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EBR

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Über EBR

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    dodging the reaper
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  1. Entsorgung

    Ein Schütze will seinen Revolver beim Ordnungsamt abgeben, wg Aufgabe des Schießsports aus Altersgründen. Auf dem Amt bittet der SB um die WBK. Der Besitzer möchte diese aber behalten und meint: Dann behalte ich eben den Revolver weiter, man weiß ja nie, ob die Russen kommen. Sprachs und ging. Tage später eine komplette Hausdurchsuchung. Und tatsächlich, keine vorschriftsmäßige Aufbewahrung. Nun ist er den Revolver und die WBK doch los. Wie dumm kann man nur sein.
  2. Das siehst du zu eng. Vergleich das mal, welche Benefits und Bonbons den Reservisten/Veteranen zum Beispiel der USArmy zustehen. Steuerfreies Einkaufen/Tanken in Commissary/PX, freie Nutzung der Hospitäler, Space Available Flüge im Segeltuch-längs-Sitz, kostengünstiges Übernachten in Army Guesthouses und Naval Lodges und, und, und. Ich sehe es als kleines Bonbon an, wenn ich als Reservist kostenlos StOSchAnl nutzen kann. Ich denke, das haben wir uns verdient. Wenn ich dafür ein paar Amtsträger im Verband ertragen muß... seis drum.
  3. Das hat weniger was mit Personalplanung zu tun sondern mit den Randbedingungen. Die SAZV schickt nach Übungen einen Großteil des Personals in den Dienstzeitausgleich, die Aufträge der Einheiten laufen aber weiter und werden zusätzlich noch mit Sonderaufträgen der Brigaden und Divisionen angereichert. Änderungen der SollOrg Pers werden jedoch so gut wie gar nicht stattgegeben. Mein Stammregiment hat in JEDER der Stabsabteilungen 2-3 Dauer RDL, ohne die wäre die Arbeit gar nicht zu leisten. Und wenn es nur "sachfremde" Leistungen wie Projektbeauftragter für 60 Jahre.....Brigade, Kommandoübergabe...Schule, Gelöbnis...Nordverbund, Networking mit ÜbPlatzanliegern ist. Alles nicht Kernkompetenz der Truppe aber Entlastung ist da immer willkommen. Und nur rudimentär in der Schlammzone. Ich wurde schon öfters gefragt, ob ich nicht noch einen dranhängen könnte.
  4. Was ist denn daran verkehrt, wenn sich dadurch die aktive Truppe auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann?
  5. Das war aber zu allen Zeiten und in allen Ländern schon so, daß bei Mobilmachung nicht genug Betten vorhanden waren. Wie haben die das nur geschafft?
  6. @German, Gelangweilte werden sich da sicher nicht engagieren, die Motivierten sind Mittler zur Gesellschaft, die es nach Aussetzen des Wehrdienstes nicht mehr gibt. Und das hat sehr wohl mit der Erhöhung der Wehrfähigkeit zu tun. Kämpfen können ohne kämpfen zu wollen ist nutzlos. Genua wie kämpfen zu wollen ohne kämpfen zu können.
  7. Hängt davon ab, inwieweit er sich engagiert. "Hänger" gibt es überall, und die bekommen tatsächlich nichts mit. Rauchen und Saufen übrigens, konnten DIE auch schon vorher, die mußten es nicht erst beim Bund lernen. Die RSU Kp in meiner Region schießt regelmäßig nSAG auf den Nachbarbahnen unserer RAG-S. Selbst wer nicht beordert ist, hat die Möglichkeit, in Einzel-RDL Lehrgänge zu besuchen oder in vom VdRBw angebotenen DVags IGF/KLF Ausbildung abzuhalten, an EEA San Modulen teilnehmen, Gefechtsstand- ABC, FM Ausbildung machen . Es kommt also immer auf das individuelle Engagement an.
  8. Das denke ich nicht. Die RAG Schießen laufen ja weitgehend unter FmF. Zusätzliche Mitglieder können da nur nützlich sein.
  9. Du machst einen Denkfehler. Es ist ja nicht EINER, der 24Std arbeitet sondern es sind im Schichtdienst DREI. Also 300k für 24 Mannstunden. Und die drei teilen sich 1 Kfz/Fahrrad, zusammen mit noch 8 weiteren Wachmännern, eine Waffe ( wird bei Schichtwechsel übergeben) und eine Funke. Bei uns waren es 11 Mann, die sich die Schichten teilten. 3 Mann in der Tagschicht und 4 Mann in der Nachtschicht.
  10. Ist heute inzwischen Mindestlohn, sind aber auch alles ungelernte oder verkrachte Existenzen. Und ist 24/365 incl Fahrzeuge, persönlicher Ausrüstung, Ersatz bei Krankheit, Urlaub, besondere Gefahrenlage oder wenn einer fliegt, weil der der Putz an den Po gegriffen hat.
  11. Kommt auf den Dienstgrad an und darauf, was du als Unterhalssicherung bekommst, also was du vorher zivil verdient hast. Der Mindestsatz richtet sich in etwa nach der Bundesbesoldung A1 bis A16. In etwa heißt, das man sich z.B. die Krankenkassenbeiträge spart, man hat freie Heilfürsorge. Allerdings ist die Rentennachzahlung eher dürftig.
  12. Hat nichts mit billiger zu tun, ein Wachmann schlägt mit ca 100k zu Buche. Wenn man aber ein Truppenstärke ansetzt, die überhaupt noch etwas mit Effektivität zu tun haben soll muß man sich auf Kernkompetenzen beschränken. Outgesourced wurde flächendeckend - Wache - Bekleidung - Verpflegung - Kommunikation - Facility Management - Fuhrpark - teilweise Wartung und Sandienst und sicher noch ein paar Bereiche, die mir i.A. gerade nicht einfallen. Bei der Wache ist es sogar so, daß es Liegenschaften völlig ohne Wache gibt. Da werden nur die einzelnen Gebäude durch elektr. Zutrittskontrolle verschlossen. Und demnächst wird es Drohnen anstatt Streifen geben. Schneller, präziser, effektiver und vor allem billiger. Der Zaun ist ja auch nicht mehr was er früher war. Er ist eine rein juristische Grenze. Sabotage wird in Kauf genommen. Für die 100k, die ein Wachmann kostet, kann man viele zerstochene Reifen ersetzen. Sowas passiert, wenn das Controlling übernimmt.
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