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IGNORED

Überprüfung des Waffenrechts


MichaelDa

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Ich denke, das bedeutet nichts anderes, als das was Herr Grindel schon bisher gesagt hat: Nach zwei Jahren will man eben sehen, ob sich die Regelungen bewährt haben. Woran man das aber im Einzelnen festmachen will, ist mir ein Rätsel. Bei den Kontrollen könnte man sicher noch Statistiken führen. Aber bei der Teilnahme an Wettbewerben für eine Waffe über das Grundbedürfnis????

Für uns ist wichtig, dass wir nun sowas wie einen Fahrplan haben, auf den wir uns einstellen können.

bye knight

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Im Grunde ist die Überprüfung des Waffenrechts genau das, was ich erwartet und erhofft habe. Nur eben der Zeitraum und Zeitpunkt ist der komplett falsche.

Es gilt alle bisherigen Waffenrechtsänderungen seit Erfurt zu überprüfen und festzustellen ob sie in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, Amokläuf zu verhindern.

Es gibt nur eine einzige richtige Antwort darauf: NEIN, haben sie nicht, denn sonst wäre Winnenden, St. Augustin und Ansbach nicht passiert.

Somit müsste das Waffenrecht rückwirkend vollkommen überarbeitet und korregiert werden.

Aber durch die Wartezeit von zwei Jahren, schaffen sie sich erstmal einen Freiraum um uns ruhig zu stellen. Und in der Zwischenzeit werden weitere bescheuertenn Verordnungen wie die Biometrie zur Realität werden. Und zurücknehmen werden sie dann eh nichts.

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Und zurücknehmen werden sie dann eh nichts.

Seien wir mal ehrlich gegenüber uns selbst: Hier glaubt doch wohl niemand ernsthaft, daß irgendwelche der seit 2002 gemachten Änderungen rückgängig im Sinne "für den Waffenbesitzer leichter/liberaler" gemacht wird. Ist natürlich widersinnig, wenn man sich ansieht, wie die Tatsachen belegen, daß die Änderungen keine Verbesserung der Sicherheit gebracht haben. Das Wissen dazu bestand ja schon vor den Änderungen und wurde von der lieben Politik bewußt ignoriert!

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Seien wir mal ehrlich gegenüber uns selbst: Hier glaubt doch wohl niemand ernsthaft, daß irgendwelche der seit 2002 gemachten Änderungen rückgängig im Sinne "für den Waffenbesitzer leichter/liberaler" gemacht wird. Ist natürlich widersinnig, wenn man sich ansieht, wie die Tatsachen belegen, daß die Änderungen keine Verbesserung der Sicherheit gebracht haben. Das Wissen dazu bestand ja schon vor den Änderungen und wurde von der lieben Politik bewußt ignoriert!

100% ACK!

Wer meint da wird was Rückgängig gemacht, hat scheinbar imer noch nicht begriffen,

dass der/diese Politiker von der "Presse" ind er Luft zerrissen werden. (sollten sie so was wirklich planen/bekanntmachen)

So was gibt Quote und "betroffene Bürger" würden das lt. "BLÖD" Zeitung natürlich

nicht wollen das die Waffnegesetze gelockert werden...

Ich hoffe nur wir schaffen es diesen Müll mit "Armatix" zu verhindern.

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Die Chance besteht darin, ein komplett neues WaffR auf den Weg zu bringen. Das könnte man dann als Ausgleich notwendiger Sicherheitsinteressen und freier Entfaltung der Persönlichkeit auf Basis des EU-Rechts vermarkten. In der Presse lässt man dann nicht Einzelmassnahmen aburteilen, sondern einen ganzheitlichen ANsatz bejubeln. Endlich kein Herumdoktern mehr an angeblichen Lücken etc.

Wo hierbei die Gefahr liegt brauch ich wohl nicht erläutern.

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Das liegt aber alleine an uns...

