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IGNORED

Transparenz ins Behördenhandeln


miwi

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Ich bin für jede Idee zu haben in der sich die Legal Waffenbesitzer austauschen und informieren können. Und jeder Sachbearbeiter hat sich an die gesetze zu halten nur wenn wir unsere rechte nicht eindeutig kennen spielen die noch lange Hugo mit uns.

Nicht dass ich den Bearbeitern grundsätzlich bösen Willen unterstelle eher im gegenteil aber das Problem sind doch unsere Politiker und die dazugehörige Presse.Wer will sich denn da in die nesseln setzen also lieber nichts oder nur das nötigste.

Aber mit Info und in kombination mit Newsletter so dass der Infofluß läuft da werden sich die Herren dann mit informierten Bürgern unterhalten müssen und wer sachlich korrekt argumentieren kann wird sicher schneller zum Ziel kommen.

Ich weiße auch auf das Forum Waffenrecht hin , :pro: wir müssen raus aus an die Öffentlichkeit mit der lokalen Presse arbeiten und unser Hobby darstellen dann läßt sich nicht mehr so schnell der " Waffennarr " in der presse vermarkten was uns wiederum bei unseren Behörden selbstverständlicher in unserem Verlangen legal Waffen zu besitzen darstellt :bud:

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Vieles was zum derzeitigen Zeitpunkt für uns unbefriedigend ist, wird sich sicher in geraumer zeit von selbst auflösen.

Deine Haltung hört sich sehr nett an, glauben mag ich nicht unbedingt daran. Ich verspreche aber, dass ich meine Aktivitäten sofort einstellen werde, wenn die von dir beschriebenen Zustände tatsächlich Realität werden. Bis dahin wäre es sehr nett wenn du deine Erfahrungen mit uns teilen könntest. Es schadet jedenfalls nichts wenn mehr Sportschützen deinen hoffentliche begründeten Optimismus teilen könnten.

... und handeln oft nach dem Prinzip: lieber zu hart, als zu weich... obwohl es nicht rechtens ist.

Diese von dir dargestellte Verfahrensweise ist leider tatsächlich häufiger anzutreffen und in dem von dir zutreffend beschriebenen Ausmaß rechtswidrig und für eine deutsche Behörde nicht zu akzeptieren - jedenfalls ist das meine Meinung. Ich stimme insoweit zu, als das der "gemeine" Sachbearbeiter viel zu häufig von Vorgesetzten und Politikern allein gelassen und im Zweifel sogar zur Rechtsbeugung genötigt wird. Diese Zustände sind meiner Ansicht nach nicht tragbar.

... Zumindest verfahre ich so, dass ich im Vorfeld alles abkläre (auch rechtlich) und das dann mit dem SB telefonisch und schriftlich vor einem Besuch abkläre. Dann ist es "verbrieft" und man erspart sich sinnlose Besuche, die erfolglos sind und nur zeit , Geld und Nerven kosten.

Ich rate jedem zu höflichem, nicht übertriebenem Auftreten, dass seriös ist und rechtlich abgesichert ist.

ich halte das bei aufgeschlossenen und fairen Sachbearbeitern für eine sehr vernünftige und zielführende Verfahrensweise.

... Auf dieses Forum kann ich mich bei meinem SB nicht berufen, auch nicht was wann wo in einem Bundesland wie gehandhabt wird.

selbstverständlich nicht, das wäre ja auch noch schöner wenn wir hier unsere eigenen Gesetzte, Verwaltungsvorschriften o.ä. festlegen könnten :D

... Die Situation wird sich verbessern, und dann kann jeder reagieren (2/6 Regelung z.B.). Am besten ÖRAG RS abschließen und ich beraten lassen, alles schriftlich mit dem SB im Vorfeld abklären und erstmal einem Rechtsstreit aussen vor lassen. Dann klappts auch mitm SB.

das kann selbstverständlich in deinem Fall so sinnvoll sein. Es gibt aber auch mir bekannte Fälle in denen eine andere Verfahrensweise sehr sinnvoll erscheint.

