wer letztendlich angefangen hat."

Ich hab die Polemik jetzt nicht gefunden. Der Mann spricht von seinem eigenen Erleben. Warst Du denn dabei ?

143

Link to comment
Share on other sites

...

Wer erklärt mir diesen Satz? Bitte. Den ersten Absatz lass ich mal außen vor.

"Den Fortschritt (bei Bedarf bitte streichen und durch das Gewünschte ersetzen) in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf." :rolleyes:

Link to comment
Share on other sites

@143: Das hat jetzt doch mit seinem Erlebten nicht viel zu tun... wenn ich jemanden z.B. als "den höchst ehrenwerten xxxx" tituliere, dann will ich doch i.d.R. das genaue Gegenteil damit ausdrücken... das und nur das meinte ich. Wo besteht da ein Zusammenhang, ob ich "dabei war"?? Kann ich jetzt nicht ganz folgen, sorry...

Greetinx,

R.L.B.

Edit: Adressat vergessen

Link to comment
Share on other sites

Aber lange Rede kurzer Sinn, Kippen - u. Alkohlflaschen Schäden an Bushaltestellen werden die Wasserstoffgesellschaft vermutlich nicht aufhalten.

Würde ich sinngemäss so übersetzen: Der Schützensport ist absolut nicht anachronistisch, der braucht für eine saubere Zukunft nicht wegdiskutiert werden.

Link to comment
Share on other sites

...

Ich hab die Polemik jetzt nicht gefunden.

Die ist in Ironie gewickelt.

Der Mann spricht von seinem eigenen Erleben. ...

143

So wird er rechtlich unangreifbar.

Also nicht "Ich bin ein Opfer des Deutsche Bank - Konzerns", was im Zweifel vor Gericht bewiesen werden müßte, sondern "Ich fühle mich als Opfer des Deutsche Bank - Konzerns". :closedeyes:

Der Mann hat nicht wirklich zum ehrlichen und offenen Dialog eingeladen, aber aufgrund des scheinbar von Ihm so nicht erwarteten Gegenwinds von LWB etwas verbales Öl auf die von Ihm erzeugten Wellen gegossen. Dass die Antwort scheinbar klein und versteckt gehalten während die "Hetze" laut in aller Welt hinaus geblasen wurde, zeigt auch schon Einiges. Warum ist das wohl so? :teu38:

Dein

Mausebaer

Link to comment
Share on other sites

Archived

This topic is now archived and is closed to further replies.

×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Use
Privacy Policy
Guidelines
We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.