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Persönlichkeitsstörung bei den Engländern?


MichaelDa

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Wikipedia beschreibt die Persönlichkeitsstörung wie folgt:

Die Dissoziative Identitätsstörung oder Multiple Persönlichkeitsstörung ist eine dissoziative Störung, bei der Wahrnehmung, Erinnerung, und das Erleben der Identität betroffen ist. Sie gilt als die schwerste Form der Dissoziation. Die Patienten bilden zahlreiche unterschiedliche Persönlichkeiten, die abwechselnd die Kontrolle über ihr Verhalten übernehmen (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_...4tsst%C3%B6rung )

Stellen wir uns nun einmal die Frage ob und welche Engländer unter einer solchen Störung leiden könnten?

So finden wir unter http://en.wikipedia.org/wiki/Gun_politics_..._United_Kingdom zum Thema Olympia 2012 den Hinweis:

the government announced that special dispensation would be granted to allow the various shooting events to go ahead

sowie

However, it was still illegal for Britain's top pistol shooters to train in England, Scotland or Wales. As a result, British shooters currently spend 20 to 30 days a year training in Switzerland, and receive no public sports funding because their events are considered illegal in the UK

Mit anderen Worten: Um sich bei den olympischen Spielen im Jahr 2012 nicht zu blamieren, ändert die britische Regierung ganz einfach mal kurz die Gesetzeslage, damit in England wieder Pistole geschossen werden kann. Außerdem starten ebenfalls englische Pistolenschützen, die dann halt eben mal zuvor im Ausland trainieren.

Nun meine Frage: Wer leidet an einer "Dissoziativen Identitätsstörung bzw. einer Multiplen Persönlichkeitsstörung"

Es stellt sich ebenfalls die Frage, warum die olympischen Spiele überhaupt in ein solches Land vergeben werden. Meiner Ansicht nach sollte das Sportprogramm auf das zulässige Maß gemäß geltender Rechtslage in England zusammengestrichen werden und wenn sich England damit blamiert. Das könnte man z. Bsp. Herrn Eberhard Gienger über Abgeordnetenwatch fragen. Er sitzt im DOSB und beantwortet die Anfragen an ihn eigentlich immer zuverlässig.

Gruß Michael

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Die Regierung lässt die Olympia Sportschützen trainieren,

aber wie kristalisieren die sich raus wenn doch das Sportschießen nicht praktiziert werden darf ????

Woher kommt deren Qualifikation ??

Sind das dann vom Parlament handverlesene ehemalige LWB, "ausgewanderte" Engländer die in

der EU leben und den Schießsport fröhen ?!?

Ist eigentlich egal, denn mal wieder gibt es eine Sportart indem wir die Engländer haushoch besigen werden :eclipsee_gold_cup:

Gruß Elli

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Guest Einzellader

Wenn ich Engländer wäre, würde es mir nicht im Traum einfallen, für ein Land, dass seinen Pistolenschützen ihr Sportgerät und das Training im Inland verbietet, an Olympia teilzunehmen. Weder in England noch im Ausland.

Wenn ich Olympiaschütze wäre, würde ich auf meine Teilnahme bei Olympia in England verzichten aufgrund unsportlichen Verhaltens der englischen Regierung gegenüber den englischen Pistolenschützen.

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Vor allem würde ich nicht FÜR England antreten...

-----------

Würde ich schon gerne....Aber nur so wie damals bei den Jungs von Monty Python: The Upper Class Twit of the year.... einfach mal den Clip suchen & anschauen; paßt sehr gut in die heutige Zeit.... :D

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Mit anderen Worten: Um sich bei den olympischen Spielen im Jahr 2012 nicht zu blamieren, ändert die britische Regierung ganz einfach mal kurz die Gesetzeslage, damit in England wieder Pistole geschossen werden kann.

Nein, so verhält es sich nicht. Das prä-olympische Training findet in Verantwortung und unter Aufsicht des britischen Militärs auf Militärschießständen statt, ohne Gesetzesänderung.

Übrigens schießen viele der Zivilisten ausweichenderweise auf der Isle of Man, in Nordirland, und auf den Kanalinseln.

Carcano

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Die Regierung lässt die Olympia Sportschützen trainieren,

aber wie kristalisieren die sich raus wenn doch das Sportschießen nicht praktiziert werden darf ????

Woher kommt deren Qualifikation ??

Qualifizierung der Pistolenschützen über modifizierte Luftpistole und Freie Pistole.

Carcano

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Multiple Pers. Störung und England..?

Ich glaube nciht, dass hier alle aufhören würden zu schießen, wenn die BRD das verbietet. Auch den Olympiatraum würden sie sich nciht nehmen lassen.

