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IGNORED

Die Zogajs straffällig?


raptors Resi G.

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In einem anderen Internetboard hat wer behauptet, Mitglieder der Familie Zogaj, die dzt. wegen ihrer drohenden Abschiebung im medialen Scheinwerferlicht steht, wären in der Vergangenheit straffällig geworden. Ich habe davon nirgends was gehört. Weiß wer was genaues und hat evtl. einen Link?

Danke.

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In einem anderen Internetboard hat wer behauptet, Mitglieder der Familie Zogaj, die dzt. wegen ihrer drohenden Abschiebung im medialen Scheinwerferlicht steht, wären in der Vergangenheit straffällig geworden. Ich habe davon nirgends was gehört. Weiß wer was genaues und hat evtl. einen Link?

Danke.

Soweit ich es mitbekommen habe, besteht die Straffälligkeit darin, daß er sich illegal von Schleppern nach .at bringen hat lassen und auch seine Familie so nachgeholt hat.

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Soweit ich es mitbekommen habe, besteht die Straffälligkeit darin, daß er sich illegal von Schleppern nach .at bringen hat lassen und auch seine Familie so nachgeholt hat.

Danke.

Hmm, was ich in Foren lese, sei zumindest der Sohn wegen Gefährlicher Drohung vorbestraft. Aber wahrscheinlich irgendwelche Poster, die sich wichtig machen und irgendeine Agenda verfolgen. Soll's ja geben. :rolleyes:

Sollte das allerdings stimmen, gäbe es dem Fall eine ganz andere Perspektive. Auch daß man sowas, sollte es stimmen, in den Medien nicht hört.

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Der älteste Sohn (18) sei in Österreich mit dem Gesetz in Konflikt geraten: Bei einem Zeltfest sei er in eine Rauferei verwickelt gewesen, dabei sei es zu einer gefährlichen Drohung gekommen. Das will der stellvertretende Bezirkshauptmann von Vöcklabruck, Martin Gschwandtner, zwar nicht kommentieren. Allerdings meint er auf Anfrage des Standard: "Es gibt eine strafrechtliche Verurteilung, diese stammt aus dem Juli 2007." Weitere Anzeigen der Polizei gegen einen anderen Sohn seien noch anhängig.

http://derstandard.at/?url=/?id=3058318

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Der älteste Sohn (18) sei in Österreich mit dem Gesetz in Konflikt geraten: Bei einem Zeltfest sei er in eine Rauferei verwickelt gewesen, dabei sei es zu einer gefährlichen Drohung gekommen. Das will der stellvertretende Bezirkshauptmann von Vöcklabruck, Martin Gschwandtner, zwar nicht kommentieren. Allerdings meint er auf Anfrage des Standard: "Es gibt eine strafrechtliche Verurteilung, diese stammt aus dem Juli 2007." Weitere Anzeigen der Polizei gegen einen anderen Sohn seien noch anhängig.

http://derstandard.at/?url=/?id=3058318

Aha, OK, danke.

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Ich wollte mit "Wayne" nicht deine Anfrage abwerten, es geht mir nur darum:

Wenn jemand die Abschiebekriterien erfüllt, soll er abgeschoben werden.

Niemanden soll es dann noch interessieren, ob derjenige auch noch straffällig geworden ist.

Gesindel gehört raus, Wirtschaftsflüchtlinge gehören raus, Kriminelle gehören raus.

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Ich wollte mit "Wayne" nicht deine Anfrage abwerten, es geht mir nur darum:

Wenn jemand die Abschiebekriterien erfüllt, soll er abgeschoben werden.

Niemanden soll es dann noch interessieren, ob derjenige auch noch straffällig geworden ist.

Gesindel gehört raus, Wirtschaftsflüchtlinge gehören raus, Kriminelle gehören raus.

:icon14:

ganz deiner Meinung.

Die Gutmenschen heulen schon wieder auf - sollen sie doch.

Was ich an der ganzen Sache schlimm finde - und DA sollte der Hebel angesetzt werden - ist dass - ich nenn sie jetzt mal vorsichtig - "Flüchtlinge" teilweise jahrelang auf die Bearbeitung ihres Asylantrags warten "dürfen". Wenn der dann negativ ausfällt is das Gejammere gross, hat man sich doch in der Zwischenzeit an das angenehme Leben in AUT gewöhnt.

