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Bautz

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  1. Steht in dem Schreiben, welches Du verlinkt hast.
  2. Nach welcher Vorschrift sollen Montagen verboten sein? Hier mal ein paar Beispiele: https://www.amazon.de/s?k=montage+für+taschenlampe&__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&ref=nb_sb_noss
  3. Können täte viel. Bei dem Deutsch, welches im Eingangspost gezeigt wurde, gehe ich von einem sehr, sehr langen bisherigen Aufenthalt in Deutschland aus, zudem gibt es sicher auch eine Mindestaufenthaltsdauer für die Erlangung der Staatsbürgerschaft. Aber der Vollständigkeit halber sollte man ihm schon alle möglichen Versagungsgründe nennen, wenn sie nicht offensichtlich auszuschließen sind. Danach hat er schließlich gefragt. Im Übrigen hatte ich (irrtümlich) das Fehlen der deutschen Staatsbürgerschaft schon als möglichen Versagungsgrund gesehen. Diese Annahme war aber falsch, die entsprechende Einschränkung (Versagungsgrund: Fehlen der deutschen Staastbürgerschaft) gilt nur für gewerbliche Waffenherstellungs- oder Handelslizenz und beim Jagdschein, sie gilt nicht für den KWS oder eine WBK.
  4. Ooops, verbirgt sich da etwa ein möglicher Versagungsgrund? § 4 Abs 2 WaffG Die Erlaubnis zum Erwerb, Besitz, Führen oder Schießen kann versagt werden, wenn der Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht seit mindestens fünf Jahren im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat.
  5. Es gab 2003 einige Dinge die zu tun schlau gewesen wäre (z.B. Munitionsanmeldung oder Mitteilung über die Aufbewahrung). Rückblickend gibt es einige die hätte, hätte rufen. Damals bekam man oft Gegenwind, wenn man den Leuten gesagt hat was zu tun klug wäre. Vorauseilender Gehorsam war da einer der freundlicheren Kommentare.
  6. Eigentlich ganz einfach. Vor 2003 konnte man einen Schützen-Verein Gründen, ein Sporthandbuch schreiben und dann als Sportschütze Disziplinen schießen die es bei den üblichen Verbänden nicht gab. Da gab es dann Dinge wie Combat-Schießen und Verein für Verteidigungsschießen oder Vereine für die Neigungsgruppe Supermagnum-Kurzwaffe. Einiges davon gab es 2003 schon nicht mehr und 2003 (eigentlich 2001/2002) zog man dann Schlussstrich unter den Rest. Vertreter der heutigen Verbände saßen damals mit am Verhandlungstisch.
  7. Der Verein meldet nicht. Woher soll die Behörde dann vom Austritt wissen? Wenn die Behörde nichts weiß, was sollte sie tun? Im Ausgangsfall steht nicht, ob die Club-Mitglieder schießsportlich aktiv sind und ggf. in welchem Umfang. Das wäre aber entscheidungserheblich z.B. im Hinblick auf § 8 WaffG.
  8. Da wäre ich mir nicht so sicher. Es geht um die alte und die neue Gelbe. Bei der neuen Gelben geht es um Sportschützen die in einem anerkannten Verband Mitglied sind. Bei der alten Gelben gab es keine anerkannten Verbände, da ging es um Schützenvereine. Also muss man genau nachlesen, wieweit alte Gelbe so fortgelten, wie sie sind - und das durch alle Novellen durch. Viel Spaß! Ich mach mir die Mühe nicht, für einen fiktiven Fall.
  9. Hast Du in Deinen Fragen irgendwo auf § 14 Absatz 4 abgestellt und ich das übersehen? Deine Frage galt dem BESITZ, nicht der Erwerbserlaubnis.
  10. Alles Einzelfallentscheidungen, alles nach BILLIGEM Ermessen. Dabei geht es nicht um die Anerkennung des Vereins, sondern um die Anerkennung des Einzelnen als Sportschütze. Wenn er in einem schießsportlichen Verein ist und nachweislich nach einer anerkannten Sportordnung schießt, hat er gute Chancen als Sportschütze anerkannt zu werden. Gibt genug die 2003 in einem Verein waren, der keinem anerkannten Verband angehörte und bis heute auch nicht angehört. Die bekamen nichts neues, durften und dürfen ihre Waffen aber bis heute behalten.
  11. Wenn der Verein nichts meldet, woher weiß dann die Behörde, dass jemand seinen Verein verlassen hat? Nicht jedes Jahr gibt es eine Regelüberprüfung des Bedürfnisses und nach alter Rechtslage gab es die anlasslos nur einmal nach drei Jahren, iirc. Ein Bedürfnis erlischt nicht, es fällt allenfalls weg. Das zieht aber keinen automatischen Verlust der waffenrechtlichen Erlaubnisse nach sich. Vielmehr kann man der Behörde darlegen, dass ein Bedürfnis z.B. als Sportschütze weiterhin besteht, dazu wird die Behörde auffordern, bevor sie über einen evtl. Widerruf entscheidet. Die WaffVwV kennt nicht nur den § 14, sie kennt auch den § 8 zu dem ist zu lesen: Folgende Fallkonstellationen außerhalb von § 14 können in Betracht kommen: 8.1.1 Der Sportschütze ist – Mitglied einer schießsportlichen Vereinigung, die einem rechtsfähigen Verband angehört, der nicht gemäß § 15 anerkannt ist, – Mitglied eines schießsportlichen Vereins, der keinem Verband angehört. Letzteres ist in dem Fall von Web-Notar wohl gegeben.
  12. Eine Vereins-WBK KANN auf einen Verein ausgestellt werden, wenn der Verein selbst eine rechtsfähige juristische person ist. Das ist z.B. bei einem e.V. der Fall, nicht jedoch bei einem Verein wie in der Ausgangsfrage oder wie bei vielen SLG etc. Auch beim e.V. sind der Behörde "verantwortliche Personen" zu benennen und nur bei den "verantwortlichen Personen" müssen die Voraussetzungen zur Erteilung einer WBK vorliegen, Ausnahme ist das Bedürfnis, das kommt über den Verein. WaffVwV 10.7 ff, insbesondere 10.7.3. Es ist nicht erforderlich, dass die verantwortlichen Personen vertretungsberechtigtes Mitglied im Verein sind.
  13. Das ist mir zu fiktiv fiktiv. Anders gesagt ich vermute eine wahre Begebenheit hinter Deinen Fragen.
  14. Ein Verein ist nicht zuverlässig oder nicht. Es geht stets nur um die handelnden, natürlichen Personen. Und da fängt es schon damit an, dass die Behörde zu beweisen hat, wer handlungsverpflichtet gewesen wäre und trotz Verpflichtung nicht gehandelt hat. Demjenigen lässt sich ein Verstoß gegen das WaffG ankreiden.
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