Es wäre sehr interessant wenn du mich per PM kontaktieren könntest und wir unsere gegenseitigen Erfahrungen vertiefter austauschen können. Sachbearbeiter wie in deinem Fall, die offensichtlich vernünftige Argumentationen aufgeschlossen sind helfen bestimmt anderen Sportschützen bei der Beurteilung ihrer eigenen Lage.

... Bei den Ablehnungsbegründungen ist man dafür sehr kreativ, selbst Richter und Anwälte sind davon beeindruckt.

Da habe ich auch schon von wirklich kreativen Tricks gehört, es wäre nett auch darüber im Zweifel berichten zu können.

... Und jeder Sachbearbeiter hat sich an die gesetze zu halten nur wenn wir unsere rechte nicht eindeutig kennen spielen die noch lange Hugo mit uns.

das ist einer der wichtigsten Aspekte die ich mit diesem Projekt angehen möchte, Transparenz schafft da sicherlich höhere Hemmschwellen.

... Aber mit Info und in kombination mit Newsletter so dass der Infofluß läuft da werden sich die Herren dann mit informierten Bürgern unterhalten müssen und wer sachlich korrekt argumentieren kann wird sicher schneller zum Ziel kommen.

ich bin deiner Meinung und gehe davon aus, dass es sich genauso verhalten wird. erforderlich ist hierfür natürlich, dass das Projekt auch genügend Input bekommt. Bitte wende dich doch per PM an mich wenn du über entsprechende Erfahrungen verfügst oder Kollegen kennst du etwas beitragen können.

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Ich würde gerne bundesweit bzw. differenziert nach den einzelnen Bundesländern konzentrierter an die Sammlung von Erfahrungen mit Behördenvertretern gehen.

Die Idee ist gut auch wenn ich dir mit negativ Erfahrungen nicht helfen kann.

Du solltest dir aber im klaren darüber sein, das das ein Projekt wird, welches dich über Jahre beschäftigt. Wenn es gut werden soll.

Mit ein wenig PHP ist es hier nicht getan. Was hier notwendig wird ist eine komplete LAMP-Archetektur. Diese muß nicht nur zum laufen gebracht werden, sondern sie muß so administriert werden, das sie auch sicher ist.

Kein einfaches unterfangen.

Dazu kommen die Kosten. Die bemessen sich nicht nur darin was dich der Server an Geld kostet, sondern auch die AdminZeit und die Zeit die nötigen Infos zubekommen und einzupflegen.

Wie willst du erreichen, das man deine Seite auch immer findet? Sie braucht eine prominente Adresse.

Dazu kommt das sich die Infoquellen immer mehr verstreuen.

Warum nicht einfach das Waffen Wiki für das Projekt verwenden?

Mfg

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Hallo Miwi

im laufe der Woche schicke ich dir mein Widerspruchsverfahren gegen die Kosten bei der Verlängerung des Pulverscheines.

Ich denke mal, daß wir dich mit Gerichtsurteilen und Widerspruchsverfahren erschlagen können. Also, fangen wir an.

steven

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... Die Idee ist gut auch wenn ich dir mit negativ Erfahrungen nicht helfen kann.

Danke für die Blumen :D . Wie ich schon mehrfach weiter vorne erwähnt habe sind nicht die negativen Erfahrungen alleine die glückselig machenden. Wir werden mindestens genauso viel wissenwertes aus positiven erfahrungsberichten schöpfen. Es würde mich freuen wenn du mich, z.B. per PM, kontaktieren würdest um die Möglichkeiten deine Erfahrungenden anderen zur Verfügung zu stellen zu besprechen.

... Du solltest dir aber im klaren darüber sein, das das ein Projekt wird, welches dich über Jahre beschäftigt. Wenn es gut werden soll.

Klar, darüber bin ich mir im Klaren; und es soll gut werden :D .

... Kein einfaches unterfangen.

Auch darüber bin ich mir im Klaren - ich nehme für mich in Anspruch in dieser Hinsicht ein gewisses berufliches Hintergrundwissen angesammelt zu haben.

... Wie willst du erreichen, das man deine Seite auch immer findet? Sie braucht eine prominente Adresse.