-> Asylanträge schneller abarbeiten und Ausweisungen SOFORT und unverzüglich durchführen.

Wenn jemand die Kriterien NICHT erfüllt (welche sind das überhaupt - keine Ahnung?) hat er eben wieder "in das Loch" zu kriechen wo er hergekommen ist.

Eine "Einreise" per Schlepperbande ist per se schon ein Grund für die Ausweisung - warum konnte die Familie dann überhaupt (auch wieder per Schlepper) nachgeholt werden???? das versteh mal einer.

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Was ich an der ganzen Sache schlimm finde - und DA sollte der Hebel angesetzt werden - ist dass - ich nenn sie jetzt mal vorsichtig - "Flüchtlinge" teilweise jahrelang auf die Bearbeitung ihres Asylantrags warten "dürfen". Wenn der dann negativ ausfällt is das Gejammere gross, hat man sich doch in der Zwischenzeit an das angenehme Leben in AUT gewöhnt.

-> Asylanträge schneller abarbeiten und Ausweisungen SOFORT und unverzüglich durchführen.

Die langen Asylverfahren liegen nicht nur an träge arbeitenden Behörden. Es gibt vom Gesetz her zahlreiche Einspruchsmöglichkeiten, die viele Asylwerber (beraten von diversen Hilfsorganisationen) ganz gerne ausnützen, um den Abschluss des Verfahrens (soll heißen ihre Ausweisung) zu verzögern, obwohl meistens nach menschlichem Ermessen von vorhinein absehbar ist, dass kein Asylgrund besteht.

Trenck

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Wenn Kriegsflüchtlinge aus Ex-Jugo während eines Krieges zu uns kommen, sagt niemand etwas.

Wenn der Krieg jedoch lange beendet ist, wird's Zeit für die Heimreise...

Naja - das kann man so pauschal nicht sagen.

Es gibt schon einige, die sich integriert haben und sich ein neues Leben hier geschaffen haben. die sollen auch gerne hierbleiben - hab ich keine Probleme damit, sie waren ja immer schon legal da.

Wenn mir aber so einer den Spruch presst -> ich verdien mir hier mein Haus da unten und ihr seids eh als depperte A...löcher (ist mir wirklich passiert),

dann ist es auch bei mir vorbei mit friedlich. Mein lieber Fridolin - wenn ich da was zu sagen hätte, wär der noch vor beendigung des Satzes schon auf der Heimreise gewesen.

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Wer sich gefragt hat, warum die Zogaj-Geschichte in den Medien so derart penetrant intensiv verbreitet wurde, hier eine mögliche Erklärung:

"Der ORF hat uns unter Druck gesetzt"

"Der ORF hat uns massiv unter Druck gesetzt", sagt der Video-Mittelsmann, der anonym bleiben möchte.

Man sei an ihn mit dem Wunsch herangetreten, man brauche "entweder Arigona oder ein Video" für die ORF-Sendung "Im Zentrum" zur Causa prima am vergangenen Sonntag. "Ich war davon nicht so recht überzeugt. Daraufhin hat man mich vor die Wahl gestellt: Entweder man bekomme ein Video oder man könne 'nicht mehr so positiv berichten'", sagt die Kontaktperson.

Kurz darauf habe der ORF per E-mail einen Fragenkatalog geschickt. Eineinhalb Tage später langte das Filmmaterial im ORF Landesstudio Oberösterreich ein. "Arigona wollte dieses Video nicht. Aber wir sind halt auf die Öffentlichkeit angewiesen", sagt der Informant.

Im vorab aufgezeichneten ORF-Interview mit Pfarrer Josef Friedl, der Arigona derzeit betreut, hat dieser übrigens noch angemerkt, der Film sei "im Auftrag einer Fernsehanstalt entstanden". Im am Mittwochabend ausgestrahlten Interview fehlte dieser Satz.

Trenck

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Wer sich gefragt hat, warum die Zogaj-Geschichte in den Medien so derart penetrant intensiv verbreitet wurde, hier eine mögliche Erklärung:

"Der ORF hat uns unter Druck gesetzt"

Trenck

DAS wiederum wundert mich nicht...

