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Bautz

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  1. Es gab 2003 einige Dinge die zu tun schlau gewesen wäre (z.B. Munitionsanmeldung oder Mitteilung über die Aufbewahrung). Rückblickend gibt es einige die hätte, hätte rufen. Damals bekam man oft Gegenwind, wenn man den Leuten gesagt hat was zu tun klug wäre. Vorauseilender Gehorsam war da einer der freundlicheren Kommentare.
  2. Eigentlich ganz einfach. Vor 2003 konnte man einen Schützen-Verein Gründen, ein Sporthandbuch schreiben und dann als Sportschütze Disziplinen schießen die es bei den üblichen Verbänden nicht gab. Da gab es dann Dinge wie Combat-Schießen und Verein für Verteidigungsschießen oder Vereine für die Neigungsgruppe Supermagnum-Kurzwaffe. Einiges davon gab es 2003 schon nicht mehr und 2003 (eigentlich 2001/2002) zog man dann Schlussstrich unter den Rest. Vertreter der heutigen Verbände saßen damals mit am Verhandlungstisch.
  3. Der Verein meldet nicht. Woher soll die Behörde dann vom Austritt wissen? Wenn die Behörde nichts weiß, was sollte sie tun? Im Ausgangsfall steht nicht, ob die Club-Mitglieder schießsportlich aktiv sind und ggf. in welchem Umfang. Das wäre aber entscheidungserheblich z.B. im Hinblick auf § 8 WaffG.
  4. Da wäre ich mir nicht so sicher. Es geht um die alte und die neue Gelbe. Bei der neuen Gelben geht es um Sportschützen die in einem anerkannten Verband Mitglied sind. Bei der alten Gelben gab es keine anerkannten Verbände, da ging es um Schützenvereine. Also muss man genau nachlesen, wieweit alte Gelbe so fortgelten, wie sie sind - und das durch alle Novellen durch. Viel Spaß! Ich mach mir die Mühe nicht, für einen fiktiven Fall.
  5. Hast Du in Deinen Fragen irgendwo auf § 14 Absatz 4 abgestellt und ich das übersehen? Deine Frage galt dem BESITZ, nicht der Erwerbserlaubnis.
  6. Alles Einzelfallentscheidungen, alles nach BILLIGEM Ermessen. Dabei geht es nicht um die Anerkennung des Vereins, sondern um die Anerkennung des Einzelnen als Sportschütze. Wenn er in einem schießsportlichen Verein ist und nachweislich nach einer anerkannten Sportordnung schießt, hat er gute Chancen als Sportschütze anerkannt zu werden. Gibt genug die 2003 in einem Verein waren, der keinem anerkannten Verband angehörte und bis heute auch nicht angehört. Die bekamen nichts neues, durften und dürfen ihre Waffen aber bis heute behalten.
  7. Wenn der Verein nichts meldet, woher weiß dann die Behörde, dass jemand seinen Verein verlassen hat? Nicht jedes Jahr gibt es eine Regelüberprüfung des Bedürfnisses und nach alter Rechtslage gab es die anlasslos nur einmal nach drei Jahren, iirc. Ein Bedürfnis erlischt nicht, es fällt allenfalls weg. Das zieht aber keinen automatischen Verlust der waffenrechtlichen Erlaubnisse nach sich. Vielmehr kann man der Behörde darlegen, dass ein Bedürfnis z.B. als Sportschütze weiterhin besteht, dazu wird die Behörde auffordern, bevor sie über einen evtl. Widerruf entscheidet. Die WaffVwV kennt nicht nur den § 14, sie kennt auch den § 8 zu dem ist zu lesen: Folgende Fallkonstellationen außerhalb von § 14 können in Betracht kommen: 8.1.1 Der Sportschütze ist – Mitglied einer schießsportlichen Vereinigung, die einem rechtsfähigen Verband angehört, der nicht gemäß § 15 anerkannt ist, – Mitglied eines schießsportlichen Vereins, der keinem Verband angehört. Letzteres ist in dem Fall von Web-Notar wohl gegeben.
  8. Eine Vereins-WBK KANN auf einen Verein ausgestellt werden, wenn der Verein selbst eine rechtsfähige juristische person ist. Das ist z.B. bei einem e.V. der Fall, nicht jedoch bei einem Verein wie in der Ausgangsfrage oder wie bei vielen SLG etc. Auch beim e.V. sind der Behörde "verantwortliche Personen" zu benennen und nur bei den "verantwortlichen Personen" müssen die Voraussetzungen zur Erteilung einer WBK vorliegen, Ausnahme ist das Bedürfnis, das kommt über den Verein. WaffVwV 10.7 ff, insbesondere 10.7.3. Es ist nicht erforderlich, dass die verantwortlichen Personen vertretungsberechtigtes Mitglied im Verein sind.