Da bin ich nicht unbedingt deiner Meinung. Da ich mit dem Projekt zum Einen nur sowieso Interessiert anspreche und zum Zweiten eine durchaus klar abgrenzbare Zielgruppe anspreche, meine ich, dass die Adresse eine untergeordnete Rolle spielt. Ich denke, dass die Bekanntmachung einer wie auch immer gearteten Adresse z.B. hier im Forum ausreichend sein sollte um den nötigen Verbreitungsgrad zu erreichen. Nichts desto trotz habe ich nichts dagegen eine entsprechende Domain zu reservieren. Hier wäre ich dann für entsprechende Vorschläge dankbar. Wenn es recht ist würde ich dazu dann in den nächsten Tagen einen weiteren Thread starten - aber laß uns erst einmal noch die substantiellen Aspekte klären.

... Warum nicht einfach das Waffen Wiki für das Projekt verwenden?

hatte ich auch drüber nachgedacht, bin aber aufgrund der Struktur von Wiki's eher der Meinung, dass zumindest zum Start ein dediziertes System mit moderierten Inhalten mehr Sinn macht. Ich würde das Projekt ungern daran scheitern lassen, dass z.B. Einträge entstehen die rechtlich z.B. nicht statthaft sind.

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sind die nicht "im Namen des Volkes", sorry wenn ich so naiv frage...

Ja, klar sind die das :D . Leider heißt das erstmal nichts. Ich versuche gerade ein Verwaltungsgericht (VG) davon zu überzeugen, dass die nicht unbedingt alle Akten aus datenschutzrechtlichen Gründen schwärzen müssen :D . Wollen die auch nicht. Man hat mir gesagt, dass das kein Problem wäre wenn ich mir im Gerichtssaal sitzend Notizen machen würde, ganz pauschal alle Akten einfach mal so zum reinschauen - nein, dass geht keinesfalls :D . Ich bin da aber guter Dinge, da das VG grundsätzliches Interesse an diesem Projekt bekundet hat. Man wird sehen wie sich das weiter entwickelt. Ich habe auch schon durchblicken lassen, dass ich ggfs. mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes Nordrhein-Westfalen http://www.lfd.nrw.de/fachbereich/fach_10_1.html bereit wäre entsprechende Argumentationsgrundlagen zu schaffen. Hier ist aber als Beispiel für mögliche "Schwierigekeiten" der §9 durchaus interessant :D .

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Moin.

Ich finde es gut, dass so eine Umfrage angeleiert wurde, und ich werde mich mit meinen Erfahrungen daran beteiligen.

Nach meiner Auffassung gibt es bei dem Thema zwei Knackpunkte ... mindestens.

1) Interessant wäre die Anzahl von Fällen zu erfahren, in denen die Schützen Probleme mit der 2/6-Handhabung ihres SB haben. Die dabei herauskommende Zahl kann dann sinnvoll in etwaige Diskussionen auf entsprechender Ebene eingesetzt werden. Das birngt auf alle Fälle mehr als Redewendungen wie: ..."man hört das ja andauernd..." etc. Je mehr Fälle es gibt, desto klarer tritt hervor, dass es hier Handlungsbedarf gibt.

Nach all dem, was ich bisher gelesen habe, hatte ja der Gesetzgeber eigentlich gewollt, dass die 2/6-Regelung NICHT auf die neue gelbe WBK angewandt wird - nur hatte er es nicht richtig formuliert. Vielleicht ließe sich durch eine Neu- oder Nachformulierung oder durch einen entsprechenden Zusatz endlich Klarheit schaffen.

2) Interessant wäre auch, die Anzahl von Fällen zu erfahren, in denen Schützen überhaupt mit der 2/6 Regelung in Berührung kommen. Bei etwas über 2 Mio Schützen, von denen die meisten im DSB sind, glaube ich nicht, dass es sich um nennenswerte Prozentzahlen handelt.

Sind es, prozentual gesehen, aber nur wenige, dann spräche doch nichts dagegen, wenn ein SB sich an den Gesetzestext hält (...in der Regel nicht mehr als 2 ...) und brav mal eine Ausnahme von der Regel macht.