Auf der rechtlichen und realen Facktenlage nicht.

Auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene wohl schon. *)

*)D.h. es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keiner kommen und uns und unsere Hobbies erretten. Das werden wir selbst machen müssen. :closedeyes:

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rechtlichen

...sehe ich anders.

Man muss sich halt manchmal um sein Recht streiten.

Oder jemandem die nötigen Penunsen zukommen lassen, der dann stellvertretend auftritt.

Das ist aber halt noch nicht bei allen angekommen...

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Seien wir mal ehrlich gegenüber uns selbst: Hier glaubt doch wohl niemand ernsthaft, daß irgendwelche der seit 2002 gemachten Änderungen rückgängig im Sinne "für den Waffenbesitzer leichter/liberaler" gemacht wird. Ist natürlich widersinnig, wenn man sich ansieht, wie die Tatsachen belegen, daß die Änderungen keine Verbesserung der Sicherheit gebracht haben. Das Wissen dazu bestand ja schon vor den Änderungen und wurde von der lieben Politik bewußt ignoriert!

Habt ihr schon vergessen, wer solch einen Vorschlag vor einiger Zeit gemacht hat ? Wolfgang Schäuble, mit der Intention, die Großkaliberaltergrenze wieder auf 18 Jahre zu senken. Dafür ist er dann auch allerdings so verrissen worden, dass er binnen Stunden umgeschwenkt ist.

Mal davon abgesehen, sollten die Verbände und der FvLW dies vielleicht begleiten ... damit die Fragestellungen auch die richtigen sind !

Gruß,

coltfan

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Seien wir mal ehrlich gegenüber uns selbst: Hier glaubt doch wohl niemand ernsthaft, daß irgendwelche der seit 2002 gemachten Änderungen rückgängig im Sinne "für den Waffenbesitzer leichter/liberaler" gemacht wird.

Es gab aber auch aussagen von politiker so in die richtung "die waffengegner wollen das komplette verbot, die LWB wollen das es so bleibt. irgendwo muss man ja n kompromis finden"...

wir MÜSSEN weiter auf rücknahme und erleichterungen drängen und hinarbeiten!

jedes "wir wissen ja das nichts zurückgenommen wird" ist gift für uns.

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Habt ihr schon vergessen, wer solch einen Vorschlag vor einiger Zeit gemacht hat ? Wolfgang Schäuble, mit der Intention, die Großkaliberaltergrenze wieder auf 18 Jahre zu senken. Dafür ist er dann auch allerdings so verrissen worden, dass er binnen Stunden umgeschwenkt ist.

Wenn DAS ehrlich gemeint gewesen wäre - dann hätte es von fast jedem anderen kommen müssen,

nur nicht von einem derart xxxxxxxxx Taktiker wie Schäuble :rolleyes:

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Das liegt aber alleine an uns...

Sicher nicht ! Damit macht man es sich zu einfach meiner Meinung nach.

Hättest Du Recht, wäre JEDE staatliche Restriktion, die eine Gruppe trifft, deren eigene Schuld.

Selbst in der Schweiz, wo die Bürger traditionell wehrhafter gegenüber ihrem Staat sind und weniger

obrigkeitshörig als es bei uns so üblich war,

wo sie deutlich mehr direkte Einflußmöglichkeiten haben, als wir hier,

läßt sich dieser Rückschluß nicht grundsätzlich belegen.

Auch direktere Demokratien funktionieren eben nur über Regeln, die sich entweder aus Mehrheitswillen oder zumindest

aus Mehrheitsdesinteressen herleiten.

Um es mal drastisch auszudrücken : Es ist billig, jede Einschränkung für eine Minderheit, dieser als Selbstverschulden

anzukreiden, nur weil sich eine überwältigende Mehrheit für deren Probleme weder einspannen noch interessieren läßt.

