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IGNORED

Strategie im Bundestagswahlkampf


YiZhiYang

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Abgeordnete neigen dazu, sich nochmals vor der Wahl kräftig in Szene zu setzen.

Gerne durch Veranstaltungen, bei welchen dann die Presse ausdrücklich erwünscht ist. Jeder Artikel mehr in der Zeitung bringt etwas. Wenn dann nicht .... vielleicht die falschen Fragen kommen!

Deshalb:

Sammelt Informationen über Eure "unerwünschten" Bundestagskandidaten. Was hat er oder sie wo wie gesagt! Nicht nur zum Thema Waffenrecht! Zeitung lesen und googeln. Informationsbeschaffung steht jetzt an erster Stelle.

Informiert Euch sachlich und vor allen Dingen ausführlich über diese Themen. Sammelt Gegenargumente. Überlegt Euch, was sie darauf antworten könnten und überlegt Euch wieder dazu die Gegenantworten.

Dann kommt der Tag x. Stellt die Fragen. Quer über alle Sachgebiete! Ihr glänzt mit Know how und der unvorbereitete MdB schaut dumm aus der Wäsche. Ein gefundenes Fressen für die Presse. Insbesondere, wenn das Thema Waffenrecht außen vor bleibt.

:rolleyes:

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...und der unvorbereitete MdB schaut dumm aus der Wäsche.

Glaubt nicht, dass die unvorbereitet sind. Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen, denn die Besucher einer solchen Veranstaltungen interessieren sich kaum für das Waffenrecht und wenn nur für die Verschärfungen. Und die Presse?

Wir wissen doch wo die in der Regel steht.

Ziel muss es sein möglichst viele an die Wahlurnen zu bringen, die ihre Stimme in unserem Sinne abgeben ,und da ist in unseren eigenen Reihen noch viel Potential. In einem zweiten Schritt, nach der Wahl, muss die Bevölkerung mehr über unseren Sport erfahren. Es kann doch nicht sein, dass die regelmässig aus allen Wolken fällt, wegen ein paar hundert Schuss Munitionsvorrat, oder überrascht zur Kenntnis nimmt, dass Biathlon mit scharfen Waffen durchgeführt wird.

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Die Idee ist an sich ganz gut, lässt sich aber, meiner Meinung nach, nicht wirklich bzw. schwer realisieren.

Ich stelle mir gerade das Bild vor, wie die Politiker auf dem Podium ihre Weisheit verlautbahren... Und da fängt es schon an...

Die haben ein Mikro!

Du stellst also deine kritische Frage. Der Politiker bemerkt, was du vor hast (die reden zwar viel Müll, aber sind gewiss nicht dumm, wenn es um Machterhalt geht) und kann dich problemlos mit seinem Mirko in Grund und Boden reden. Er hat ein wesentlich größeren Lautstärkevorteil! Er kann das Thema wechseln, sich lustig machen oder dich einfach ignorieren…

Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Politiker, der sich positiv in die Köpfe der Wählersschaft zu bringen versucht, auf ein Wortgefecht einlassen wird. Und wenn man als kritischer Fragensteller dann beginnt gegen das Mikro anzukämpfen, wird man lauter. Was der Pöbel dann für ein Bild vom Fragensteller hat, kann man sich selbst ausmalen.

Ich stelle es mir sehr schwer vor, einen "professionellen" Politiker vor einem großen Publikum kalt zu erwischen...

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diskutiert es nicht tot, wer kann macht, wer nicht halt nicht... mein gott, langsam weiß ich echt, worüber sich "die alten hasen" und die politisch und gesellschaftlich engagierten mitglieder von WO aufregen...

find ich gut, hab ich schon gemacht, werd ich weiter machen, funktioniert auch super (vorbereitung vorausgesetzt).

gruß, gut schuss und waihei

seeeebi

PS: schuldigung, meine shift-taste klemmt immer so früh am morgen und lässt sich nicht drücken...

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Glaubt nicht, dass die unvorbereitet sind. Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen, denn die Besucher einer solchen Veranstaltungen interessieren sich kaum für das Waffenrecht und wenn nur für die Verschärfungen. Und die Presse?

Wir wissen doch wo die in der Regel steht.

Ziel muss es sein möglichst viele an die Wahlurnen zu bringen, die ihre Stimme in unserem Sinne abgeben ,und da ist in unseren eigenen Reihen noch viel Potential. In einem zweiten Schritt, nach der Wahl, muss die Bevölkerung mehr über unseren Sport erfahren. Es kann doch nicht sein, dass die regelmässig aus allen Wolken fällt, wegen ein paar hundert Schuss Munitionsvorrat, oder überrascht zur Kenntnis nimmt, dass Biathlon mit scharfen Waffen durchgeführt wird.

Du hast mich falsch verstanden! Das Waffenrecht soll gerade nicht zur Sprache kommen!