Schöne Restostern wünscht

Overload

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Ich würde das Projekt ungern daran scheitern lassen, dass z.B. Einträge entstehen die rechtlich z.B. nicht statthaft sind.

Da sprichst du ein weiteres Hauptproblem an: Wie soll die "Qualitätssicherung" aussehen?

Alles andere mit PM.

Mfg

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... Ich denke mal, daß wir dich mit Gerichtsurteilen und Widerspruchsverfahren erschlagen können. Also, fangen wir an.

Ja, ja, ja, bitte tut das.

Ich bin aber ebenso an Erfahrungsberichten im Vorfeld einer ggfs. erfolgten "Eskalation" interessiert. Worauf reagieren eure Sachbearbeiter positiv oder negativ, welcher Argumentation sind eure SB's aufgeschlossen gegenüber eingestellt, welche grundsätzlichen Haltungen vertreten eure SB.

Wie schon gesagt wird nichts ohne konkrete Rücksprache mit jedem einzelnen "veröffentlicht". Jeder behält die komplette Kontrolle über die Verwendung der, in jedem Fall annonymisierten, Unterlagen.

1) Interessant wäre die Anzahl von Fällen zu erfahren ...

2) Interessant wäre auch, die Anzahl von Fällen ...

Ich glaube das dieses Projekt es möglich machen sollte mit statistischen Mittel :D entsprechende Aussagen zu generieren.

Da sprichst du ein weiteres Hauptproblem an: Wie soll die "Qualitätssicherung" aussehen?

Alles andere mit PM.

Mfg

Im Moment sehe ich das so, dass ich mich da in der Pflicht sehe. Je nach weiterer Entwicklung des Projektes werden sicherlich noch andere die Bereitschaft haben sich an der Qualitätssicherung des Projektes zu beteiligen.

Ich gebe dir aber unbedingt Recht, ein entscheidendes Überlebens-Kriterium für dieses Projekt wird die Qualität sein. Im Falle dieses projektes wird Qualität aber auch auf Basis von Quantität erzeugt werden - also, schickt mir was Ihr beizutragen habt. Positives wie negatives, alles ist interessant und hilfreich.

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@miwi

Da ich einen entsprechenden Rechtsschutz habe könnte ich sicherlich gegen Unrecht klagen.

Für meine Verhältnisse konnte ich bis jetzt alles zu meiner Zufriedenheit mit dem zuständigen SB regeln (obwohl alles andere als einfach).

Auslassen möchte ich mich darüber nicht.

Wenn natürlich alles nicht fruchtet, würde ich selbstverständlich auf das Recht bestehen und prozessieren.

Ich bin halt der Meinung, wenn es für mich akzeptabel ist, dann gehe ich den Weg des geringsten Widerstandes ohne groß aufzufallen.

Ich war vor kurzem ja auf dem Amt, und da hat der SB auf seiner Schreibtischunterlage ganz gross meinen Namem gekritzelt und umrahmt.

Ich arbeite ja selbst im Büro und tue auch so was, halt ne Telefonnotiz, quasi als To Do Merkstütze.... wills auch nicht überbewerten, Nein, aber solche Sachen mag ich schon mal nicht...

Lieber aalglatt unauffällig durch = weniger Reibung! Wer was was denen noch alles einfällt....?????

Ich muss nicht in eine Vorreiterrolle treten und Grundsatzurteile durchfechten..... sollen es die anderen tun, wenn Sie es brauchen. Genau... mach doch selber :-)

Ich werde erst richtig aktiv, wenn mir einer auf die Füsse treten würde! Egoistisch ;-)

Dann wirds auch durchgezogen!

Aber eine gute Presse hätten wir schon nötig, das Forum allein reicht nicht.... Lobby allein ist halt leider nicht die Meinung der Allgemeinheit, die eben oft ganz falsche Vorstellungen haben.

Durch den boomenden Biathlonsport hat sich vielleicht schon etwas positiv gebessert, zumindest etwas..

Wichtig wäre es wenn endlich klargemacht würde dass:

LEGALE WAFFENBESITZER ZU DEN GESETZESTREUESTEN BÜRGERN GEHÖREN UND FRIEDFERTIG SIND!!!