Wir haben eine zur Politik passende Medienlandschaft.

ich bin für die Wiedereinführung der Monarchie. am liebsten mit dem Fürsten von Liechtenstein als Staatsoberhaupt. :00000733:

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Ich wollte mit "Wayne" nicht deine Anfrage abwerten, es geht mir nur darum:

Wenn jemand die Abschiebekriterien erfüllt, soll er abgeschoben werden.

Niemanden soll es dann noch interessieren, ob derjenige auch noch straffällig geworden ist.

Gesindel gehört raus, Wirtschaftsflüchtlinge gehören raus, Kriminelle gehören raus.

Alles klar. No hard feelings.

Mich interessiert an dieser Sache v.a. wieder einmal die Rolle der Medien.

Vielleicht bin ich ja paranoid, aber ich glaube langsam wir leben in einer massenmedialen Matrix. Jetzt steht sogar im Raum, daß der ORF, das staatliche Fernsehen (!), Auftraggeber des Selbstmorddrohungsvideos ist (s.o. Post von Trenck).

Gleichzeitig das Schußattentat in Wimpassing. Wäre der Schütze nicht ein Türke sondern ein Inländer (womöglich gar Jäger) gewesen, dann bin ich sicher, wäre eine lautstarke Hetze gegen die freien Schußwaffen losgegangen. Da haben wir in Zeiten des Kallenbach-Entwurfs gerade nochmal Glück gehabt. Das Opfer nicht, aber wen kümmert das, wenn's um Gesellschaftspolitik ud Meinungsmache geht?

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Wenn Kriegsflüchtlinge aus Ex-Jugo während eines Krieges zu uns kommen, sagt niemand etwas.

Wenn der Krieg jedoch lange beendet ist, wird's Zeit für die Heimreise...

Ich kann mich genau an die 90-iger erinnern. Damals wurde der Bevölkerung von der Politik unmißverständlich versprochen, daß die Flüchtlinge nach Beendigung des Krieges zurückkehren werden. Zweifler wurden, wie üblich, als Xenophobe mundtot gemacht. Jetzt stellt sich heraus, daß aus damals berechtigtem Asyl heute verdeckte Immigration geworden ist.

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ich bin für die Wiedereinführung der Monarchie. am liebsten mit dem Fürsten von Liechtenstein als Staatsoberhaupt. :00000733:

Seine Durchlaucht genießt durchaus meine, allzu seltene, Befürwortung.

Und Nichte Maria Anuntiata ist ein echter Hottie und findet natürlich ebenfalls meine Zustimmung. :chrisgrinst:

mariaanunciata.jpg

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Seine Durchlaucht genießt durchaus meine, allzu seltene, Befürwortung.

Und Nichte Maria Anuntiata ist ein echter Hottie und findet natürlich ebenfalls meine Zustimmung. :chrisgrinst:

mariaanunciata.jpg

HACCCHHHHHHHH :eclipsee_gold_cup:

leider bin ich wohl nicht ganz ihre Zielgruppe, auch wenn ich in Vaduz arbeit.. :heuldoch:

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HACCCHHHHHHHH :eclipsee_gold_cup:

leider bin ich wohl nicht ganz ihre Zielgruppe, auch wenn ich in Vaduz arbeit.. :heuldoch:

Die durchlauchtet in Belgien nicht in Liechtenstein.

Ich gehöre als Kleinunternehmer mit beginnender Glatze wohl auch nicht in ihre (Jg. 85) Zielgruppe. Außerdem hat mir ihre Tante mal ausrichten lassen, daß sie meine Arbeit nicht schätzt. Was soll, gibt auch andere nette Fische im Ozean mit einem garantiert unverkrampfterem Umfeld. Allerdings kaum mit soviel Holz. So ein Schloß mit Waffenkammer und eigenem privatem Schießzentrum wär schon was. :good: Dafür würde ich schon mal dem Volk von der Burgzinne zuwinken, falls ich grad nix besseres zu tun hab.

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Naja - das kann man so pauschal nicht sagen.

Es gibt schon einige, die sich integriert haben...