Es entbehrt m.E. jeden Realitätsbezuges, damit zu argumentieren, die Minderheit müßte nur energisch genug daran arbeiten,

dann könnte sie die Mehrheit schon für sich gewinnen.

Genau in der Situation befinden sich doch die Waffenbesitzer in der BRD.

Geschätzten 78 Millionen Bürgern ist die Frage des privaten Waffenbesitzes schlicht egal bis suspekt.

Daran etwas Grundlegendes zu ändern halte ich für einen Wunschtraum.

Vielleicht fehlt mir aber auch nur die jugendliche Begeisterung um noch an solche Wunder zu glauben.

Gruß

G.T.

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Ich hoffe nur wir schaffen es diesen Müll mit "Armatix" zu verhindern.

Da hoffe ich mit dir.

DAS wird das nächste große Thema. Die entsprechende Verordnung ist z.Zt. in der "Mache".

Auch auf die Gefahr der Wiederholung hin: das wird für viele von uns LWB existenzieller,

als so manche neue Bedürfnisregelung oder die immerwährende Kontroll-Diskussion...

Gruß,

karlyman

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Hallo,

wir sollten uns nicht damit zufrieden geben, dass nur die biometrischen Sperrmittel vom Tisch kommen.

Ich denke das die jetzt unter Druck beschlossenen Änderungen wie z. B. die verdachtsunabhängigen Kontrollen ebenfalls wieder vom Tisch kommen. Sollte das nicht geschehen, sehe ich unseren "Kampf" mit bestenfalls 50% erfolgreich. Es wäre unserer Sache nicht dienlich umd würde einen großen Sieg für unsere "Gegner" bedeuten die dann mit Ihren Forderungen durch die Bank weg recht bekommen hätten.

Wir sollten uns keinesfalls mit "Krümeln" zufrieden geben, wenn wir wenigstens die Hälfte des Kuchens bekommen könnten. Notfall müssen wir der FDP nochmals sehr deutlich machen warum es für sie gereicht hat und das es das nächste mal dann eben nicht mehr reicht.

Grüße

Joblu

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FAKT ist, dass in den Koalitionsverhandlungen das Thema Bürokratieabbau einen relativ breiten Raum eingenommen hat. So breit, dass man darüber berichtete.

Da wird sich um Beweise zu liefern in 2 Jahren einiges tun (müssen). Dies wird geschehen.

Evaluierungen über zwei Jahre bieten Raum für umfassende Betrachtungen vo allen Seiten, auch ohne auf die bisherigen "Experten" angewiesen zu sein. In aller Ruhe - das ist am wichtigsten. Auch kein hysterisches Geschrei von unserer Seite.

Ausgearbeitete Vorschläge/Wünsche - ja. Den hier üblichen Brei aus dem Kindergarten - nein.

DANN werden wir sehen.

Jetzt helfen Vermutungen und Theorien keinem weiter, vor allem kann so NIEMAND vernünftig arbeiten. Darüber sollten mal einige endlich beginnen nachzudenken.

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Das ist jetzt das Klügste, aber wir müssen insbesondere gegenüber den Medien sehr wachsam bleiben und wo die Möglichkeiten des Online Kommentares bestehen, diese auch wahrnehmen.

In zwei Jahren aber wollen wir von den Westerwelles deutlich erkennbare Taten zu unserem Vorteil sehen. Einer der wichtigsten Taten ist aber, dass die FDP die Union dazubringt, die Petitionen des ABW zu unseren wie auch zu Gunsten der PC Gamer abzulehnen.

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FAKT ist, dass in den Koalitionsverhandlungen das Thema Bürokratieabbau einen relativ breiten Raum eingenommen hat. So breit, dass man darüber berichtete.

Da wird sich um Beweise zu liefern in 2 Jahren einiges tun (müssen). Dies wird geschehen.

Die Waffenbehörden haben jedenfalls in Bezug auf die Kontrollen NEUE PLANSTELLEN beantragt.

Jetzt, nicht vorübergehend, sondern dauerhaft.