..also die Engländer auch nciht!?.. -Versteh' irgendwie den Witz nicht.

LG

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Das prä-olympische Training findet in Verantwortung und unter Aufsicht des britischen Militärs auf Militärschießständen statt, ohne Gesetzesänderung.

Übrigens schießen viele der Zivilisten ausweichenderweise auf der Isle of Man, in Nordirland, und auf den Kanalinseln.

Oh, wie äußerst großzügig...

:crazy:

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Nein, so verhält es sich nicht. Das prä-olympische Training findet in Verantwortung und unter Aufsicht des britischen Militärs auf Militärschießständen statt, ohne Gesetzesänderung.

Übrigens schießen viele der Zivilisten ausweichenderweise auf der Isle of Man, in Nordirland, und auf den Kanalinseln.

Carcano

Ich denke, wir sollten nicht auf den Paragraphen herumreiten.

Wenn Ralf Schumann zukünftig in der Schweiz oder in Österreich trainieren muß, um für Deutschland bei einer Olympiade in Deutschland starten zu dürfen, dann könnte man den deutschen Politikern ebenfalls eine Persönlichkeitsstörung nachsagen. Noch bescheuerter geht es ja nicht.

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... in Verantwortung und unter Aufsicht des britischen Militärs auf Militärschießständen...

Da würde ich mir ja wie ein Depp vorkommen, nee, für so ein Land würde ich im Leben nicht antreten.

So viel Spass kann schiessen nicht machen, um sich soweit runter zu lassen.

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Wenn ich Engländer wäre, würde es mir nicht im Traum einfallen, für ein Land, dass seinen Pistolenschützen ihr Sportgerät und das Training im Inland verbietet, an Olympia teilzunehmen. Weder in England noch im Ausland.

Wenn ich Olympiaschütze wäre, würde ich auf meine Teilnahme bei Olympia in England verzichten aufgrund unsportlichen Verhaltens der englischen Regierung gegenüber den englischen Pistolenschützen.

Wenn du Olympiaschütze wärest, würdest du genau das machen - nämlich starten.

Wenn ich mich recht erinnere, war es Flintenweib, die einmal einem Boykott der einfachen Wettkämpfe vorgeschlagen hat. Wieviele Sportschützen sind diesem Vorschlag gefolgt?

Wie oft hätten wir die Möglichkeit gehabt, Wettkämpfe ausfallen zu lassen, um auf das Waffenunrecht hinzuweisen - und - und das ist viel wichtiger - unsere Verbandsoberen zu "motivieren" über eine etwas schärfere Gangart nachzudenken.

Aber um sich im Glanz einer einfachen Vereins-/Kreismeisterschaft zu sonnen, nehmen wir weiterhin daran teil.

Aber vielleicht tun wir dies auch nur aus lauter Angst, daß man uns sonst die Waffen wegnimmt

Ganz ehrlich, wenn meine Leistungen olympiareif wären - ich würde hinfahren.

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Vielleicht wird durch diese Schlappe und die Blamage vor aller Welt wieder was zurückgenommen? Ein Land, das keine Trainingsmöglichkeit für Olympia bietet, "Wegen der Sicherheit" und am besten schießen sich dann während Olympia wieder ein paar Jugendliche über den Haufen oder stechen sich ab, wie ja regelmäßig in London - das müsste doch den größten und verbohrtesten Politiker-... wachrütteln. Dann noch was in der Presse über die gefälschten Statisiken bei Gewaltanwendung mit schusswaffen. Da kann es schon mal unangenehm sein, mit Olympia mal ein paar Wochen unausweichlich im Rampenlich zu stehen.

Grüße

paper

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Ich denke, wir sollten nicht auf den Paragraphen herumreiten.

Wenn Ralf Schumann zukünftig in der Schweiz oder in Österreich trainieren muß, um für Deutschland bei einer Olympiade in Deutschland starten zu dürfen, dann könnte man den deutschen Politikern ebenfalls eine Persönlichkeitsstörung nachsagen. Noch bescheuerter geht es ja nicht.

Sollten einmal in der BRD alle Waffen analgo zu GB verboten werden, würdes Sportfördergruppen in BW un BP sei dank, genug Olypioniken geben die Teilnehmen. Und neben bei ein paar € noch verdienen.

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Sollten einmal in der BRD alle Waffen analog zu GB verboten werden, würde es, Sportfördergruppen in BW und BP sei Dank, genug Olypioniken geben, die teilnehmen.