Das spielt keine Rolle. Asyl ist ein zeitlich begrenzter Schutz, bis die sichere Rückkehr in das Heimatland möglich ist. Daß es den Betreffenden im Schlaraffenland Österreich wirtschaftlich besser geht, ist noch lange kein Grund zum weiteren Verbleib (siehe Fall Zogaj).

Wer trotzdem über den Asyltitel hinaus hierbleiben will, braucht ein Einwanderungsvisum, das aber nur an ausgesuchte Leute ausgestellt werden sollte, von denen Österreich profitiert. Dabei denke ich nicht an die vielen afrikanischen Medizinmänner oder georgischen Umverteilungsspezialisten.

Vorbild können die strengen Einwanderungsgesetze der USA sein: Eine Greencard bekommt man zum Beispiel dann, wenn man dort $ 1 Million investiert, Professor für theoretische Physik ist, oder einen Uniabschluß samt verbindlichem Angebot für einen Job hat, für den sich kein qualifizierter Amerikaner findet.

Im übrigen finde ich es schade, daß unser Rechtsstaat zahnlos ist wie ein 90jähriger Greis. Denn sonst würden dieser Unterschlupf gewährende Pfarrer und seine Komplizen draufkommen, daß Strafgesetze auch für Gutmenschen gelten.

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Vorbild können die strengen Einwanderungsgesetze der USA sein: Eine Greencard bekommt man zum Beispiel dann, wenn man ... einen Uniabschluß samt verbindlichem Angebot für einen Job hat, für den sich kein qualifizierter Amerikaner findet.

Genau so ist es mir gegangen, ich hab nicht mal ein auf max. 2x3 Jahre befristetes Arbeitsvisum bekommen, weil nicht nachzuweisen war, daß sich kein Ami für den Job finden würde. Tschüß mit ü. Mediale Klagemauer hat mir keiner geboten. Pastor wollte mich auch keiner verstecken. Rein in den Flieger - komm nicht so schnell wieder! In Ö. warteten nur "schlechtere" Jobs und ich mußte mich halt von einer nachteiligeren Position als ich sie in den USA gehabt hätte durchbeißen. Nobody fucking cared and the Austrian Broadcasting Corporation didn't produce a vid for me.

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Das spielt keine Rolle. Asyl ist ein zeitlich begrenzter Schutz, bis die sichere Rückkehr in das Heimatland möglich ist. Daß es den Betreffenden im Schlaraffenland Österreich wirtschaftlich besser geht, ist noch lange kein Grund zum weiteren Verbleib (siehe Fall Zogaj).

Servus,

ich bestreite nicht, daß Du - wieder einmal - recht hast. :icon14:

Dennoch verursacht es mir Bauchweh, wenn wir Regelungen haben, die es ermöglichen, daß gut integrierte Menschen - die rein menschlich ein Gewinn wären, niemandem auf die Tasche und die Nerven gehen, Freunde hier haben - abgeschoben werden können, während wir das echte Gesindel, das amtsbekannt ist, ums Verrecken nicht loswerden.

So lange jemand hier arbeiten will (wirklich !) und seinen Lebensunterhalt auf ehrliche Weise selber bestreiten will, ist mir persönlich jeder willkommen, sofern er nicht irgendwelche Ideologien hier verbreiten will.

Wenn unser von mir schon seit seiner Machenschaften als Verkehrsminister nicht sonderlich verehrter Innenminister meint, sich endgültig lächerlich machen zu müssen, indem er einen Pfarrer, der einem verängstigten Mädchen Unterschlupf gewährt hat, in den Knast steckt - jo mei, dann sollte sich aber keiner wundern, wenn das werte Publiko langsam und klammheimlich zu der Ansicht gelangt, "die da oben" sind endgültig deppert geworden. Was dann dazu führt, daß selbst sinnvolle Regelungen immer weniger eingehalten werden - auch und vor allem von Menschen, die eigentlich sehr wohl gesetzestreu sein wollten, wenn sie denn nur der Überzeugung wären, die Gesetze würden von Menschen mit Hirn erzeugt und auch exekutiert.

