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Bautz

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  1. Der Irrtum ist auf Deiner Seite. Zwar wird in den Jagdkursen hartnäckig die Mär von der Pfeilstabilisierung des Flintenlaufgeschosses gepredigt, die wohl auch vorhanden ist, aber spricht man mit Herrn Brennecke auf der IWA über Drall, dann kommt gern die Gegenfrage, wofür die Rippen denn sonst schräg gestellt sein sollten. Bei einigen Slugs von Federal fehlkt das bei Brennecke vorhandene Element für die Pfeilstabilisierung ganz. Aber auch diese Slugs tragen die schrägen rippen. Ob nun der Drall duch Luftwiderstand oder schon im Lauf erzeugt wird, weiß ich nicht aber das Geschoss dreht sich.
  2. Die Interpretation des schiiter wird dem Verfasser der WaffVwV ebenso egal sein wie dem BKA. Letzteres schreibt in einen Feststellungsbescheid von "Treibspiegelgeschoss für Flintenläufe". https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Waffen/Feststellungsbescheide/SchussSpielzeugwaffen/090922FbZ29FlintenmunitionBrenneke.pdf?__blob=publicationFile&v=1
  3. WaffVwV Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.5.3 Dem Verbot nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.5.3 unterliegt z. B. Munition mit Treibspiegelgeschossen wie Nadelgeschosse und Accelerator-Geschosse. Flinten mit speziellen Laufprofilen zählen nicht zu den Schusswaffen mit gezogenen Läufen im Sinne der Definition nach Anlage 2 Abschnitt 2 Nummer 1.5.3 WaffG Anlage 2 Abschnitt 1: Verbotene Waffen Der Umgang mit folgenden Waffen und Munition ist verboten: ... 1.5.3 Patronenmunition für Schusswaffen mit gezogenen Läufen, deren Geschosse im Durchmesser kleiner sind als die Felddurchmesser der dazugehörigen Schusswaffen und die mit einer Treib- und Führungshülse umgeben sind, die sich nach Verlassen des Laufes vom Geschoss trennt; Das Verbot von Patronenmunition mit Treibspiegelgeschoss bezeiht sich nur auf Patronen für Schusswaffen mit gezogenen Läufen. Flinten haben im Sinne dieses Verbots keine gezogenen Läufe, sie haben ein Spezielles Laufprofil. https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Waffen/Feststellungsbescheide/SchussSpielzeugwaffen/090922FbZ29FlintenmunitionBrenneke.pdf?__blob=publicationFile&v=1
  4. Slugs haben keinen Schrotbecher, sie haben ein Zwischenmittel. Das trennt das Pulver vom Geschoss, umhüllt das Geschoss aber nicht, führt kein unterkalibriges Geschoss und ist deshalb kein Treibspiegel. Sabot-Slugs haben einen Treibspiegel, das ist waffenrechtlich aber kein Problem und wenn es sportlich ein Problem ist, nimmt man die halt nicht.
  5. Das WaffG ist da für sich genommen schon eindeutig. Der eine (Behörde) darf weil er die WBK ausstellt, der andere (Händler) muss unter bestimmten Voraussetzungen. Mehr ist im WaffG dazu nicht geregelt.
  6. Danke für den Hinweis. Wenn ich die Suchfunktion richtig benutzt habe, hast Du kein Schreiben der Regierung der Oberpfalz eingestellt. Du hast aber berichtet, dass der Sachbearbeiter der Behörde so ein Schreiben hat, Dir aber keine Kopie davon geben will, weil es ein internes Schreiben sei. Hier eingestellt hast Du die erste Seite eines Schreibens des LRA Cham. Falls es danach doch noch ein Schreiben der Regierung der Oberpfalz gegeben hat, habe ich es nicht gefunden.
  7. Er kann auch willens sein Jagdhunde zu führen, auszubilden oder zu züchten. Die anderen siebt man aus, wenn man sie erkennt.
  8. Ich mache hier keine Rechtsberatung. Google einfach nach Gefahrübergang und Versandhandel, da solltest Du fündig werden. Der TS kann die Waffe auch gekauft haben, ein 1/2 Jahr am Stand des Händlers damit als "Leihwaffe" schießen und sie dann waffenrechtlich erwerben. Wissen wir doch alles nicht. Aber wenn einer in dem Zusammenhang von "die Behörde hat" schreibt und nicht "wurde gekauft am", dann krieg ich ganz große Ohren, respektive Augen.
  9. Es zählt das Datum des Gefahrübergangs.
  10. Nur für mein Verständnis, ist das eine schweizer Definition oder eine deutsche?
  11. Es ist ein Paradigma dieses Forums, was nicht explizit verboten ist, ist erlaubt. Im WaffG haben wir zwar ein Generalverbot mit Erlaubnisvorbehalt, aber das gilt nur für die im Gesetz genannten Umgangsarten. In Urkunden Einträge vornehmen ist keine vom Gerneralverbot umfasste Umgangsart. Im WaffG steht, dass der Inhaber einer Waffenhandelserlaubnis unter bestimmten Bedigungen bestimmte Eintragungen in eine WBK vorzunehmen hat. Den Umkehrschluss, der Händler muss, ein anderer darf nicht hätte ich schon gern begründet. Ein Verbot in eine WBK zu schreiben steht nicht im WaffG. Also ist die Frage erlaubt, wo steht, dass eine Privatperson nicht in eine WBK schreiben darf? Wenn Du Frage langweilig findest - ich finde sie spannend -, musst Du Dich nicht an der Diskussion beteiligen.
  12. Preisfrage: Wo steht das?
  13. Was hat denn die Behörde mit dem Datum des Gefahrübergangs zu tun?
  14. War der Händler der Verkäufer oder - wie in vielen Fällen üblich - der Vermittler? Wir wissen alle, dass sich viele Händler große Mühe geben die Sachmängelhaftung zu umgehen.
  15. Deine juristische Analyse in allen Ehren, man kann auch zu einem anderen Schluss kommen. Was nun die Behörde betrifft, so gilt wie eh und je, wo kein Kläger, da kein Richter. Sollte es aber eine Petze geben, dann ist die Haltung der Behörde dafür maßgeblich ob sie nun tätig wird oder nicht. Eine Anfrage könnte auch schlafende Hunde wecken.