Da ist es eher kontraproduktiv irgendwelche "Deppenlisten" zu erstellen und SBs anzuprangern. Das macht sicher keine Freunde!

Sehr sensibles Thema, dem mit großem Bedacht angegangen werden muß, um nicht noch mehr Verunsicherung und Fälschlichkeiten zu erzeugen.

Das dwj, das Visier und und das FWR.... alle versuchen da ja positiv beuzutragen und aufzuklären, doch erreichen wir damit eben nicht genug. Und wie gesagt, eine Prozesslawine halte ich für fraglich... und auch nicht durchführbar - weil in Deutschland die Solidarität schon lange stiften gegangen ist..... Auf die Strasse geht bei uns kaum einer mehr um zu protestieren, vieles wird eben bitter runtergeschluckt und gemotzt wird nur am Stammtisch. Bringen tuts das ja wohl nicht.

Was sollten/können wir tun??????????????

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Hi miwi!

Ich finde Deine Initiative hervorragend, werde soweit moeglich dazu beitragen. Ich habe gegen die Stadt Stade (21680 Stade, Nds) und dann in Folge gegen den uebergeordneten Landkreis Stade sowie dann letztlich gegen das Land Niedersachsen einen Prozess um die Aberkennung eines Beduerfnisses fuer eine bereits vom Amt eingetragene Kurzwaffe gefuehrt und dann schliesslich mit Hilfe des FWR, Buero Streitberger gewonnen. Das ergangene Urteil ist als Grundsatzurteil zu werten und hat beim BDS auch mitgeholfen die Regelung "4 Waffen aufgrund eines Beduerfnisses fuer das Western-Schiessen" zu regeln. Az. etc. stelle ich Dir zur Verfuegung wenn Du das gerne benutzen moechtest.

Ausserdem habe ich als LspL "Western", Ausbildungsleiter und stellv. Bundessportleiter "BDSWestern-Schiessen" einige grundsaetzlich sehr interessante Klagen gehoert und gesehen, ich werde mich bei den Betroffenen umhoeren ob sie damit einverstanden sind wenn die anonymisierten Urteile bei Dir verwendet werden.

Grundsaetzlich sehe ich einen solchen Vorstoss nicht als Versuch an, "die Behoerde" zu diffamieren, nach meinen Erfahrungen wissen es viele der betroffenen Beamten/innen entweder gar nicht anders, richtig oder genau, zum Teil behalten sich die Vorgesetzten der Ordnungsaemter die letzten Entscheidungen vor und lassen dadurch ihre eigenen Leute "im Regen" stehen.

Eine solche Datenbank waere m.E. ein gutes Mittel um den Leuten in den Amtsstuben auch etwas in die Hand zu geben, mit dem sie im eigenen Haus und auch bein dem Vorgesetzten auftreten koennen, um letztlich sachlich und fachlich richtig handeln zu koennen.

Ich habe es sogar erlebt dass zwei Sachbearbeiterinnen des Ordnungsamtes im Landkreis Stade sich bei einem Grosskaliberverein freundlich angemeldet haben, um sich dort beim Uebungsbetrieb der Schuetzen auf dem Schiessstand zeigen zu lassen, um was es geht - und um sachliche Gespraeche mit den Schuetzen zu fuehren!

Diese beiden Sachbearbeiterinnen haben dann auch einige Monate spaeter einen Waffensachkundelehrgang in voller Laenge - mit Pruefung - besucht und abgeschlossen: In dieser Behoerde kann man jetzt als Sportschuetze oder Jaeger jederzeit mit einer sachlichen und vor allen Dingen sachkundigen Auskunft rechnen.

Dazu ist es aber auch notwendig, dass Schuetzenvereine offen und freundlich auf die Sachbearbeiter in den Ordnungsaemtern zugehen. Dieser oben erwaehnte Kontakt kam durch einen Schuetzen zu Stande, der einfach die Leute im Amtszimmer eingeladen hat zum Schiessstand zu kommen um sich den Uebungsbetrieb anzusehen. Alle anderen Schuetzen haben die Sache begruesst und voll mitgezogen, die Sachbearbeiterinnen haben bei ihrem Besuch sogar unter Aufsicht die Grosskaliberwaffen der Schuetzen in die Hand genommen und auch damit ein paar Schuss abgegeben!