Da könnte man ja mal gleich ernst machen.

Aber es ist eine Sache, wenn im Bund über Bürokratie-Abbau geredet -

und eine andere, was dann in den Ländern praktiziert wird.

Sind wir mal gespannt.

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Die Behörden müssen (in den unteren Bereichen) nach dem Kahlschlag der letzten Jahre jede noch so ferne Möglichkeit nutzen, neue Dauerstellen zu generieren.

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Die Behörden müssen (in den unteren Bereichen) nach dem Kahlschlag der letzten Jahre jede noch so ferne Möglichkeit nutzen, neue Dauerstellen zu generieren.

Klar, aus DEREN Sicht -

nur,

SO schafft man keinen Bürokratieabbau :rolleyes:

Die Politiker sollten vielleicht mal darüber nachdenken, daß Bürokratieabbau bei IHNEN SELBST

beginnen muß -

Gesetze und Verordnungen am Fließband produzieren und die Exekutive ausdünnen geht nun mal nicht.

Eigentlich sollte so etwas ab Bildungsniveau 4. Klasse Grundschule einleuchten -

nur in der Politik ist es noch nicht wirklich angekommen.

Da begnügt man sich mit schönen und hohlen Schlagworten ohne Substanz.

"Bürokratieabbau" "Umorganisation" "Vereinfachungen" "Bürgernähe" stehen auf der Liste ganz oben.

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Wenn das Waffenrecht erst in 2 Jahren gereviewt werden soll, ist das mM nach viel zu spät. Begründung: Dies ist eine ziemlich lange Frist und die Wahleinflußnahme längst vergessen. Jetzt werden durch das BMI Fakten geschaffen und wie viele hier schon geschrieben haben - was einmal festgeschrieben wurde, wird nie mehr zurück genommen! Desweiteren kann da (leider) noch sehr viel passieren, in jeglicher Hinsicht. Ich will hier keine Teufel wecken, aber Fakt ist, Taten wie in der Vergangenheit (2003 u. 2009) liegen definitiv nicht in unserer Hand oder unserem Einfluß - wir halten uns schon aus Eigeninteresse an die Gesetze, aber sollte auch nur irgendein Blödi wieder mit so einem Mist anfangen, ist Schluß mit "Lustig", dann gehen die ganzen Debatten wieder von vorn los und die ganze Arbeit jetzt war umsonst!

Leider ist die Wahrscheinlichkeit bei längeren Zeiträumen naturgemäß höher und dann gibt es wieder den nächsten Verschärfungswahn! Wahrscheinlich setzen hier bestimmte Politiker bewußt drauf und versprechen jetzt diesen 2 Jahres Zeitraum, um im Hinterkopf zu behalten, das es sowieso nichts wird. Wenn ich mir bestimmte Fachzeitschriften durchlese und die Pläne des BMI nach diesem sinnlosen Blockiermist realisiere, dann frage ich mich schon, warum ich FDP gewählt habe! Jetzt muß von Seiten der Politik dagegen etwas getan werden und nicht in 2 Jahren, glaubt ihr im Ernst, daß falls eine egal wie geartete Blockierpflicht kommt, die wieder jemals zurück genommen wird? Doch wohl sicher nicht und das Fernziel ist in dem Papier aus BW ganz klar beschrieben worden (Thema: Freischaltung). Brauchen wir aus sicherheitstechnischen Gründen irgendeine zusätzliche Blockierung - sei es mittels Abzugsschluß oder sonst irgendwas? NEIN brauchen wir nicht und wir sollten jetzt alles versuchen damit noch nicht mal ansatzweise sowas kommt! Jeder der denkt, ach nur ein Abzugsschloß etc. sollte sich bewußt machen, das dies nur den Einstieg darstellt. Daher nochmal jetzt ist die Zeit dagegen etwas zu tun bzw. dagegen etwas zu unternehmen.

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