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@appelsaft:

die sache mit dem mikro und der lautstärke:

ich hab mal vor einiger zeit das vergnügen gehabt, bei einer veranstaltung mit schäuble dabeizusein. wobei, vergnügen ist eigentlich was andres, jetzt wo ich drüber nachdenk. egal.

also, der typ hat seitenweise über die freiheit und demokratie referiert.

dann, so nach anderthalb stunden (ich war mittlerweile wieder munter), begann die "OFFENE DISKUSSION".

die üblichen speichelleckerfragen am anfang aus den ersten reihen.

UND DANN KAM´S:

da erfrecht sich doch so ein bürger, eine ETWAS kritischere frage zu stellen. nix böses, nix gemeines, einfach nur nicht nach dem motto "was schäuble schon immer gern hören will".

und was passiert da?

zuerst einmal wird die frage beantwortet.

zitat: gut das sie ausgerechent diese frage stellen. das ist demokratie. und ich, also das sollten sie wissen, habe schon immer gesagt, und gerade in der letzten bundestagsdebatte gab es da eine klare meinung, weil, die demokratie...

nagut. das war kein zitat. der hat 2 minuten oder so geredet. aber nullkommanix gesagt.

und als dann sich der gemeine brüger erfrechte, nachzustoßen und wirklich eine ANTWORT haben wollte, was passierte da?

der "diskussionsleiter" (fritz hähle) sprang hilfreich in die bresche: schäuble müsse leider dringend weg, wegen dem nebel und so und dem miesen wetter und er müsse noch heute abend nach berlin und überhaupt. schade, ausgerechnet jetzt wos interessant würde. aber man müsse das verstehen.

nee, verstehe ich nicht.

oder vielleicht doch.

ja, so funktioniert die demokratie: wählen, zahlen und maul halten. jetzt hab ichs doch kapiert.

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Dieses Verhalten meine ich damit. Mein Mikroargument war halt eines von vielen!

Es ist meist das selbe. Es wird über Demokratie gesprochen. Aber den wichtigen Fragen bzw. Fragen, die die Bürger interessieren wird ausgewichen oder man wird im schlimmsten Fall vor dem gesammten Publikum lächerlich gemacht...

Schön wäre mal ein Szenario, wo sich eine Gruppe hinter den Fragensteller stellen, und eine sachliche Antwort verlangen würde! Aber dann ist bestimmt die Zeit abgelaufen und der Herr Schäuble muss dringend nach Berlin...

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ja, genau so sehe ichs auch.

diese leute sind uns gemeinen arbeitenden wahlvolk haushoch überlegen in dieser beziehung: schlußendlich ist es deren job, viel zu reden und nix zu sagen.

ganz ehrlich: die meisten beherrschen das auch bis fast zur perfektion.

die reden uns doof und trunken, haben das mikro, können bestimmen, wen sie zu wort kommen lassen wollen usw.

ich glaub, das bringt nicht wirklich was.

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Es mag sein das vereinzelte "gezielte" Fragen von den Herren und Damen der Politikerzunft durch ihre rhetorischen Fähigkeiten abgeblockt werden können.

Doch wird es die Masse bringen. Wenn mehrere Leute immer dieselben Fragen stellen, oder im Anschluss an eine solche Frage nach dem Grund der "Nichtbeantwortung" fragen dann kommt auch ein Herr Schäuble (früher oder später) nicht um eine einigermaßen klare Antwort herum!

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ich beziehe mich nochmal auf obiges erlebnis mit herrn schäuble.

ähm, was denkst Du, haben von den anwesenden vielleicht 500 personen 490 gemacht?

richtig, katzbuckeln.

und die vielleicht restlichen 10?

wie erwähnt, einer kam zu wort. einmal. dann wurde ihm das abgeschnitten.

der rest hatte dann eben pech.

die diskussion wird einfach abgebrochen!

Du kommst nicht nochmal dazu, was zu sagen!

und welche unterhaltung danach?

schäuble wurde von seinen kleiderschränken abgeschirmt (respekt, profis!), der herr diskussionsleiter war bemüht, sich möglichst lange in seinem schatten zu sonnen (blöde formulierung, aber trotzdem verständlich) und der rest der "hohen" herren ebenso bzw. haben die sich mit keinem auf wasauchimmer für diskussionen eingelassen.

schäuble verschwand, die veranstaltung war vorbei, herr hähle stand nicht zur verfügung, weil die frage ja nicht an ihn gerichtet war...

die jungs sind auch da gut: abblocken, geht mich nix an, hätten sie ihn doch selbst gefragt, sie hatten ja die chance, nein, das kann ich für herrn s. nicht beantworten, ja, unser standpunkt ist klar, schauen sie im programm nach, schicken sie mir ruhig eine anfrage

uuuuuuuuuuuuund

tschüß.

versuch doch mal, solche typen auf was festzulegen.

und wenns doch gelingt, die wissen doch heute gar nicht mehr, was sie wem gestern warum erzählt haben.

rede mal mit Deinem mdb über paar dinge außerhalb waffenrecht. Du wirst merken, daß diese leute in einer andren welt leben.

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