DAS ist PR!!

Bei einer solchen Aktion kommt es aber auch sehr darauf an, WER von den Schuetzen zu dem Zeitpunkt anwesend ist und auch mit den Leuten vom Amt spricht!! Wenn man da ein Ars....h dabei hat, dann ist buchstaeblich alles im Eimer!

Ich kenne mittlerweile auch einen Sachbearbeiter in einem Ordnungsamt (Donauwoerth, Bayern) der ausserordentlich sachkundig ist, und von selbst im Gespraech den Sportschuetzen auf seine Moeglichkeiten hinweisst und ihm Ratschlaege gibt. Als dieser Beamte z.B. wg einer geplanten Einfuhr von Waffen aus dem Ausland meine WBK's einsehen wollte, hat er mir einfach gesagt, ich solle sie scannen und ihm per e-mail zukommen lassen um mir einen unnoetigen Weg zum Amt zu ersparen!! Auch das gibt es...!

Noch mal: PRIMA Idee - ich mache nach Kraeften mit!!

Beste Gruesse!

Sergeant Tom

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Grundsaetzlich sehe ich einen solchen Vorstoss nicht als Versuch an, "die Behoerde" zu diffamieren, nach meinen Erfahrungen wissen es viele der betroffenen Beamten/innen entweder gar nicht anders, richtig oder genau, zum Teil behalten sich die Vorgesetzten der Ordnungsaemter die letzten Entscheidungen vor und lassen dadurch ihre eigenen Leute "im Regen" stehen.

Von solchen Situationen höre ich auch ständig und deshalb denke ich ist ein Projekt wie dieses auch sinnvoll und wichtig.

Eine solche Datenbank waere m.E. ein gutes Mittel um den Leuten in den Amtsstuben auch etwas in die Hand zu geben, mit dem sie im eigenen Haus und auch bein dem Vorgesetzten auftreten koennen, um letztlich sachlich und fachlich richtig handeln zu koennen.

Ich gehe mal davon aus, dass dies im Einzelfall so sein könnte, die Breite Basis der SB wird wohl keinen Nutzen aus unserem Projekt ziehen können. Das macht aber nichts. Erstes Ziel dieses Projektes soll es sein, uns Sportschützen zu nützen. Sollte der ein oder andere SB Willens und in der Lage sein aus unserem Projekt Nutzen zu ziehen ist mir das selbstverständlich sehr recht.

Ich habe es sogar erlebt dass zwei Sachbearbeiterinnen des Ordnungsamtes im Landkreis Stade sich bei einem Grosskaliberverein freundlich angemeldet haben, um sich dort beim Uebungsbetrieb der Schuetzen auf dem Schiessstand zeigen zu lassen, um was es geht - und um sachliche Gespraeche mit den Schuetzen zu fuehren!

Auch wenn es sich hier um einen Einzelfall handelt, sind solche Vorkommnisse nicht positiv genug einzuschätzen.

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Hallo

Vielleicht nimmst du meinen Fall auch gleich mit in die Statistik auf.

Zuständiger SB : NRW Erftkreis

Gelbe Wbk egal ob alt oder neu wird hier nicht ausgestellt.

Begründung: fehlende Verwaltungsvorschrift.

Anträge auf Grün ziehen sich über Monate hin.

Derzeitig Aktueller Antrag (mehrlader Langwaffe Repetierer) läuft seit gut 2 Monaten ohne eine Resonanz seitens des Sb.

Seitens meiner Person spricht nicht die geringste Kleinigkeit gegen den beantragten Voreintrag.

Es liegt auch sonst keinerlei Begründung vor, welche die Versagung eines Voreintrags rechtfertigen würden.

