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IGNORED

Stellungnahme Expertenkreis Amok


Knieper

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Verfasst am 25.09.... es wird immer abstruser.

Andererseits wird die ganze Geschichte damit aber auch wieder transparenter:

Das Ergebnis seitens dieser "Experten"-Kommission stand schon lange fest.

Im Grunde wurden hier nur unreflektiert die allermeisten ABW- und Waffengegner-Forderungen

übernommen, und es wurde ein Landessiegel draufgeklebt.

Somit bekommen die ABW-Forderungen nun einen "offiziellen Anstrich".

Und werden uns folglich, selbst wenn sie im Moment (hoffentlich) nicht politisch durchsetzbar sein sollten,

noch in Jahren als "Empfehlungen der Experten" aufs Brot geschmiert werden.

In der Schublade schlummernd, bis das nächste Mal etwas passiert...

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so wie ich das verstanden habe ist das doch ein expertenkreis der seine ausarbeitungen dann dem (war es innenauschuss?) des landtags vorlegen soll, oder?

wo ist dann das problem das als endfass bzw. abschlussbericht der kommission zu bezeichnen und zu betiteln? es ist eine zusammenfassung der erarbeiteten punkte und nach jetzt 5 monaten legt die expertenkommision ihren bericht als endfassung vor. zudem sind es nur empfehlungen. was folgt hat mit den personen erstmal nichts mehr zu tun.

oder wurde das bei der anhörung im landtag (gestern?) garnicht mehr diskutiert, sondern 1:1 übernommen? etwas verwirrend ist es ja schon wenn innerhalb von 2 Tagen 6 threads aufgehen und in jedem wild gepostet wird und jede zeitung was anderes erzählt.

bitte um aufklärung! bericht des expertenkreises geht an die landesregierung/ausschüße und die diekustieren das. oder wird das einfach so übernommen?

empfehlungen...das ist zumindest in den Punkten 70/71/72 Schade. Über den Rest brauchen wir im Grunde garnicht diskutieren. Nichts neues, alles schon dagewesen, mal wieder brühwarm aufgearbeitet. schön wie man auf den entwurf aus bayern zurückgereift, bzgl. killerspielen und paintball, des ja auch schon 2 mal nicht durchkam.

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Guest 143-Koenig@fvlw.de

Hier noch mal die Empfehlung zu Waffen (leider unformatierter Text):

WAFFEN

ZUGANG ZU WAFFEN IST EIN RISIKOFAKTOR FÜR AMOKTATEN

LEGALE WAFFEN REDUZIEREN

VERFÜGBARKEIT GEFÄHRLICHER WAFFEN REDUZIEREN

WAFFEN BESTMÖGLICH GESICHERT AUFBEWAHREN

SCHÜTZENVERBÄNDE LÄNGERFRISTIG FÜR DAS THEMA AMOK SENSIBILISIEREN

39. Waffenbesitzer zur freiwilligen Abgabe von Waffen animieren

40. Auf die Waffenbestandsreduzierung bei Schützen- und Jagdverbänden hinwirken

41. Gefährlichkeit von Waffen reduzieren

42. Kontrollen mit Einlasspflicht einführen (analog der Schornsteinfegerregelung)

43. Gebührenpflicht für regelmäßige Kontrollen der Waffenbesitzer einführen

44. Bedürfnisprüfung verschärfen

45. Doppelte Blockiersicherung mit PIN-Code einführen

46. Altersgrenze zum Sportschießen Großkalibrigerwaffen von 18 auf 21 Jahre anheben

47. Wartezeit für Sportschützen zum Erwerb eigener Sportwaffen von 12 auf 18 Monate

verlängern (Änderung § 14 Abs.2 Nr. 1 WaffG)

48. Jugendarbeit in Schützenvereinen verantwortlich gestalten

Es geht also weiter.

Da wissen wir ja jetzt, wogegen wir uns ab sofort wehren müssen.

Dies und das Ergebnis von Bad Boll werden unsere nächsten Stolpersteine.

Leute, engagiert Euch in der FvLW, es ist nicht vorbei, es geht nahtlos weiter !!!

Gruß,

143-koenig

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Guest 143-Koenig@fvlw.de

Oh,oh,

wie wärs denn mit Zusammenführen ? Ich hab einfach nichjt die Zeit, erst das ganze Forum zu durchsuchen, bevor ich poste ...

