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Bautz

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  1. Seit wann spielt es eine Rolle, ob eine Behörde weiß was sie tut? Das Ding ist genehmigt und Niemand der dagegen etwas tun könnte, was ein sehr sehr kleiner Kreis ist, der weder Dich noch WebNotar enthält, hat etwas daggegen getan oder plant etwas dagegen zu tun. Solange das so ist, ist schießen nach dieser Sportordnung sportliches Schießen, ob es jemand passt oder nicht.
  2. Pauschale Genehmigung durch nichtverlangen einer deutschen Übersetzung. Hurra! Liest Du manchmal auch was Du schreibst?
  3. Du hast zwar den richtigen § verlinkt aber entweder hast Du ihn nicht gelesen oder nicht verstanden. Jedenfalls darf die Behörde auch ohne deutschsprachige Fassung tätig werden und genehmigen. Und selbst wenn die Behörde nicht hätte genehmigen dürfen, sie hat - soweit sind wir uns doch einig - die Sportordnung des BdMP genehmigt und auf ihrer Interneseite veröffentlicht. Das Ding ist in der Welt und gilt solange die Behörde nichts dagegen unternimmt.
  4. Ganz ehrlich, manchmal ist Euere Lesekompetenz unterirdisch. Ein Satz endet mit dem Satzzeichen "." (Punkt). Was Du meinst wäre § 9 Absatz 1, Satz 1, Ziffer 3 AWaffV. Da aber die Fundstelle mit § 9 Absatz 1, Satz 1, Ziffer 3 AWaffV ausreichend genau beschrieben ist, läßt man die Angabe des Satzes für gewöhnlich weg. Der § 6 AWaffV steckt in - § 9 Absatz 1, Satz 1, Ziffer 2 lit a AWaffV, - in § 9 Absatz 1, Satz 1, Ziffer 3 AWaffV und weil er in § 7 AWaffV genannt ist auch - in § 9 Absatz 1, Satz 2 AWaffV Hier nochmal die Norm in Sätze aufgeteilt: § 9 Absatz 1, Satz 1 AWaffV "(1) Auf einer Schießstätte ist unter Beachtung des Verbots des kampfmäßigen Schießens (§ 27 Abs. 7 Satz 1 des Waffengesetzes) das Schießen mit Schusswaffen und Munition auf der Grundlage der für die Schießstätte erteilten Erlaubnis (§ 27 Abs. 1 Satz 1 des Waffengesetzes) nur zulässig, wenn 1. die Person, die zu schießen beabsichtigt, die Berechtigung zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen nachweisen kann und das Schießen mit Schusswaffen dieser Art innerhalb des der Berechtigung zugrunde liegenden Bedürfnisses erfolgt, 2. geschossen wird a) auf der Grundlage einer genehmigten Schießsportordnung, b) im Rahmen von Lehrgängen oder Schießübungen in der Verteidigung mit Schusswaffen (§ 22), c) zur Erlangung der Sachkunde (§ 1 Abs. 1 Nr. 3) oder d) in der jagdlichen Ausbildung, oder 3. es sich nicht um Schusswaffen und Munition nach § 6 Abs. 1 handelt." § 9 Absatz 1, Satz 2 AWaffV "In den Fällen des Satzes 1 Nr. 1, Nr. 2 Buchstabe c und Nr. 3 gilt § 7 Abs. 1 und 3 entsprechend; beim Schießen nach Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a bleibt § 7 unberührt." § 9 Absatz 1, Satz 3 AWaffV Der Betreiber der Schießstätte hat die Einhaltung der Voraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 zu überwachen.
  5. § 9 Absatz 1, Satz 3: "Der Betreiber der Schießstätte hat die Einhaltung der Voraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 zu überwachen." Da steckt dann § 6 mit drin.
  6. Das kannst Du versuchen. Die Behörde kann aber auch sagen nehmen sie das wieder mit, da fehlt die Bescheinigung des Bedürfnisses. Und wenn Du darauf bestehst legt er den Antrag hin, mahnt das Bedürfnis an und lässt es liegen ohne weiter etwas zu tun. Die Behörde könnte aber schon mal die Zuverlässigkeit abprüfen (dauert je nach Bundesland bis zu 1/2 Jahr), könnte sie, muss sie aber nicht. Falls Du dann nach drei Monaten die blöde Idee einer Untätigkeistbeschwerde hast, wird der Antrag sofort bearbeitet und kostenpflichtig ablehnend beschieden, weil ja das Bedürfnis fehlt. Mit dem Verband ist es ähnlich. Der braucht die Bescheinigung des Vereins über Mitgliedschaft, Trainingstermine etc. ohne die macht der Verband vielleicht nichts. Der Verein wird nichts bescheinigen, was nicht zutrifft und da ein wichtiger Punkt die Dauer der Mitgliedschaft ist, geht vor 12 Monaten Mitgliedschaft wohl nichts. Wie lange die einzelnen Beteiligten für ihren Teil brauchen steht in den Sternen. Was aber sicher ist, ohne Bescheinigung über die Sachkunde geht nichts. Nicht beim Verein (80%), nicht beim Verband (99%) und nicht bei der Behörde (100%). Falls Du die noch nicht hast, fang damit an. Und nun nochmal zum ganz langsamen mitlesen. Jeder der Beteiligten - Du, Verein, Verband, Behörde könnte jetzt tätig werden und schon mal Forumlare ausfüllen oder einen Teil der Prüfungsarbeit machen. Es ist aber keiner dazu verpflichtet etwas zu tun. Wie die Beteiligten gestrikt sind und wie deren Arbeitsweise ist weiß hier keiner. Evtl. kennt einer die Arbeitsweise von dem Verbandsfunktionär aber mehr auch nicht. Deshalb kann Dir auch keiner Deine Fragen konkret beantworten. Ich kann Dir sagen, dass diejenigen die es besonders eilig mit der eigenen Waffe haben, manchmal die sind die besonders lange darauf warten.