Gruß

Rolf

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Zuständiger SB: NRW Erftkreis

Ich hab seinerzeit meinen Sachkundelehrgang bei deinem SB (Herr R.) gemacht (in Kooperation mit Waffen Braun). Da hat er davon erzählt, wie er das mit der neuen Gelben handhabt und zwar sollten die Repetierer so lange auf die Grüne eingetragen werden, bis es die Verwaltungsvorschriften und das endgültige Formular für die neue Gelbe gäbe. Ob er jetzt für jeden Eintrag eine Verbandsbescheinung haben wollte weiss ich leider nicht mehr so genau, aber er wollte auf jeden Fall die Waffen auf die neue Gelbe kostenlos umtragen wenn die VwV und die endgültigen Formulare raus sind.

Auf dem Lehrgang tat Herr R. sehr kumpelhaft und freundlich, was sich aber nicht mit den vorher gehörten Geschichten über ihn deckte. Wenn du ihn mal ärgern willst, komme einfach zu ihm und sage du willst "en Pump" (im rheinischen Slang ausgesprochen), sprich eine Vorderschaftsrepetierflinte, beantragen. Das bringt ihn fast zum ausflippen. :rotfl2:

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... Vielleicht nimmst du meinen Fall auch gleich mit in die Statistik auf.

Mache ich natürlich gerne, wenn es dir recht ist auch noch zusätzlich in die Erfahrungsberichte :D melde dich doch mal per PM bei mir.

... Das bringt ihn fast zum ausflippen. :rotfl2:

Aus gegebenem Anlaß möchte ich darum bitten hier zu deutliche Hinweise auf die beteiligten Personen, insbesondere wenn es sich um negative Erfahrungen handelt, mit Bedacht zu posten.

Das Projekt soll Hilfestellung werden, nicht Blame-Board gegen irgendwelche SB's. Jedenfalls vermute ich, dass wir ansonsten die notwendige Qualität nicht halten können.

Unabhängig davon bin ich selbstverständlich an Erfahrungsberichten jeder Art, im Zweifel als PM, interessiert. Gemeinsam mit dem oder den Betroffenen würde ich dann natürlich gerne eine sachlich und objektiv aufbereitete Fassung veröffentlichen.

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Da ist es eher kontraproduktiv irgendwelche "Deppenlisten" zu erstellen und SBs anzuprangern.

Es geht bei diesem Projekt wohl weniger darum "irgentwelche Deppenlisten" oder einen "virtuellen Pranger" zuerrichten. Sondern die Handvoll Sachbearbeiter die das Gesetz seeehr eigentwillig interpretieren in die schranken zuweisen. Das wir Rechtstreue Bürger sind interressiert diese sorte von Leuten nicht.

So wie einige Politiker, Beamte und Sachbearbeiter das Thema Waffenrecht angehen hat das schon mehr mit religiösem Fanatismus zu tun, als mit rationalem Denken. Was diesem Personenkreis aber gut zu Gesicht stehen würde.

Mfg

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Ich würde gerne bundesweit bzw. differenziert nach den einzelnen Bundesländern konzentrierter an die Sammlung von Erfahrungen mit Behördenvertretern gehen. Konkret könnte ich mir vorstellen, dass z.B. abgeschlossene (bzw. auch laufende) Verfahren (auf Ebene der Verwaltung, der Aufsichtsbehörde bzw. Wiederspruchsbehörde und der Verwaltungsgerichtsbarkeit) sammeln und entsprechend den Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Über eine genaue Verfahrensweise habe ich mir zwar schon anfängliche aber keine abschließenden Gedanken gemacht. Ich hoffe hier auch auf sinnvolle Anregungen von euch.

Sinn der Aktion soll es insbesondere sein, Betroffenen die Möglichkeit zu geben im Vorfeld und während der Auseinandersetzung mit den entsprechenden Behörden auf fundiertes "Material" zurückgreifen zu können um sowohl die eigene Situation verbessern als auch realistischer einschätzen zu können. In eigener Sache war ich in der Vergangenheit vermehrt in der Situation, dass mir schon mehrfach ausgefochtene Streitigkeiten vor dem Verwaltungsgericht erneut "aufgenötigt" wurden. Das Verwaltungsgricht war schon gelangweilt und hat bei Klageerhebung mehrfach erwähnt, dass man den Sachverhalt schon mehrfach zu Gunsten des klagenden Sportschützen entschieden hätte und man nicht verstehen könnte warum dies erneut notwendig wäre, man würde keine neuen Aspekte erkennen können. Daraufhin die Behörde befragt antwortet diese dann mit dem Hinweis, dass das Verwaltungsgericht nur Einzelfallentscheidungen treffen würde. Im umgekehrten Fall, wo das Verwaltungsgericht gegen den Sportschützen entschieden hat sind die Urteile des Verwaltungsgerichts natürlich solche mit höchstrichterlicher Grundsatzqualität :-).