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Oh,oh,

wie wärs denn mit Zusammenführen ? Ich hab einfach nichjt die Zeit, erst das ganze Forum zu durchsuchen, bevor ich poste ...

Und ich habe einfach nicht die Zeit, dauernd Threads zusammenzufügen, die von Leuten erstellt wurden, die erklären: "hab einfach nichjt die Zeit, erst das ganze Forum zu durchsuchen, bevor ich poste ..." und dann im Anschluß 15 Fragen "Wo ist der Thread? "; "Wo ist mein Beitrag"; "WO zensiert, ich fordere sofort eine erklärende Entschuldigung mit notariell beglaubigter Unterlassungserklärung" zu beantworten. :peinlich:

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"LEGALE WAFFEN REDUZIEREN

VERFÜGBARKEIT GEFÄHRLICHER WAFFEN REDUZIEREN

WAFFEN BESTMÖGLICH GESICHERT AUFBEWAHREN

SCHÜTZENVERBÄNDE LÄNGERFRISTIG FÜR DAS THEMA AMOK SENSIBILISIEREN

39. Waffenbesitzer zur freiwilligen Abgabe von Waffen animieren

40. Auf die Waffenbestandsreduzierung bei Schützen- und Jagdverbänden hinwirken

41. Gefährlichkeit von Waffen reduzieren

42. Kontrollen mit Einlasspflicht einführen (analog der Schornsteinfegerregelung)

43. Gebührenpflicht für regelmäßige Kontrollen der Waffenbesitzer einführen

44. Bedürfnisprüfung verschärfen

45. Doppelte Blockiersicherung mit PIN-Code einführen...."

etc., etc.

Das ist unmöglich das Ergebnis einer ernsthaften Expertenkommission.

Nein, es ist schlicht das Protokoll eines feuchten Traums der Waffengegner.

Antwort darauf gibt es nur eine:

NO WAY !

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Und ich habe einfach nicht die Zeit, dauernd Threads zusammenzufügen, die von Leuten erstellt wurden, die erklären: "hab einfach nichjt die Zeit, erst das ganze Forum zu durchsuchen, bevor ich poste ..." und dann im Anschluß 15 Fragen "Wo ist der Thread? "; "Wo ist mein Beitrag"; "WO zensiert, ich fordere sofort eine erklärende Entschuldigung mit notariell beglaubigter Unterlassungserklärung" zu beantworten. :peinlich:

Aha, Herr Dr. Gehrmann gibt hier mal den Wiefelspütz ;)

Wer Mods als Wiefelspütz bezeichnet kriegt 20%

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wo ist dann das problem das als endfass bzw. abschlussbericht der kommission zu bezeichnen und zu betiteln?

Das Problem ist, dass die Endfassung schon längst fertig war, bevor überhaupt die Experten (die sich für LWB einsetzen, z.B. Kohlheim) gehört wurden.

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Mal im Ernst: Wundert´s irgendjemanden hier? Es zeigt sich eindeutig die Methodik, mit der Front gegen die LWB gemacht werden soll, das ist nichts neues, nur nach der Wahl kann man nun damit rotzfrech auch offen auftreten und so tun, als würde man etwas verändern (können!?). Der Bericht liest sich sehr sachlich, zeigt aber aus meiner Sicht einmal mehr: Die dafür verantwortlich Zeichnenden haben nichts, aber auch rein gar nichts dazugelernt! Das ist meiner Meinung ja auch so gewollt, es wird sich daher auch künftig nicht viel, wenn überhaupt, ändern. Die Denkweise, dass man so weitermachen kann wie bisher ist altbewährt, solange Personalien wie Merkel, Schäuble, etc. wiedergewählt werden...wird echt Zeit, hier die Zelte abzubrechen! :016:

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Wie jetzt? Ist die Stellungnahme tatsächlich vor der Anhörung erstellt und veröffentlicht wirden? Und keine Presse merkt was und schreibt was dazu? Auch wenn ein Großteil der Presse meist gegen uns schreibt, das kann ich dann doch nicht glauben!

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Guest 143-Koenig@fvlw.de

Hier ein Strick, um ein bißchen von der Palme runterzukommen:

Der Expertenkreis oder die Expertenkommission hat dem Sonderausschuß des BaWü - Landesparlaments Bericht erstattet und diesen Bericht veröffentlicht. JETZT wird er im Sonderausschuß beraten.