  9. Das ist mir zu fiktiv fiktiv. Anders gesagt ich vermute eine wahre Begebenheit hinter Deinen Fragen.
  10. Ein Verein ist nicht zuverlässig oder nicht. Es geht stets nur um die handelnden, natürlichen Personen. Und da fängt es schon damit an, dass die Behörde zu beweisen hat, wer handlungsverpflichtet gewesen wäre und trotz Verpflichtung nicht gehandelt hat. Demjenigen lässt sich ein Verstoß gegen das WaffG ankreiden.
  11. Die Regelung des § 12 Abs 1, Ziffer 3, lit b WaffG gilt für Beauftragte oder Mitglieder. Es ist nicht erforderlich, dass man Mitglied des Vereins ist, wie von Euch fälschlich behauptet. Man hat das damals so gemacht, damit gerade die Eltern - welche oft kein Mitglied sind - die/ihre Kinder mit Waffen zum Wettkampf etc, fahren können.
  12. Es kommt ab und an vor, dass man von der Polizei kontrolliert wird, wenn man Waffen dabei hat. Der Bildungsstand der Polizisten bzgl. Waffenrecht etc. ist recht unterschiedlich und manchmal dürftig. Das weiß auch die Polizei bzw. die Deutsche Polizeigewerkschaft. Um den Polizisten im Dienst zu helfen haben die eine App entwickelt, die das Smartphone für den Polizisten zum waffenrechtlichen Schlau-Fon macht. Die App bekommt jeder ohne weiteres im AppStore und bei Google-Play. Natürlich sollte man sich etwas damit beschäftigen, damit man im Bedarfsfall nicht länger suchen muss als der Polizist. Man kann den Inhalt auch am Handy speichern, weil es ja nicht überall Mobilfunk gibt. Also runterladen, aufschlauen und im Bedarfsfall dem Polizisten helfen seine Wissenslücke zu schließen. https://www.dpolg.de/ueber-uns/junge-polizei/app/ An die Mods: Evtl wäre es hilfreich das oben anzuheften.
  13. Die Fundstelle ist falsch angegeben. Es ist nicht "§ 12 WaffG Abs.3 b" sondern § 12 Absatz 1, Ziffer 3, lit b WaffG Diese Regelung wurde damals extra ins Gesetz aufgenommen, damit die damals üblich Praxis, dass z.B. minderjährige Sportschützen von ihren Eltern mit der Vereinswaffe (KK) zum auswärtigen Wettkampf gebracht wurden, fortgeführt werden konnte. Eine zeitlang gab es dafür Formulare bei diversen Schützenvereinen zum Herunterladen, obwohl der § 38 WaffG im Fall des § 12 Abs 1, Ziffer 3 kein Ausweisdokument (aka Leihschein) verlangte. Es war nicht ungewöhnlich, dass es sich nicht um eine Vereinswaffe handelte, vielmehr konnte auch die Waffe eines Vereinskameraden etc. ausgeliehen werden. Nunmehr streiten die üblichen Verdächtigen, ob es sich nicht doch um eine Vereinwaffe handeln muss. Meiner Ansicht nach nicht, aber der Richter kann das anders sehen. Für die Eingangsfrage: Ja, die Facebookgruppe hat Recht, ein Nicht-WBK-Inhaber kann im Auftrag eines Schützenvereins etc. mit einer Leihwaffe zu einem Schießstand reisen und dort am Wettkampf teilnehmen. Der Ewerb und Besitz zugehöriger Munition erfolgt nach § 12 Abs. 2, Ziffer 1 WaffG . Das Führen (Transport) ist gem. § 12 Abs. 3 Ziffer 2 WaffG erlaubnisfrei möglich. Auf dem Schießstand greifen die Regelungen des § 12 Abs 1 Ziffer 5 WaffG und § 12 Abs 2, Ziffer 2. Im Übrigen wird auf einem Schießstand definitionsgemäß nicht geführt, weshalb es hierzu keiner Erlaubnis oder Freistellung von der Erlaubnispflicht bedarf.
  14. Das Eigentum an Waffen wird erst einmal nicht angetastet. Selbt die illegale Fundwaffe aus Opas Nachtisch kann man erben und die Behörde muss Gelegenheit zur wirtschaftlichen Verwertung geben. Nur bekommt der Erbe eben keine WBK, wenn er nicht alle Voraussetzungen für den Erwerb erfüllt - inkl. Bedürfnis. Die Behörde kann anordenen die Waffen unbrauchbar zu machen oder sie einem Berechtigten zu überlassen. Das bedeutet die Waffe muss von jemandem verwahrt werden, der das auch darf. Erst wenn der Erbe gegen solche, rechtskonforme Auflage verstößt oder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht, hat die Behörde weitere Möglichkeiten.
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