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Positive Presse


Gunny Highway

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Angeregt durch die Frage nach Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Threads kamen Vorschläge wie Tage der offnen Tür, Imagevideos, Werbung und vieles mehr.

Ein Teil wurde meiner Meinung nach bisher völlig vernachlässigt. (Oder ich habe das übersehen. Durch die vielen Unterforen leidet die Übersichtlichkeit doch ein wenig.)

Dieser Teil ist die Pressearbeit an der Basis.

Wenn ich die Zeitung aufschlage, lese ich jeden Tag im Regionalteil über Fussballspiele, Veranstaltungen des örtlichen Briefmarkensammlerclubs oder Taubenzüchtervereins, aber nur in seltenen Fällen über (sportliches) Schiessen. Höchstens die grossen Schützenfeste finden Beachtung. Dabei ist eine Veranstaltung nach der anderen und keiner berichtet darüber.

Ein ähnliches Problem hatten wir bei einer Hilfsorganisation, in der ich Mitglied bin. Hat nichts mit Schiessen zu tun, aber auch unsere Öffentlichkeitsarbeit war nahezu nicht existent. Klar, die Unglücksfälle sind immer zu sehen, sogar Analog zu unserem Problem.

Das haben wir aber sehr einfach gelöst. Bei Grossveranstaltungen laden wir die Presse ein, die können selbst ihre Fotos machen. Die Berichte jedoch fertigen wir soweit vor, weil die Jungs und Mädels von der Presse das oft nicht auf die schnelle erfassen können, und die Berichte fehlerhaft werden. Die sind eben nicht vom Fach und es ist dabei nicht einmal böswillig.

Bei kleineren Sachen schreiben wir das komplett selbst, machen die Fotos dazu und senden das per EMail an die betreffenden Redaktionen. Nahezu jeder Bericht wurde bisher abgedruckt. Die sind sogar froh, das wir ihre Arbeit machen und sie selbst nicht immer wissen, wie sie ihre Seiten füllen sollen.

Genau an diesem Punkt müssen wir als Vereine auch ansetzen. Sauber geschriebene und wahrheitsgetreue Berichte über uns und von uns, damit wir in dem Licht stehen, in das wir gehören. Wir müssen uns nicht verstecken und wir dürfen uns nicht mehr verstecken!

Lokalteile der Zeitungen werden von Vielen gelesen! Auf eine Internetseite klickt nur der soweiso schon Interessierte. Je grösser die Veranstaltung, je grösser der Bericht.

Raus aus dem "alter Opa mit Karabiner Muff". Frauen, Jugendliche auf die Bilder, am besten ganze Familien, Bilder vom Schiessstand mit Schützen in Aktion, so wie es eben ist, was aber niemand ausser uns wahrnimmt.

Beispiele gibt es genug, Vereinsmeisterschaften, Wettkämpfe, Pokalschiessen, Kreis- und Bezirksmeisterschaften, gute Platzierungen von Vereinsmitgliedern auf überregionalen Meisterschaften, (Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft und darüber hinaus), Umbauten und Neueinweihungen von Schiessständen, abgehaltene Lehrgänge, usw.

Wie sowas aussehen kann? Lest einfach nach. Hat doch fast jeder eine Zeitung zur Hand. Wichtig sind klare Formulierungen, nicht zu sehr ins Fachchinesich abgleiten lassen, fehlerfreie Rechtschreibung und anderes. Aber dazu können die erfahrenen Presseleute hier sicher mehr beitragen. Der nächste Schritt darauf folgend: Einen Fuss in die Überregionale Presse bekommen.

So, das darf nun wieder zerreissen und kaputtgeredet um Entschuldigungen zu finden, nichts zu tun.

<_<:D

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Schon richtig, Gunny. Auch das mit den Bildern.

Alles schon gemacht.

Aus eigener Erfahrung: Kannst schreiben was Du willst, die Zeitung entscheidet selbst was wie und wo abgedruckt wird.

Weltmeistertitel nur im Lokalteil, sag ich da nur. Und das jetzt schon mehr als nur einmal. <_<

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Ich war schon von Anfang an der Auffassung, dass wir die Meiden versuchen sollten stärker einzubinden.

Ich Denke aber auch, dass es Sinnvoller ist, wenn dei Medien selber vor Ort sind und sich einen eigenen Eindruck bilden.

Der Punkt ist folgender, der Schießsport ist, in der Öffentlichkeit, leider nur eine Randsportart. Daher finden Wettkämpfe oder Veranstaltungen meist nur ihren Weg in die Lokalpresse. Selbst wenn es eine Weltmeisterschaft ist, oder hat einer mal im DSF oder Eurosport die Weltmeisterschaft im IPSC zu sehen bekommen?

Somit kann man zwar eigene Berichte mit Ergebnissen und Bildern an die Zeitungen schicken, das geschriebene spiegelt aber nur die Sichtweise der Teilnehmer bzw. des Authors wieder, nicht aber die Sichtweise eines aussenstehenden. Aber das ist genau das, was wir benötigen.

Positive Presse ja, aber von aussenstehenden, damit weitgehend unvoreingenommen dargestellt werden kann was Sache ist.

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