Alles klar ? Kein Skandal dabei.

Die Auswahl der "Experten" war allerdings reichlich einseitig.

Viele Grüße,

143

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Aha, Expertenkreis und Sonderausschuß sind demnach zwei unterschiedliche Gruppierungen. Demnach bisher auch kein abgekartetes Spiel- bisher.

Die Auswahl der sog. Experten war tatsächlich mehr als seltsam, wie ich finde. Wer ist eigentlich Experte und wer bestimmt das?

Die Sache erscheint mir so, als solle der "Expertenkreis" vorab eine Vorgabe erstellen und der Sonderausschuß darf gnädigerweise seine Meinung dazu sagen. Entschieden wird dann wieder von anderen Leuten, ähnlich der Anhörungen zu Waffenrechtsverschärfungen 2002 und später und dem, was tatsächlich rauskam.

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Guest 143-Koenig@fvlw.de

Im Ausschuß des Bundestages saß ja sogar Roman Grafe, der (als Künstler) zum Thema nun wirklich nichts sagen konnte, ausser einem ziemlich unqualifizierten Sermon zu "Sportmordwaffen" und der Mitschuld aller, die nicht ihr Äusserstes gegen privaten Waffenbesitz unternehmen. Das hat ihm einen Ordnungsruf eingetragen und wohl selbst diejenigen, die ihn da reinzitiert haben, nicht gefreut.

Carstensen vom BDK ist zwar ein anderes Kaliber. Man muss jedoch wissen, dass er eine ganz andere Ansicht vertritt, als die Polizeigewerkschaft, die den illegalen Waffenbesitz und die gesellschaftliche Situation für das eigentliche Problem hält.

Frau Bannenberg ist Kriminologin und offenbar recht medienfreudig eingestellt. Zur wissenschaftlichen Methodik muss man da ganz kurz sagen, dass die Täterforschung eine aussagekräftige Grundlage aufgrund der (gottseidank) geringen Fallzahlen und der hohen Täterletalität nicht hat. Auch lassen sich die Taten aus anderen Kulturkreisen (und die USA sind eindeutig ein anderer Kulturkreis, schon allein, was das Schulsystem betrifft) nicht 1:1 übertragen.

Letztlich bleibt also alles Spekulation. Das ist in wissenschaftlichen Kreisen unstrittig, hier wird aber in den Kreisen der Politik und der Öffentlichkeit das Bild einer wissenschaftlichen Stellungnahme erzeugt !

Zum Thema Waffenbesitz gibt es aus Kreisen der Uni Bremen ganz andere Aussagen ! Die wollte man aber schon 2008 nicht wirklich hören.

Die evangelische Kirche in Baden hat sich ja schon zum Thema Waffengesetzgebung geäußert (Weg damit, aber wir geben zu, dass wir das Thema nicht kennen ... )

Und die baden-württembergischen Hauptverantwortlichen der Exekutive Goll und Rech haben sich ja auch schon sehr vorsichtig zu der Umsetzung der "83- Vorschläge" geäussert:

Kostet es Geld, wird man plötzlich zurückhaltend, nachdem man vorher schon die Bundesrats-Initiative startete. Deren Forderungen finden sich ja auch direkt in den Vorschlägen zum Waffenrecht wieder.

Die Türen der Schulen umzurüsten (meines Erachtens würde ein einfacher Knauf statt Klinke auf der Aussenseite schon einiges bewirken) kostet sehr viel Geld, das keiner hat. Übrigens wird natürlich auch sofort wieder ein Streit darum ausgetragen, ob ein Schulsozialarbeiter zum Wirkungskreis der Kommunen (örtliche Daseinsvorsorge), oder zum System Schule (Landesfinanzierung) gehört. Da kann man dann länger drüber diskutieren. Im Übrigen nutzt ein darauf noch nicht mal geschulter Sozialarbeiter/in gar nichts, wenn der/ die schon mit den anderen (lautstarken) Problemschülern mehr als ausgelastet ist. Ich hab das mal in der Praxis gesehen. Ist kein Spaß, sondern verdammt anstrengende Arbeit !

Und die potentiellen Amokläufer fallen gerade auch deshalb immer wieder aus dem Wahrnehmungsraster der "auffälligen" Schüler heraus. Das war auch mit dem Mädchen in St. Augustin so. Redet heute natürlich keiner mehr drüber, dass Gewalt auch (mal) weiblich sein kann. Auch hier war es eine stille, sehr gute Schülerin.