Wie gesagt, diesem Umstand würde ich gerne ein erhöhtes Maß an Transparenz entgegen stellen und von derartigen "Machenschaften" Betroffenen ein Forum geben.

Eure Unterstützung und Anregungen würden mich stark interessieren.

Hallo

Leider kann ich keine PM's schreiben. Ich würde mich gerne dieser Idee anschliessen. Da ich in der Vergangenheit fast alles mit der Behörde mitgemacht habe. Da ich der Meinung bin das alle Bürger einen Rechtsanspruch auf eine WBK haben, sollte man allen Antragstellern die beste Unterstützung zukommen lassen.

Gruß Wolfgang

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.. Es geht bei diesem Projekt wohl weniger darum "irgentwelche Deppenlisten" oder einen "virtuellen Pranger" zuerrichten.

Diesem Statement möchte ich mich nochmal ausdrücklich anschließen.

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Guest Norbert07

Hi

Im Grunde eine sehr guter Ansatzpunkt, um sich Bundesweit auszutauschen, leider zeigt uns die Vergangenheit das die Bundesländer das Gesetz sehr unterschiedlich auslegen.

Gruß Norbert

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Zitat:

Aus gegebenem Anlaß möchte ich darum bitten hier zu deutliche Hinweise auf die beteiligten Personen, insbesondere wenn es sich um negative Erfahrungen handelt, mit Bedacht zu posten.

Wenn du das auf meine geschilderte Erfahrung beziehst welche ich weiter oben gepostet habe, kann ich nur sagen:

Es ist so wie es ist!

Was soll daran anstößig sein wenn man nüchtern und sachlich die Vorgehensweise seiner Behörde schildert.

Es ist nun mal so das die Erftkreisbehörde (NRW) keine gelben Sportschützen WBK`s ausstellt.

Und das ich auf einen ordnungsgemäß gestellten Antrag auf Grün mitlerweile 2 Monaten warte ist auch eine Tatsache.

Hiermit greife ich doch den SB nicht an. Ich schildere nur die Verfahrensweise dieser Behörde.

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Es geht bei diesem Projekt wohl weniger darum "irgentwelche Deppenlisten" oder einen "virtuellen Pranger" zuerrichten. Sondern die Handvoll Sachbearbeiter die das Gesetz seeehr eigentwillig interpretieren in die schranken zuweisen. Das wir Rechtstreue Bürger sind interressiert diese sorte von Leuten nicht.

So wie einige Politiker, Beamte und Sachbearbeiter das Thema Waffenrecht angehen hat das schon mehr mit religiösem Fanatismus zu tun, als mit rationalem Denken. Was diesem Personenkreis aber gut zu Gesicht stehen würde.

Mfg

...der Vorschlag kam ja auch nicht von mir, ist auch nonsens.

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... leider zeigt uns die Vergangenheit das die Bundesländer das Gesetz sehr unterschiedlich auslegen.

Gruß Norbert

Das soll ja die Föderalismus-Komisson und die VwV ändern :confused: . Unabhängig davon spricht meines Erachtens die Idee, das nach Bundesländern, Kreisen und Gerichtsbezirken zu sortieren dieses Problem ausreichend an.

...Was soll daran anstößig sein wenn man nüchtern und sachlich die Vorgehensweise seiner Behörde schildert.

nichts, garnichts!

... Hiermit greife ich doch den SB nicht an. Ich schildere nur die Verfahrensweise dieser Behörde.

und genau so soll es sein.

Du warst nicht gemeint :D ich wollte vorsichtshalber ganz allgemein versuchen für Sachlichkeit zu werben.

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