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Hephaistos

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Beiträge von Hephaistos

  1. Ok, soweit nachvollziehbar.

    Nun regelt der § 10 die Verhältnisse ganz allgemein. Der § 13 speziell für JJS-Inhaber. (Siehe Post #37)

    Wäre es dann nicht doch so, dass bei bereits anerkanntem Besitz (Nachweis WBK und JJS) von KW auch implizit die Munitionserlaubnis enthalten wäre?

    Ich frage deshalb so genau nach, weil ich wissen will ob ich noch aufs Amt rennen muß, um nachzukaufen.

  2. Mal unabhängig von meinem Beitrag #37. (Oder doch im Zusammenhang)

    Dann wäre das also rechtswidrig, dass zusammen mit dem Voreintrag auf der WBK und dem Jagdschein eine Waffe gleich mit Munition gekauft wird?

    Und nach dem Willen des VG wäre dann eine Schachtel 9P zuhause für den Einsatz der jagdlich zuerkannten KW eine Straftat, wenn auf der WBK keine Mun-Erlaubnis steht? Scheint mir etwas daneben.

  3. (Und eigentlich bin ich ein Volldepp in den Schmarrn doch noch Energie investiert zu haben)

    Warum? Das ist doch ein für alle (zumindest die Jagdscheininhaber) wichtiges Thema!

    Wenn es Widerspruch gibt, dann doch im Sinne einer zielführenden Diskussion.

    Und da bin der Meinung, dass - wie du selbst konstatierst - ein anderes VG durchaus abweichende Meinungen haben kann.

    Vor allem wenn man unterstellt, dass der/die Richter im WaffG nicht immer extrem firm sind und ein guter Spezialanwalt einiges bewirken kann.

    Bin nämlich schon folgender Auffassung:

    § 13 (5) erlaubt den JJS-Inhabern den freizügigen Erwerb aller Langwaffenkaliber ohne spezielle Erlaubnis.

    Kurzwaffenkaliber können nicht freizügig erworben werden.

    § 13 (1) bejaht aber das Bedürfnis für (generell) Schusswaffen und dazugehörige Munition. Wenn er die Schusswaffen denn hat, also das Bedürfnis nachgewiesen hat.

    2 KW bekommt der JJS-Inhaber ohne besondere Prüfung des Bedürfnisses.

    Da wäre es doch nicht im Sinne des Gesetzes, wenn es noch einer zusätzlichen Erlaubnis, sprich Erschwernis bedürfe, für die in der WBK eingetragenen Kurzwaffen Munition erwerben zu dürfen. Will heißen, die Vorlage von JJS und WBK sollte ausreichen.

    Eine Munitionserwerbserlaubnis ist für andere Fälle gedacht, vielleicht wenn jemand nicht regelmäßig einen Jagdschein lösen will.

  4. Nö. Der Wortlaut des § 13 bezieht sich auf Munition für Langwaffen.

    Nicht ganz. Man muß Bedürfnis und Erlaubnis unterscheiden.

    Der § 13 (1) drückt sich hier ganz klar aus. Wenn man also eine Waffe für jagdliche Zwecke in einem "Kurzwaffen"-Kaliber hat, sollte die Munitionserlaubnis Formsache sein. Aber sie ist im Langwaffenfall wohl notwendig.

    Im anderen Thread haben wir uns ja die Köppe heißdiskutiert, ob WBK in einer KW plus Jagdschein auch beinhaltet, zum Büxer zu gehen und KW-Mun zu kaufen.

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