Wäre ich das Internationale Olympische Komitee, würde ich Staaten, in denen die Ausübung des Schießsports als vielfältigen Breitensport der Allgemeinheit der Bevölkerung gesetzlich verboten wird, von der Teilnahme an allen olympischen Schießsport-Wettbewerben ausschliessen.

Der öffentliche Ansehensverlust wäre für die betroffenen Staaten enorm.

Da aber das Internationale Olympische Komitee seit Jahren selbst intensiv an der Entfernung von Schießsportdisziplinen aus dem olympischen Programm arbeitet, sind die wohl die falsche Adresse für ein solches Ansinnen.

CM

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Ich würde als Zuschauer ein riesen Plakat Drucken mit dem Gesicht von Churchil und dem Sloagen

"No Sports"

ansonsten ist die Geschichte mal wieder:

"british people have a very special kind of humor......"

aber was soll man von "Berufsalkoholikern" schon erwarten

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Wäre ich das Internationale Olympische Komitee, würde ich Staaten, in denen die Ausübung des Schießsports als vielfältigen Breitensport der Allgemeinheit der Bevölkerung gesetzlich verboten wird, von der Teilnahme an allen olympischen Schießsport-Wettbewerben ausschliessen.

Der öffentliche Ansehensverlust wäre für die betroffenen Staaten enorm.

Da aber das Internationale Olympische Komitee seit Jahren selbst intensiv an der Entfernung von Schießsportdisziplinen aus dem olympischen Programm arbeitet, sind die wohl die falsche Adresse für ein solches Ansinnen.

CM

Kein Wunder bei den langweiligen Disziplinen. Keine Zuschauer>keine Werbung>kein Geld>Ausmusterung der Disziplin

Ich wette IPSC wäre hervorragend zu vermarkten.

@ mausebaer

Dann würdest du mehr als die Hälfte der deutschen Sportler ausschließen und den Großteil der Medaillen verlieren.

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Wenn ich Engländer wäre würde ich garantiert für mein Land antreten ,und ich würde alles tun um auf den letzten Platz zu kommen . Wenn das alle englischen Schützen machen würden, könnte es sein das die Öffentlichkeit sich fragt:Warum???

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Wer derartig gegängelt wird und kostspielige und zeitauwendige Reisen in Kauf nimmt, um seinen Sport auszüben, allen Bestrebungen der Regierung zum Trotz, der hat es nicht nur verdient, für sein Land zu starten sondern auch ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Frage an die Rechtsgelehrten hier im Forum:

Warum sind eigentlich die Kanalinseln, die Isle of Man und Nordirland von dem gunban ausgenommen? Das habe ich nie verstanden. Ist doch auch britisches Territorium.

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...

Frage an die Rechtsgelehrten hier im Forum:

Warum sind eigentlich die Kanalinseln, die Isle of Man und Nordirland von dem gunban ausgenommen? Das habe ich nie verstanden. Ist doch auch britisches Territorium.

Wikipedia hilft:

Sie (Isle of Man, Kanalinseln) ist als autonomer Kronbesitz (engl. crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch eine Kronkolonie. Sie stellt ein gesondertes Rechtssubjekt dar und ist nicht Teil der Europäischen Union.

Vermutlich haben die sich vor langer Zeit mit dem jeweiligen König arrangiert, alles was seit Olliver Cromwell passiert ist, ist daran irgendwie vorbeigegangen.

Gilt der Gunban nicht in Nordirland?

UK heißt offiziell "United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland"... Nordirland ist ein offizieller Teilstaat. :confused:

Nachdem ich einige Monate beruflich in Nordengland verbracht habe, habe ich den Eindruck, es sind in den letzten 2 Jahrhunderten aus UK zu viele Leute rausgeworfen worden oder von selbst gegangen.. Platz und Auswahl war ja im Empire ausreichend vorhanden.

Der dadurch verminderte Genpool erklärt einiges.

Wir hatten in der Firma einige ältere Inbetriebnehmer/Baustellenleiter, die waren deutlich länger auf der Insel als ich. Die zitiere ich hier aber lieber nicht. <_<

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Nachdem ich einige Monate beruflich in Nordengland verbracht habe, habe ich den Eindruck, es sind in den letzten 2 Jahrhunderten aus UK zu viele Leute rausgeworfen worden oder von selbst gegangen.. Platz und Auswahl war ja im Empire ausreichend vorhanden.

Über mangelnden Zulauf und kulturelle Bereicherung können sich die Briten aber nicht beschweren, eher im Gegenteil...

Das führt hier aber zu weit. :rolleyes:

BTT:

Die Frage ist doch, was überwiegt: der persönliche Ehrgeiz des Leistungssportlers oder die Wut über die Beschränkungen des Staates, für den man antritt.

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