Die Handelnden entlarven sich letztlich selbst. Das AB Winnenden wird da auch noch mehr frustrierende Erfahrungen machen. Eigentlich gönne ich Ihnen die gar nicht, denn die (Gesamt-)zielvorstellung ist ja wünschenswert (Verhinderung von Massenmord) und dass sie über ihren Verlust hinwegkommen, auch.

Das politische Spiel ist aber immer das Gleiche, das ist längst nicht nur mit dem Waffenrecht so: Ändere die Gesetze, das tut keinem Haushalt weh und alle glauben, so ists recht getan. Der Rest interessiert dann kein Schwein, nur wir sind mal wieder die Betroffenen und stehen dann mit hängenden Armen direkt neben dem Aktionsbündnis, das genauso frustriert sein wird, wenn auch aus etwas anderen Motiven. Geholfen ist aber keinem ! :gaga:

Die einzige Äußerung, der ich hundert Prozent zustimme, ist diese: "Die Strafandrohung für Trittbrettfahrer von maximal drei auf fünf Jahre Freiheitsstarfe hochzusetzen, ist nicht das Wesentliche. Dass schnell und konsequent Strafen ausgesprochen werden, ist das Entscheidende, um andere davon abzuhalten."

Und natürlich der Schulverweis und die Bezahlung des Polizeieinsatzes ... das tut dann noch wesentlich mehr weh, als die Bewährungsstrafe ! :gutidee:

Keuch, so, wieder viel zu viel geschrieben ...

Gruß,

Michael

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... Das hat ihm einen Ordnungsruf eingetragen...

Es waren sogar deren zwei: Einmal als er die Mitschuld auch der Abgeordneten im Innenausschuss proklamierte und ein anderes Mal als er zum Besten gab, dass der Innenausschuss ohnehin nur aus "Lobbyisten" bestehe.

Eigentlich hätte man diesem lächerlichen Auftreten ein entschiedeneres Ende setzen müssen. Er hatte dann aber von selbst aufgehört, wirren Unfug zu stammeln, da er in seiner Unordnung aus hangeschriebenen Zettelchen schließlich den Anschluss verlor und nicht mehr in der Lage war, frei weiter zu sprechen.

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Hallo Michael richtig erkannt an den Außentüren ein Knauf und eine Klingel die zum Hausmeister oder - ins Sekretariat geht reicht völlig aus wenn dann noch die Hausmeister in den Schulen bei Fragen der Sicherheit mit einbezogen werden, die kennen sich in ihren Schulen am besten aus, ist schon sehr viel gewonnen. Ohne die hoch dotierten Sicherheitsexperten von denen die meisten sowieso keine Ahnung haben und das kostet nur einen Bruchteil von dem was die Experten vorschlagen.

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:angry2:

Das schlägt dem Fass den Boden ins Gesicht!

In der Zeitung 'Tierischer Volksfreund' am Schlus eiens Berichts 'Gremien geben Empehlungen gegen Amokläufe'

In den Schulen im Südwesten würden bislang nicht einmal die elementaren Grundsätze für Sicherheit befolgt, kritisiert der Leiter der Abteilung für Sicherheit im Karlruher Unternehmen Steffen Weiß. Mit einfachsten Mitteln könnten Schulen sicherer gemacht werden.

Aber, zum Schluß des Artikels kommt's heftig.

" der Expertenkreis (?) empfahl zudem, von Waffenbesitzern eine regelmäßige Gebühr analog dem Auto-Tüv zu fordern. Deutschlandweit gebe es rund 7 Millionen registrierte und 20 Millionen illegaler Waffen.

In dem Bericht geht natürlich nicht hervor, wie die illegalen ihre Gebüren entrichten müssen :rolleyes:

Da treibt es einem doch die Zornesröte ins Gesicht. :angry2:

Deutlicher geht's nicht, die legalen Waffenbesitzer sind schuld an den Amokläufen.

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Frage: Warum finden Amokläufe eigentlich immer an Gymnasien statt?

Antwort: Weil an Hauptschulen zurückgeschossen würde.

Unterhaltet Euch mal mit den im Ernstfall Betroffenen, dann bekomt man solche Sätze als Antwort, die einer gewissen Wahrhaftigkeit nicht entbehren.

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