Manchmal beschleicht mich der Eindruck, da wolle wer planmäßig Anarchie durch überzogene, nicht mehr nachvollziehbare Gesetze erzeugen, um dann so richtig "reinfahren" zu können ...

Gruß

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[...] gut integrierte Menschen [...] abgeschoben werden können, während wir das echte Gesindel [...] nicht loswerden.

So lange jemand hier arbeiten will [...] ist mir persönlich jeder willkommen

Servus!

In folgendem Punkt sind wir uns vollkommen einig:

Absolut nichts hier verloren haben ausländische Kriminelle, Sozialschmarotzer, Islamofaschisten und andere Erbauer von Parallelgesellschaften. Hier muß erbarmungslos abgeschoben werden (obwohl das leider gerade beim Gesindel am schwierigsten ist, wie man am Fall Bakary gesehen hat).

Nun zu den anständigen Ausländern, die bereit sind Deutsch zu lernen, zu arbeiten, Steuern zu zahlen, Gesetze zu befolgen und unsere Leitkultur zu akzeptieren.

Diese Ausländer sind mir selbstverständlich ebenfalls viel lieber als das Gesindel. Aber - und da unterscheidet sich unser Standpunkt - das alleine reicht mir nicht, sondern ist für mich nur die Mindestvoraussetzung, um für eine Einwanderung überhaupt in Frage zu kommen.

Es gibt unzählige Personen auf der ganzen Welt, die bereit wären, in ein wohlhabendes Land wie Österreich zu kommen, und sich unseren Spielregeln entsprechend anständig und fleißig zu verhalten. Wir können aber nicht alle aufnehmen; was bringt es, wenn der Ausländer fleißig arbeiten würde, es in seinem Beruf aber bereits zu viele arbeitslose und -willige Österreicher gibt, die selbstverständlich Vorrang haben?

Daher können wir von den ehrlichen und arbeitswilligen Ausländern nur einen kleinen Teil aufnehmen, und das werden jene sein, von denen Österreich am stärksten profitiert. Wenn uns z.B. Ärzte fehlen, weil jeder 2. Studienplatz an einen Deutschen Numerus-Clausus-Flüchtling geht, wir aber genug österreichische Maurer haben, müssen wir eben ausnahmslos jeden ausländischen Maurer heimschicken. Das heißt nicht, daß Maurer nicht ein ebenso ehrenwerter Beruf wäre!

@Raptor: Du hast das gut illustriert. Du wärst in die USA gegangen, und hättest mehr für das Land getan (Steuern, Arbeit) als viele Amerikaner. Trotzdem hast Du kein Visum (H1B ?) bekommen. Wohlgemerkt: Du wolltest ohnehin nur ein auf 3 Jahre befristetes NICHTeinwanderungsvisum, hättest also nach spätestens 6 Jahren heimreisen müssen und keine Chance auf weiteren Verbleib oder gar Staatsbürgerschaft gehabt, wenn Du nicht doch noch irgendwie zu einer Greencard (=Einwanderungsvisum) gekommen wärst.

Das ist eben anders in den USA. Dort gibt es weder einen Rechts-, noch einen moralischen Anspruch auf zeitweisen Aufenthalt oder gar Einwanderung.

Um jetzt noch auf den Fall Zogaj einzugehen:

Selbst wenn die Familie Musterschüler der Integration wären (was ja angesichts der Verurteilung/en ohehin zweifelhaft erscheint), gehören sie trotzdem schleunigst abgeschoben. Denn sie haben sich nicht die Mühe gemacht, ihre Einwanderung auf legale Beine zu stellen, sondern sind illegal mithilfe von Schleppern ins Land gekommen, ja nichteinmal ein Asylgrund ist damals oder heute vorgelegen - der erste Kontakt mit Österreich war ein Gesetzesbruch. Wenn man so etwas im Einzelfall zulässt, braucht man weder Fremdenrecht noch Rechtsstaat.

Wenn man das auf die USA umlegt: Die Zogajs haben sich nicht wie Raptor um ein Visum beworben, sondern sind illegal über die mexikanische Grenze geschlichen, haben jahrelang illegal in Kalifornien gelebt und gearbeitet, wurden kürzlich erwischt und sollen jetzt endlich abgeschoben werden. Wo liegt da das Problem?

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