  7. Dann müsste man abwarten bis alle Behörden soweit sind und das auch noch in Erfahrung bringen, ohne Behörden diesbezüglich anweisen zu können. So gilt die Verordnung grundsätzlich nicht mehr, dort wo sie noch gebraucht wird aber doch. Das ist sachgerecht und wen das zu sehr verwirrt, der geht zum Amtsleiter und fragt nach.
  8. Nach 10,5 Monaten angeblicher Mitgliedschaft und den Fragen sind Zweifel an der Geschichte nicht unangebracht.
  9. Man hüte sich vor Merkblättern, Lehrgangsunterlagen etc. die vor der Novelle 2009 erstellt worden sind.
  10. Ist doch nichts Neues. Sowas gibt es auch im Bereich Lebensmittel- bzw. Fleischhygiene. Irgendwas wird komplett aufgehoben und hintenrum bleibt es ganz oder in Teilen gültig, bis eine Ersatzregelung getrofffen ist. Iirc ist Trichinenschau so ein Beispiel.
  11. Das habe ich nicht geschrieben. Das ist Deine Interpretation, weil Dir vermutlich Lesen und Verstehen schwer fallen. Ich übersetze es Dir aber gern. 4 von 5 Personen denen eine WBK entzogen wird, sagen bei der Schilderung der Umstände die zum Entzug geführt haben nicht die Wahrheit. - Das ist meine Meinung, ich kann sie nicht durch belastbare Statistiken belegen. WBK werden vorwiegend wegen fehlender persönlicher Eignung, fehlender Zuverlässigkeit oder Wegfall des Bedürfnisses entzogen. Wenn die WBK wegen fehlender Zuverlässigkeit entzogen wird, kann das seine Ursache in einer oder mehreren Straftaten, in einem groben oder mehreren Verstößen gegen bestimmt Gesetze oder sonstigen die Zuverlässigkeit ausschließenden Tatsachen haben. Das Begehen einer Straftat kann zum Verlust der Zuverlässigleit führen, ist aber nicht Voraussetzung oder einzig mögliche Alternative. Der § 5 WaffG könnte Dich weiterbringen. Alkohol gehört wie Drogen und bestimmte Tatsachen waffenrechtlich in den Bereich persönliche Eignung und hat mit Straftaten nichts zu tun. Das übermäßiger Alkoholgenuss allein oder in Verbindung mit anderen Handlungen selbst eine Straftat sein kann, bleibt unberührt. Eine Aussage darüber, wie häufig WBK-Inhaber straffällig werden habe ich nicht gemacht, weder absolut noch im Vergleich zu anderen Gruppen. Das saugst Du Dir aus den Fingern. Auch eine Aussage darüber wie hoch der Anteil oder die Anzahl derer ist, denen einen WBK (oder andere waffenrechtliche Erlaubnis) entzogen wird habe ich nicht gemacht.
  12. Die Einschätzung, das 80% der Geschichten über den Entzug, welche die Betroffenen erzählen unwahr sind, teile ich. Die Ursachen liegen aber nicht nur im Bereich Straftat. Es genügt auch eine zweite, bekannte Fahrt mit Alkohol oder eine solche mit 1,6 Promille, eine zweite OWi nach den einschlägigen Gesetzen oder gravierende Fehler in der Aufbewahrung. Der letzte der hier am Ort entwaffnet wurde, hatte seine Meldepflichten (Erwerb/Überlassen) hartnäckig ignoriert und trotz vielfacher Ermahnungen, Fristsetzungen, OWi und Androhung des Entzugs der WBK seinen letzten Neuerwerb trotz Aufforderung wieder nicht angemeldet. Schuld hat natürlich nur der pingelige Sachbearbeiter, wegen einmal ...
  13. Du bist - wie so oft - völlig auf dem Holzweg. Ich versuche hier aufgeschlossenen Leuten das Waffengesetz zu erklären und Verständnislücken auch bei weniger Aufgeschlossenen zu schließen. Ich tue das immer uneigennützig, ohne Hintergedanken, wirtschaftliche Interessen oder politische Agenda, kostenlos und manchmal auch umsonst.
  14. Ich halte es für ziemlich hochmütig von Dir, wenn Du eine Regelungslücke und einen Fehler des Gesetzgebers unterstellst, weil das WaffG nicht Deinen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Aber immerhin räumst Du indirekt ein, dass die von Dir ersehnte Regelung nicht da ist.
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